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Schlagwort: Language

„I bims“ ist Jugendwort 2017

„I bims“ wurde jetzt offiziell zum Jugendwort 2017 gekürt. Ich persönlich kenne mehr Erwachsene, die das vermeintlich ironisch genutzt haben, als Jugendliche, die das tatsächlich in ihrem alltäglichen Sprachgebrauch integriert haben, aber gut.

Zur Auswahl standen zunächst 30 Begriffe. Nutzer konnten online über sie abstimmen und zehn Wörter und Ausdrücke in die Endrunde wählen. In diesem Jahr haben laut dem Verlag so viele Menschen wie noch nie abgestimmt. Etwa eine Million Stimmen seien abgegeben worden.

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Jugendsprache im Wandel der Zeit

Sprache fließt und entwickelt sich unumgänglich. Auch dann, wenn wir heute jährlich bei der Wahl zum Jugendwort kopfschüttelnd vor dem Monitor sitzen. Bleibt festzuhalten, dass das auch schon seit über 200 Jahren anderen so geht – und das ist schon knorke.


(entdeckt von Blume Bob, via Martin)

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Ultracrepidarian

Soll es geben. Und nein, ich zähle mich nicht dazu. Ich weiß auch gar nicht, wie man diese Leute im Deutschen nennen würde. „Klugscheißer“ vielleicht.

Aus den Wortschatzkarten, die offenbar so einige linguistische Offenbarungen bereit halten. Zu kaufen gibt es die hier.


(entdeckt von @ellebil, via Unfugbilder)

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Je Suis Jens Spahn Jutebeutel

Das so 2014er Hipsterbashing ist nun im Bundestagswahlkampf angekommen – und damit endgültig durch. Nachdem sich Jens Spahn, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, neulich erst darüber beschwert hatte, dass man in Berliner Cafés und Restaurants „nur noch“ englisch bedient werden würde (Keine Ahnung, in welche Cafés und Restaurants Herr Spahn so geht), legt er nun nach und findet, dass in europäischen Metropolen ohnehin zu viel englisch gesprochen wird. Er wittert eine neue Form der Parallelgesellschaft und findet, dass „Elitäre Hipster“ sowieso mehr „provinziell“ als „weltoffen“ wären.

Ich weiß nicht, was genau der Mann hat. Bei Kleinkindern würde man wohl sagen, „Dem liegt ein Pups quer.“ Allerdings will ich ihn auch gar nicht zu ernst nehmen. Reicht ja, wenn sich wie in diesem Fall, einer von uns beiden zum Löffel macht.

Sei es drum. Mathias hat eine tolle Idee, sich jetzt mit Jens Spahn zu solidarisieren. Für die deutsche Leitkultur oder so. Find ich gut.

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