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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

1 Euro-Biber.

In Potsdam geht merkwürdiges vor. Als ich heute früh unterwegs war, habe ich sie entdeckt. Zu dutzenden wuselten sie in einem kleinem Waldstück in der Nähe vom Schlaatz. Da waren sie mehr als fleißig. Sie sammelten das herumliegende Holz ein und bauten – wie Biber das so machen – um das gesammte Waldstück einen Wall aus Holz sauberst und ordentlichtst gingen sie ihrer Arbeit nach und das Produkt sah auch großartig aus. Nur zwei Fragen bleiben offen: 1. Zu welchem Zweck machen die das, denn es sah nicht aus, als wollten die Alle da einziehen. Und 2. Wie hat die Arbeitsagentur es geschafft, den Bibern Kostüme zu besorgen, dass die darin aussahen wie Menschen? Täuschend echt, sogar…

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Ähm,nee!

Irgendwas läuft falsch, wenn ich in das Büro einer Kripo-Beamtin komme und feststelle, dass das halbe Büro mit den Merchandising-Artikeln der Ärzte zugepflastert ist. Auf einem Kalender hinter ihrem Rücken prangte in großen Lettern „Punk is the King, Baby!“ Auf ihrem Schreibtisch stand eine Ärzte-Tasse mit einem Löffel drin, was darauf schliessen lässt, dass sie ihren Kaffee mit Zucker trinkt. Börx! Punker trinken ihren Kaffee nicht mit Zucker! Und Polizisten-Bräute sollten nicht so einen Eindruck machen, als seien sie im Ärzte-Fanclub, oder haben die etwa das hier vergessen? Oder gar nie davon gehört, haben also keine Ahnung? Als ich dann aber auf die Wand ihres Kollegen gesehen habe bin ich dann fast vom Stuhl gefallen. Das war so ein großer, starker Typ, wie man ihn aus RTL-Serien kennt. Bei dem nämlich hing die ganze Wand voll mit NENA-Postern… Oh man, verrückte Welt in der wir leben.

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Dummerweise habe ich gestern Nacht in geistiger Umnachtung die Nachrichten, wenn man das so nennen mag, auf RTL gesehen. Die meinten man hätte das ja alles auch vorraussehen müssen, denn es „gab ja genug Anzeichen für die grausame Tat“. Dann beschlich mich aber auch die Frage; Ja RTL, wo warst du denn, als man es hätte vorraussehen können? Wäre es nicht dein Job, da mal bissl besser aufzupassen, wenn doch die Anzzeichen so vielfältig und unmissverständlich waren?

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Der Abschiedsbrief von Sebastian B. bevor er endgültig durchdrehte.

Was soll man davon halten?
Klar hat er in einigen Punkten nicht ganz Unrecht.
Klar war er Opfer, bevor er zum Täter wurde.
Klar wurde er vom Leben gefickt.

Aber klar ist das Leben auch kein Ponyhof und wir alle müssen irgendwie damit zu recht kommen, dass der Tag mehr von uns verlangt, als nur die Pferde zu striegeln!

Ich habe letztens gelesen, das ein Großteil der Leute die so etwas durchziehen ihr Leben gar nicht scheiße finden, auch wenn das den Anschein macht. Im Gegenteil sie finden das Leben schön. Zu schön, um damit zu Recht zu kommen, wenn es scheisse läuft.

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Jetzt geht das wieder los. Ihr glaubt doch wohl nicht etwa, dass Ihr damit die Ursache der Probleme löst, die solche Freaks zu dem treiben was sie tun? Nein, so dumm könnt selbst Ihr nicht sein. Aber es trägt das Problem in einen Bereich in dem Ihr nicht täglich damit konfrontiert werdet. Die Ursachen liegen an anderen Stellen und Ihr habt durchaus die Möglichkeiten etwas gegen diese zu tun. Aber nein, dass wäre ja ein Weg, den zu gehen es schwieriger für Euch wäre. Ihr wollt den seichten, den leichten Weg, der dem Ziel, dass Ihr vor Augen habt nicht mal nahe kommt. Nein, so dumm könnt Ihr nicht sein. Macht verdammt nochmal was, was sinnvoll wäre und Probleme nicht einfach nur von den fetten Eichentischen in deren Schubladen verlagert, um Euch ein ruhiges Gewissen aufgrund vermeintlich gut getaner Arbeit zu verschaffen!

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Na ein Glück, dass auch das endlich mal grundlegend geklärt wurde!

Jetzt ist es amtlich: Ein Taco ist definitiv kein Sandwich. Ein Richter im US-Bundesstaat Massachusetts befand in einem Streit zwischen zwei Imbissketten ganz offiziell, dass es keine Verwechslungsgefahr zwischen einem Butterbrot und der mexikanischen Spezialität gibt.

Bleibt nun nur noch zu hoffen, dass mir mal einer gerichtlich klarmacht, worin denn nun genau der Unterschied zwischen Toast und Sandwich besteht. An der Butter kann es schonmal nicht liegen…

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Warum gibt es eigentlich Supermärkte, in denen die Filtertüten nicht neben dem Kaffee stehen?!?

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Genau, ja. Ja, genau dass ist mir auch passiert, bzw. passiert mir immer noch, täglich. Und nein, nicht erst seit 4 Monaten, sondern schon damals, als ich meinen allerersten Euro-Schein in der Hand hatte. Zack, hat er sich zerbröselt. Seitdem hat sich daran auch nichts geändert. Ich nehm den in die Hand und schningg, ist er weg. Äh, zerbröselt… Dummerweise passiert mir das auch ständig mit den Euro-Münzen. Angefasst und puff, in Luft aufgelöst. Äh, zerbröselt. Auch bleiben bei mir keine Restrückstände. Diese allerdings würde ich trotzdem umtauschen wollen. An wen muß ich mich da wenden?

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Jetzt mal ganz im Ernst! Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, dass so ein bekackter Drecks-Discounter ehrenwerter Medien-Fachmarkt seine neuste Werbekampagne mit des Meisters Erbe vertont?!? Dürfen die das so einfach, oder muss da jemand sein Einverständniss für geben. Der Gute dreht sich garantiert im Grabe um. Das ist mehr als widerlich!!! Dann lieber Pocher!

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Man kennt das ja. Man fährt zu IKEA, kauft dort so ein superhyperschickes Katalog-Regal und will´s mal eben in seiner sanierten Altbaubuchte anbauen. Grundvorrausetzung sind dann meistens 20-200 Schrauben, die dafür in die sanierte Altbauwand müssen. Klar, dafür bedarf es dann selbstredend auch, 20-200 Dübel die vor den Schrauben in die Wand müssen. Weil man ja weiß, dass so eine Altbauwand ziemlich spröde sein kann nimmt man, klar, einen 6″er Bohrer, um danach eine 8″er Schraube da rein zu zwingen, in der Hoffnung, dass das ja rein rechnerisch gesehen Sinn macht. Nachdem man dann ca. 154 der 200 Schrauben wieder rausgedreht hat, weil man merkt, dass das mit der 8″er in 6″er Idee doch nicht so funktioniert hat, gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder man setzt das Regal an eine andere Wand, in der Hoffnung diese sei nicht ganz so Spröde und hält wenigstens 100 – man darf da nicht all zu perfektionistisch rangehen, das weiß man ja – der 200 Schrauben, oder man fängt an, neben den 6″er Dübeln die 10″er Löcher hinterlassen, haben alles mögliche in die Wand zu stopfen um halbwegs für Halt zu sorgen. Da wären Streichhölzer, die natürlich keine Sau mehr benutzt, – Feuerzeuge sind da dann doch zu groß und ja irgenwie auch ungeeignet. Auch gerne genommen sind so Schachlik-Spieße aus Holz ohne Spießung, klar. Man kann auch, was gut geht, Montagekleber um die Dübel in das Bohrloch quetschen und das ganze 24 Stunden trocknen lassen. Man kann natürlich auch einfach auf das superhyperschickes Katalog-Regal von IKEA verzichten und haut sich einfach Regale an die Wand, bei denen es nur 2-20 Schrauben bedarf, was den Arbeitsaufwand ja auch irgendwie minimiert. Jaja, man kennt das ja, aber irgendwas ist anders.

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