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172 Suchergebnisse für "netlabel"

Über Netlabels

Niko Martens ist für XEN.ON TV mal auf die Straße gegangen, hat Leute gefragt, was sie über Netlabels wüssten, hinten dran eine kurze Erläuterung gegeben und auch gleich noch einen kleinen Einblick in die Arbeit des Netlabels Prozent Music verschafft.

Als Hobby oder Marketinginstrument, leidenschaftlich oder skrupellos ist diese Neue Erscheinung ein Zeichen dafür, wie neuerdings Musik verbreitet wird. Weniger kommerziell und ganz dem Motto mehr Kultur und Freiheit.


(Direktlink, via De:Bug)

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mime_netlabel

Mime. Ich habe keine Ahnung, wo die auf ein mal herkommen, wo sie sitzen, what ever. Bisher gibt es drei Releases, ich bin durch die ganz frische EP von Para darauf aufmerksam geworden. Die Seite ist extrem minimalistisch, der Fokus geht dort definitiv auf die E-Dub Sounds mit Ambient Einschlag. Alle(!) der drei bisherigen Releases sind allererste Sahne. Mit Karamell. Grandios. Ich dachte, so was fängt heute keiner mehr an – ich habe mich getäuscht.

Der Soundcloud Account gibt folgendes her, auf der Webseite alle Releases unter CC zum Download.
para – magma – 2 flow by mime_netlabel

dadub rmx arrogalla – royal trunc – 3 [)[)[)[)[)[)[)[)[) by mime_netlabel

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An open letter to netlabels by a very pissed off Zargon

Zargon, seines Zeichens Macher der CC-Rebel Music-Serie auf Bit Rebels, holt richtig aus und zielt voll auf die Zwölf. Nicht zu Unrecht, denn er trifft punktgenau. Wer vorhaben sollte in absehbarer Zeit ein Netlabel zu starten: das hier ist der Vorbereitungskurs – darunter geht nichts.

Einen Punkt allerdings hat er vergessen. Spart Euch diese Werbeshice auf den Seiten, die CC-NC-Musik anbieten! müsste der heißen. Die allerdings fährt er dummerweise selber. Ein echter Wermutstropfen nach diesem gelungenen Rant.
(via Deepgoa)

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Netlabelism – Dubgeschwängert und aus Istanbul

Ich bin ein wenig verliebt in den Sound von Havantepe, was ja nichts Neues wäre. Neu aber ist, das der nun mit Partnern aus Istanbul ein eigenes Netlabel ins Netz haut. Was soll da wohl anderes kommen, als sonniger Neodub?

Das Label nennt sich „Sublime Porte„, der Internetzauftritt ist noch nicht ganz fertig, dafür aber ist das erste Release schonmal zu haben. So soll es sein: Just Music. Produziert wurde die erste Sublime Porte von „Cold Form“ und nennt sich „Windless Dub“. Ich weiß zwar, wer dahinter steckt, weiß aber nicht, ob das hier her gehört. Spielt ja auch keine Rolle. Tolle VÖ mit einem Havantepe Remix. Holla! Wenn das so weiter geht, werden wir dicke Freunde, ich und Sublime Porte.

Download: Cold Form – Windless Dub

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Adventskalender 2019, Türchen #23: Disrupt – Silence Please

Es ist 10 Jahre her, als ich Jan aka Disrupt kennenlernte. Wir waren zusammen für das Netlabel Festival in der Maria Berlin gebucht. Netlabels waren damals der heiße Scheiß und wir dachten alle ein bisschen, die würden den internationalen Musikvertrieb revolutionieren – und ein bisschen fühlte sich das auch so an. Wir waren Teil des Ganzen. Jan machte mit Jahtari ein sehr außergewöhnliches Netlabel mit sehr eigenem Sound: 8-Bit-Laptop-Reggae. Und das ziemlich erfolgreich. Ich buchte ihn kurz darauf für eine unserer Psytrance-Partys hier in Potsdam, wo wir gemeinsam auf dem Chill Floor spielten und hörte mich ausführlich durch die VÖs, die auf Jahtari kamen. Irgendwann aber schlief das alles ein bisschen ein. Leben, Arbeit, Familie. Die Netlabelsache wurde doch nicht zur Revolution, jeder machte so sein Ding.

Vor ein paar Wochen lief er mir dann per Instagram über den digitalen Weg und ich dachte, „Hey, der Gute könnte doch auch noch einen Mix beisteuern.“ und fragte ihn. Er sagte zu und liefert hier ein exzellentes Ambient-Tape, das mit 8-Bit-Laptop Reggae nichts zu tun hat, aber trotzdem super in den Kalender passt. Es klingt ein wenig so, als würde es schneien. Und da wir hier diese Weihnachten wohl absolut keinen Schnee haben werden, ist das ein perfekter Ersatz. Let it snow.


(Direktlink)

Style: Ambient
Lenght: 00:56:16
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
aptain Puff – Electric Power
Tapes – Silence Please
Shelter – Variation Abyssale I
Denis Wise – Celes
Emerald Web – Photonos
Yasuaki Shimizu – Seiko 2
Synth Sisters – Different Story
disrupt – The Jesus Run
Alice Coltrane – Universal Consciousness
Don Slepian – Cosmic Geometry
Steve Reich – Music for Eighteen Musicians
disrupt – Options Menu
Joe Hisaishi – Reincarnation
Mass Effect OST – Galaxy Map Music
Tapes – A New Beginning Must Have An End
Amon Tobin – „You Are Dead“ screen (Splinter Cell Chaos Theory OST)

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Adventskalender 2018, Türchen #18: The Micronaut – Journey over stick and stone

Stefan aka The Micronaut hat mit Contrast imho die beste EP des Jahres abgeliefert. Er macht dort weiter, wo Moderat aufgehört haben und packt noch mal eine ganz persönliche Note in die organischen Breakbeats, die immer durchweg tanzbar sind. Eine wirklich erfrischende EP, von denen es im Jahr 2018 nur wenige gab. Vor ein paar Tagen erschien Part 1 der dazugehörigen Remixe.

So ist auch sein Mix für das heutige Kalendertürchen überraschend. Irgendwo überraschend zwischen Breaks und Leftfield-Techno, zappelt das Tanzbeinchen kontinuierlich.

Randnotiz: ich höre seinen Output schon, seitdem er damals auf No Respone, dem Netlabel von Kollektiv Turmstrasse, veröffentlich hat. Klang damals noch ganz anders, zeigt aber, wie lange der Mann schon hinter den Reglern sitzt.


(Direktlink)

Style: Breaks, Leftfield
Length: 00:58:37
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
01 Apparat – A Bang In The Void
02 Piek feat. Fábel – Despertar
03 Jacques Greene – Dundas Collapse
04 Hakan Lidbo – Clockwise
05 A Made Up Sound – Closer
06 Mattokínd – Scenescape
07 Die Roh – Look Out
08 Headhunter – In Motion
09 Andy Stott – Numb
10 The Micronaut – unreleased
11 The Micronaut – Mothership
12 Koreless – Lost In Tokyo
13 The Micronaut – Underover (Beatmines Remix / unreleased)
14 Djrum – Untitled 09
15 The Micronaut – unreleased
16 Cutoff!cutoff! – Limits Of Design (Spaceship Remix)
17 Mike Dehnert – A6
18 KOjE – Stabhochsprung
19 Shed – Another Wedged Chicken
20 The Micronaut – unreleased
21 Leftfield – Afro Left (Hodge & Peverelist Mix)
22 Stenny – Consumer´s Tool
23 Ivy Lab – Jet Lag
24 Skee Mask – Rev8617

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier. Das Cover-Foto ist von jplenio.

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Alle Stationen der Moskauer Metro in einem Video

Ich war bisher nur einmal in Moskau. Für einen Tag. Ich hatte dort fürs Goethe-Institut Musik gespielt, die gänzlich unter CC-Lizenz veröffentlicht wurde. Das war kurz nach der Hochzeit der Netlabels und ich war für nur einen Tag in der Stadt, die mich trotz des kurzen Aufenthalts nachhaltig beeindruckt hatte. Mit der Metro zu fahren habe ich damals leider nicht geschafft, obwohl ich gerne wollte.

Alexander Goprov hat sich die Mühe gemacht und ist (fast) alle Stationen der Moskauer Metro abgefahren, um diese dabei filmisch festhalten zu können. Für 244 von 247 hat es gereicht. Dabei ist dieses Video entstanden.

Jörg hat das vor Jahren schon mit Ruhepuls in Berlin gemacht, wenn ich mich recht erinnere. Die beiden hatten allerdings keine Kamera dabei. Vielleicht wäre es für die Zwei mal wieder an der Zeit für eine Bahnrunde durch Berlin. Dann gerne auch mit Kamera. Ich würde mitfahren.


(Direktlink, via Blogbuzzter)

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Adventskalender 2017, Türchen #12: youANDme – The Slowest Now Will Later Be Fast

Martin aka youANDme begleitet mich musikalisch schon sehr lange. Er wurde mir ein Begriff, als er mit Holger Flinsch als Dubsuite das Überalbum „Eigenleben“ auf dem damaligen Netlabel „Stadtgrün“ veröffentlichte. Das ist jetzt auch schon 11 Jahre her.

Da Social Media zu der Zeit noch kein echtes Thema war, schrieb man sich Mails, wenn man irgendwas loswerden oder irgendwie kommunizieren wollte. Heute geht das per Messanger der Wahl sehr viel kurzwegiger und man kann sich auf Netzwerken ansehen, was der andere gerade wo macht. Und da gibt es bei Martin so allerhand zu sehen. Er ist ständig irgendwo in der Welt unterwegs, um seine Musik unter die Menschen zu bringen. Gerade bei ihm freut mich das ganz besonders und ich gönne ihm aus ganzem Herzen jede Flugmeile. Auch und gerade weil ich seine Definition von „Deepness“ sehr schätze. So wie hier jetzt.

Style: Deep House
Length: 01:04:17
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01. John Beltran: „Street Lights“ / De:tuned
02. Christian Prommer: „Marimba“ / Compost Black Label
03. Âme: „Basic Track“ / Sonar Kollektiv ‎
04. Arnheim: “ One Beat“ / Greta Cottage Workshop
05. Carlos Nilmmns & Niko Marks feat. Davina: „Get By Me“ (Alt mix) / ORNAMENTS
06. Reyf & Eidner: „I Can Feel The Sand Between My Toes“ / Rotary Cocktail Rec.
07. Sound Stream: „Soul Train“ / Sound Stream
08. Kid Sublime: „Violation“ / Dopeness Galore
09. Jackson Brainwave: „Hear the Drum“ (Sejake Dub Edit) / MoBlack Rec.
10. Fort Romeau: „Reasons“ / Fort Romeau
11. DJ Jus-Ed feat. Madafi Pierre: ‎“Unbelievabely Beautiful“ / Underground Quality
12. Larry Heard Presents: Mr. White: „The Sun Can’t Compare“ / Alleviated Records
13. Exos: „Hnjask“ / XOZ
14. Walking Shadow: „Fish Paul“ / Dessous Recordings
15. Art Of Tones: „Can’t Turn U Loose“ / Lazy Days Recordings
16. Black Soda: „The Key“
17. Grandbrothers: „Bloodflow“ (youANDme Remix)

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Adventskalender 2017, Türchen #11: Cotumo – Legalize it Mix

Montag. Was zum Wachwerden, was zum in die Woche starten, das nicht all zu träge, aber auch nicht all zu aufgeregt daher kommt. Cotumo ist mir schon seit einer gefühlten Ewigkeit geläufig. Damals zu der Zeit, als Netlabels florierten, widmete er sich so wie ich genau diesen Sounds. Ich weiß nicht genau, wie viele Mixe er damals für Mixotic abgeliefert hatte, aber es waren einige. Viele davon liefen zu jener Zeit in Heavy Rotation.

Etwas später ging er dann mit Aka Aka ziemlich steil und seitdem höre ich immer wieder mal bei ihm rein und gucke so, wo er sich so rumtreibt. Und da dachte ich, es wäre jetzt auch mal an der Zeit, dass er ein Türchen bestückt. Schön tanzbar, schön emotional. So mag ich das. Auch Montags.

Style: Deep House
Length: 02:15:41
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
n/a

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Adventskalender 2016, Türchen #05: Dubsuite – Eigenleben

ak2016-05


Das hier ist ausnahmsweise mal kein Mix, der exklusiv für den Kalender gemacht wurde, sondern ein Album, das schon vor 10 Jahren, in der Hochzeit des Netlabel-Aktivismus, auf dem damals tollen Netlabel Stadtgruen erschienen ist und genau heute, 10 Jahre später, erneut auf Vinyl veröffentlicht wird. Remastered und so, hier käuflich zu erwerben.

Eigentlich hatte ich in diesem Zuge bei Martin angefragt, ob der vielleicht gemeinsam mit Holger die Zeit findet, als Dubsuite einen Mix machen zu können, was sich aber zeitlich nicht machen ließ. Er bat mir an, „Eigenleben“ in den Player zu nehmen. Eigentlich mache ich derartiges nicht, weil der Kalender halt exklusiven Mixen vorbehalten bleiben soll. Aber dieses Meisterwerk des ambienten Dubtechnos ist einfach immer noch zu gut, um ein solches Angebot abzulehnen. Es war die einzige Produktion, die die beiden unter dem Namen Dubsuite veröffentlicht haben.

Damals kam „Eigenleben“ in Tradition alter Ambient-Produktionen mit nur einem Track, der eine Laufzeit von 60 Minuten hatte und lief hier wochenlang hoch und runter. Dubsuite machte damit wieder mal deutlich wie hochqualitativ Netlabel-Releases sein konnten. Heute ein echter Klassiker, der über die Jahre rein gar nichts an Qualität verloren hat. Zeitlos schön für immer. Jetzt aber halt auch auf Vinyl.

Wir machten etwas später einen Remix davon, der dann auch auf Stadtgrün kam, und den ich quasi gerade für mich wiederentdeckt habe.


(Direktlink)

Style: Ambient, Dubtechno
Length: 00:44:55
Quality: 320 kbit/s

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