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Schlagwort: Sachsen Anhalt

Bei Barby haben sie eine zwei Meter lange Boa constrictor aus der Elbe geholt

Nur falls sich wer fragt, warum ich ungern in Seen oder Flüssen baden gehe und eher den klaren Pool bevorzuge: im Sachsen-anhaltinischen Barby hat die Feuerwehr am Wochenende eine offenbar ziemlich fitte Boa constrictor aus der Elbe geholt. Zwei Meter lang, das Exemplar.

Die Boa aus der Elbe wohnt jetzt im Tierheim Magdeburg. 🐍

Für die Tierrettung ist ein Schlangenfund nicht ungewöhnlich – denn die Dunkelziffer an illegal gehaltenen Tieren sei sehr hoch.

Gepostet von MDR Sachsen-Anhalt am Montag, 5. August 2019

Ich so:

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AfD-Abgeordneter in Sachsen-Anhalt soll Parteifreund auf Toilette vermöbelt haben

(Symbolfoto: Tama66)

Also wenn das dieses „zerlegen sich selbst“ sein soll, kann ich daran nichts Schlechtes finden. Wenn AfDler sich auf dem Klo vorm Pissoir in die Nieren boxen:

Lehmann habe Schmidt dann einen Schlag in die Nierengegend verpasst. In der Anzeige schildert Schmidt die Attacke nach Informationen der Zeitung als heimtückisch: Lehmann sei ihm unbemerkt in die Toilette gefolgt und habe ihn am Pissoir gestellt.

Es kam zur Anzeige, die Staatsanwaltschaft Magdeburg hat das Verfahren eingestellt, die Landtagspräsidentin ist dran.

Freue mich auf Videos eines Meuthen-vs-Höcke Fights vorm Klo des Bundestags. Oder so.

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Feine Sahne Fischfilet spielen am 06.11. trotz alle dem in Dessau

Nach der Absage des Bauhauses für Feine Sahne Fischfilet im ZDF spielen die natürlich trotzdem an dem Abend in Dessau. Bämm!

*Urlaubsänderungsantrag ist raus*

Gestern wurde das Konzert von Seiten des Bauhauses abgesagt, nachdem einige Tage zuvor die AfD, die CDU und die lokale Neonaziszene öffentlich Druck ausgeübt hatten, ein Verbot des Konzertes forderten und mit Aufmärschen in Dessau drohten. Dass das Bauhaus einknickte vor dieser rechten Allianz, setzt neue Maßstäbe in Sachen Erbärmlichkeit.

Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Die CDU schüchtert zusammen mit der AFD und Neonazis eine Kultur- und Bildungsstätte ein, um ein Konzert von uns in Dessau zu verhindern.

Sie greifen in Programmentscheidungen von einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt ein. Die CDU in Sachsen-Anhalt betreibt in diesem Punkt nichts anderes als einen Schulterschluss mit AFD und Nazi-Kameradschaften. Es geht hier überhaupt nicht darum, ob man unsere Musik feiert, ob man das feiert was wir machen oder es toll findet, wie wir sind. Vielmehr geht es darum, dass mit solchen Sachen immer weitere Dammbrüche entstehen. Schon jetzt werden in Sachsen-Anhalt so tolle Vereine wie der Miteinander e.V in der gleichen Weise von diesen rechten AkteurInnen angegangen. Wenn man so etwas unwidersprochen lässt, kann man sich schon mal auf die Zukunft freuen und warm anziehen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die CDU mit der AFD koalieren wird.

Dass das Bauhaus Dessau dann auch noch ernsthaft in ihrer Pressemitteilung schreibt, dass sie vor den Nazis einknicken, sinngemäß „bitte, bitte doch keine Auseinandersetzung in diesen Zeiten…“, einfach nur traurig. Die Faschos freuen sich den Arsch ab, dass sie nicht mal mehr aufmarschieren müssen. Einfacher kann man es diesen Leuten nicht machen.

Wenn wir und viele andere Menschen bei jeder kleinen Einschüchterung sich gleich wegducken und jedes Konzert absagen würden, welches die Nazis zur Weissglut bringt, dann würde hier nahezu gar nix mehr gehen.

Die Nazis als Kulturberater… na schönen Dank, wir wünschen viel Spaß in der Zukunft (und sehen die Vergangenheit?).

Gerade Dessau hat mit dem Tod von Oury Jalloh ein wirklich finsteres Kapitel in seiner jüngsten Geschichte, bei dem alles getan wurde, um eine Aufklärung zu verhindern. Diese Tatsache ist ein weiteres Indiz für die in Dessau und Sachsen-Anhalt offensichtlich herrschenden politischen Verhältnisse, die nun auch zu dieser Konzertabsage geführt haben. Das Bauhaus steht jeher für unabhängige Kunst, freie Architektur und hat historisch eine ganz klare antifaschistische Tradition, die von der Stiftung leider nun mit Füßen getreten wird. Das erschüttert uns und ist ein fatales Zeichen.

So genug gemeckert. Als Erstes gibt´s natürlich erstmal noch ein Dankeschön für die kostenlose Promo.

Nun aber Butter bei die Fische: Egal wie… Wir werden am 6.11 in Dessau sein. Wir holen da jetzt nicht U2 nach Dessau oder so‘n Quark. Wir ziehen einfach unser Ding durch und werden uns von diesen Erbärmlichkeiten nicht einschüchtern lassen. An all die coolen Menschen aus Sachsen-Anhalt: Haltet euch den Termin frei!

Versprochen ist versprochen, da kann die CDU, die AFD und die ganzen Jennys aus Köthen kotzen wie sie wollen… Am 6.11 sehen wir uns in Dessau!

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CDU und AfD verhindern Konzert von Feine Sahne Fischfilet in Dessau

(Foto: Feine Sahne Fischfilet)

Das ZDF hat Feine Sahne Fischfilet für Anfang November eigentlich in eine Livemusikreihe eingeladen, bei der nationale und internationale Musiker anlässlich des 100. Bauhaus-Jubiläums auf der historischen Bühne in Dessau auftreten sollten. Ganz geil, eigentlich.

Aber: erst war die sachsen-anhaltinische AfD empört, was wenig überrascht, dann bekam sie Unterstützung vom Landesverband der CDU, dessen Mitglied, Rainer Robra, neben seiner Funktion als Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur des Landes auch Stiftungsratsvorsitzender beim Bauhaus ist. Und der will das so nicht.

Erst hatte die AfD am Mittwoch das Konzert kritisiert, dann reagierte die CDU am Donnerstag mit öffentlicher Kritik. Die beiden Parteien arbeiteten bereits gemeinsam in Sachen Linksradikalismus: Im Landtag hatten AfD und die Mehrheit der CDU-Fraktion im vergangenen Jahr gemeinsam eine Kommission zur Untersuchung von Linksextremismus eingesetzt.

Das ZDF wurde darüber vom Bauhaus in Kenntnis gesetzt, wollte den Auftritt aber dennoch irgendwie durchbringen. Daraufhin machte das Bauhaus von seinem Hausrecht gebrauch und untersagte den Auftritt. Hand in Hand mit AfD und CDU. Ich bin gespannt, wer stattdessen an dem geplanten Slot auftreten wird.

Währenddessen kündigt das ZDF an: „Gleichzeitig plane man aber weiterhin die Aufzeichnung eines Konzerts mit der Band und würde derzeit nach einem alternativen Veranstaltungsort suchen.“

Und ja, dass ist dieses Bauhaus, das 1932 von den Nazis geschlossen wurde, weil diese es als „kulturbolschewistisch“ und „undeutsch“ empfanden.

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Auf Anfrage der AfD: Politisch motivierte Straftaten in Sachsen-Anhalt im Jahr 2015

Die AfD in Sachsen-Anhalt hat eine kleine Anfrage an ihre Landesregierung gestellt. Es ging in dieser um politisch motivierte Kriminalität in Sachsen-Anhalt. Jetzt kam die Antwort samt der dazugehörigen Statistiken. Diese dürften der AfD in Sachsen-Anhalt nicht sonderlich gut schmecken, denn sie werden zum populistischen Wahlkampf von rechts kaum was taugen.

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(„StoepM“ steht für „Staatsschutzdelikte ohne explizite politische Motivation“.)

Vorbemerkung des Fragestellenden:
Die politisch motivierte Kriminalität (PMK) bedroht in besonderem Maße das gesellschaftliche Zusammenleben und die demokratischen Grundrechte in unserem Bundesland. Zu begrüßen ist das Bestreben, das im Koalitionsvertrag von CDU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN deutlich wird, demokratiefeindliche und rechtsextremistische Einstellungen zu bekämpfen. Bei der Bekämpfung des Linksextremismus, der die geistige Grundlage linksmotivierter Straftaten bildet, halten sich die Regierungsparteien jedoch bewusst bedeckt. Im Bereich der PMK darf diese scheinbar ideologisch bedingte Auslassung nicht dazu führen, dass die Kriminalitätsbekämpfung von Partikularinteressen einer politischen Randpartei beeinflusst wird. Faktenlage und konkretes Bedrohungspotenzial müssen Ausgangspunkt polizeilicher Ermittlungen bleiben. Die Gefährdung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung erfordert
deshalb ein konsequentes Vorgehen gegen jedwede Form der politisch motivierten
Straftaten.

Na dann, AfD, macht mal Lack – ihr scheint da in Sachsen-Anhalt ein echtes Problem politisch motivierter Straftaten zu haben.

Man munkelt, dass der AfD in Sachsen-Anhalt jetzt gar nicht so sonderlich viel daran gelegen ist, die Antwort auf ihre kleine Anfrage für die in Zukunft auszutragenden Wahlkämpfe auszuschlachten. Wenn wundert’s?

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Bitterfeld, Sachsen-Anhalt, 31,9 Prozent für die AfD: Ein Besuch

In Bitterfeld hat die AfD am vergangenen Sonntag 31,9 Prozent der Wählerstimmen geholt. Sandra Sperber und Roman Pernack waren für Spiegel Online nach dem unglaublich hohen Wahlergebnis vor Ort und haben ein paar Bürger befragt. Bitter.

Umfrage in der AfD-Hochburg Bitterfeld

31,9 Prozent – in Bitterfeld erzielte die AfD ihr stärkstes Ergebnis. Was die Wähler dort über Flüchtlinge sagen, ist schockierend.

Posted by SPIEGEL ONLINE on Montag, 14. März 2016


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Frontal 21: Denkzettel-Partei – Wofür steht die AfD?

Frontal 21 ist in Sachsen-Anhalt unterwegs gewesen und hat dort das gemacht, was sie ohnehin immer wieder mal machen. Sie haben Kandidaten zu ihrem Parteiprogramm befragt. Hier Kandidaten der AfD. „Weil die AfD die Partei der Stunde ist“, wie später dazu in einem Facebook-Kommentar geschrieben wurde.

Das wurde in anderen Jahren immer wieder mal mit Parteimitgliedern anderer Parteien oder Mitgliedern des Bundestags gemacht. Nichts Neues, nichts Aufregendes, möchte man meinen. Auch dass sich Mitglieder einer Partei nicht immer einig sind, oder MdBs nicht wirklich einen Plan von dem zu haben, über was sie gerade entschieden haben, ist alles andere als neu. Nun also Mitglieder der AfD, die ohne das großartig zu werten oder weiter zu kommentieren, zu ihrem Parteiprogramm befragt werden – und mitunter scheitern.

Auf der Frontal 21-Facebookseite drehen die AfD-Fans durch – „Staatspropaganda“, „Lügenpresse“, das ganze Programm. Offenbar merken die selber, dass sich da so einiges an Widersprüchen offenbart. Und offenbar wollen sie nicht wahrhaben, dass das auch in der von ihnen favorisierten Partei möglich sei. So schiebt man es wieder und mittlerweile gerne auf die mediale Berichterstattung. Wie so oft, wenn man diese Menschen mit Fakten konfrontiert, die sie als solche nicht annehmen möchten. Ich finde diese Dynamik enorm spannend, weil sie zumindest – und wenn nur – mit dieser Sicht die Partei zu einer Partei wie alle anderen auch macht. Und weil die Anhänger nicht mal das zu akzeptieren scheinen, um weiterhin ihre Opferrolle bedienen zu können. Das macht es besonders schwer, denen mit irgendwelchen Fakten beikommen zu wollen.


(Direktlink)

Derweil will die Fraktion der konservativen Europaskeptiker EKR im Europaparlament ihre AfD-Abgeordneten Pretzell und von Storch loswerden: Diese Partei ist zunehmend radikal, rassistisch – unerträglich.

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