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Schlagwort: History

Wie der Monobloc Stuhl die Welt eroberte

Egal, ob man ihn mag oder nicht, gesessen hat garantiert schon jede/r von uns auf ihm, dem Monobloc Stuhl. Erfunden in den 1970ern machte ich sich daran, die Welt zu erobern. Wir hatten hier über die Jahre dutzende davon im Garten, wobei wir nie einen gekauft hatten. Die fanden sich hier auf wundersame Weise einfach immer so zusammen, um sich bei Nichtgebrauch in irgendeiner Ecke zu hohen Türmen stapeln ließen. Heute haben wir keine mehr davon. Wie es dazu kam, dass der Plastikstuhl eine Weltberühmtheit wurde, erklärt dieses Video.


(Direktlink, via Twisted Sifter)

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Über die tödlichsten Farben der Geschichte

Höchstinteressantes Video über die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen ganz alter Farben und warum wir sie heute lieber nicht mehr nutzen.

Als Radium entdeckt wurde, verlockte seine leuchtend grüne Farbe die Menschen dazu, Schönheitsprodukte und Schmuck damit zu färben. Erst sehr viel später erkannte man, dass die schädliche Effekte von Radium als radioaktiven Element seine visuellen Vorzüge überwogen. Leider war Radium nich das einzige Pigment, das eins harmlos oder nützlich wirkte, sich aber als tödlich ehrausstellte. J. V. Maranto berichtet ausführlich über die tödlichsten Farben der Geschichte.


(Direktlink, via Twisted Sifter)

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The History Of Giving Someone 🖕 The Middle Finger

Die Geschichte einer der ältesten Beleidigungsgesten der Menschheit. Und so eine schöne auch, wie ich finde.

You’re livid, you want to scream at someone. But for some reason, you can’t speak. What gesture do you give them?

That’s right – the good ol‘ middle finger comes immediately to mind, right? The middle finger has been known as a way to display anger for a very long time – going all the way back to ancient Greece. In fact, it’s „one of the most ancient insult gestures known,” according to anthropologist Desmond Morris.


(Direktlink)

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Wikipedia History Timeline Game

Ihr kennt das: nur mal kurz geklickt und dann wieder endlos hängengeblieben. Geht heute hiermit außerordentlich gut.

This game from Tom Watson is great fun: you’re presented with a succession of people, places, and things with associated dates that you have to correctly place in chronological order, like so:


(via Kottke)

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Öffentliche Latrinen im antiken Rom

Gemeinschaftliches Knöken waren im antiken Raum offenbar ein Ding. Warum auch nicht, verbindet ja eh alle ein wenig, auch wenn man sich heute wohl eher lieber privat seiner Reste entledigt. Riecht dann ja manchmal auch schon schlimm genug.
toldinstone hat mal recherchiert wie das so war beim gemeinschaftlichen Kacken im antiken Rom.

Almost every Roman city had large public latrines, where many people – often 20 or more – could relieve themselves in remarkably opulent settings. This video explores how the use, decoration, and (many) hazards of Rome’s latrines.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Warum Hyperlinks blau sind

Hab ich bisher nie drüber nachgedacht, weil ist halt so. Aber es gibt Gründe, warum Hyperlinks blau sind. Eine UX-Designerin bei Mozilla hat sich dazu aufgemacht, herauszufinden, warum dem so ist und landet bei den Anfängen der Browsergeschichte.

The internet has ingrained itself into every aspect of our lives, but there’s one aspect of the digital world that I bet you take for granted. Did you ever notice that many links, specifically hyperlinks, are blue? When a co-worker casually asked me why links are blue, I was stumped. As a user experience designer who has created websites since 2001, I’ve always made my links blue. I have advocated for the specific shade of blue, and for the consistent application of blue, yes, but I’ve never stopped and wondered, why are links blue? It was just a fact of life. Grass is green and hyperlinks are blue. Culturally, we associate links with the color blue so much that in 2016, when Google changed its links to black, it created quite a disruption.

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Eine lange Nacht über den Kurfürstendamm: Prachtboulevard mit unendlich viel Geschichte

(Foto: valentin_b90)

Als Randberliner, der im Osten aufwuchs, war der Kurfürstendamm in den 1990ern wie ein Magnet, zu dem es mich immer wieder zog. Kino im Zoo-Palast, Eisessen im Europa-Center, tanzen im Linientreu, Platten shoppen bei City Music. Sneakerkauf und Fast Food bei Burger King. Später verlies mich ein wenig das Interesse daran, Berlins Mitte im Osten der Stadt wurde zunehmend interessanter. Aber dennoch verbinde ich mit dem Kudamm immer noch geile Momente. Offenbar bin ich damit nicht alleine.

Das immer wieder tolle Format der langen Nacht beim Deutschlandfunk Kultur hat gerade ein sehr ausführliches Feature über Berlins Prachtboulevard. Und das passt natürlich außerordentlich gut in einen Sonntag.

Der Berliner Kurfürstendamm steht für ein Lebensgefühl, das oft totgesagt wurde und doch immer wieder auferstanden ist. Mit ihm verbunden sind die Namen weltberühmter Künstler, von Großmeistern der Täuschung und ganz gewöhnlicher Gauner.

Alles begann mit einem einfachen Knüppeldamm. Kurfürst Joachim II. hatte sich 1542 ein Jagdschloss „Zum gruenen Wald“ vor den Toren Berlins gebaut. Später hat man den umgebenden Wald nach dem Schloss benannt, Grunewald. Auf diesem Knüppeldamm ritt der Kurfürst mit seinem Gefolge von seiner Residenz in sein Jagdschloss hin und zurück. 1767 taucht dann das erste Mal auf einer Karte der Name „Churfürsten Damm“ auf.


(Direkt-MP3)

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Eine lange Nacht über Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Wir sind ja nicht nur zum Spaß hier. Das großartige Format der langen Nacht auf Deutschlandfunk Kultur hat sich am Freitag den Leben von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gewidmet und ein über 2,5 Stunden langes Feature gepackt.

Im Januar 1919 verhört ein Freikorpsoffizier in Berlin zwei Gefangene: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Der anschließende Doppelmord an den prominenten Führern des Spartakus-Aufstands beendet die Revolte. Bis heute wird ihrer gedacht.

Im Januar 1919 verhört ein Freikorpsoffizier in Berlin zwei Gefangene, die von der Bürgerwehr Wilmersdorf eingeliefert wurden. Es sind die prominenten Führer des Spartakus-Aufstands. Generalstabsoffizier Pabst weist seine Begleitoffiziere an, die beiden zu töten – dieser Doppelmord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beendet die Revolte.

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Supermarkt zeigt die Überreste eines aus dem 11. Jahrhundert stammenden Wohnhauses durch einen Glasboden

Bei dem Bau eines Supermarktes in Dublin haben sie die Überreste eines Wohnhauses entdeckt, das wohl im 11. Jahrhundert gebaut wurde. Man entschloss sich dann dazu, es für die kommende Kundschaft des Supermarktes durch einen Glasboden sichtbar zu machen. Hübsche Idee.

Shoppers at a new Lidl store in Dublin will get a unique insight into the city’s medieval past. The remains of an 11th century house are clearly visible beneath a glass section of the floor of the store on Aungier Street in the city centre.


(via Nag on the Lake)

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