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Fünf Stunden im Watergate mit Alex Niggemann und die Sache mit dem Warm Up

Vorneweg: das ist einer der besten Mixe, die ich seit langem gehört habe. Er läuft hier ohne Skipping heute schon zum zweiten Mal durch und ist wirklich absolut fabulös.

Ich persönlich mag es sehr gerne, das Warm Up für eine lange Nacht zu gestalten. Man kann da nichts kaputt machen, keine schon vorher geweckten Erwartungen zerstören und man kann dem Abend seinen ganz eigenen Spin geben. Vorausgesetzt, alle Anwesenden lassen sich darauf ein. Man kann natürlich auch alle schon nach Hause schicken, bevor die Nacht überhaupt begonnen hat, aber das ist mir zum Glück noch nie passiert, auch wenn Andre Langenfeld mich und Rudi mal als „Arschlöcher“ beschimpfte, weil wir mit einer ziemlich derben Version von Burials „Archangel“ unser Warm Up abschlossen und darauf hin sein CD-Player streikte. Konnten wir nichts für und tut auch nicht wirklich viel zur Sache. In der Regel ist es toll, das Warm Up spielen zu können. Natürlich hat die Peak Time auch ihre Vorteile, aber Warm Up bleibt nun mal Warm Up. Wie auch immer.

Das Groove Magazin hat gerade einen fünfstündigen Mix von Alex Niggemann am Start, den dieser Ende März im Berliner Watergate spielte und für den er eben auch selber warmuppte. Vorne enorm zurückhaltend und hinten raus dann die Tanzschuhe fordernd. Riesending, wirklich. Und weil genau das eben Thema ist, haben sie ihm ein paar wenige Fragen auch zum Thema Warm Up und so gestellt. Das liest sich sehr nachvollziehbar, aber eigentlich spricht der Mix auch schon so für sich.

Diese fünf Stunden waren mehr oder weniger geplant. Ich hatte bei den Jungs vom Watergate schon mal anklingen lassen, dass ich auch gerne meine eigenes Warm-up spiele. Dass sie dann so schnell Ernst machen, war dann schon etwas überraschend. Mal gucken, vielleicht werden es nächstes Mal sechs oder sieben Stunden. (lacht)

Wie unterscheidet sich die Vorbereitung auf solch ein langes Set von einem zweistündigen Auftritt? Was ist dabei die größte Herausforderung für dich?

Die Vorbereitung ist definitiv eine komplett andere, wenn ich selbst mein eigener Warm-up-DJ bin. Das ist für mich eine besondere Gelegenheit die Leute fünf Stunden lang auf eine Reise zu schicken, ohne dass diese unterbrochen wird. Wenn jemand anderes für dich das Warm-up spielt, weisst du nicht, welche Art von Musik er wie spielt. Langsam und ruhig, schnell und ruhig, hart aber langsam, melancholisch aber treibend oder einfach deep: Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten und nicht immer bilden diese die perfekte Symbiose zum eigenen Set.


(Direktlink)

14 Kommentare

  1. Ken24. April 2014 at 06:42

    Sind wir schon so weit, daß es etwas besonderes ist 5 Stunden am Stück aufzulegen? Also früher ist mir so was andauernd passiert und gestaltete sich sicher nicht ganz so einfach, da man nicht nur einen vollen USB Stick sondern gleich 3 Plattenkoffer brauchte! Aber O.K., wenn man diese ganzen Promo-Mixe von so genannten DJs im Netz anhört die gerade mal 35-45 Minuten gehen und in denen man nur eine handvoll Übergänge hört, sind 5 Stunden wirklich schon was besonderes!

  2. Ronny24. April 2014 at 08:48

    Ken,

    Ich weiß jetzt gar nicht genau, wo steht, dass die 5 Stunden hieran eine Besonderheit wären…

  3. ThomasF.24. April 2014 at 08:49

    @ronny…

    ich suche auch gerade…

  4. ThomasF.24. April 2014 at 08:52

    und so nebenbei:

    ich könnte, je nach stimmung, von anfang an tanzen…

    aber ich kenne ja auch das ende noch nicht. mal sehen…

  5. JackF24. April 2014 at 10:24

    Ein downloadlink wäre toll

  6. mipap24. April 2014 at 16:32

    Im zweifelsfalle JDownloader2 ;)

  7. TierMitGeist24. April 2014 at 16:35

    JackF,
    Ein DL ist nicht gewünscht, aber dennoch möglich…

  8. r0byn24. April 2014 at 18:36

    „Vorausgesetzt, alle Anwesenden lassen sich darauf ein.“ Vorausgesetzt es gibt ueberhaupt Anwesende.

  9. koch25. April 2014 at 09:33

    Als ich Ame vernahm und auf die Uhr schaute und sie 2.08h anzeigte, wusste ich jetzt gehts los.
    Tolles Set!

  10. Decker Winters27. April 2014 at 10:16

    Wirklich unglaublich geniales Set. Bin wirklich begeistert. Echt toll.

  11. Jacob28. April 2014 at 14:39

    Fantastisches Set!

  12. ThomasF.29. April 2014 at 10:38

    meine fresse nochmal, ab stunde 4 (also ab 03:xx:xx) krieg ich einen auditiven orgasmus nach dem anderen. wie bette soll ich da arbeiten???

  13. Alex Niggemann3. Mai 2014 at 00:51

    Durch Zufall auf die Seite gestossen…
    Vielen Dank für das geniale feedback!

  14. Ronny3. Mai 2014 at 01:13

    Alex Niggemann,

    Ich persönlich glaube ja nicht so sehr an Zufälle. ;) Aber, und was viel wichtiger ist, vielen Dank für diesen Mix. Der hängt jetzt schon in meiner persönlichen Top5 der Mixe aus dem Jahr 2014. Ein wirklich großartiges Set.

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