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Flake, der „Tastenficker“ von Rammstein, im Interview: „Ich habe wochenlang geflennt“

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Ich mag die Musik von Rammstein nicht – so gar nicht. Aber ich mag das, was ich von und über Christian „Flake“ Lorenz in den letzten Jahren hören und lesen konnte. Sein Buch, „Der Tastenficker“, gibt es mittlerweile auch als Hörbuch und die ehemalige „Märkische Volksstimme“ hat ihn zum Interview geladen. Ich such mal eben das Hörbuch dazu. Denn das will ich hören.

MAZ: Sind Sie Punk geblieben?

Lorenz: Ich versuche, die Punk-Idee in manchen Bereichen zu leben, aber nicht in der Band. Das geht nicht mehr. Wenn wir auf Tour gehen, fahren 20 Trucks hinterher. Rammstein ist ein schwerfälliger Koloss verglichen mit Feeling B. Wenn vor uns eine Band mit drei Jungs auf die Bühne geht und das Stadion rockt, stünden wir genauso dumm da wie früher die Ostrockbands.

MAZ: Sie identifizieren sich also noch mit dem Punk von früher.

Lorenz: Ja, und deshalb verstehe ich auch die Punks von heute, die sagen – ach nee, diese ganze Inszenierung bei Rammstein, das will ich nicht.

4 Kommentare

  1. HERDIR4. April 2016 at 08:22

    Super Einstellung …

    Mit Rammstein kann ich aber auch zusehends nichts/kaum mehr was anfangen .. vielleicht werde ich alt …

  2. Udo6. April 2016 at 18:51

    Sehr coole Arte Doku zu dem ungebrochenen Typen:

  3. Flake im Gespräch › Rappelsnut13. April 2016 at 08:44

    […] „Der Tastenficker – An was ich mich so erinnern kann“ von Christian Flake Lorenz wurde hier bereits ausdrücklich gelobt. Das autobiographische Buch ist nun gerade als Hörbuch erschienen (10,99 Euro im iTunes Store) und die „MAZ“ nutzte die Gelegenheit für ein nachlesenswertes Gespräch mit dem Autor. (via) […]

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