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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Feuersteins Fluppen-Werbung

Fred Feuerstein und Barnie Geröllheimer machten während der ersten Staffel ihrer Serie auf ABC eine kleine Raucherpause. Sponsor der Serie war damals der Zigarettenhersteller Winston, der sich hier mal eben eine kleine Werbung gönnte. Heute schwer vorstellbar. „If they tried this today they would have a riot on their hands!“


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Doku zeigt Originalaufnahmen erstmals in Farbe: 24h D-Day

Heute um 20:15 Uhr im Ersten: kolorierte Originalaufnahmen und Stimmen von Männern, die damals am D-Day dabei waren. Schon jetzt in der ARD-Mediathek.

Der D-Day markiert den Startschuss zur Befreiung Westeuropas aus dem Griff der Naziherrschaft. Am 6. Juni 1944 greifen alliierte Soldaten deutsche Stellungen an gleich fünf Strandabschnitten in der Normandie an. Der Angriff erfolgt von See aus und gilt als das größte amphibische Ladungsunternehmen der Geschichte . Dieses Ereignis jährt sich nun zum 80. mal.
Doch so nah, so authentisch wurde diese Schlacht noch nie gezeigt. Amerikanische und britische Kameraleute sind in Landungsbooten, bei Beschuss am Strand und bei der Rettung Verletzter dabei. Ihr Originalmaterial, gedreht in schwarz-weiß, wurde für diese Dokumentation aufwendig bearbeitet und koloriert. Die historisch einzigartigen Aufnahmen erscheinen in Spielfilmqualität.
Der Krieg bekommt Farbe. Und damit eine andere Wirkung. Wir schauen direkt in die Gesichter derer, Amerikaner, Kanadier, Briten und Deutsche, die meisten nicht viel älter als 20 Jahre. In „ 24 h D-Day“ erzählen sie ihren D-Day, den Tag den sie nie vergessen konnten.

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US-Familie bekommt nach dem Verzehr von Bärenfleisch „Gehirnwürmer“

(Symbolfoto: John Sullivan)

Die US-Seuchenschutzbehörde hat jetzt veröffentlicht, dass im Juli 2022 im US-Bundesstaat South Dakota eine Familie nach dem Verzehr von nicht durchgegartem Bärenfleisch an Trichinellose erkrankt ist, die gemeinhin als „Gehirnwürmer“ geläufig ist.

Die Trichinellose ist eine weltweit verbreitete Zoonose, die wegen des Fehlens freier Parasiten-Stadien unabhängig von klimatischen Bedingungen ist. Erkrankungen des Menschen treten weltweit (z.B. Europa, Nord- und Mittelamerika, Argentinien, Ostafrika und Südostasien) auf.

Eines der Familienmitglieder hatte das Tier im Norden der kanadischen Provinz Saskatchewan erlegt, eingefroren und später in Form von Fleischspießen serviert.

Laut der US-Seuchenschutzbehörde CDC hatte die Familie das Fleisch eines in Kanada erlegten und 45 Tage lang tiefgefrorenen Schwarzbären gegessen. Das Fleisch wurde mit Gemüse gegrillt und blutig serviert – die Erkrankung trat selbst bei zwei Personen auf, die nur das Gemüse aßen.

Guten Appetit!

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Ein Bahnhofsautomat, an dem man nicht abgeholte Pakete kaufen kann

Auf dem Bahnhof in Freiburg steht ein Automat, in dem nicht abgeholte Pakete lagern, die man dann nach äußerlicher Begutachtung käuflich erwerben kann. Keine Ahnung, was die Dinger kosten. Ist ja dann auch irgendwie so was wie ein Glücksspielautomat.

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Rettet die B.L.O. Ateliers

Ich bin größer Fan derartiger Projekte und empfinde sie immer für notwendig und deshalb unbedingt erhaltenswert. Ich weiß nicht, ob das hier irgendwie dazu beitragen kann, aber habe es versucht, weil wichtig. Vielleicht nicht für mich, aber für viele Menschen, die das direkt betrifft. Freiräume erhalten! Immer! Rettet die B.L.O. Ateliers. Hier zur Petition.

Unsere Band hat ihren Proberaum seit 20 Jahren auf dem Gelände der BLO-Ateliers. Unser Verein hat das Gelände vor 20 Jahren von der Deutschen Bahn gemietet, es gibt ca 60 Ateliers und Betriebe, von Malerei und Bildhauerei, Polsterei, Schneiderei, über Artistik und Feuershow hin zu Metallwerkstatt, Special FX und Maskenbildnerei, sowie auch Werkstätten wie Bumerang- und Bogenbau, Dunkelkammer oder Bambusfahrräder, und und und. Also wirklich bunt gemischt, sowie auch ein tolles Gelände, dass wir aus einem Dornröschenschlaf heraus wieder bespielbar gemacht haben. Es ist aus meiner Sicht etwas vergleichbar mit dem Neuland in Potsdam, auch wenn ich dessen Geschichte nicht kenne.

Jetzt soll, wenn es nach der Bahn geht, Schluß sein. Nach anfänglichen Verhandlungen zu Mietverlängerungen macht sie einfach dicht. Sie benötige das Gelände, hat aber gar keine konkreten Pläne (und die Gebäudesubstanz ist so alt, dass sie hier auch gar nichts machen könnte, außer banal Schienen lagern oder so).

Natürlich ist die Substanz marode, die Gebäude sind über 100 Jahre alt. Frühere Maßnahmen aus Brandschutzbegehungen haben wir umgesetzt, es gab immer ein kooperativen Vorgehen mit unserem Vermieter. Die Bahn hat jetzt im Zuge eines Gutachtens zur Elektrotechnik aber aus heiterem Himmel ein sofortiges Begehungsverbot ausgesprochen und ist plötzlich nicht mehr bereit, die bisherigen Mietverlängerungsgespräche fortzusetzen. Das ist überraschend und sehr enttäuschend, weil es zuvor Signale gab, dass wir langfristig unsere Arbeit fortsetzen können. Die wollen einfach von oben herab Fakten schaffen. Arschloch-Move.

Die Landespolitik ist uns wohlgesonnen und möchte die BLO-Ateliers ebenso erhalten. Das ist schon mal gut, aber der Bahn ist das egal. Das Land Berlin hat auch formal keinen Einfluß auf das Bundesunternehmen Deutsche Bahn, weswegen wir eine Petition auf Bundesebene gestartet haben (starten mussten): change.org/bloateliers

Für uns als Band ist es ärgerlich, wenn wir einen neuen Proberaum suchen müssten. Für viele Künstler und Gewerbetreibende ist es aber viel schlimmer, nämlich unmittelbar existenzbedrohend.

Wir haben in den letzten 20 Jahren einen wirklich besonderen Ort geschaffen, und jetzt wird es einfach platt gemacht, weil es für die Bahn einfacher ist, das Gelände wieder brach liegen zu lassen. Der Bahn als Staatsunternehmen scheint es auch egal zu sein, dass das Land Berlin und sogar der Kulturausschuss des Bundestages sich für den Erhalt einsetzen. Die machen einfach, was sie wollen. Das ist so borniert, und so ein offensichtliches Machtgefälle zwischen diesem Riesenunternehmen und uns, dass es einen einfach wütend macht.

Vielleicht kannst Du die Petition veröffentlichen, wenn Du uns unterstützen magst.

change.org/bloateliers

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Milchindustrie sauer: veganer Blauschimmelkäse gewinnt Food Award

(Veganer Blauschimmelkäse von Climax Food, via BoingBoing)

Bei dem in den USA vergebenen Good Food Awards hat in diesem Jahr in der Kategorie „Cheese“ ein veganer Blauschimmelkäse das Rennen gemacht. Eigentlich, denn die dortige Milchindustrie fand wohl nicht so super, dass ein veganer Käse besser als der aus Milch sein soll und hat die Stiftung, die die Awards vergibt, wohl dazu gebracht, den Käse nicht auszuzeichnen. Deshalb wurde der Climax Blue, so der Name des Käses, von der Gewinnerliste gestrichen.

Zahn says the kokum butter shouldn’t be an issue anyway: The company has replaced it with cocoa butter, which does have GRAS certification, and that’s the version he says the version he submitted for the awards. (Weiner contends that Climax submitted an ingredient list that included kokum.) Zahn says they could have worked the confusion out if they’d only known about the complaint sooner, but Weiner said the company missed a deadline to respond. “This is something we would have been happy to take a look at if they had gotten back to us in time,” she said in an email.

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Nur zwischen 80 und 116 BPM: ein neues Musikgesetz in Tschetschenien

Die tschetschenische Regierung schreibt ihren staatlichen Musiksendungen ab dem 1. Juni die Geschwindigkeit der zu spielenden Musik vor. So darf nur noch Musik zwischen 80 und maximal 116 BPM ausgestrahlt werden. Die Hymne Russlands, von dem Tschetschenien Teilrepublik ist, hat 76 BPM. Tjoar.

Mit der Entscheidung wolle man sicherstellen, dass tschetschenische Musik- und Tanzkreationen mit der »tschetschenischen Mentalität und dem tschetschenischen musikalischen Rhythmus« in Einklang stehen. Ziel sei, »das kulturelle Erbe des tschetschenischen Volkes zu den Menschen und in die Zukunft unserer Kinder zu bringen«, so Dadajew.


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Paketdieb nutzt beim Klauen Müllsack als Deckung

Neulich in Kalifornien:

First-time Sacramento homeowner Omar Munoz is getting a crash course on the risks of package delivery.

He moved into his Glenwood Meadows home in North Sacramento in January, and on Friday, he was stunned by what he saw on his surveillance system.

„You see the bag coming to my door,“ Munoz said to ABC10 as he played back the surreal video. „At first, I thought they were messing with me.“


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