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Schlagwort: Art

Mit Stiften gespickter Heliumballon kritzelt einen Raum voll


(Direktlink)

Eine interaktive Kunstinstallation von Karina Smigla-Bobinski, für die ein Heliumballon mit diversen Stiften gespickt wurde, der dann von Besuchern durch den Raum bewegt wird und so die Wände „verziert“.

„Filled up with helium, floating freely in room, a transparent, membrane-like globe, spiked with charcoals that leave marks on the walls, ceilings and floors. Marks which «ADA» produces quite autonomously, although moved by a visitor. The globe obtains aura of liveliness and its black coal traces, the appearance of being a drawing . The globe put in action, fabricate a composition of lines and points, which remains incalculable in their intensity, expression, form however hard the visitor tries to control «ADA», to drive her, to domesticate her. Whatever he tries out, he would notice very soon, that «ADA» is an independent performer, studding the originally white walls with drawings and signs.“


(Direktlink, via Maik)

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Die traditionelle Gestaltung einer koreanischen Lackschatulle in 4,5 Minuten

Es dauert wohl einige Zeit um eine Lackschatulle nach koreanischer Tradition zu verzieren. Beginnend mit der Ernte eines Baumharzes, folgen diverse Schritte der Gestaltung, bis so eine Lackschatulle fertig ist.

Das Victoria & Albert Museum zeigt den Prozess hier in 4,5 Minuten. Verantwortlich dafür ist in diesem Fall Lee Kwang-Woong, der das ganz offensichtlich nicht zum ersten Mal macht.

Richtig dicke Bonuspunkte gibt es für die Wahl des Soundtracks. Dieser könnte passender nicht sein. Ein dickes ❤️ fürs Handwerk.


(Direktlink, via Colossal)

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Mit Botschaft auf Rüstplane: TOY Crew kritisiert Kunstprojekt „The Haus“

(Foto: The Haus)

Im April öffnete in der Berlin das Urban Art-Projekt The Haus seine Pforten und präsentierte dort in einem leerstehenden Bankgebäude urbane Kunst von 150 Künstlern. Drei Monate später sollte das Haus samt der Ausstellungsobjekte abgerissen werden. Street Art als vergängliches Gut. Soweit, so gut.

Die Aktion wurde überregional medial gefeiert und war bestens besucht. Dennoch gab es auch Kritik, die aus der Szene selber kam. Mit dabei die TOY Crew, die vor drei Wochen eine Botschaft für die Organisatoren an eine Rüstplane schrieb, die an jenem Haus hing.

Ihr Vorwurf: „Graffiti in den Dienst von Investoren zu stellen und sich mit Graffiti, welches als gesellschaftlicher Gegenentwurf gestartet wurde, dem konservativen Normen der Gesellschaft zu unterwerfen.“

Im Wortlaut:

Es wurde geklatscht und gejubelt von den Schundblättern der Stadt. XI-Design, ihr seid der Ekel Berlins. Einer verrottenden Stadt und ihr tretet auch noch nach. Arglistig erschleicht ihr euren Vorteil auf dem Rücken der Berliner Graffitigeschichte und lasst sie unter eurem Konsumdreck verschwinden. Ja, einen tollen Erlebnispark hattet ihr geschaffen. Wo der sonst so intollerante Pöbel vom Ächter zum Versteher der ihnen so verhassten Kultur werden durfte. Doch das war kein Graffiti. Das war keine Kunst. Ihr habt nur eine stumpfsinnige und morallose Entertainmentversion fürs einfache Gemüt serviert. Merkt ihr nicht wie verlogen, wie aberkennend und primitiv das hier war? Graffiti fragt nicht nach Zustimmung. Graffiti passt sich nicht der Gesellschaft an. Graffiti ist ungehorsam. Graffiti ist keine Zutat für eure Kackgesellschaft, sondern drei Hände voll Salz, die eure Suppe ungenießbar machen.“


(via Urbanshit)

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Frank Zappas Damenschlüpfer-Decke


(Direktlink)

Was ich bis eben auch nicht wusste: Frank Zappa hat auf einer Tour im 1980/1981 Schlüpfer seines weiblichen Publikums gesammelt, um daraus eine Decke nähen zu lassen. Eine Schlüpfer-Decke quasi. Dabei kamen dann auch ein paar BHs zusammen, die mit in die Decke genäht wurden. Angeblich alles erst mal ungewaschen. Genäht wurde die Panty Quilt zu jener Zeit von der Künstlerin Emily Alana James, die in diesem Interview darüber spricht. Es ist wohl kein Zufall, dass mang all den Schlüppis ein Konterfei von Zappa selbst auftaucht.

I was introduced to Frank only because I sent in the message through my friend that I wanted to do the quilt. He would have said yes to anyone who asked. He couldn’t have cared less how it turned out, only that he followed through on what he said he would do. After all he told fans to bring underwear and he would have it made into a quilt. He told me he had intended to visit a local college in hope of finding someone. I saved him the trouble, that’s all.

Mittlerweile hängt das Teil im Hard Rock Cafe Biloxi, Mississippi.

(Foto: Rian CastilloCC BY 2.0)

(via Netaroma)

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Das San Francisco Museum of Modern Art antwortet auf „Send me …“ mit Kunst

Klasse Aktion vom SFMOMA, das mit einer gesendeten Nachricht an es mit Kunstwerken aus seinem Bestand antwortet. Einfach „Send me >hier ein Wort Farbe oder Emoji einfügen<" und warten, womit geantwortet wird.

Enter Send Me SFMOMA. Send Me SFMOMA was conceived as a way to bring transparency to the collection while engendering further exploration and discussion among users. Send Me SFMOMA is an SMS service that provides an approachable, personal, and creative method of sharing the breadth of SFMOMA’s collection with the public.

Text 572-51 with the words “send me” followed by a keyword, a color, or even an emoji and you’ll receive a related artwork image and caption via text message. For example “send me the ocean” might get you Pirkle Jones’ Breaking Wave, Golden Gate; “send me something blue” could result in Éponge (SE180) by Yves Klein; and “send me 💐” might return Yasumasa Morimura’s An Inner Dialogue with Frida Kahlo (Collar of Thorns). Each text message triggers a query to the SFMOMA collection API, which then responds with an artwork matching your request.

Soweit ich das probiert habe, scheint das allerdings von Deutschland aus nicht zu funktionieren. Kann hier aber gerne Nachahmer finden.


(via Colossal)

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Farbe + Seife + Öl = galaktischer Augenzucker

Der Regisseur Thomas Blanchard hat sich mit dem Fotografen Oilhack zusammengetan und zusammen haben dieses nahezu unfassbar schöne Video voller Farben, Seifen und Ölen gemacht: Galaxy Gates.

It is the result of a 4 months long job. Due to the very high selection standards, less than 2% of the shots taken were used to create this immersive video.
First, paints are mixed, then they are “opened”, a specific process that we have worked out while on a trip in Japan.

(Direktlink, via Colossal)

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