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Schlagwort: Activism

In München haben Klimaaktivisten Luft aus SUV-Reifen gelassen

In der Münchener Maxvorstadt sind letzte Nacht ein paar Leute unterwegs gewesen und haben zum Nikolaus die Reifen von mehreren SUV von ihrer Luft befreit. Gruss vom Krampus. „Der Krampus hat Dein Auto temporär inaktiviert!!“ Hihi.

Indymedia:

Direkt an die SUV-Fahrer schreiben sie: „Auch beim Parken verbraucht Deine Karre zu viel Platz. Platz, der uns allen fehlt.“ Nun werden Anzeigen wegen Sachbeschädigung geprüft. Die Reifen seien aber nicht zerstochen worden, teilte die Polizei mit: Die Luft sei durchs aufgedrehte Ventil entwichen.

Das dürfte als Sachbeschädigung nicht sonderlich viel hergeben, aber ich bin da kein Experte. Aber Luft aus Autoreifen lassen, da brennen die Kartoffeln mal so richtig an. Warum machen wir das eigentlich nicht alle jeden Tag so?

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Mars sucks

Der Mars kann warten, die Erde nicht. Mars sucks.

Its weather sucks. Its distance sucks. Its atmosphere sucks. The little water it has, sucks.

It has sucked for billions of years. And will suck for billions more.
You know what doesn’t suck? Me, Earth.
I have life. I have vast oceans and lush forests. I have rivers to swim. Air to breathe.
But the way I’m being treated, that part sucks.
You use me and pollute me. You overheat me. You use every resource I have and return very little back from where it came.
And then, you dream of Mars. A hellhole. A barren, desolate, wasteland you can’t set foot on fast enough.
Why not use some of that creative energy and billions on saving me? You know, the planet that’s giving you what you need to live right now.

Mars can wait. I can’t.

Earth

(via BoingBoing)

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In New York verteilen Aktivisten Joints an Coronageimpfte

(Symbolfoto: cheifyc)

Vor gut drei Wochen hat das Parlament des US-Bundesstaats New York den Weg für die Legalisierung von Marihuana freigemacht. Nun stehen Aktivisten am Union Square und verteilen für die Aktion »Joints for Jabs« kostenlose Joints an bereits gegen Covid geimpfte Interessenten.

»Es ist das erste Mal, dass wir hier sitzen und legal Joints an die Leute verteilen können«, sagte Mitorganisator Michael O’Malley der Nachrichtenagentur AFP. »Wir unterstützen die Impfanstrengungen auf Bundesebene. Aber wir versuchen auch, sie dazu zu bringen, landesweit Gras zu legalisieren.«

Ich habe für meine Erstimpfung derlei Motivation nicht gebraucht, aber wenn es denn hilft.

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Thom Yorke x Greenpeace – Hands off the Antarctic

Greenpeace International hat gestern dieses Musikvideo zu „Hands off the Antarctic“ veröffentlicht. Einem neuen Track von Thom Yorke, den als Teil der Greenpeace-Initiative „Protect the Antarctic Ocean“ produziert hat. Die Aufnahmen vom Greenpeace Forschungsschiff Arctic Sunrise.

The newest track from Thom Yorke (of Radiohead fame) is a Greenpeace exclusive. Hit full-screen and enjoy ‘Hands off the Antarctic’ – with stunning footage from the Greenpeace ship ‘Arctic Sunrise’.


(Direktlink)

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Statement einer Aktivistin aus dem Hambacher Forst

Die Räumung im Hambacher Forst geht weiter, die Proteste dagegen auch. Mehrere tausend Menschen haben sich dort heute zu einem Waldspaziergang getroffen. Allerdings dürfen sie nicht mehr in den Wald hinein. „An den Bahnhöfen in Köln und Viersen werden anreisende Braunkohle-Gegner nur in den Zug gelassen, wenn sie zuvor ihren Personalausweis vorgezeigt haben.“

Etwa 180 Aktivisten sollen sich noch im Hambacher Forst aufhalten. Seit Beginn der jüngsten Polizeiaktion am Donnerstag wurden in dem Waldstück 18 von rund 50 Bäumhäusern geräumt und abgerissen.

Bei den bislang massivsten Auseinandersetzungen im Hambacher Forst wurden am Samstag 34 Braunkohlegegner festgenommen.

Antonia Greco war vor Ort und hat sich von einer schon „geräumten“ Aktivistin die Vorgänge dort schildern lassen. Diese gibt dann ein bewegendes Statement ab. Allen Respekt für diese Menschen dort.

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Aktivisten wollen Leihfahrräder eines insolventen Anbieters befreien

(Foto: Alexas_Foto)

Der Leihfahrrad-Anbieter Obike hat in Asien Insolvenz anmelden müssen. Nun stehen auch in Deutschland und Österreich tausende Fahrräder rum. Nach Angaben mehrerer Städte reagiert die asiatische Muttergesellschaft nicht mehr auf Anfragen. Fahrradleichen werden jedoch trotz Aufforderung mehrerer deutscher Städte nicht entfernt. Netzaktivisten rufen nun dazu auf, die Obikes zu hacken und zeigen bei LibreBike eine Anleitung, um die Dinger zu öffentlichen Rädern zu machen. Ziemlich naheliegende Idee, aber erlaubt ist das nicht.

In letzter Zeit hat eine Welle von gelben Fahrrädern aus China die Städte dieses Planeten überrollt, und mit ihr erobern diese klapprigen Stahlkonstruktionen die Welt. Aber was machen diese Räder eigentlich? Sind sie hier um die Mobilität der urbanen Bevölkerungen zu verbessern, oder uns auf jedem Schritt zu überwachen? Werden sie lange Zeit genutzt und regelmäßig repariert werden, oder beim ersten Gebrechen weggeschmissen? Brauchen wir privatisiertes Bikesharing in unseren Städten überhaupt?

Jetzt, da sich die Berichte häufen, dass oBike – eines dieser Bikesharing-Startups – zusperrt (und dabei Millionen der von Kund*innen bezahlten Kautionen den Bach runtergehen), ist es wichtig sich neue Wege auszudenken auf die diese Fahrräder genutzt werden können.

Genau dafür ist LibreBike da. Was, wenn du nicht für’s Benutzen von Fahrrädern zahlen müsstest? Wenn Fahrräder einfach ein öffentliches Gut wären, dafür da um von allen benutzt zu werden? In nur fünf einfachen Schritten wird jedes oBike zu einem LibreBike – einem Fahrrad für alle!


(via MoGreens)

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Aktivisten trollen Trumps Denunziations-Hotline „Criminal aliens“


(Foto: Pixabay)

Die US-Regierung hat gestern eine neue telefonische Hotline geschaltet, in der Anrufer Verbrechen von „criminal aliens“, so der dort benutze Ausdruck für etwaig kriminelle Ausländern, gemeldet werden können und sollen. Ein ganz klassischen Denunziationsinstrument. Die Aktion verlief dann anders als erwartet, denn etliche Anrufer blockierten die Leitungen, um UFO-Sichtungen zu melden. Gestern war in den Staaten „Aliens-Day“, dazu dann die behördliche Aufforderung, „criminal aliens“ zu melden. Klar, dass dann alle ihre UFO-Sichtungen mitteilen wollten. Fragt ja sonst keiner nach.

Alexander McCoy, a Marine Corps veteran and activist, was one of the first to tweet out the call for trolls. He told Buzzfeed that he thought of the campaign when he noticed that „#AlienDay“ was trending. He thought it would „be a catchy way to fight back against the Trump administration’s use of bigoted language and racist stereotypes of criminality.“

(via The Fader)

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Digital Vandalism vs Vandalism On Digital

Biancoshock zeigt den Unterschied.

„Performance realized in Milan on a digital photo taken in Tirana, Albania. Digital tools allow you to change the reality; today an act of protest, vandalism or art can be done sitting comfortably in front of your PC. The value of an action (be it a protest, an artwork or a provocation) is in the act to really do it or in how is introduced to a virtual audience?“


(Direktlink, via Source)

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Ein Zeichen gegen Rassismus – aus Anklam

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Die Jungs von Feine Sahne Fischfilet haben gestern im Rahmen ihrer durchweg unterstụ̈tzenswerten Kampagne „Noch nicht komplett im Arsch – Zusammenhalten gegen den Rechtsruck“ Marteria ins mecklenburgische Anklam geholt, der dort seinen einzigen Gig für das Jahr 2016 gespielt hat. Und da ging dann so einiges.

Geile Sache!

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Am Samstag, den 03.09., dann als Krönung das Wasted in Jarmen Open Air in Jarmen. Es ärgert mich ein wenig, dem nicht beiwohnen zu können, aber ich bin an dem Tag selber musikalisch unterwegs. Aber das sollte andere nicht daran hindern, dort hinzufahren. Auf gar keinen Fall.

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