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Schlagwort: Wikipedia

Listen to Wikipedia

Der Wikipedia zuhören indem die letzten der dort getätigten Änderungen automatisiert vertont werden. Glocken kennzeichnen Additionen und die gezupften Saiten stehen für getätigte Subtraktionen. Die Tonhöhe ändert sich je nach Größe der Änderung. Je größer die Änderung, desto tiefer die Note. Schön hypnotisch.

Listen to the sound of Wikipedia’s recent changes feed. Bells indicate additions and string plucks indicate subtractions. Pitch changes according to the size of the edit; the larger the edit, the deeper the note. Green circles show edits from unregistered contributors, and purple circles mark edits performed by automated bots. You may see announcements for new users as they join the site, punctuated by a string swell. You can welcome him or her by clicking the blue banner and adding a note on their talk page.

(via Nag on the lake)

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Protest gegen Artikel 13: WikipediaDE schaltet sich am 21.03. für einen Tag ab

Für einen Tag. Als Form des Protestes gegen die zurecht umstrittene Urheberrechtsreform. Das ist mal ’ne Hausnummer.

Mit einer Protestaktion wollen Wikipedia-Autoren zum politischen Widerstand gegen die umstrittene Reform des Urheberrechts aufrufen: Am 21. März soll die deutschsprachige Wikipedia-Ausgabe komplett abgeschaltet werden. Damit unterstützt die Online-Enzyklopädie die wachsende Protestbewegung insbesondere gegen Artikel 13 der geplanten Reform.

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Happy 15th, Wikipedia!

Die Wikipedia feiert heute ihren 15. Geburtstag und ich wüsste heute gar nicht so richtig, wie das Leben ohne sie aussähe. Da kann man schon mal Danke sagen.

Die Tagesschau hat dazu eine kleine Themenseite im Stile Wikipedias.

Wikipedia [ˌvɪkiˈpeːdia] ist ein am 15. Januar 2001 gestartetes Onlinelexikon, dessen Inhalte in Deutschland jede Stunde rund 1,4 Millionen Mal angeklickt werden. Die Artikel werden von ehrenamtlichen Autoren erstellt – genannt Wikipedianer. Derzeit existieren weltweit 36,9 Millionen Einträge, was angeblich für mehr als 35.000 Brockhaus-Bände reichen würde. Doch die gedruckten Lexika hat Wikipedia inzwischen weitgehend vom Markt verdrängt. Gegen die kostenlose Onlinekonkurrenz hatten die dicken Schinken keine Chance.

Der Name Wikipedia setzt sich laut Wikipedia aus dem Begriff „Wiki“ (hawaiisch für schnell) und „Encyclopedia“ (Nachschlagewerk) zusammen. Vorläufer des Lexikons war das ab 2000 existierende Nupedia – eine Datenbank, die Fachleute erstellen und bearbeiten sollten. Weil die Idee jedoch nicht funktionierte, öffnete Gründer Jimmy Wales mit einem Mitstreiter die neue Plattform, auf der jeder schreiben konnte.

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Wikipedias Veränderungen hören: Listen to Wikipedia

Stephen LaPorte und Mahmoud Hashemi haben mit Listen to Wikipedia ein Browser-Tool gebaut, dass es ermöglicht, die Veränderungen und das Wachsen von Wikipedia in Echtzeit zu hören. Die Spracheinstellung lässt sich in der Adresszeile auch auf „de“ umstellen, wobei dort dann natürlich wesentlich weniger passiert. Der Klang von Wikipedia. Geil.

Bells indicate additions and string plucks indicate subtractions. Pitch changes according to the size of the edit; the larger the edit, the deeper the note. Green circles show edits from unregistered contributors, and purple circles mark edits performed by automated bots. You may see announcements for new users as they join the site, punctuated by a string swell.

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(via BoingBoing)

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Copyright-Bullshit: Wikipedia hat jetzt eine Kategorie für Selbstportraits von Tieren

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Wer es nicht mitbekommen hat: Wikipedia hat gerade einen kleinen Copyright-Streit am Hacken. Es geht dabei um das nicht ganz unbekannte Selfie, welches ein Makake im Jahr 2011 von sich selber machte. Allerdings mit der Kamera des englischen Natur-Fotografens David Slater. Und es war nicht nur eins, der Primat schoss hunderte Bilder von sich.

British nature photographer David Slater was in Indonesia in 2011 attempting to get the perfect image of a crested black macaque when one of the animals came up to investigate his equipment, hijacked a camera and took hundreds of selfies.

Slater will nun, dass die Bilder des Affens von der Wikipedia verschwinden und beruft sich dafür auf das Urheberrecht. Es geht natürlich, wie so oft, um Geld. Wikipedia hat die Fotos bei sich unter Public Domain eingestellt („This file is in the public domain, because as the work of a non-human animal, it has no human author in whom copyright is vested.“ ) und argumentiert nun, dass Slater die Fotos ja gar nicht selber gemacht und deshalb auch nicht der Urheber der Fotos sein könnte – schließlich hat der Affe sich fotografiert. Haha! Schöner Spin, der mich schonmal Popcorn holen lässt.

Währenddessen taucht bei Wikipedia eine Kategorie auf, die sich einzig der Selbstbildnissen von Tieren widmet. Keine Ahnung, ob es diese schon länger gibt, oder die bezüglich dessen jetzt erst aufgenommen wurde, aber in dem Kontext finde ich das schon sehr, sehr amüsant.
(via Mathias Schindler)

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Änderungen auf Wikipedia in Echtzeit hören können: Listen to Wikipedia

Ziemlich anmachendes Projekt von Stephen LaPorte und Mahmoud Hashemi, die dafür Sorge tragen, dass jede Änderung, jede Ergänzung und jede neue Zeichenfolge auf Wikipedia-Einträgen in Klang gepackt wird. Ambient ist dieser dann, manchmal aus klassisch. Je größer die Bearbeitung, je tiefer der Ton. Wie die Wikipedia halt so klingt. Eine dieser kleinen Dinge, für die man das Internet eben lieben muss.

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Listen to the sound of Wikipedia’s recent changes feed. Bells indicate additions and string plucks indicate subtractions. Pitch changes according to the size of the edit; the larger the edit, the deeper the note. Green circles show edits from unregistered contributors, and purple circles mark edits performed by automated bots. You may see announcements for new users as they join the site, punctuated by a string swell. You can welcome him or her by clicking the blue banner and adding a note on their talk page.

This project is built using D3 and HowlerJS. It is based on Listen to Bitcoin by Maximillian Laumeister. Our source is available on GitHub, and you can read more about this project.

Optisch und auch klanglich erinnert das ganze ein wenig an Danny Millers Boomshine App, welche damals die erste App auf meinem iPhone war und dort bis heute durchgehalten hat, was nicht viele Apps von sich behaupten können.

Schon geil, der Wikipedia zuhören zu können, auch wenn der deutsche Teil davon selbst mir viel zu ambient ist. Besonders schön auch dann, wenn man zwei verschiedene Browser mit diesem Tab offen hat.
(via Peter)

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