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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Doku: Skin or die

Der erste Teil Daniel Schweizers Trilogie zum Thema Skinheads, der sich ausschließlich auf Schweizer Fascho-Skins konzentriert und 1998 veröffentlicht wurde nachdem Schweizer fast 2 Jahre die Gezeigten begleitet hatte. Dämlicherweise in 12 Teilen auf YouTube, was ich wohl nie kapieren werde. Aber egal.

„Skin Or Die“ In diesem Film begleitet Daniel Schweizer eine Gruppe neonazistischer „Hammer-Skinheads“. Diese für die Skinhead-Kultur nicht repräsentative Vereinigung bezeichnet sich selbst als „Skinhead-Elite“ und zeigt alsbald ihr wahres Gesicht: Bei einem „White Power“-Konzert entlädt sich der Hass und die Gewalt vor der Kamera. Aus anfänglichem Unverständnis des Betrachters wird blankes Entsetzen, wenn die ideologisch-geschliffenen Aussagen der Neonazis sich in ihren Menschen verachtenden Absichten selbst entlarven.

Part 1 bis Part 12

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Wenn dich dein Radio morgens mit dieser Nummer hier begrüßt, dann ist der Tag völlig im Arsch, da braucht man dann nicht mehr auf Verbesserung hoffen. Kannste total vergessen. Und auch, wenn die das da im Radio zum Spaß gemacht haben, ändert das nichts an der Tatsache, dass du dir das Aufstehen hättest sparen könnten, da gibt es nichts mehr, was diese Übelkeit vom Morgen wieder vertreiben könnte. Nichts!
Aber schlimmer geht ja bekanntlich immer und was soll ich sagen? Das Jazz-Netzradio, dass ich bis eben laufen hatte, überrascht um 10 nach 11 mit Roger Cicero. Ich fass es nicht! Kotz. Ich geh´ mich jetzt einbuddeln und komme erst morgen wieder raus.

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1-Euro-Job-Schwachsinn:

Ich habe eben sechs gestandene Männer gesehen, die im Wald(!) Laub harken. Wer sowas entscheidet, schickt auch Leute in den Keller um die so lange Kohlen putzen zu lassen, bis die weiß sind. Erklär mir einer die Welt. Die spinnen doch alle!

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Muharhar: De-Mail. Schäubles Lakaien basteln an einem hypersicherem Maildienst, den dann jeder Deutsche ab 2009 für sich nutzen kann. Das soll dem Zweck der sicheren Mailkommunikation für jederman dienen. Ich überlege, ob ich nicht ab sofort von jeder Mail die ich sende, eine Kopie davon ans Bundesinnenministeruim gehen lasse. Das wäre ja für alle Beteiligten der einfachste Weg.

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Darf´s ein wenig mehr sein?
Ich hab´ genau fünf zusätzliche Apps auf meinem iPhone, manche haben weniger, manche auch paar mehr. Flickr-User Sigalakos hat mehr als mehr und ich frage mich, was der Tüp wohl den ganzen Tag macht. Also neben dem Appen. Und überhaupt scheint der Mann keinerlei andere Spielzeuge außer seinem iPhone zu haben zu haben. Wenn doch, will ich nicht wissen, wie es auf dem seinen Rechner aussieht. Meine Fresse.


(via Core77)

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Wirken lassen

„Das Gefühl, dass mich heute beschleicht, bei dem, was die Politiker da irgendwo entscheiden, irgendwo da während ihren Sitzungen, erinnert mich ein wenig an das, das ich hatte, als die Politker damals im Osten Entscheidungen für ein Volk getroffen haben, das diese Entscheidungen nicht tragen wollte. Nur das ist natürlich ein neues Gefühl für einen Großteil der Deutschen heute. Und ich sage ihnen was: es wird noch schlimmer, die machen immer weiter. Soweit, dass wir uns heute noch gar nicht vorstellen können, wo das mal enden wird. Wir haben keine Ahnung.
   Und soll ich ihnen noch was sagen? Es ist mir egal, ich werde das nicht mehr erleben. Erleben müssen. Und ein wenig bin ich darüber auch froh. Ich habe vieles erlebt, was ich nicht tragen konnte, tragen wollte.
    Leid tut mir nur, dass genau das meinen Enkeln, oder auch ihnen nicht erspart bleiben wird. Politik ist ein dreckiges Geschäft, wissen sie? So war es schon immer, so wird es bleiben. Die Menschen aber glauben heute, dass Persil weißer wäscht als Spee. Diese Dummen. “

(Frau B., 76 Jahre, bei Berlin)

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Was manche Herren von der Polizei wohl so in ihrer Freizeit machen, wenn sie sich in ihre zivilen Ausgehuniformen schmeißen um mal so richtig einen drauf zu machen. Himmel, ist der dämlich!

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So steht es neben anderen Zitaten geschrieben. Gute Sache, eigentlich. Lauter tolle Zitate zum Thema Toleranz in der Stadt, die großflächig auf circa 15×4 Meter an die Scheiben der großräumigen Ausstellung im Hauptbahnhof plakatiert worden sind um die Neugier auf das zu wecken, was man dahinter entdecken könnte. Das neue Potsdamer Toleranzedikt stellt aus und zeigt dem geneigten Besucher all das, was in den letzten Jahren zu diesem Thema zusammengetragen wurde. Gute Sache, eigentlich, auch wenn man über dieses Edikt auch streiten mag – einige haben das getan. An sich ist das auch alles gut gewollt und vielleicht sogar gut gemacht, ich hatte noch nicht die Gelegenheit, mir das anzusehen.

Die wahrlich großzügigen Austellungsräume befinden sich im Potsdamer Hauptbahnhof. Dieser hat in den letzten Wochen jegliche Sitzgelegenheiten im inneren des Gebäudes rausgeräumt. Sie sind weg, wie vom Granitfliesenboden verschluckt. Im Sommer gab dort noch circa 50 Sitzgelegenheiten verteilt im gesamten Gebäude. Nach und nach sind davon jetzt noch 12 übrig geblieben, der Rest auf merkwürdige Weise abhanden gekommen. Es wird Winter, es wird kalt, die Penner suchen etwas Wärme und eine Gelegenheit zum Aufwärmen. Im Bahnhof werden sie diese nicht mehr finden. Ich habe dann im Bahnhof nach dem Zitat gesucht, Toleranz heißt auch, den Wärmebedürftigen die Bänke unter dem Hintern wegzunehmen. Ich habe sogar an den Haupteingängen nachgesehen – ich habe nichts derlei gefunden. Verlogener Drecksladen!

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Nochmal zur Knüppelschwingaktion der Berliner Polizei von Sonntagmorgen in Postdam

Es macht ja bekanntermaßen rein gar keinen Sinn sich über Drecksblätter auszulassen, wie das Berliner Schundblatt BeZett ja nun mal eines ist, angesichts solcher Headlines wie „Hey Potsdam-Kids, legt Euch nicht mit der Berliner Polizei an“ (http://www.bz-berlin.de/BZ/berlin/2008/11/10/illegale-party-in-der-potsdamer-kurfuerstenstrasse/illegale-party-in-der-potsdamer-kurfuerstenstrasse.html#/url) kommt mir dann allerdings doch das Essen von vorhin hoch, meine Halsschlagader pulsiert und es stellt sich die Frage, wie so eine Ansage denn wohl genau zu verstehen ist. Es ist ja nun nicht so, dass diese uniformierten Berliner von den Besuchern der Veranstaltung eingeladen worden sind. Im Gegenteil: man hätte dort gerne aus sie verzichtet und ihnen ihren Sonntagmorgenbeischlaf gegönnt. Davon gehe ich besten Gewissens aus.

Die Frage, warum ausgerechnet, die ja als ganz gerne mal „Durchziehende“ bekannten Berliner Beamten, anders als ihr Postdamer Kollegen, nicht in Gorleben waren, wo es ja dann neben dem alten Haudrauf-Spiel für sie auch noch Zuschläge gibt, darf gerne gestellt werden, beantworten kann ich sie aber nicht und tut eigentlich auch nichts zur Sache.

Anders als das Berliner Drecksblatt versucht zumindest die PNN den Morgen zu rekonstruieren und lässt die Frage offen, warum Party-Besucher, die sich unmittelbar nach dem Eintreffen der Berliner Garde bereit erklären, die Veranstaltung zu beenden, die Anlage auszumachen, die Räumlichkeit zu verlassen und zu gehen, daraufhin angepöbelt, verprügelt und festgenommen werden. Wo bleibt da eigentlich die Verhältnismäßigkeit, wo der Schutz, wo bleibt da das Gesetz?

Ein detailliertes Gedächtnisprotokoll stammt von Lutz Boede von der Wählergemeinschaft Die Andere, der fünf Uhr morgens informiert wurde und zur Halle lief. „Ich versuchte zwischen Polizei und den Gästen der Feier zu vermitteln. Die Musik wurde sofort abgestellt, die Anlage binnen 10 Minuten abgebaut“, sagte Boede. So hätte es nicht einmal mehr eine Ordnungswidrigkeit gegeben, die hätte unterbunden werden können. Zudem hätten Polizisten einzelne Anwesende als „Schwuchtel“ beschimpft und ihre Dienstausweise nicht vorgezeigt. Während die letzten 50 Party-Teilnehmer das Gelände verließen, seien die Polizisten plötzlich auf das Grundstück gestürmt und hätten geschlagen und geschubst. „Mit der Herstellung der Nachtruhe hatte das nichts zu tun – hier tobten Hooligans in Uniform persönliche Defizite aus“, so Boede. Mehrere Menschen seien verletzt worden, ein Krankenwagen war im Einsatz.

Ähnliche Schilderungen machten weitere Zeugen des Vorfalls. „Wir verurteilen das überzogene Vorgehen“, sagte Tamás Blenessy, Sprecher des Allgemeinen Studierendenausschusses der Universität Potsdam. Von dem Studenten-Gremium waren fünf Mitglieder vor Ort. „Die Polizisten hatten sichtlich schlechte Laune, weil sie mitten in der Nacht aus Berlin anrücken mussten“, sagte ein anderer Zeuge. Die Polizei hätte zudem selbst gestellte Vorwarnzeiten missachtet. Die Berliner Polizei will sich heute zu dem Vorfall äußern, sagte ein Sprecher der Behörde.

Gemessen an dem was Potsdam nun schon seit Monaten mit den Kulturtreibenden und Kulturwollenden in der Landeshaupt treibt stellt es vor allem die Frage, in welche Richtung die Stadt eigentlich navigieren will? Auch die danach, wie lange die Potsdamer sich das ohne sicht- und spürbaren Widerstand wohl noch gefallen lassen werden. Ernsthaft! Wo soll das hingehen? Der Lindenpark wackelt, das Waschhaus wackelt, das Spartacus ist zu, das S13 ebenso (ganz anders als erst von der Stadt versprochen mit adäquater Ausweichmöglichkeit), das Archiv macht wohl auch nicht mehr lange, selbst wenn Initiative der Stadt dafür vorgegaukelt wird, dürfte es am momentanen Standpunkt als doch unpässlich empfunden werden: es befindet sich noch in der künftigen Schicki-Micki-Vorzeige-Wohngegend und es fällt mir sher schwer zu glauben, dass die Stadt daran wirklich festhalten will. Das stinkt doch alles zum Himmel!

Potsdam ist eine Stadt, derer kultureller Betrieb bisher nun mal auf den linksalternativen Initiativen anderer gründet. Nicht auf den Maßnahmen der Stadt. Das dürfte als Meinung sicher konsensfähig sein. Umso weniger bekomme ich meine Birne, wo das wohl enden soll. Was man wohl mit denen vor hat, die eben im kulturellen Bereich Potsdam auch dort hin gebracht hat, wo es heute steht, wenn auch nicht mehr lange. Es ist ja auch nicht so, dass die Betreiber der noch existierenden Einrichtungen keine Motivation mehr haben, das auch weiterhin zu tun, nur die Unterstüzung der Stadt sind eben marginaler Natur und leider auch wenig glaubwürdig.

Das mögen ja gerne lokalpolitsiche Probleme sein, wie es sie zu Hauf auch woanders geben mag, aber ich lebe nunmal hier und ich mochte den Kulturbetrieb hier immer sehr, auch weil er im Osten Deutschlands vielleicht einzigartig war, so wie er war. Und wenn ich dann so eine abgefuckte Headline der BeZett zum Abend bekomme, platzt mir der Arsch. Auch weil ich an die frühen Neunziger zurückdenken muß, in denen das Drecksblatt andere Headlines bringen musste, auch weil der Widerstand, das alles immer so hinzunehmen viel größer, härter, schmutziger und auch so war, das die Berliner Beamten dabei nicht ganz so sauber bei weggekommen sind.

Ich mache mir da echt Sorgen. Ich habe gerade die subkulturellen Möglichkeiten dieser Stadt immer zu schätzen gewusst, manchmal gar geliebt und ich sehe nun, wie genau diese von Seiten der Stadt suggestiv ins Aus getrieben werden. Das stinkt mir gewaltig und verletzt meinen Bürgerwillen.

Ich weiß, dass ich derlei Sachen hier eigentlich nicht haben will, aber der Umgang von seiten der Stadt geht mir langsam echt zu weit und es schleicht sich mir ein Lied in den Kopf: „…wenn Ihr den Sturm haben wollt, dann säht nur weiter Wind…“

Ich entschuldige mich vorbeugend für meine lokalpolitsichen Ausflüge und finde es gut, dass Frosch (Postdamer Unikum) da ebenso hinterher ist,
allerdings viel schneller war als ich.

Ich denke daran, wie das in 4-5 Jahren aussehen könnte und daran, dass der Nachwuchs dann auch Teil einer solchen VA sein könnte, wie dieses am Samstag stattfand… Und Himmel, was könnte ich gerade kotzen.

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