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Schlagwort: Street Art

Hunderte Graffiti Artists übernehmen Luxus-Türme in Los Angeles, um auf fehlenden bezahlbaren Wohnraum aufmerksam zu machen

Mehrere Graffiti-Künstler haben letzte Woche in LA einen leerstehenden Wolkenkratzer in der Innenstadt gekapert und die Glas-Fassade auf mehreren Etagen von außen unter Lack gebracht. Mindestens 27 Stockwerke des teilweise fertiggestellten Gebäudes sind nun bunt.

Der leerstehende Komplex, der drei Türme umfasst und deren Bau vor fünf Jahren gestoppt wurde, weil Investoren das Geld ausging, sollte eigentlich Einzelhandels- und Hotelflächen sowie Luxusapartments und Eigentumswohnungen beherbergen. Stattdessen stehen die Gebäude unvollendet da. Die Graffiti Artists wollen mit ihrer Aktion so auf fehlenden bezahlbaren Wohnraum aufmerksam machen.

Construction on Oceanwide Plaza, at the time one of the biggest real estate development projects in downtown Los Angeles, was halted five years ago when its Beijing-based developer ran out of money. The empty complex, which includes three towers, was to feature retail and hotel space as well as luxury apartments and condominiums.

Instead, the buildings have sat unfinished and have become an eyesore in the popular L.A. Live complex, which includes numerous restaurants and shops as well as the Grammy Museum. Crypto.com Arena, which anchors the complex, will host the 66th Grammy Awards on Sunday.

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Wie Graffiti-Artists aus aller Welt ein altes Krankenhaus in Miami unter Farbe brachten

Vor ein paar Tagen haben sich in Wynwood, Miami, nachts diverse Graffiti-Künstler*innen versammelt, um das leerstehende Vitas Healthcare Gebäude unter Lack zu bringen. Dieses soll demnächst abgerissen werden. Da muss ganz schön was los gewesen sein.


(Direktlink)

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Guerrilla Bench Builder

James Warren baut in Denver Banken für Bushaltestellen, an denen keine Banken stehen. Einfach so. Damit die auf den Bus Wartenden sitzen können.

James Warren is improving Denver, one bench at a time. After noticing an accessibility issue at his local bus stops, he began repurposing scrap wood into benches. He’s built 21 and counting, each of which are placed around his neighborhood with the inscribed message “Be Kind”.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Doku: Rocco und seine Brüder – Radikale Aktionskunst aus Berlin

Seit Gestern in der ARD-Mediathek im Stream und unbedingt sehenswert: eine Doku über Rocco und seine Brüder, über deren Aktionen ich hier schon diverse Mal geschrieben habe.

Rocco und seine Brüder sind ein anonymes Künstler-Kollektiv aus Berlin. Die Mitglieder haben ihre Wurzeln in der illegalen Graffitiszene der Hauptstadt und gehören heute zu den bekanntesten Trainwritern Europas. Inzwischen sind sie vor allem für aufwendige politisch motivierte Kunst-Aktionen im öffentlichen Raum bekannt.

In ihren medienwirksamen Projekten bringen sie auf radikal-provozierende Weise ihre Kritik an gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten zum Ausdruck. Falsch geparktes Amazonauto in Fußgängerzone, Mietengrab und zuletzt ACAB: All Colors are beautiful in der Völklinger Hütte sind dafür prominente Beispiele.

Da sich Rocco und seine Brüder mit ihren Aktionen oft in der Illegalität bewegen und von Polizei und Staatsschutz beobachtet werden, zeigen sich die Akteure nur vermummt.

(via Urbanshit)

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88 Paste-ups werden zu Street Art Animation

Der Streetart- und Digitalkünstler Michael McAfee hat am Rechner 88 Paste-ups kreiert, diese ausgedruckt, beschnitten und dann an 88 verschiedenen Locations in und um Chicago verklebt. Dort hat er sie dann fotografiert und am Ende am Rechner zu einer Stop Motion Animation zusammengesetzt. Sehr geile Idee und auch nice, den Prozess mit ansehen zu können.


(via BoingBoing)

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Streetart-Künstler gibt Müllbergen in Paris Gesichter

Die Streiks in Paris haben dafür gesorgt, dass sich dort Berge von Müll in den Straßen türmen. Street Artist Bisk hat aus dieser öffentlichen Not eine Tugend gemacht und den Müllbergen Gesichter spendiert. So sieht das alles doch gleich sehr viel freundlicher aus, wenn es auch am etwaigen Geruch nichts zu ändern vermag.


(via BoingBoing)

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