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Schlagwort: Traffic

Berlin streicht Autoparkplätze zugunsten von E-Scootern und Lastenrädern

(Foto: ThomasWolter)

Ich bleibe dabei: Autos raus aus den mittelgroßen bis großen Innenstädten! Lasst die Leute dort mit Autos fahren, die gesundheitlich darauf angewiesen sind oder irgendwelches Zeug liefern müssen. Das reicht dort an Autoverkehr. Schafft Platz für Alternativen.

Berlin legt jetzt, leider auch wieder nur halbherzig, aber immerhin mal überhaupt vor, und will einige Parkflächen, die aktuell noch für Autos gedacht sind, für E-Roller und Lastenräder reservieren. Ob das in der Praxis funktionieren wird, wird die Zeit zeigen. Wir wissen alle, dass Parkplatz suchende Autofahrer sich nicht sonderlich konsequent an Parkvorschriften halten.

Mit den neuen Regeln stelle man einheitliche Vorgaben für das Parken von Lastenrädern und E-Scootern auf der Straße sicher, erklärte der Berliner Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese: „Lastenräder werden immer häufiger eingesetzt und brauchen besondere Plätze.“ Für E-Scooter und Leihräder wolle man neue Abstellflächen auf der Fahrbahn schaffen, um die Gehwege frei zu bekommen.

Zuständig für die Auswahl und Umwidmung der Parkplätze sind jedoch die Bezirke der Stadt. Auf einem längs zur Fahrbahn angeordneten Kfz-Stellplatz finden nach der Umwidmung künftig drei schräg gestellte Lastenräder an speziellen Fahrradbügeln Platz.

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Einhornauto mit Raketenheck aus dem Verkehr gezogen


(Foto: Polizeidirektion Pirmasens)

In Hauenstein hat die Polizei ein ungewöhnlich dekoriertes Auto aus dem Verkehr gezogen. Die 42 Jahre alte Fahrerin aus Großbritannien hatte ihren Wagen unter anderem mit Spanplatten, Schrauben, Schaumstoff und mehreren Plastikeimern umgebaut, so dass ihr Gefährt am Kühlergrill eine Einhornverziehrung hatte und das Heck wie ein Raketentriebwerk aussah. Sie durfte damit nicht weiterfahren, bevor sie nicht alle unzulässigen Teile abgebaut hatte. Dem kam sie wohl nach.

Im Bereich des Kühlergrills war mittels Schrauben und Schaumstoff eine Art Nase angebracht, welche das Fahrzeug wie ein Einhorn aussehen lassen sollte. Auf dem Kühlergrill und Fahrzeugdach waren verschiedene aus Spanplatten gefertigte und mittels metallenen T-Stücken fixierte, „Flammen“ fest verbaut. Darüber hinaus war ein orangefarbener Rundumkennleuchten-Balken mit Lautsprecher verbaut. Am Heck waren insgesamt fünf schwarze Plastikeimer in verschiedenen Größen an-gebracht, welche wie ein Triebwerk aussehen sollten. Durch den unsachgemäßen Anbau von selbst gefertigten Teilen war die Verkehrssicherheit des PKW nicht mehr gegeben, weshalb der 42-jährigen Fahrerin aus Großbritannien die Weiterfahrt bis zur vollständigen Demontage der unzulässigen Teile untersagt wurde.


(Foto: Polizeidirektion Pirmasens)

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In Brooklyn hat irgendwer Baustellen-Verkehrsdisplays gehijackt – und mit neuen Botschaften bespielt

Im New Yorker Stadtteil Brooklyn hat irgendwer ein Baustellen-Verkehrsdisplays gehijackt und mit neuen Botschaften ausgestattet. Anstelle der regulären „Achtung Baustelle“ Hinweise wurden Botschaften wie „Cars kill kids“ oder „Honking won’t help“ auf jenem Display ausgespielt. Protestformen 2019.


(via Urbanshit)

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Amsterdam 1960 im Vergleich zu Heute: schmeißt doch einfach die Autos aus den Innenstädten

Konnte man sich vor gut 60 Jahren wohl auch in Amsterdam nicht vorstellen und hat es dann trotzdem einfach mal durchgesetzt. Heute hat es dort eine Innenstadt geprägt von ÖPNV, Fußgängern und Radfahrern. Scheint ziemlich gut zu funktionieren. Und keiner heult rum.

Lasst uns doch auch hier den notwendigen Lieferverkehr in Städten mit Autos fahren, gesundheitlich eingeschränkte Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind sowieso – und irgendwelche Hotelgäste noch dazu, wenn die Hotels Parkplätze haben, die nicht auf öffentliche Parkflächen angewiesen sind.

Der Rest kann gehen. Oder besser: laufen, ÖPNV oder diese E-Scooter nutzen. Wäre derber Fan dieser Umsetzung. (Wobei selbst in Amsterdam immer noch viel zu viele Autos unterwegs sind, aber irgendwo musst du halt auch erstmal anfangen.)

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