Heute lernte ich, dass oben in der Spitze Eifelturms damals eine private Wohnung errichtet wurde, damit der Konstrukteur Gustav Eiffel dort ungestört arbeiten konnte. Das private Refugium hoch über Paris, erbaut vom Ingenieur Gustave Eiffel, verfügte über tapezierte Wände, luxuriöse Möbel und sogar ein Klavier – fast 300 Meter über Paris. Mir stellt sich zwangsläufig die Frage, wie das Klavier da hochkam.
Während die Wohnung für die damalige Zeit schon viel Luxus bot, wurde sie während und nach dem Zweiten Weltkrieg hauptsächlich als technisches Lager genutzt. Mittlerweile wurde restauriert und dient als Museum, das das Werk von Gustav Eiffel würdigt.
Randnotiz: ich habe erst Vorgestern jede Menge Dias an einen Sammler verkauft, die hier seit Jahren im Keller lagen. Wir haben als Familie bis vor vielen Jahren ewig in einer WG gewohnt, in deren Keller immer mal was von Ausziehenden zurückgelassen wurde. Mit dem Satz: „Hol‘ ich später irgendwann ab.“ Aus dem Irgendwann wurde nie und so hatte ich hier jetzt eben diese Dias. Aus der WG sind wir seit 15 Jahren raus, die Dias sind immer mal mit umgezogen. Nun brauchte ich mal Platz im Keller und wollte die loswerden. So um die 1000 müssen es gewesen sein, in jene Karusselle sortiert, wie wir hier eines im Vorschaubild sehen.
Der Käufer war ein Sammler, der mittlerweile 80.000 Dias zusammengetragen hat. Warum auch immer. Ich hatte mir letzte Woche extra noch einen Projektor besorgt, den ich selber nicht hatte, um zu sehen, was genau ich dort zum Verkauf angeboten hatte. Dann saß ich hier abends allein und klickte mich durch die Erinnerungen eines mir völlig fremden Menschen. Urlaub in Marokko, Urlaub in der Türkei, in Afrika, die Berliner Kantstraße und der Potsdamer Platz in den 1980ern. Irgendwie faszinierend, dachte ich und hatte den Teil der Antwort auf ein Warum?
Der Technikjournalist Posy mit schwärmenden Blick auf alte Diaprojektoren und den dazugehörigen 35-mm-Bildern. Und der damals als langweilig besetzte Begriff der Dia-Show hat sich bis heute noch gehalten.
Das ist ein bisschen kakophonisch, aber die Idee irgendwie auch ziemlich cool: Trainjazz.
Every dot is a real subway train. Eight hundred of them, give or take, form a small jazz combo (walking bass, piano, sax, vibes, brushes) that has been playing without pause for over a hundred years. On the platforms they are hot, screaming, full of complaint. This is the music inside the noise.
Mash Up Experte Bill McClintock hat sich „Roxanne“ von The Police und Donna Summers Disco-Klassiker „She Works Hard for the Money“ geschnappt und zu dieser überraschend gut passenden Kombination zusammengelötet. Passt.
Ich war in Geographie immer recht gut, es war eines meiner Lieblingsfächer. Allerdings erschien mir die Welt aus Sicht der DDR auch irgendwie kleiner, was es einfacher machte.
Bei MapTap kann man sein Wissen darüber noch mal aktualisieren. Ganz simples Prinzip: man bekommt Orte vorgeschlagen und muss dann so nahe wie möglich mit dem Cursor drauf klicken. Wenn man zu weit daneben liegt, wird man vollgepöbelt, bekommt aber trotzdem Punkte. Das war es schon. Ich stelle fest, dass die mir damals unterrichtete Welt tatsächlich kleiner war – und in der bin ich nach wie vor ganz gut. Beim Rest eher so naja. Und damit der Tag nicht gänzlich dahin geht, gibt es pro Tag nur jeweils fünf Locations. Da bleibt noch Zeit zum arbeiten.
Gerade hat das Orion-Raumschiff „Integrity“ die Astronauten der Artemis-II-Mission zum Mond geflogen. Sie waren damit weiter von der Erde entfernt als je jemand zuvor. Wie Commander Reid Weisman in seiner Ansprache betonte, dürfte dieser Rekord nur von kurzer Dauer sein. Die Artemis-Missionen verfolgen das Ziel, die NASA zum Mond zurückzuführen: Mehr als ein halbes Jahrhundert nach Apollo sollen Menschen dort nicht nur landen, sondern dauerhaft bleiben können. Gemeinsam mit der ESA plant die NASA, bis 2033 eine permanente Mondbasis zu errichten. Ich habe in den letzten Tagen viel über den Sinn und den Unsinn dieser Missionen diskutiert und sehe, dass es dazu durchaus auseinander gehende Meinungen gibt. Mich fasziniert diese Idee dennoch.
In den 1980er-Jahren entwickelte Lockheed die Idee eines Jumbo-Jets mit offener Ladefläche, wie man sie von Pickup-Trucks kennt, um übergroße Frachten durch die Welt zu fliegen. Zusätzlich sollte ein Modul für Passagiere auf der Ladefläche Platz finden. Found and Explained erläutert, wie diese wilde Idee auf dem Papier überraschend effizient war, aber nie in Serie ging.
Zwischen 1997 und 2007 riefen wöchentlich Hörer aus Montana bei Yellowstone Public Radio an, um respektvoll ihre Ansichten zu einer Vielzahl von Themen zu äußern. Ein Radioformat, von denen es hier in der Region auch welche gab. Würde ich mir auch für heute noch wünschen, aber wahrscheinlich passen die nicht mehr in den aktuellen Zeitgeist.
Die Technologie hinter diesem Kickstarter-Projekt sorgt dafür, dass eine kleine Metallkugel filigrane Muster in den Sand unter der gläsernen Tischplatte rollt. Meditativ.
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