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Wie international Farben klassifiziert werden

Wir kennen RAL-Farben, um unabhängig von Herstellern im besten Fall immer die exakt gleiche Farben kaufen zu können.

Dabei handelt es sich um eine Reihe von weltweit eingesetzten Farbsystemen und Farbkatalogen, die jeweils eine Palette von normierten Farben umfassen (digital und gedruckt). Jeder Farbe ist eine eindeutige Nummer zugeordnet. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise die Farbe von Anstrichen und Lacken präzise kommunizieren, ohne dass ein Farbmuster übergeben werden muss.

Die Grafik- und Druckindustrie orientiert sich gerne am Pantone Matching System.

2014 enthält das PMS 1755 Sonderfarben, die größtenteils nicht im Vierfarbdruck erzielt werden können, und ordnet diesen Farben Bezeichnungen in Form von Nummern zu. Wie bei jedem Farbsystem steht dahinter die Absicht, die Kommunikation zwischen den an der Erstellung von Druckprodukten Beteiligten zu vereinfachen, da der Informationsaustausch mithilfe der Pantone-Farbnummern weltweit schnell und unabhängig von der individuellen Farbwahrnehmung erfolgen kann.

So ist die Sache mit den Farben international und auf professioneller Ebene generell ganz gut geregelt. Allerdings sind Farben mehr als nur Nummern, auf die man sich irgendwann mal einigen konnte. Kulturell unterscheidet sich die Klassifizierung von Farbe dennoch sehr unterschiedlich.

Der Filmemacher Christophe Haubursin und der Grafikdesigner Amanda Northrop haben sich genau diesem Umstand jetzt mal genauer angenommen und geguckt, wo genau die Unterschiede liegen.

In 1969, two Berkeley researchers, Paul Kay and Brent Berlin, published a book on a pretty groundbreaking idea: that every culture in history, when they developed their languages, invented words for colors in the exact same order. They claimed to know this based off of a simple color identification test, where 20 respondents identified 330 colored chips by name. If a language had six words, they were always black, white, red, green, yellow, and blue. If it had four terms, they were always black, white, red, and then either green or yellow. If it had only three, they were always black, white, and red , and so on. The theory was revolutionary — and it shaped our understanding of how color terminologies emerge.


(Direktlink)

2 Kommentare

  1. Sebastian Weissgerber16. Mai 2017 um 22:27

    Das haben aber nicht Kay und Berlin herausgefunden, sondern der deutsche Linguist Geiger, deshalb auch die sogenannte Geiger-Reihe. Siehe auch Blaublindheit der (alten) Griechen. Vietnamesisch hat auch heute noch nur ein Wort für grün und blau. Japanisch erst seit den 90ern.

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