Ein akustisches Instrument, das wie ein Synthesizer klingt: Yaybahar

Das Synthesizer seit jeher auch versuchen, den Klang akustischer Instrumente zu simulieren, ist nichts Neues, dass das andersrum aber auch durchaus machbar ist hingegen schon. Zumindest mir ist das neu.

Görkem Şen kann auf seinem Yaybahar genau das. Er lässt ein akustisches Instrument so klingen, als käme der Klang direkt und mit Menge Effekt-Gewitter versehen aus einem Synthie.

This is an acoustic instrument with no electricity or anything… Natural source coded materials which are membrane, coiled spring and string working together. Maybe we can say that this is a new bridge system between string and resonant body. But generally this is a new design and emit obviously natural vibrations and gives new playing abilities.
Very important that it has totally a unique live listening experience!

(Direktlink, via Devour)

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Kommentare: 11

  1. Ragnar 3. November 2014 at 23:06  zitieren  antworten

    Klingt geil, denke aber doch, dass das hier nicht ohne Effekt-gerät abläuft.

  2. Nib 4. November 2014 at 03:07  zitieren  antworten

    Ob nun Effektgeräte dabei sind oder nicht, der Ausblick ist auf jeden Fall hammerhart Grandios!

  3. Andreas 4. November 2014 at 09:39  zitieren  antworten

    Das ist ja mal richtig geil!

  4. glamorama 4. November 2014 at 09:43  zitieren  antworten

    Und eine schicke Bude hat der Mann auch noch. Die Aussicht!!

  5. Mike 4. November 2014 at 11:22  zitieren  antworten

    Ich denke, dass er ohne Geräte auskommt, wo wäre denn dann der Witz? Er wird die ‚Coils‘ als Feedback nutzen, daher der Echo-Klang.

  6. mark krause 4. November 2014 at 11:39  zitieren  antworten

    Thank you, so refreshing.

  7. nk 4. November 2014 at 20:24  zitieren  antworten

    Künstlerscheiße.

  8. Robbin Banks 4. November 2014 at 21:16  zitieren  antworten

    @Mike: Mit ‘coiled springs‘ (also Metallfedern) bekommste Hall hin, aber kein so langes Echo. Ein rein akustisches Echogerät, das mehr als nur ein paar Milisekunden wiederholungsrate kann, müsste gigantisch sein…

  9. schorsch 24. Oktober 2015 at 00:37  zitieren  antworten

    Robbin Banks,

    @ Robbin Banks: das würde ich nicht unbedingt sagen. Die Metallfedern liefern in dem Fall kein Echo, sondern sie klingen nach. Ein bisschen wie wenn Du versuchst, eine Klaviersaite anzuschlagen, und dämpfst sie anschliessend nicht. Da klingt sie ganz lange nach. Und hier wird die Saite einem ständigen Reiz ausgesetzt, da sie nicht angeschlagen wird, sondern mit einem Bogen bespielt wird. Und da die Metallfedern direkt an der Saite angeschlossen sind und dazu noch eine sehr niedrige Spannung haben, könnte ich mir schon vorstellen, dass sie sehr langsam auf Klangveränderungen reagieren und somit eine Art „Echo“ imitieren.

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