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Berlin & München 1900 in Farbe

Sehr schönes Zeitdokument, das Berlin in den Jahren um 1900 in Farbe zeigt. „This is a video showing berlin, the german capital around the year 1900, although the last scenes are from 1914.“


(Direktlink, via Theresa)

20 Kommentare

  1. tanith17. Dezember 2013 at 13:30

    wenn mich nicht alles täuscht ist da aber viel München dabei

  2. Christoph17. Dezember 2013 at 13:41

    Ich finde es ja immer schön, so historische Dokumente zu sehen, in denen es nicht nur um Krieg, Politik und Adel geht, sondern auch alltägliche Straßenszenen gezeigt werden.
    Besonders gut ist der Lütte unter den Biertrinkern… oder die turnenden Jungs danach.

    Den Begriff „Farbe“ finde ich zwar etwas übertrieben, das ganze wirkt doch sehr surreal, bedenkt man aber, dass hier jedes Bild einzeln koloriert werden musste, ist es eine unglaubliche Leistung, vor der ich meinen Hut ziehe.

    Wer sich für so etwas interessiert, dem kann ich die Reddit-Sammlung „History in colour“ an’s Herz legen. http://www.reddit.com/r/ColorizedHistory/

  3. Aced17. Dezember 2013 at 14:00

    Minute 2:35 ist der Beweis, dass Brakedance in Berlin erfunden wurde, rd. 70 Jahre vor New York!

  4. Aced17. Dezember 2013 at 14:01

    >>breakdance<<<

  5. Thomas17. Dezember 2013 at 14:17

    Ich gehe nicht davon aus, dass es sich hierbei um eine historische Colorierung handelt. Dafür sind die Farben viel zu stabil und zu exakt angebracht – und im Farbspektrum auch viel zu naturalistisch. Ich denke, es handelt sich um eine nachträglich erstellte Colorisierung.

  6. Kaspar Dornfeld17. Dezember 2013 at 14:28

    Was zum Geier soll diese „Ja, wir schaffen das“-Werbespot-Musik unter diesen Aufnahmen?

  7. Captain Correction17. Dezember 2013 at 14:38

    Na dann, RIP alle miteinander

  8. Marcus E. henry17. Dezember 2013 at 15:26

    Wenn mich nicht alles täuscht stammen diese Bilder aus einer Dokumentation von Guido Knopp über die Geschichte Deutschlands vom ersten Weltkrieg bis hin zur Machtergreifung Hitlers. Die lief mal vor einiger Zeit im ZDF und hatte diese, vom Computer nachcolorierten Bilder.

  9. Münchhausen17. Dezember 2013 at 18:15

    tanith,

    tanith,

    Da täuscht dich nicht alles, da ist sogar ziemlich viel München mit bei!

  10. Nico17. Dezember 2013 at 19:19

    Coole Sache! Aber der Marienplatz (2:49) und die Feldherrnhalle (3:01) standen glaube ich auch 1900 schon in München…

  11. Elektrobanause17. Dezember 2013 at 19:20

    trauriges ende…

  12. Andreas17. Dezember 2013 at 21:25

    Moin Kaspar ! Der Track von Hans Zimmer trägt nunmal den passenden Titel ‚Time‘ und wurde gut gewählt.

  13. Kaspar Dornfeld17. Dezember 2013 at 22:06

    Ich finde ja, der Track wurde überhaupt nicht gut gewählt. Dass der „Time“ heißt, weiß nur, wer den Soundtrack von Inception vor sich liegen hat. Und wenn das ein Argument wäre, könnte man auch ein Elektropop-Stück aus den 80ern benutzen, weil es vielleicht „Pickelhaube“ heißt. Beim Thema unpassender akustischer Größenwahn fällt mir immer ein großartiges Woody Allen Zitat ein: „Immer wenn ich Wagner höre, habe ich Lust, in Polen einzumarschieren!“

  14. Andreas17. Dezember 2013 at 23:13

    Also ich kannte das Stück vorher nicht bbewußt, aber an die Werbung kann ich mich entsinnen.
    Den Film Iception kenne ich auch nicht, SoundCloud hat: Hans Zimmer Time angezeigt.

    Ich finde das Stück gut, es hat was von Schwermut, Hoffnung , Freude und wieder Schwermut…
    Als Ex-Berliner hatte ich ob der Bilder und der Musik dazu Tränen in den Augen.

    Musik löst immer Gefühle aus, ich erinnere mich z.B. an den Mais aus der Dose welche zum Radetzky-Marsch marschierte :-)

  15. Andreas17. Dezember 2013 at 23:34

    Wie hieß noch der Song ? …wieder zusammen… bauen auf, was einst zerstört – war der von Kalkbrenner ?

  16. Strugarkowski18. Dezember 2013 at 23:42

    Bilder einer untergegangenen Welt. In Gedanken gerade bei Christopher Clark und seinem Buch ‚Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog.‘ Wie kurz das alles eigentlich zurückliegt…

  17. Oliver21. Dezember 2013 at 01:25

    Generell stell ich mir folgende Frage bei solchen Aufnahmen: Wieso waren damals solche Menschenmassen unterwegs? War das „Tagesgeschäft“, oder lag es daran, dass Filme teuer waren und nur zu bestimmten Anlässen gefimt wurde?! … Ich kanns mir irgendwie nicht erklären. Hat jemand eine Idee dazu?

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