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Unwort des Jahres 2016: „Volksverräter“

Es dürfte nicht ganz leicht gewesen sein, sich auf das Unwort des Jahres 2016 zu einigen. Möglichkeiten gab es da sicher einige. Die „Unwort“-Jury, die im Kern aus vier Sprachwissenschaftlern und einem Journalisten besteht, hat sich dennoch für „Volksverräter“ entschieden.

Das gab die Sprecherin der „Unwort“-Jury, Sprachwissenschaftlerin Nina Janich, in Darmstadt bekannt. Das Wort sei ein „Erbe von Diktaturen“.

Eines allerdings muss man dem Wort lassen. Es hat die schöne Variante der „Volksfahrräder“ geboren, die zu fordern ja nun wirklich nicht das Verkehrteste wäre.

Maus am Kolben

Erstmal was Leckeres zum Mittag.

(via reddit)

Der Hamburger Verkehrsverbund driven sie home for christmas

So auf verschiedenen Bahnhöfen der Hamburger Hochbahn aufgetaucht.


(via Blogrebellen)

Well done, Tagesschau

Man muss ja nicht immer allen Scheiß mitmachen, aber die Leute von der Tagesschau ziehen es dann wenigstens konsequent durch.

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(via reddit)

Donald Trumps Name in Gebärdensprache

Die American Sign Language hat folgende Gebärde als Zeichen für Donald Trump vorgeschlagen.

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Folgende Gebärde dazu kommt aus Österreich.

(via René)

Weihnachtsbaumschmuckausstattungsspezialgeschäft

Falls ihr das beim Scrabbeln mal legen solltet, lasst euch nicht erzählen, das sei kein „richtiges Wort“.

(via FernSehErsatz)

Na schönen Dank!

(via reddit)

Germany for english speakers (phonetic)


(via 47kHz)

Håndkartoffel

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In Dänemark sagen sie zum allseits beliebten Fistbump nicht wie hier mitunter „Brofist“ oder „Ghettofaust“ sondern schlicht und irgendwie auch logisch „Håndkartoffel“. „In Denmark we don’t say fistbump, we say håndkartoffel which means handpotato and I think that’s beautiful.“ Wäre ja eigentlich auch der perfekte deutsche Begriff dafür. Darauf eine Håndkartoffel.
(via Onlein sein)

Panda = Bambusbjörn

Wissen wir das auch mal.

(via Sleaze)

Ein Shirt für Reisende mit 40 Symbolen, die der Verständigung dienen

Die Idee ist so simpel wie genial und wirft die Frage auf, warum da vorher noch niemand drauf gekommen ist. Bei Iconspeak hat man ein T-Shirt entwickelt, das 40 Symbole zeigt, die dazu taugen, sich ohne Sprachkenntnisse rudimentär verständigen zu können.

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(via swissmiss)

Netflix & Chill Open Air

Na dann viel Spaß, Hamburg. Harharhar!

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(via Gilly)

Was wir früher „Plattenspieler“ nannten

Zeiten ändern sich. Begrifflichkeiten offenbar mit ihr.

Es geht doch nichts über bestens geschultes Personal, das immer die passenden Worte und Beschreibungen parat hat
…entdeckt bei S.G. – vielen Dank:

Posted by Stereo on Sonntag, 10. April 2016


Neue Namen für das Land: Schnuckelpupine und Prinz-Gold

Foto: Achoubey • CC BY-SA 4.0

Foto: Achoubey • CC BY-SA 4.0


Ich hörte erst letztens von einer Familie, die ihren Sohn vor Jahren schon Rio nennen wollten, was mir gut gefiel, für sie allerdings gar nicht so einfach war. Sie sollten irgendwie einen Nachweis erbringen, das Rio irgendwo in diesem Land schon mal als Vorname vergeben wurde. Nach längerer Suche wurden sie Bayern fündig und durften ihren Sohn fortan Rio nennen.

Jetzt lese ich, dass für Neunamen die Namensberatungsstelle an der Universität Leipzig zuständig ist. Das schon seit den 60er Jahren. Dort wird geprüft, ob die Wunschsilben als Name geeignet sind. Dann geht Empfehlung für die Behörden raus.

Und so heißen manche Kinder heute Xantippe, Anakin, Neymar, Sequoia, Godsgift, Buckminster, Schnuckelpupine oder Prinz-Gold. Alles Namen, die kürzlich auf deutschen Geburtsurkunden erfasst wurden. Schnuckelpupine ist dabei mein Spitzenreiter. Ob die Kinder später zufrieden mit ihren Namen sind, kann keiner wissen – aber das ging uns allen ja nicht anders.

Ein Missverständnis auf Konzerten

Gefunden von PULS in den YouTube-Kommentaren von AnnenMayKantereit. Wer von euch ruft denn bitte nicht Chewbacca?!?

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