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Schlagwort: Tech House

Adventskalender 2017, Türchen #13: Jimm Koerk – Heimspiel

Jimm Koerk aka aka Käptn aka der Mann, der seit Jahren das großartige Meeresrausch Festival macht, lässt es sich nicht nehmen hin und wieder selbst hinters Mischpult zu steigen. Im Regelfall bedeutet das: Tanzschuppen. Mitunter deeper Tech House, der wenig Kompromisse macht und die geneigten Zuhörer nur ungern im Sitz bleiben lässt. Mittwoch, Bergfest, da kann man schon mal ein Tänzchen wagen. Geht hiermit außerordentlich gut.

„Sollte eigentlich etwas entspannter werden“, schrieb er, „hintenraus ging dann halt nicht anders“. Ich kenn das. Gut. Und es macht rein gar nichts. In diesem Sinne:

Style: Tanzschuppen
Length: 01:31:52
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
n/a

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk – Forever young

Schon vor ein paar Wochen fragte mich Nikki, die ich sehr mag, ob ich denn nicht auf ihrem Geburtstag in Berlin spielen wollen würde. Ein Runder. Da musste ich nicht lange überlegen und sagte spontan zu. Und so spielte ich dort letzte Nacht, was so einfach nicht war. Nicolas vor mir spielte so Indie-Pop-Zeug der 80er, 90er und 00er Jahre, worauf die Leute natürlich abgehen. Sound, den ich nicht habe. Weil das mein Sound nunmal nicht ist. Also: harter Cut.

Ich spielte mich dann durch das Popigste, was ich aktuell so auf der Platte habe und fragte mich währenddessen, ob „Forever young“ am Ende für das steht, was man als Junger gehört hat und heute noch feiert, weil man damals noch jung war, oder ob „Forever young“ nicht viel lieber für das stehen sollte, was man heute im fortgeschrittenen Alter feiern kann, weil die heute – mitunter – Jungen da für Nachschub sorgen. Ganz endgültig habe ich darauf keine Antwort, tendiere aber zum letzteren. Na klar. Musikalisch zusammengefasst klang das dann so:


(Direktlink)

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Adventskalender 2016, Türchen #22: Jimm Koerk – La Ferme

ak2016-22


Jimm Koerk, Käpt’n des Teams vom Meeresrausch-Festival. Der Vorverkauf übrigens hat gestern begonnen. Zack, zack! Dem aktuell vielleicht schönsten Festival in diesem Lande. Er aber ist nicht nur Käpt’n sondern auch DJ. Dabei mag er es gerne melodiös und mit Hang zum Klang des Trance.

Mir fehlen hier heute leider die passenden Worte, weshalb ich einfach sein tolles Set für ihn sprechen lasse.


(Direktlink)

Style: Tech House
Length: 01:12:12
Quality: 320 kbit/s

Tracklist:
None.

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Douglas Greed – Spring 2014 Mix

Douglas Greed veröffentlicht nächste Woche mit “Driven” sein neues Album auf BPitch Control, dazu gibt es bereits eine Single inklusive Video und weil gute Promo alles ist, auch einen frischen Mix von ihm. Klar, dass der mit dem Namen „Spring Mix“ ziemlich frühlingshaft klingt. Auch wenn es hier heute eher nach Herbst aussieht. Dafür aber schafft diese knappe Stunde ein wenig Sonne.


(Direktlink, via Christian)

Tracklist:
1. Energetische Begradigung
2. Scuba – Time Relentless Time
3. 2000 and One – Get Down (ShinedoeRMX)
4. Glimpse – L.E.D.
5. Copy Paste Soul – Blink
6. Hotel Lauer – Smend
7. Doc Daneeka – Walk on in
8. Patrick Topping -Forget
9. Ames Henry – Who feel what i feel (pezzmer RMX)
10. Ten Walls – Walking with Elephants
11. Seff – Breakin
12. Hot Since 82 – Like you (Audiojack RMX)
13. Sebo K – Avalanche
14. White Lamp – Ride With you (Mike Dehnert RMX)
15. Ruede Hagelstein – Minus
16. DJ Tennis – Floating Boy
17. Christian Nielsen – Far from lazy
18. Joe Howe – Zip

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Fünf Stunden im Watergate mit Alex Niggemann und die Sache mit dem Warm Up

Vorneweg: das ist einer der besten Mixe, die ich seit langem gehört habe. Er läuft hier ohne Skipping heute schon zum zweiten Mal durch und ist wirklich absolut fabulös.

Ich persönlich mag es sehr gerne, das Warm Up für eine lange Nacht zu gestalten. Man kann da nichts kaputt machen, keine schon vorher geweckten Erwartungen zerstören und man kann dem Abend seinen ganz eigenen Spin geben. Vorausgesetzt, alle Anwesenden lassen sich darauf ein. Man kann natürlich auch alle schon nach Hause schicken, bevor die Nacht überhaupt begonnen hat, aber das ist mir zum Glück noch nie passiert, auch wenn Andre Langenfeld mich und Rudi mal als „Arschlöcher“ beschimpfte, weil wir mit einer ziemlich derben Version von Burials „Archangel“ unser Warm Up abschlossen und darauf hin sein CD-Player streikte. Konnten wir nichts für und tut auch nicht wirklich viel zur Sache. In der Regel ist es toll, das Warm Up spielen zu können. Natürlich hat die Peak Time auch ihre Vorteile, aber Warm Up bleibt nun mal Warm Up. Wie auch immer.

Das Groove Magazin hat gerade einen fünfstündigen Mix von Alex Niggemann am Start, den dieser Ende März im Berliner Watergate spielte und für den er eben auch selber warmuppte. Vorne enorm zurückhaltend und hinten raus dann die Tanzschuhe fordernd. Riesending, wirklich. Und weil genau das eben Thema ist, haben sie ihm ein paar wenige Fragen auch zum Thema Warm Up und so gestellt. Das liest sich sehr nachvollziehbar, aber eigentlich spricht der Mix auch schon so für sich.

Diese fünf Stunden waren mehr oder weniger geplant. Ich hatte bei den Jungs vom Watergate schon mal anklingen lassen, dass ich auch gerne meine eigenes Warm-up spiele. Dass sie dann so schnell Ernst machen, war dann schon etwas überraschend. Mal gucken, vielleicht werden es nächstes Mal sechs oder sieben Stunden. (lacht)

Wie unterscheidet sich die Vorbereitung auf solch ein langes Set von einem zweistündigen Auftritt? Was ist dabei die größte Herausforderung für dich?

Die Vorbereitung ist definitiv eine komplett andere, wenn ich selbst mein eigener Warm-up-DJ bin. Das ist für mich eine besondere Gelegenheit die Leute fünf Stunden lang auf eine Reise zu schicken, ohne dass diese unterbrochen wird. Wenn jemand anderes für dich das Warm-up spielt, weisst du nicht, welche Art von Musik er wie spielt. Langsam und ruhig, schnell und ruhig, hart aber langsam, melancholisch aber treibend oder einfach deep: Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten und nicht immer bilden diese die perfekte Symbiose zum eigenen Set.


(Direktlink)

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