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Bitterfeld, Sachsen-Anhalt, 31,9 Prozent für die AfD: Ein Besuch

In Bitterfeld hat die AfD am vergangenen Sonntag 31,9 Prozent der Wählerstimmen geholt. Sandra Sperber und Roman Pernack waren für Spiegel Online nach dem unglaublich hohen Wahlergebnis vor Ort und haben ein paar Bürger befragt. Bitter.

Umfrage in der AfD-Hochburg Bitterfeld

31,9 Prozent – in Bitterfeld erzielte die AfD ihr stärkstes Ergebnis. Was die Wähler dort über Flüchtlinge sagen, ist schockierend.

Posted by SPIEGEL ONLINE on Montag, 14. März 2016


35 Kommentare

  1. hatto15. März 2016 at 12:51

    Zaun drum und gut.

  2. r0byn15. März 2016 at 13:06

    hatto,

    super lösung. genau das gleiche denken wohl viele der afd-wähler dort über Afrika oder Europa.

  3. hatto15. März 2016 at 13:16

    …ach ja, war nicht ganz ernstgemeint, Bildung und Kommunikation mit den Flüchtlingen wäre der beste Weg. Lasst die Menschen mit den anderen was zusammen machen, das reisst die Zäune im Kopf ein, aber das ist mühsam und ist nicht in einer Wahlperiode zu schaffen…

    Ansonsten kennen die leider nicht die Konsequenz ihres Handelns.
    Es ist eben nicht egal was ich wähle, es ist eben nicht alles gleich und es kann Europa in Unglück stürzen.

  4. achim15. März 2016 at 13:17

    „In Halle werden die Dummen nicht alle,
    in Bitterfeld werden die hergestellt und
    in Wolfen ward denen geholfen ! “ Klassiker

  5. FrankN.Stein15. März 2016 at 13:30

    Man wünschte sich dass sie wenigstens ihr Döner und ihr italienisches Eis weglegen würden während sie jammern dass es zu viele Ausländer gibt……..

  6. Wurst15. März 2016 at 14:08

    hatto:
    Zaun drum und gut.

    Genau das habe ich auch gedacht :D

  7. civ3115. März 2016 at 14:10

    @FrankN.Stein

    Das dachte ich auch. Alle essenden Befragten adipös, egal welcher Einkommensklasse sie angehören. Die merken nicht mal, dass die Grundversorgung der „notleidenden Deutschen“ mit Bratwurst, Döner(!) und Softeis mehr als gesichert ist..
    Aber wahrscheinlich hat die „Lügenpresse“ ja wieder alles geschickt inszeniert.

  8. Clemens15. März 2016 at 14:13

    „Ist doch schön hier“

    „Na denn bleiben se mal hier“

    Touché
    :-D

  9. das15. März 2016 at 14:17

    Softeis ist aber ne englische Erfindung.

  10. HERDIR15. März 2016 at 14:46

    Ihr verkennt die Lage und hackt auf den „Bitterfeldern“ rum … die Armen (geistig wie materiell) gönnen den Hilfesuchenden nichts …

    Lasst euch doch nicht so ausspielen …

  11. Jack15. März 2016 at 15:03

    Erstaunlich wie die letzten 500 000 Jahre antrophologischer Entwicklung an Manchen so spurlos vorübergegangen sind.

  12. HERDIR15. März 2016 at 15:13

    @Jack
    Geht es Dir jetzt besser?
    Vielleicht haben die „Manchen“ gelernt, dass sie um Aufmerksamkeit zu bekommen etwas beklopptes machen müssen .. Mission erfüllt würde ich mal sagen … auf einmal kümmert sich selbst die Presse um „Was ist da passiert?“ …

  13. Francis15. März 2016 at 15:38

    Unattraktiv und dumm wie nen halber meter Feldweg.
    Wer AfD wählt ist einfach nicht mehr zu retten. Diese Idioten lesen doch nicht mal das Partei Programm.

  14. Spectaculaire15. März 2016 at 17:44

    Bitter, feld!

  15. Rob15. März 2016 at 19:16

    Die Ausländer haben zu viele Rechte? Ich denke eher die Deutschen haben momentan zu viele Rechte… Traurig!

  16. Jack15. März 2016 at 20:49

    HERDIR,

    fühltest du dich etwa damit angesprochen? .. Sorry
    Es ging mir drum welche Teile des Gehirns manche für die Gestalltung ihres Lebens verwenden.
    Es braucht ein erweitertes Bewußtsein um sich nicht durch Angst (amygdala) leiten zu lassen.
    Der PCC wird von konservativen weniger verwendet – dies ist vermutlich aber nicht genetisch sondern anerzogen.

  17. Rocksteady15. März 2016 at 21:19

    AfD, Partei der kleinen Geister und vor allem der kleinen Herzen.

  18. Mathias15. März 2016 at 23:06

    so bitter die Erkenntnis ist, das es dort viel abgehängte und offensichtlich dumme Menschen gibt (vielleicht auch abgehängt weil dumm, egal), die den Parolen der rechten Hetzer folgen ist diese Kurz-Reportage leider sehr einseitig verfasst. Hier wird bewusst ein Klischee bedient … ich behaupte mal das man in Berlin, Hamburg oder Köln die gleichen Statments vom gleichen Menschenschlag erhalten wird! Wenn man sich die Wahlergebnisse einiger Wahlbezirke in BW und Rheinland-Pfalz ansieht, stehen dort auch mal 25% oder gar 30% für die AFD in Wahlergebnissen.
    Also bitte, nicht immer so undifferenziert über die „dummen“ und fremdenfeindlichen Ossis herziehen… das ist ein gesamtdeutsches Problem (wenn auch mit einigen deutlichen Schwerpunkten im Osten)! Dieses Video ist leider journalisitisch schlecht gemacht, weil vernünftige Kommentare nicht gezeigt wurden. Das ist BILD/RTL II Niveau!

  19. Vielleser16. März 2016 at 00:12

    bastelwastel,

    Genau das dachte ich auch. Bei 31,9 Prozent für die AfD macht das ein Drittel pro AfD und zwei Drittel contra AfD. Bei den Interviewten hätten also viel mehr dagegen halten müssen. Dass Spiegel nun ausgerechnet ausschließlich die extremsten pro-AfD-(und noch schlimmer)-Beispiele zeigt spricht nicht gerade für dieses Magazin und ist auch nicht hilfreich. Naja, Spiegel – die Intellektuellen-Bild.

  20. HERDIR16. März 2016 at 08:52

    @Mathias
    Danke. Das wollte ich eben zum Ausdruck bringen …

    Die Menschenfänger von Rechts finden halt leichte Beute in Bitterfeld, im Osten und auch im Westen … überall dort wo sich Menschen (ich mag das Wort nicht, finde aber kein besseres) „abgehangen“ fühlen … Dagegen muss gekämpft werden …

    Nur wer geliebt wird kann lieben … und trotzdem werden die Dummen nicht aussterben … eine Demokratie muss auch mit denen leben …

  21. Stephan16. März 2016 at 11:26

    Es ging aber vielleicht nicht darum, alle zu zeigen, sondern die Leute zu befragen, die pro AFD sind und deren Argumente oder Beweggründe zu hören. Man will ja verstehen…
    Und die tragfähigen Argumente sind wie erwartet – nicht vorhanden.
    Das Traurige ist, das die Angst vor dem Fremden, die Missgunst auf das was andere haben (wenn nichts da ist erfindet man was) und sich selbst für erhaben gegenüber anderen Kulturen zu halten und daraus eine Ablehnung abzuleiten ist vor allem eins – DEUTSCH.

    • Maze16. März 2016 at 11:47

      da hast du recht. Dennoch suggeriert dieses Video das es ein Bitterfeld-Problem ist.. und das ist es nicht.

  22. Stephan16. März 2016 at 14:45

    Aber da ist das Verhalten besonders ausgeprägt also auch besonders gut zu beobachten.
    Wenn ich als Tierfilmer Löwen filmen will, fahre ich ja auch nicht nach Bayern.
    Bitterfeld ist nun quasi offiziell für die Sozialwissenschaftler was für die Chemiker die Petrischale ist . Oo

  23. Gibtwohleinigeszutun16. März 2016 at 18:13

    Ludwigshafen am Rhein 19,9% AFD… offizielles Auszählungsergebnis statistisches Landesamt Rheinland Pfalz
    Man muss nicht immer extra ganz tief in den Osten fahren um braun schwarze Frühjahresblüten zu entdecken ;-)

  24. HERDIR17. März 2016 at 08:54

    @Stephan
    Das ist leicht oder? einfach mal pauschalisieren … „Ist ein Bitterfeld-Problem?“ … Es ist kein Problem in Bitterfeld sondern in Deutschland …. und es bring herzlich wenig sich über die Minderbemittelten Mitläufer und Wähler zu schimpfen und lustig zu machen …. Wenn die Sozialabgehangenen einzig ihr „Deutschsein“ als Verbindung zu anderen Mitmenschen erkennen wollen, sollte man sich doch fragen warum das so ist … Und ich hatte mehr das Gefühl, dass der Zusammenschnitt sich lustig über die Bitterfelder machen will … ich habe jedenfalls keine AFD-Wähler gesehen im Film nur Menschen die versucht haben etwas zu erklären, irgendeiner Fremden die mit Mirko auf der Straße steht … Das ist in meinen Augen weder journalistisch noch investigativ geschweige denn in irgendeiner Weise Aussagekräftig außer über die technische Machbarkeit jeden im schlechten Licht stehen zu lassen …

  25. HERDIR17. März 2016 at 09:23

    ergänzend:
    http://verfassungsblog.de/fuenf-thesen-zum-wahlerfolg-der-afd/

    Auszug: „…Für uns ist diese Art des Protests durch Veralberung natürlich sehr angenehm. Da sind wir ja gut drin, Sarkasmus und Ironie ist unsere Stärke. Wir liken und sharen uns wechselseitig und spenden uns so ein warmes Gefühl von geschlossenen Reihen und Nicht-Tatenlos-Zuschauen, das kost‘ nicht viel und fühlt sich supergut an….“ …

    Das beschreibt ziemlich gut meine Ansicht zum Thema …

  26. Stephan17. März 2016 at 10:05

    HERDIR,
    Ich habe nie behauptet, es handle sich um ein bitterfelder Problem. Aber wenn da viele AFD wählen, bietet es sich an dort Menschen zu befragen warum sie das tun. Nicht mehr und nicht weniger.
    Die Haltung, die Du dargestellt hastt, finde ich nachvollziehbar.
    Auf der anderen Seite schwehlt diese braune Kacke nun schon so lange vor sich hin, dass es ohne Humor einfach nicht mehr zu ertragen ist.

  27. HERDIR17. März 2016 at 10:27

    @Stephan
    Aber woher weißt Du das die Menschen die interview worden sind AfD gewählt haben? ‚Wirkt es nicht eher wie eine Zuschaustellung von vermeintlichen AfD-Wählern? Wäre das nicht kontraproduktiv? … Wieso haben sie nicht gefragt warum CDU gewählt worden ist? Die haben doch noch nie ein Problem mit Rechtextremismus in Sachsen gehabt … das wäre doch viel interessanter …

    Und Entschuldigung aber darüber lustig machen sollte man sich spätestens ab jetzt nicht mehr …

  28. Martin Däniken17. März 2016 at 13:11

    Kleine Nachdenkhilfe…Die Rechtschreibfehler sind das Ergebnis der Fehler der bisherigen Bildungspolitik
    oder
    Das Ergebnis der Einstellung der Leute,die sich sagen uns darf/kann/muss keiner etwas sagen-weil wir Deutsche sind!
    Und Deutschen braucht man nichts zusagen-da Deutsche ein grundsätzlich überlegenes Volksempfinden haben….
    Denn als Leistungsempfänger darf mir nur das Jobcenter sagen was ich darf,harharhar
    Aber jetzt mal ohne Scherz :
    Warum eine Partei wählen,die fast alles ausser der Wirtschaft reglementieren oder kontrollieren will/wird,wenn ich mich schon unter den bis jetzt regierenden Unfrei und Überwacht fühle..
    Gesundes Volksempfinden,halt..von keiner grösseren Nachdenklichkeit limitiert.

  29. Stephan17. März 2016 at 13:22

    HERDIR,

    Achso? Du würdest also auch lieber zB. Cabaret gleich ganz abschaffen am besten? Oder wie?
    Was man zumindest aus dem Gezeigten entnehmen kann ist, dass ein relativ hoher Anteil der Bevölkerung in Bitterlfeld einer aus meiner Sicht irrationalen Angst aufgesessen sind.
    ZB. die der Überfemdung und die des Zukurzkommens gegenüber den Migranten.
    Das kommt aus den Interviews dann doch ganz gut raus. Und so funktioniert auch die Methode der Rechten (eigentlich nicht nur die der Rechten) Initiativen – Man schürt Ängste und dann sammelt man ein.
    Und genau diesen Mechanismus und die entsprechenden Fakten gilt es genau anzuschauen und zu analysieren. Darüberhinaus sind die Menschen auch selbst dafür verantwortlich, was sie von sich geben. Du sagst jetzt, sie sind vorgeführt worden. Da mag sogar stimmen, aber letztendlich mit Recht. Sie hätten sich ja auch informieren können und etwas Sinnvolles zum Stimmungsbild beitragen können. Hamse aber nicht gemacht.
    Stattdessen sulht man sich in seinem eigenen Selbstmitleid, spricht den wirklich Notleidenden aber alles ab.
    Warum sollte man sie jetzt in Schutz nehmen? Was bringt es?
    Ich sehe das so, die Leute sind offen und höflich nach Ihrer Meinung gefragt worden und da kam nur gequirlte Kacke zurück. Das wird man doch wohl noch zeigen dürfen?
    Mir persönlich ist es jedenfalls lieber, ich sehe echte Menschen die befragt werden, als die Interpretation eines Dritten.

  30. Cihan18. März 2016 at 03:34

    Die haben schon vergessen, dass sie auch ein Begrüßungsgeld eingesackt haben.

  31. HERDIR19. März 2016 at 21:53

    @Cihan
    Vor allem die nach 1990 geboren worden sind … in großen Beutreln haben sie das weggeschleppt und an die heimische Wand genagelt …

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