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Schlagwort: Activism

Thom Yorke x Greenpeace – Hands off the Antarctic

Greenpeace International hat gestern dieses Musikvideo zu „Hands off the Antarctic“ veröffentlicht. Einem neuen Track von Thom Yorke, den als Teil der Greenpeace-Initiative „Protect the Antarctic Ocean“ produziert hat. Die Aufnahmen vom Greenpeace Forschungsschiff Arctic Sunrise.

The newest track from Thom Yorke (of Radiohead fame) is a Greenpeace exclusive. Hit full-screen and enjoy ‘Hands off the Antarctic’ – with stunning footage from the Greenpeace ship ‘Arctic Sunrise’.


(Direktlink)

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Statement einer Aktivistin aus dem Hambacher Forst

Die Räumung im Hambacher Forst geht weiter, die Proteste dagegen auch. Mehrere tausend Menschen haben sich dort heute zu einem Waldspaziergang getroffen. Allerdings dürfen sie nicht mehr in den Wald hinein. „An den Bahnhöfen in Köln und Viersen werden anreisende Braunkohle-Gegner nur in den Zug gelassen, wenn sie zuvor ihren Personalausweis vorgezeigt haben.“

Etwa 180 Aktivisten sollen sich noch im Hambacher Forst aufhalten. Seit Beginn der jüngsten Polizeiaktion am Donnerstag wurden in dem Waldstück 18 von rund 50 Bäumhäusern geräumt und abgerissen.

Bei den bislang massivsten Auseinandersetzungen im Hambacher Forst wurden am Samstag 34 Braunkohlegegner festgenommen.

Antonia Greco war vor Ort und hat sich von einer schon „geräumten“ Aktivistin die Vorgänge dort schildern lassen. Diese gibt dann ein bewegendes Statement ab. Allen Respekt für diese Menschen dort.

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Aktivisten wollen Leihfahrräder eines insolventen Anbieters befreien

(Foto: Alexas_Foto)

Der Leihfahrrad-Anbieter Obike hat in Asien Insolvenz anmelden müssen. Nun stehen auch in Deutschland und Österreich tausende Fahrräder rum. Nach Angaben mehrerer Städte reagiert die asiatische Muttergesellschaft nicht mehr auf Anfragen. Fahrradleichen werden jedoch trotz Aufforderung mehrerer deutscher Städte nicht entfernt. Netzaktivisten rufen nun dazu auf, die Obikes zu hacken und zeigen bei LibreBike eine Anleitung, um die Dinger zu öffentlichen Rädern zu machen. Ziemlich naheliegende Idee, aber erlaubt ist das nicht.

In letzter Zeit hat eine Welle von gelben Fahrrädern aus China die Städte dieses Planeten überrollt, und mit ihr erobern diese klapprigen Stahlkonstruktionen die Welt. Aber was machen diese Räder eigentlich? Sind sie hier um die Mobilität der urbanen Bevölkerungen zu verbessern, oder uns auf jedem Schritt zu überwachen? Werden sie lange Zeit genutzt und regelmäßig repariert werden, oder beim ersten Gebrechen weggeschmissen? Brauchen wir privatisiertes Bikesharing in unseren Städten überhaupt?

Jetzt, da sich die Berichte häufen, dass oBike – eines dieser Bikesharing-Startups – zusperrt (und dabei Millionen der von Kund*innen bezahlten Kautionen den Bach runtergehen), ist es wichtig sich neue Wege auszudenken auf die diese Fahrräder genutzt werden können.

Genau dafür ist LibreBike da. Was, wenn du nicht für’s Benutzen von Fahrrädern zahlen müsstest? Wenn Fahrräder einfach ein öffentliches Gut wären, dafür da um von allen benutzt zu werden? In nur fünf einfachen Schritten wird jedes oBike zu einem LibreBike – einem Fahrrad für alle!


(via MoGreens)

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Aktivisten trollen Trumps Denunziations-Hotline „Criminal aliens“


(Foto: Pixabay)

Die US-Regierung hat gestern eine neue telefonische Hotline geschaltet, in der Anrufer Verbrechen von „criminal aliens“, so der dort benutze Ausdruck für etwaig kriminelle Ausländern, gemeldet werden können und sollen. Ein ganz klassischen Denunziationsinstrument. Die Aktion verlief dann anders als erwartet, denn etliche Anrufer blockierten die Leitungen, um UFO-Sichtungen zu melden. Gestern war in den Staaten „Aliens-Day“, dazu dann die behördliche Aufforderung, „criminal aliens“ zu melden. Klar, dass dann alle ihre UFO-Sichtungen mitteilen wollten. Fragt ja sonst keiner nach.

Alexander McCoy, a Marine Corps veteran and activist, was one of the first to tweet out the call for trolls. He told Buzzfeed that he thought of the campaign when he noticed that „#AlienDay“ was trending. He thought it would „be a catchy way to fight back against the Trump administration’s use of bigoted language and racist stereotypes of criminality.“

(via The Fader)

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Digital Vandalism vs Vandalism On Digital

Biancoshock zeigt den Unterschied.

„Performance realized in Milan on a digital photo taken in Tirana, Albania. Digital tools allow you to change the reality; today an act of protest, vandalism or art can be done sitting comfortably in front of your PC. The value of an action (be it a protest, an artwork or a provocation) is in the act to really do it or in how is introduced to a virtual audience?“


(Direktlink, via Source)

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Ein Zeichen gegen Rassismus – aus Anklam

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Die Jungs von Feine Sahne Fischfilet haben gestern im Rahmen ihrer durchweg unterstụ̈tzenswerten Kampagne „Noch nicht komplett im Arsch – Zusammenhalten gegen den Rechtsruck“ Marteria ins mecklenburgische Anklam geholt, der dort seinen einzigen Gig für das Jahr 2016 gespielt hat. Und da ging dann so einiges.

Geile Sache!

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Am Samstag, den 03.09., dann als Krönung das Wasted in Jarmen Open Air in Jarmen. Es ärgert mich ein wenig, dem nicht beiwohnen zu können, aber ich bin an dem Tag selber musikalisch unterwegs. Aber das sollte andere nicht daran hindern, dort hinzufahren. Auf gar keinen Fall.

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Rassistische Kommentare aus dem Netz auf Werbetafeln in der Nachbarschaft

Die Afro-brasilianische Bürgerrechtsgruppe Criola nimmt sich rassistische Kommentare auf Twitter und Facebook, die mit Geotag versehen sind, und klebt sie auf große Plakatwände in die Nachbarschft derer, die diese Kommentare ins Netz schrieben. Die Namen und Gesichter werden anonymisiert, aber jene, die auf diese Art mit ihren eigenen Kommentaren konfrontiert werden, schämen sich vielleicht. Ein bisschen. Auch für Deutschland keine schlechte Idee, finde ich. Virtual racism, real consequences.


(Fotos: racismovirtual.com.br, via bldgblog)

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Zentrum für Politische Schönheit crowdfundet den Abriss der EU-Außengrenzen

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Ziemlich kurzfristige Angelegenheit, wie mir scheint, es sieht aber so aus, als ob da trotzdem was draus werden könnte. Das Zentrum für Politische Schönheit lässt sich über eine Crowdfunding-Kampagne gerade mindestens einen Bus finanzieren, der Menschen an die EU-Außengrenze bringen soll, die dort dann den neuen eisernen Vorhang öffnen wollen. Wer möchte, kann sich anmelden und auch mitfahren.

„Am kommenden Wochenende wird dem Mauerfall zum 25. Mal gedacht. Aber 25 Jahre nach dem deutschen Mauerfall sind Europas Grenzen dicht. Zehntausende Menschen ertrinken, dehydrieren und kentern an Europas Außenmauern. Flüchtlinge klammern sich unter Radachsen, um nach Europa zu gelangen.

Während sich Politiker aller Parteien am 9. November in den Armen liegen und das Ende der mörderischen innerdeutschen Mauer feiern, haben Sie die viel mörderischeren Außenmauern Europas finanziert. Diesem Verrat nimmt sich das Zentrum für Politische Schönheit an. Rücken wir den illegalen Mauerbauten in der Europäischen Union zu Leibe.

Europa feiert den Fall der Mauer und betreibt – als hätte die Geschichte nichts mit der Wirklichkeit zu tun – die eigene Selbsteinmauerung auf hohem Niveau und unter Hochdruck. Die neuen Stacheldrahtmauern Bulgariens und Griechenlands wurden rechtswidrig unter Bruch des internationalen Völkerrechts auf europäischen Boden gebaut. Damit sich das Unrecht nicht festsetzt, ist es wichtig, es jetzt wieder abzureißen! Nicht durch die Politik, sondern durch den Druck einer mutigen Zivilgesellschaft wurde die innerdeutsche Mauer porös, die 28 Jahre lang als unüberwindlich galt.

Bei Erreichen des Spendenziels entkommt am 7. November 2014 um 13 Uhr ein Bus dem deutschen Gedenkkartell und fährt die Vorhut einer zweiten Friedlichen Revolution an die europäische Außenmauer. Dort werden wir zum 25. Jahrestag des Mauerfalls mit dem Abbau der europäischen Grenzanlagen beginnen. – Ein Akt politischer Schönheit und die einzige Form, in der sich das Jubiläum würdig „feiern“ lässt. Jede und jeder kann mitfahren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich am Abriss der europäischen Außengrenzen beteiligen und ein Stück Außenzaun mitnehmen.“


(Direktlink, via Metronaut)

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