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Schlagwort: History

Eine Lange Nacht über Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht: „Ein scharfer Wind bläst durch die Lande“

Letztes Wochenende gab es anlässlich des sich zum 100. Mal jährenden Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beim Deutschlandfunk eine hörenswerte Ausgabe der Langen Nacht über die Beiden. Ich habe über sie viel in der Schule gelernt, vieles vergessen und einiges bisher noch nie gehört. Ein umfangreiches und äußerst informatives Update.

Im Januar 1919 verhört ein Freikorpsoffizier in Berlin zwei Gefangene: Es sind die prominenten Führer des Spartakus-Aufstandes. Generalstabsoffizier Pabst weist seine Begleitoffiziere an, die beiden zu töten – dieser Doppelmord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beendet die Revolte.


(Direkt-MP3)

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Die Geschichte des Hoodies

Jeder liebt sie, jeder hat mindestens einen und für viele ist er der Grund, warum Herbst und Winter dann doch irgendwie okay geht: der Hoodie.

Paola Antonelli hat für TED mal die Geschichte des Kapuzenpullis zusammengetragen und das kann man sich ja auch mal angucken. So oft, wie man die Kapuze aufsetzt.

The hoodie is a lot more than just a comfy sweatshirt. Design curator Paola Antonelli takes us through its history.


(Direktlink, via Gilly)

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Radioeins Podcastserie: 1929 – Das Jahr Babylon

Wirklich außerordentlich gute Podcastserie von Volker Heise, der in sechs Episoden das Berlin um das Jahr 1929 beleuchtet: 1929 – Das Jahr Babylon. Jene, die wie ich Babylon Berlin als Serie mögen, werden auch hieran Gefallen finden, denke ich.

Und ja, für genau solche Formate ist der Rundfunkbeitrag bestens investiert.

In der sechsteiligen radioeins-Podcastserie „1929 – Das Jahr Babylon“ erzählt der Berliner Autor und Regisseur Volker Heise von einem Jahr des Umbruchs in Berlin. Im Mittelpunkt jeder Episode steht ein Kriminalfall, der sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Heise rekonstruiert mit Hilfe von Experten den Fall und die Zeit, in der er spielt – durch Akten und Berichte, durch Tagebuchaufzeichnungen und Zeitungsmeldungen.

Folge 1 – Die Kalte Stadt

(Direkt-MP3)

Folge 2 – Die Baracken

(Direkt-MP3)

Folge 3 – Feindliche Brüder

(Direkt-MP3)

Folge 4 – Frucht des Leibes

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Folge 5 – Die Drogen

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Folge 6 – Die Krise

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In Amsterdam haben sie eine Gracht trocken gelegt und alles, was sie darin gefunden haben, im Netz archiviert

Ein wahnsinnig gutes Projekt, das alle Schatzsucherherzchen etwas höher schlagen lassen dürfte und von denen es viel mehr geben sollte. Überall.

In Amsterdam haben sie einen Kanal trocken gelegt und alles, was sie darin gefunden haben, wird auf der Seite Below the surface Amsterdam katalogisiert gezeigt. Gestaffelt nach den vermeintlichen Jahren, in denen all diese Gegenstände in dieser Gracht gelandet sind. Und da kam von – 119000 vor Christus bis 2005 wirklich so einiges zusammen. So, wie es wahrscheinlich in vielen Kanälen von Großstädten sein dürfte. Und jedes dieser drölfdutzend Dinge hat eine Geschichte. So gut! Wer also heute nach was vorhaben sollte, sollte da lieber nicht drauf klicken.

Die Seite scheint seit gestern hin und wieder etwas überlastet. Also noch mal aktualisieren, wenn es nicht läuft oder etwas Geduld haben. Die lohnt sich.

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WM-Ball-Historie

Oder: warum der WM-Ball in diesem Jahr so aussieht, wie er aussieht. Kurzes, informatives Feature von Vox.

Und ich finde, dass ein Vorrundenaus der „deutschen Seele“ aktuell verdammt gut tun würde, aber das nur mal am Rande.

The 2018 World Cup football is a nod back to an iconic design

.


(Direktlink)

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A Visual History of Light

Feuer wurde zu Licht. Und großartig passender Sound auch dazu.

400,000 years ago, humans and Neanderthals created fire. This ignited a relationship between people and photons that changed the course of mankind—and continues to evolve to this day. Take a tour through the visual history of light.

Find a detailed timeline of light inventions throughout humanity here.

(Direktlink)

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Eine Kurz-Doku aus dem Jahre 1915 über die Entwicklung des Fahrrades

Eine kurze französische Dokumention aus dem Jahr 1915, die die Entwicklung des Fahrrads von 1818 bis zum heutigen Kettenrad zeigt. Die Zwischentitel sind, warum auch immer, auf Niederländisch. Hier als englische Übersetzung.

1915 film from France showcasing the progression of Victorian bicycles. Worked on footage and added in music for ambiance.


(Direktlink, via Kottke)

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Eine Azteken-Pfeife, die das Schreien von Menschen imitierte

Wenn ich dieses Geräusch im Wald hören würde, würde mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mal eben das Herz in die Hose rutschen, wenn nicht gar Schlimmeres. Genau dafür aber wurde diese Pfeife von den Azteken wohl hergestellt: um ihren Feinden Angst einzuflößen. Das dürfte ganz gut funktioniert haben.

When odd, skull-shaped grave items were found by archaeologists decades ago at an Aztec temple in Mexico, they were assumed to be mere toys or ornaments, and were catalogued and stored in warehouses. However, years later, experts discovered they were creepy ‘death whistles’ that made piercing noises resembling a human scream, which the ancient Aztecs may have used during ceremonies, sacrifices, or during battles to strike fear into their enemies.


(Direktlink, via reddit)

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Eine „Lange Nacht“ über Erich Mühsam: Liebe und Anarchie

(Foto: BundesarchivCC BY-SA 3.0)

Das klasse Konzept der „Langen Nacht“ vom Deutschlandfunk in der aktuellen Ausgabe über das Leben und Schaffen von Erich Mühsam.

Er saß zwischen allen Stühlen – fast sein ganzes Leben lang. Den ernsthaften Anarchisten war Erich Mühsam zu sehr Bohème: Der Schriftsteller dichtete zu unpolitisch, trank zu viel und vergnügte sich zu sehr, so damalige Vorwürfe.

Nach dem Ersten Weltkrieg beteiligte Erich Mühsam (1878 – 1934) sich an der Münchener Räterepublik, redete vor Zehntausenden von Arbeitern und Soldaten. Im Gegensatz zu vielen anderen Genossen überlebte Erich Mühsam die Niederschlagung der Räterepublik.

Weil er mit den Kommunisten kooperierte, um den Aufstieg des Nationalsozialismus zu verhindern, wurde er von vielen anarchistischen Freunden verlassen. Weil Mühsam an der Staatskritik und am Individualismus der Anarchisten festhielt, wurde er von den Kommunsten als Kleinbürger kritisiert – auch noch nach seiner Ermordung im KZ Sachsenhausen.


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