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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Was in einem Lenovo Laptop von 2013 als „Subwoofer“ verkauft wurde

Das Video ist schon ein paar Jahre alt, geht aber gerade wieder mal rum. Ich kannte es bis heute nicht, musste aber schon derbe dolle drüber lachen.

Das ist so platt, dass das nach einem Fake riecht, der so platt wie ein gefakter Subwoofer an einem Laptop von Lenovo wäre. Aber ich kann gerade nichts dazu finden. Verbaut jedenfalls wird diese Art von „Subwoofer“ bei Lenovo nicht mehr. Da gehe ich jetzt einfach mal von aus.

Welche schönes Beispiel uns immer wieder als neu verkaufter Technologien.


(Direktlink, via reddit)

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Die Stadt Nürnberg fordert weniger Techno auf Afterhours


(Foto: Pixabay)

Am Wochenende fand im Nürnberger Club „Waschsalon“ eine Razzia statt. „17 Besucher hatten Drogen bei sich, in den Disco-Räumen wurden weitere 33- mal „herrenlose“ Betäubungsmittel gefunden. Der Betreiber muss sich jetzt wohl auf Sanktionen des Ordnungsamtes einstellen.“

Im Waschsalon lief zu dieser Zeit wohl eine der dort regelmäßig stattfindenden After Hours, die immer nach der obligatorischen Sperrstunde von 5 bis 6 Uhr morgens noch mal öffnet.

In letzter Zeit kam es in diesem Club wohl häufiger zu Drogenkontrollen, worauf dann diese Razzia vollzogen wurde.

Für die Stadt ist der Fall klar: das vermehrte Drogenaufkommen liegt an der dort gespielten Musik: Techno. Jetzt legt man dem Betreiber unter anderem nahe, andere Musik, also keinen Techno, laufen zu lassen den Raum heller ausleuchten und so für eine ruhigere Stimmung sorgen. Ansonsten müsse er „auf das Angebot verzichten“. Ob dem so sein wird, werden im Zweifelsfall Gerichte entscheiden.

Schön aber, wie nahegelegt wird, ein „Drogenproblem“ mit anderer Musik in den Griff bekommen zu können. Ich plädiere für Schlager bei Licht durch klassische Neonröhren. Dann will da auch keiner mehr feiern und der Laden muss von ganz alleine dichtmachen.
(via Martin)

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Martin Dulig, Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Gespräch mit einer besorgten Bürgerin

In Dresden wurde gestern an der Frauenkirche eine schon im Vorfeld diskutierte Installation des Künstlers Manaf Halbouni aufgebaut. Sie trägt den Namen „Monument“ und zeigt drei aufgestellte Busse, wie sie in Aleppo zum Schutz vor Heckenschützen und demnach ohne jeglichen künstlerischen Anspruch aufgebaut wurden.

„Monument“ ist ein Werk gegen den Krieg in Syrien. Halbouni will damit zu Diskussionen anregen und Brücken schlagen – vom damals zerbombten Dresden ins zerstörte Aleppo von heute.

Allerdings kommt das Dingen bei einigen Dresdenern nicht ganz so gut an, um das mal gelinde auszudrücken. Bei der heutigen Einweihung des Kunstprojektes kam es laut Straßengezwitscher, die einen Livestream (hier das Video online) hatten, den ich mir fremdschämend ansah, zu tumultartigen Szenen. Dort standen Menschen, die das „Monument“ anschrien und laut skandierten „Schrott muss weg!“ Später schrien sie dann „Hilbert [Oberbürgermeister von Dresden] muss weg!“ Das obligatorische „Merkel muss weg!“ durfte natürlich auch nicht fehlen. Es ist schon erstaunlich, wer und was nach deren Fassung alles so weg soll. Zu guter letzt schrien die Leute dem Kunstwerk „Widerstand! Widerstand! Widerstand!!11!!!!“ entgegen. Eine Sternstunde der Fremdscham. Ich hatte den Livestream dann ausgemacht, weil ich schon wieder Puls bekam – und den bekomme ich nicht mehr so gerne.

Am Rande der Veranstaltung versuchte Martin Dulig (SPD), Sachsens Staatsministerfür Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, den Dialog mit „besorgten Bürgern“ zu suchen. Das gelang nur – sagen wir mal – semigut, wie dieses Video und ein längeres Video auf Facebook zeigen. Aber es heißt ja immer, man sollte das Gespräch mit diesen Leuten suchen…


(Direktlink)

Später sagte Dulig, „Ich habe den Eindruck, dass es hier Leute gibt, die einfach nur ihren Müll abkippen, wo es gar nicht mehr darum geht, reden zu wollen“.

Der Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche, Frank Richter, sagte dem MDR, er habe „blanken Hass“ aus den Augen und Mündern der Kritiker erlebt. Mit der Diskussion, ob das Kunstwerk geeignet sei, zum Gedenken an den 13. Februar in Dresden zu stehen, habe das nichts zu tun. Richter gilt als Verfechter der Einstellung, man müsse miteinander reden. Mit dem, was er am Dienstag an der Frauenkirche erlebte, ist für Richter jedoch eine Grenze überschritten.
(via mdr)

Und die Polizei in Sachsen machte halt das, was man von der Polizei in Sachsen so erwartet.

Dennoch waren wohl mehr Unterstützer als Gegner bei der Einweihung.

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doonaldjtrump dot com

Doonaldjtrump.com is an endless time capsule of the unnerving present. It uses elements of randomization to create new juxtapositions with each visit. It was made by Zach Scott and published on February 6, 2017. You can see what else I’m working on at weinventyou.net.

Trump and those that actively support him have been very clear about the kind of world they want the rest of us to live in. We should take them at their word.

(via MeFi)

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New Yorker befreien U-Bahn von Hakenkreuz-Schmierereien

Als der New Yorker Anwalt Gregory Locke am Samstagabend in die U-Bahn stieg, musste er feststellen, dass das ganze Abteil mit Hakenkreuzen und antisemitischen Sprüchen beschmiert war. Dann sei ein Mann aufgestanden und hatte die Idee, den Dreck mit Alkohol abzuwischen. Viele der Passagiere kramten dann in ihren Taschen und suchten nach Mitteln, die als Lösungsmittel taugen und säuberten selbstständig die Bahn. Locke schreibt:

I got on the subway in Manhattan tonight and found a Swastika on every advertisement and every window. The train was silent as everyone stared at each other, uncomfortable and unsure what to do.
One guy got up and said, „Hand sanitizer gets rid of Sharpie. We need alcohol.“ He found some tissues and got to work.
I’ve never seen so many people simultaneously reach into their bags and pockets looking for tissues and Purel. Within about two minutes, all the Nazi symbolism was gone.
Nazi symbolism. On a public train. In New York City. In 2017.
„I guess this is Trump’s America,“ said one passenger. No sir, it’s not. Not tonight and not ever. Not as long as stubborn New Yorkers have anything to say about it.

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