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Rassistische Kommentare aus dem Netz auf Werbetafeln in der Nachbarschaft

Die Afro-brasilianische Bürgerrechtsgruppe Criola nimmt sich rassistische Kommentare auf Twitter und Facebook, die mit Geotag versehen sind, und klebt sie auf große Plakatwände in die Nachbarschft derer, die diese Kommentare ins Netz schrieben. Die Namen und Gesichter werden anonymisiert, aber jene, die auf diese Art mit ihren eigenen Kommentaren konfrontiert werden, schämen sich vielleicht. Ein bisschen. Auch für Deutschland keine schlechte Idee, finde ich. Virtual racism, real consequences.


(Fotos: racismovirtual.com.br, via bldgblog)

7 Kommentare

  1. Tidirium2. Dezember 2015 um 09:14

    Kluge Idee! Das sollte zum nachdenken anregen, hoffe ich zumindest.

  2. euro2. Dezember 2015 um 12:38

    Pranger war immer schon kontraproduktiv.

  3. D.B.2. Dezember 2015 um 12:56

    Jo, wie immer…der gleiche hirnlose denunzianten Müll wie immer. Wir leben ja in einer Demokratie, zumindest wird das immer behauptet. Tja, wenn ebendiese so etwas nicht aushält, dann kann die eh weg.

  4. Ronny2. Dezember 2015 um 12:58

    D.B.,

    Ich wüsste nicht, warum eine Demokratie menschenverachtenden Dreck hinnehmen oder gar ignorieren sollte.

  5. Nico2. Dezember 2015 um 15:30

    Ronny:
    D.B.,

    Ich wüsste nicht, warum eine Demokratie menschenverachtenden Dreck hinnehmen oder garignorieren sollte.

    Vor allem, da es hier um eine öffentliche Äußerung geht, die lediglich in einem anderen, ebenso öffentlichen Kontext zitiert wird.

  6. haywood jablome2. Dezember 2015 um 17:34

    D.B.,

    Vielen Dank. Eigentlich gehe ich auf andere Seiten, wenn ich mich krümmen will.

  7. Manu2. Dezember 2015 um 18:50

    Naja, von Pranger kann man ja nicht wirklich reden, wenn die Identität jeweils unkenntlich gemacht ist.

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