Will ich seit Jahren schon immer mal auf dem Rad gemacht haben. Heute wird’s, Urlaub sei Dank, passieren. Bis später.
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Zum Inhalt springenWill ich seit Jahren schon immer mal auf dem Rad gemacht haben. Heute wird’s, Urlaub sei Dank, passieren. Bis später.
7 Kommentare Ich bin damals nie dort gewesen. Im südlichen Berliner Umland im Schatten der Mauer aufgewachsen, kam ich immer nur mit dem Auto nach Ostberlin. Ein Mal im Monat fuhren meine Alten mit mir dort hin, um H-Milch in Pyramiden-Verpackungen und Werder Ketchup zu kaufen. Oder Ersatzteile für den Trabbi. Dinge, die es außerhalb von Ostberlin in der DDR halt nicht immer oder nicht regelmäßig zu kaufen gab. Dann hieß es ab ins Auto, wir fahren nach Berlin-Adlershof, wo die große Kaufhalle immer ein deutlich besseres Angebot zu haben schien als ihre kleine Schwester in unserem Kaff. Deshalb fuhren wir nie mit der S-Bahn, zumal es bei uns im Ort eh keine diesbezügliche Anbindung gab.
Deshalb sind derartige Szenerien auch mir als Ostler nicht geläufig gewesen und heute noch interessant. An das Grau hingegen kann ich mich sehr wohl erinnern. Das gab es so in Adlershof damals auch.
8 KommentareDer Grenzbahnhof Friedrichstraße war über 28 Jahre lang, Nadelöhr zwischen Ost- und West Berlin. Getrennt durch eine Stahlwand, hatten die Züge aus dem West- und Ostnetz in Friedrichstraße ihren jeweiligen Endpunkt auf der Stadtbahn. Im Zwischengeschoß war die Grenzabfertigung für die Einreise in die Hauptstadt der DDR untergebracht. Vor über 30 Jahren haben wir die unerträgliche Situation festgehalten und Wiederverbindung dokumentiert.
Die Berliner Mauer in frühen Farbaufnahmen gefilmt von einem Amateurfilmer aus den USA. Vor 70 Jahren.
Ein KommentarBernauer Str., Gedenkstätte für die Mauertoten, Todesstreifen, Mauer Aufschrift/Graffiti : KZ. Versöhnungskirche, Bustour nach Ost-Berlin: Stadtrundfahrt, Unter den Linden, Brandenburger Tor, Hotel Adlon, Neue Wache, Staatsratsgebäude, Tribüne anstelle des späteren Palast der Republik, Neubauten, Stalinallee, Hotel Berolina.
Vor über 35 Jahren. Nur, um das auch noch mal erwähnt zu haben.
Einen Kommentar hinterlassen„Border Breakthrough“ is a 1990 documentary film produced by the East German „Army Film Studio“ which depicts the events that took place two days after the fall of the Berlin Wall on November 9, 1989.
The footage was primarily captured between the dates of November 11 to December 22, 1989 by East German director Mathias-Joachim Blochwitz who took his camera to film interviews with border guards and civilians near the Brandenburg gate.
Zeitkapselaufnahmen aus Berlin im Jahr 1973. Ich war noch nicht mal geboren und gucke trotzdem oder gerade deshalb gerade interessiert auf diese Bewegtbilder.
Einen Kommentar hinterlassenBerlin 1973 – Ausschnitt aus einem ausführlichen Stadtporträt, gefilmt von einem Kameramann aus Frankreich. Am Anfang sehen wir seltene Aufnahmen von einem treppenartigen Stück Mauer. Dann ein Mix aus Aufnahmen vom Todesstreifen, einer Streife DDR Grenzer, Grenzpolizei West und den Übergang nach Ost-Berlin. Im Fokus steht hier der Verkehr in Berlin Mitte, die Menschen rund um die Neubauten am Alexanderplatz mit Weltzeituhr und Fernsehturm. Zum Ende sehen wir eine Gruppe Soldaten der Westalliierten auf Besuch im Pergamon-Museum.
Eine Reportage des ZDF aus dem Juli 1990 über die beiden gerade wieder zusammenfindenen Teile Berlins. Die Mauer steht zum Teil und die DDR existiert noch, aber Berlin beginnt ganz langsam wieder zusammenzuwachsen. Wahnsinn, wie lange das jetzt schon her ist. Schöne Zeitkapsel.
Einen Kommentar hinterlassenSchönes Video der Berliner Mauer aus dem Jahre 1989, in dem irgendwann ein älterer Herr auftaucht und seinen Ärger über die „Verunschönigung“ durch Graffiti rauslässt. Ich hab‘ da mal einen Zeitstempel gesetzt, aber das Video ist auch in Gänze sehenswert. Ihr habt ja heute eh Zeit für so was.
(Direktlink | Danke, Sebastian!)
Dass sich auf der Berliner Mauer in all den Jahrzehnten so einiges an Farbe gesammelt hat, ist ja klar, so gesehen aber haben das bisher wohl die wenigsten. Macht ’nen guten Zentimeter.
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Anlässlich des 30. Jubiläums des Mauerfalls schenkt die Initiative Offene Gesellschaft Donald Trump 2,7 Tonnen der Berliner Mauer. „Auf dem Mauerstück befinde sich ein Text von Menschen aus Berlin an Trump, der an die Bedeutung der Freiheit erinnere und zur Überwindung von Mauern auffordere.“
https://twitter.com/TheWallvsWalls/status/1192072590904479745
Könnte der schwerste Brief sein, der das Weiße Haus je erreicht hat. Ob er dort gelesen und verstanden wird, bleibt vorerst offen.
Einen Kommentar hinterlassenMarc ist einer meiner ganz wenigen „Facebookfreunde“, die ich tatsächlich nur von Facebook kenne. Länger schon. Er ist in Ostberlin aufgewachsen und wir sind uns politisch, wenn auch nicht immer, irgendwie nah. Ich mag das, was er auf FB macht.
Heute hat er dort ein Album veröffentlicht, dass seinen ersten Farbfilm zeigt, den er als Jugendlicher aus dem Osten nach dem Fall der Mauer in West-Berlin belichtet hat. Es war, so erinnert er sich, nicht sein erster Besuch im Westen, aber wohl sein zweiter nach dem Fall der Mauer. An dem ersten Wochenende danach.
Die dabei entstandene Fotos sind vielleicht keine Kunstwerke, aber sie strotzen vor Authentizität. Sie zeigen die damals von wohl vielen so empfundene große Faszination im Neuen. Im vielleicht Kleinen. Ehrlich, echt, ohne Filter. Und ich finde, dass im Internet viel mehr Platz für Inhalte wie diese sein sollte. Weil genau diese das Netz noch immer faszinierend machen. Tag für Tag.
Marc kam auf die Fotos, nachdem er darum gebeten wurde, morgen darüber zu sprechen, wie es für Jugendliche im Osten war, als die Mauer fiel. Er war zu der Zeit 16 Jahre jung. Daraufhin grub er sich durch seine alten Fotos – und das ist sein erster Farbfilm, der damals dabei entstanden ist, als er als Jugendlicher Ostler in West-Berlin unterwegs war. Ein sehr schönes auch weil sehr persönliches Zeitdokument.
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