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Schlagwort: Downbeats

Afterhour Sounds Podcast Nr.128: Scrounger – The Hour after the Afterhour

Was Besseres könnte uns an einem Sonntag musikalisch gar nicht passieren. Scrounger habe ich seit seiner „Inneren Werte“ auf dem Schirm, was jetzt schon etwas länger zurückliegt. Dennoch ist er auch heute noch ein Garant für entschleunigten Sound, zu dem man ganz wunderbar sein Sonntagsgefühl pflegen kann, was ich gerade tue. Denn er hat die neuste Ausgabe des Afterhour Sounds Podcasts gemixt und die ist erwartungsgemäß wunderbar.

Wir begrüßen Damian in unserer etwas anderen musikalischen Reihe der harmonischen, späten Stunde. Kein Tam, tam. Keine Posaune und Trompette. Dafür mehr Trap und Hip(ster) Hop. Ja Mann, genau so mögen wir es. Wer kann das schon von sich behaupten? Scrounger….What??? Yes!

Die Rede ist von Damian aka „SCROUNGER“, der in und um Köln, nämlich laut und leise, äh Laut und Luise mäßig, sein Unwesen treibt und die Herzen der Alterno-Houser hoch hält. Gekonnt lässig lädt er uns mit seiner „Stunde nach der Stunde“ zum Abschalten des Hier und Jetzt ein. Ja genau, hier und jetzt. Und zwar JETZT UND HIER. Also Augen AUF und… entspannen. Ein klasse Track jagt dem Nächsten… nein keine Übertreibung, keine Überraschung sondern klassisches „jörgsches Statement“ der Extraklasse.

Damian… dein von Dir eingespielter Cast ist eine Ode an den Ursprung der 4/4-Rythmik, nämlich dem (Punk) Rap, welcher tiefenentspannt und zugleich unterschwellig treibend zum meditativen Tanztraum einlädt. (Fast) Kein House, kein Techno und kein Acid + World Music Gedöns. Es lebe der Rap, Marcin Gortat und Jörg. Äh SCROUNGER.


(Direktlink)

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Shell Beach at 34C3


So. Mein letzter Mix für dieses Jahr. Gestern aufgenommen beim 34C3, wo ich am „Shell Beach“ drei Stündchen für Musik sorgen durfte. Für mich nach wie vor ein Jahresendhighlight. Das ist nun schon seit Berlin so, ging in Hamburg weiterund wird sich offenbar auch in Leipzig nicht ändern. Im Gegenteil.

Da ich in diesem Jahr noch zwei Downbeat-Sets vorbereitet hatte, die dann aber nicht spielen konnte, hatte sich einiges an Musik angesammelt, die nun endlich mal „raus“ konnte. Da haben wir nun Bass, Piano, den Himmel voller Streicher, kleine Melodien und ganz viel Liebe. Außerdem ein paar Klassiker.

Tracklist:
Paul St. Hilaire & Rhauder – Not Saying Much
Dubspeeka – Walk With Me
Corporeal & Chris Kim – Distance
Brimstone – Dawn
Brimstone – Reminiscence
Vacant – Serenity
James Murray – Ghostwalking
Soular Order – Keyframes
Kisnou – Cycle
Amba – Moonbathing
Carbon Based Lifeforms – Derelicts
Koresma – Sessions
Rift – Breathe
Enzalla – Somewhere
Kant Sleep – At Night
Tim Schaufert & Cashforgold – Awake
Phelian – Elysium
Phaeleh – Galaxies
Emiliano Secchi – Ignition
Vacant – Leaving You
Eikona & Nare – Call Your Name
Carbon Based Lifeforms – 780 days
Sven Weisemann – Seperate Paths
Sieren – Lost You
Kosikk – Try to hear my voice
Himalia – Don’t Drown Boy
Kant Sleep – Asthmå
Massive Attack – Teardrop (Stillhead Remix)
BT Gate X-138 – Distant Pulse Wavelength Emulator
Kosikk – Tears
Sieren – U8
Scuba – Cognitive Dissonance
Das Kraftfuttermischwerk – Downunder The Moon
Aphex Twin – Alberto Balsalm (Istota & Alegria Bootleg)
Blame – Oceans Of Hope
Makuda – Adventure
Zander One – Glowing (Afterglow)
myk. – Tuscon
Scann-Tec – Parsec (live edit)
Desolate – Blessedness
The Future Sound of London – My Kingdom
Soular Order – Aperture
Feverkin & Koresma – Folds
Austin Plaine – Only Human

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Adventskalender 2017, Türchen #16: RBYN – Crescent

Nachdem wir uns die ganze Woche an 4-to-the-floor Rhythmen erfreuen konnten, tritt der gute alte RBYN hier mal auf die Bremse, setzt sich ans Klavier, arrangiert die Streicher und sortiert dazu Breaks, die er mit Bass untermauert. Alles ganz geduldig und ohne Anspruch auf Tanzfläche. Wochenende. Zurücklehnen, noch einen Tee machen, ins graue Draußen gucken, wobei man die Heizung noch ein Stück höher dreht. Damit es im Raum so warm wird, wie dieser Mix akustisch die Temperatur vorgibt.

Ein ganz wunderbares Stück Musik, das einen mit auf Reise nimmt. Ich bin dann mal kurz weg.

Style: Bass, Downbeats
Length: 00:59:34
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01. Danny Scrilla – Talisman
02. Machinedrum – Endless 
03. Above & Beyond – Sticky Fingers (Om Unit Remix)
04. Om Unit – Seraphim
05. Thomas B – Significance
06. Kid Kun x HP.Ritch x ReDraft – Awake
07. Kid Kun – U
08. Moresounds – Last Fly To Jupiter (Fracture’s Emo Remix)
09. Dominic Ridgway – Crashes
10. AnD – Calmness
11. Chet Matuto – Liu
12. Method One – Blackwood (feat. Jamie Myerson)
13. Synkro – Vanishing Point
14. Jono McCleery – Ingenue (Synkro Remix)
15. Synkro – Red Sky
16. Theme – Passage 7
17. Om Unit – Cold Love
18. Blocks & Escher – Broken (Om Unit Remix)

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Stream & Download: Chillhop Essentials – Winter 2017

Das vielleicht Schönste am Winter: es gibt wieder eine neue Jahreszeit-Compilation aus dem Hause Chillhop. Diese feiere ich hier schon länger und aktuell schreibt man auch im Bandcamp-Blog darüber, warum die Niederländer mit ihrem Label so ziemlich alles richtig machen: Chillhop Records Could Be The Soundtrack To Your Life.

Chillhop Records might be the perfect label for those who need to get work done. Much like ambient and classical, the music on Chillhop can easily block distractions. The sound is a sample-based blend of smooth jazz and boom-bap to which people have caught on: the label’s most popular YouTube stream, “Chill Gaming/Study Beats,” has up to 6,000 people tuning in each day (the channel itself has 1.1 million subscribers). “A lot of people have just started to realize that this music is really good for studying,” says Bas van Leeuwen, founder of Chillhop Records.

Natürlich kommt auch der neuste Sampler mit feinsten, rauchgeschwängerten Dopebeats, die die kalten Wochen hoffentlich erträglicher machen. Von dem, was ich bis hier gehört habe, gehe ich davon aus, dass das so klappen wird. Soweit ein rundum gelungenes Album.

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Adventskalender 2017, Türchen #01: Saafi Brothers – Advent Carol Mix

Vor 20 Jahren, 1997, veröffentlichten die Saafi Brothers mit „Mystic Cigarettes“ auf BlueRoom released ein Album, das mir beim ersten Durchgang klar machte, dass es da draußen noch sehr viel Musik geben würde, von der ich bis dato nicht die geringste Ahnung hatte. Wir hörten diese Platte stundenlang. Gerne an verrauchten Samstagen oder bei nicht weniger rauchgeschwängerten After Hours. Ambient, wie ich ihn bis dahin kannte, war das keiner. Eher so Dub, aber eben auch welcher, den ich so vorher nicht gehört hatte. Für mich eine musikalische Offenbarung, die dort von Gabriel Le Mar, Michael Kohlbecker und anderen in Frankfurt am Main gestrickt wurde. Drei Jahre später legten sie mit „Midnight’s Children“ noch so ein Überalbum nach, das sich einfach nicht tot hören lies. Bis heute nicht. Mittlerweile sind vier weitere Alben dazu gekommen, die alle durch ihre akustische Einzigartigkeit überzeugen können. Ihr aktuelles Album „The Quality of Being One“ geht tief in den Ambient-Dub und fügt Drum-Thrills hinzu, die den Melodien alle nötigen Räume bereitstellt.

Heute geht das wohl als „Psychill“ oder „Psydub“ durch, was nicht verwunderlich ist. Die Saafi Brothers waren immer sehr eng mit der Psytrance-Szene verbunden, was sich bis heute nicht geändert hat. So spielen sie auch heute noch auf den international großen Festivals ihren ganz eigenen Sound, der hier hintenraus auch sehr tanzbar wird. Ein verdammt guter Einstieg in den diesjährigen Kalender.

Style: Downbeats, Psydub
Length: 01:00:00
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
1 Saafi Brothers: Moments Of Clarity
2 Saafi Brothers: Infinity Is Reality
3 Saafi Brothers: Catch Me If You Can
4 Saafi Brothers: Hippies In Trance
5 Saafi Brothers: Joy Of Mystery
6 Carbon Based Lifeforms: MOS6581 (Saafi Brothers Beatless Bonus Remix) + Beckers & D-Nox: Cala A Boca (Loop)
7 X-Dream: Freak (Saafi Brothers Remix)
8 Suns Of Arqa – Sadrayama (Saafi Brothers Remix)

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Hidden Orchestra knallt 71 Tracks in ein 75 minütiges „Early Influences Mixtape“

Hidden Orchestra hat sich mal daran gemacht, seine musikalischen Einflüsse in einen Mix zu packen. Soweit, so gewöhnlich, das haben auch andere schon so gehandhabt. Er aber verbrät in 75 Minuten mal eben ganze 71 Tracks. Der Mix könnte runder nicht sein und klingt in dieser Konstellation verdammt aktuell. Wie ein fast nicht enden wollender Song mit 75 Minuten Länge.

71 tracks in 75 minutes, with mashups of up to 4 or 5 tracks playing at the same time.
Features many legendary artists of the time, from DJ Shadow, Aphex Twin, Boards of Canada and Orbital through to Portishead, Luke Vibert, Kruder & Dorfmeister, Shy FX & UK Apachi, Bonobo, 4hero, Adam F, Amon Tobin, Chemical Brothers, Red Snapper and Aquasky – with some Classical, Folk and Choral music, and Moondog, The Beta Band, Donovan, Jive Bunny, Velvet Underground, Herb Alpert and classic jungle thrown in.
Apart from appearances from Brian Eno and Derren Brown, this mixtape doesn’t feature interviews and field recordings like the other mixtapes in the annual series, but it does still feature acapellas from J-Live, KRS-One, Common, Roots Manuva, Choclair and more.

Wahnsinnig gut. Mix der Woche. Mindestens!


(Direktlink, via Paco)

Tracklist:
00:00 A Hymn to the Mother of God – John Tavener
01:02 What Does your Soul Look Like (part 2) – DJ Shadow
01:56 Brian Eno (interview) – BBC Radio HardTalk with Stephen Sackur
02:09 Re-Percussions – Hint
04:11 The Box – Orbital
05:07 On A Ragga Tip – SL2
06:11 I’m Not Really Optimistic (Floex Remix) – The Ecstasy of Saint Theresa
06:17 Flim – The Bad Plus
07:40 La Danse Du Bonheur – Shakti with John McLaughlin
09:32 The Snow is Dancing – Claude Debussy
10:25 Universal Groove – Paradox
10:30 Piano Playa Hata – Wagon Christ
12:46 Dialogue – Jackson C Frank
14:51 Paperbag Writer – Radiohead
16:23 Nightlife – Amon Tobin
16:42 Mysterons (Live at Roseland NYC) – Portishead
20:29 Flashback – Intense
20:30 B&A – The Beta Band
20:50 Twenty One Years – Choclair
23:48 Car Horn (Madlib Remix) – Common & The 45 King
25:28 Original Nuttah – UK Apachi & Shy FX
25:33 Wanna Test (Madlib Remix) – Lootpack feat. Medaphoar
25:59 Put a Curse on You – Quasimoto
26:00 Free Your Turntable and Your Scratch Will Follow – DJ Cam
27:06 Les Nuits – Nightmares on Wax
27:11 Motion 5000 (instrumental) – Roots Manuva
28:20 Salve Regina – Cantate Regensburg
28:25 Derren Brown (interview) – BBC Radio 4 Chain Reaction with Chris Addison
29:44 Girl/Boy Song – Aphex Twin
29:56 Survival – Annette Peacock
29:58 Braggin‘ Writes (acapella) – J-Live
31:18 Dr Gradus ad Parnassum – Claude Debussy
31:34 Roll & Tumble – DJ Krush
33:11 Kaini Industries – Boards of Canada
33:11 Open Your Eyes, You Can Fly – Flora Purim
33:11 Hell on Earth (instrumental) – Mobb Deep
34:31Hip Hop VS Rap – KRS-One
34:34 Bug Powder Dust – Bomb The Bass
34:36 The Essence (acapella) – Choclair
34:55 Gotta Jazz (Kruder & Dorfmeister Remix) – Count Basic
37:42 Come On Feet – Quasimoto
38:55 Bishop’s Robes – Radiohead
40:50 Parks – Four Tet
41:33 Pale Blue Eyes – The Velvet Underground
43:32 Ain’t Talkin Bout Dub – Apollo 440
43:48 Opaque (The SpIrIt-ual Mix) – Aquasky
45:13 That’s What I Like – Jive Bunny
45:26 Circles – Adam F
46:25 Sunday Séance – Blockhead
48:09 Opaque – Aquasky
48:21 Sand & Foam – Donovan
52:22 Image of You – Red Snapper
54:31 Metropolis – Adam F
54:33 Original Nuttah – UK Apachi & Shy FX
57:47 Motion 5000 – Roots Manuva
58:21 Don’t Die Just Yet – David Holmes
59:18 Motion 5000 (instrumental) – Roots Manuva
62:10 Valley of the Shadows – Origin Unknown
62:34 Time is the Enemy – Quantic
63:19 War (acapella) – Jeru The Damaja
65:04 Spirits in Transit – 4hero
65:38 The Burial – Leviticus
66:51 The Work Song – Herb Alpert
66:51 Fused Into Music – Luke Vibert
68:35 Bumbo – Moondog (performed by Joanna MacGregor and The Britten Sinfonia)
71:21 Golfer vs Boxer – Amon Tobin
71:55 Return of the Space Maidens – Danny Breaks
72:06 Blue Flowers – Dr. Octagon
73:35 Leave Home – The Chemical Brothers
74:04 Bagatelle – Oskar Ökrös
74:31 Silver – Bonobo

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Mix: Basco – Zwischen zwei Sommern

Hier heute im Garten sitzend denke ich mir so: „Und so mit dem Herbst machen wir das jetzt bitte bis zum Mai. Durchgehend. Danke!“ Das wird wohl nicht klappen, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. Gerade dann, wenn hier nebenbei dieser großartige Mix von Basco hört, der ganz wunderbar den Sommer zum akustischen Thema macht. „Für all die langen Nächte im Sommer. Und die, in denen er fehlt.


(Direktlink, via Drift ashore)

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Stream & Download: Chillhop Essentials – Fall 2017

Neue Jahreszeit, neue Compilation vom Dopebeat-Dealer Chillhop. Das Amsterdamer Label hat auch dafür wieder feinste instrumental HipHop-Perlen auf eine Kette gefedelt und bietet die VÖ zum Name-your-Price-Download bei Bandcamp an. Gekauft.

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