Ich lachte – und vielleicht ist das Thema damit dann jetzt auch mal vom Tisch.
Ein Kommentar
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Zum Inhalt springen -->Für mich _die_ Entdeckung des Sommers: pølaroit.
Ihr kennt vielleicht die Playlisten, die ich seit Jahren aus den Sets mache, die auf dem Fusion Festival aufgenommen werden? Diese werden wohl ganz gut angenommen und auch viel gehört. Ich mache die immer so, dass ich dort alles reinpacke, was gerade hochgeladen wurde. Wer also als erste/r uploaded, kommt halt als erste/r in meine Sortierung. Und das waren in diesem Jahr eben pølaroit mit einem unfassbar guten Live-Set. Ich habe das mindestens ein dutzend Mal gehört und weiß, dass es noch häufiger war. Da stimmt einfach alles, ohne irgendwelche Klischees aus House, Deep House, Deep Tech und/oder Melodic Techno zu bedienen. Sehr uniquer Sound, wie ich finde.
Irgendwann in dem Set tauchte dann dieses „Tut es noch weh“-Sample auf und ich dachte so, „was ist das denn Geiles?!“ Da ein Live-Set, musste der Tune ja von den Beiden sein. Also schrieb ich ihnen ganz lieb – und die schickten mir den. Ein wundervolles Stück der elektronischen Musik. Ich war dann ganz froh, die Beiden dann jetzt am Wochenende auf dem 3000 Grad Festival hören und sehen – und später mit genau diesem Tune hier unser eigenes Set schließen zu können. Das sind so meine „Hach“-Momente.
Ein KommentarUnd nach sieben Jahren nun ihren Abschluss gemacht. Da sage ich mal Glückwunsch und danke für die vielen Stunden formidabler LoFi Sounds.
girl i just graduado 🎓
(via Sascha)
Ich für meinen Teil wusste nicht, dass Radiohead mit derartig vielen und vor allem so breit gefächerten Samples agiert haben. Schöne Fleißarbeit von von 8MU.
This episode explores the songs of Radiohead, and the songs & sources that were sampled to help make them. I hope you enjoy it.
(Direktlink, via Zwentner)
Zu Aphex Twin „Korg Funk 5“ von gibt es ein neues offizielles Musikvideo, für das sich die britische Multikünstlerin Nadia Lee Cohen verantwortlich zeigt. In dem Anfang der Woche veröffentlichten Clip ist Cohen in der Hauptrolle zu sehen, außerdem hat der amerikanische Rapper JT einen Cameo-Auftritt. Cohen arbeitete bei dem Video mit Richard D. James und seinem Team von Warp Records zusammen, geschnitten wurde es von dem in Los Angeles ansässigen Filmemacher Charlie Denis. „Korg Funk 5“ erschien als Tune schon 2017 und ist eine Zusammenarbeit zwischen James und dem gleichnamigen japanischen Synthesizerhersteller. Der dreieinhalbminütige Track wurde komplett mit einem Monologue-Instrument erstellt, das von Tatsuya Takahashi, dem Leiter von Korg Berlin, entwickelt wurde – außerdem enthält er Gesang von James‘ Sohn.
Ein KommentarVor Jahren noch von einem Teil der Hörerschaft verhasst, heute als Stilmittel oder gar Quasi-Instrument aus Popmusik gar nicht mehr wegzudenken: Autotune. Ich war am Anfang alles andere als ein Fan dieses Effekts, seitdem ihn Post Malone aber ihn so eingesetzt hat, wie er ihn eingesetzt hat, habe ich meinen Frieden damit geschlossen und mag ihn wie bei Yassin sowieso.
Ein KommentarMahlers 6. Symphonie erfordert ein nach Mahler selbst benanntes Instrument, das speziell für diese Symphonie entwickelt wurde. Dieses Schlaginstrument, Mahlers „Box and Hammer“, wurde gebaut, um die „Hammerschläge des Schicksals“ akustisch angemessen umsetzen zu können. Der Hammer allein wiegt 10 Kilo und kommt während Mahlers 6. drei Mal zum Einsatz, dazu kommt die Box.
Brian Del Signore, der erste Schlagzeuger des Houston Symphony Orchestra, baute dieses einzigartige Instrument und formte eine resonante Kiste, die genau den „kurzen und kraftvollen, nicht metallischen“ Schlag liefert, den Mahler verlangte.
„Und ihr Job?“
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„Ich bin Hammerspieler.“
(Direktlink, via BoingBoing)
Ich weiß genau, was damit gemeint ist, wenn hier gesagt wird, dass wir im Osten in den Jahren nach dem Mauerfall in einer kleinen Anarchie lebten. Tatsächlich waren es anarchistische Zustände, in denen wir uns weitestgehend komplett frei entfalten konnten. Über Jahre hinweg und für meine Wenigkeit einfach die wildeste und spannendste Zeit meines Lebens.
Wir fuhren jedes Wochenende auf einen anderen Rave oder in Clubs, die wir in Berlin nicht hatten – und davon hatten wir ja schon so einige. Trotzdem: Hamburg, Hannover, Frankfurt, München, Leipzig und manchmal verschlug es uns auch in den Harz, wo sich eine eigene Szene bildete. Diese Doku beleuchtet genau diesen Umstand von damals bis heute.
Techno, Trance und Transformation – zwischen DDR-Ruinen und postwender Euphorie formt sich im Harz eine Szene, die bis heute lebt.
Der Dokumentarfilm „Techno im Harz – Elektro, Bässe und Ekstase“ erzählt von einer Subkultur, die in den 1990ern aus leerstehenden Fabriken, improvisierten Raves und viel Idealismus entstand. Zwischen Blauer See, Ballenstedt und Vietnam wird klar: Techno war mehr als Musik – es war Ausbruch, Zusammenhalt und Widerstand.
Protagonist*innen wie Falk-Harro von Biela, Felix Schrader, Dimitri Hegemann (Tresor Berlin) und viele mehr geben Einblicke in 30 Jahre Clubkultur zwischen Anarchie und Aufbau.
(Direktlink, via Tanith)
Bestes Sonntagsmaterial bei Ö1 über das Schaffen von Tangerine Dream. Einer Band, die mich musikalisch mehr als nur ein wenig sozialisiert und nachhaltig geprägt hat und die hier immer wieder mal mit ihren älteren Platten durchläuft.
Leider nicht als Embed, aber der Klick mehr lohnt sich, wenn man Tangerine Dream mag.
8 KommentareTangerine Dream gelten nicht nur als eine der global einflussreichsten deutschen Bands aller Zeiten, sondern auch als enorm produktive Wegbereiter der elektronischen Musik. Vergleiche mit ihren Zeit- und Geistesgenossen Kraftwerk oder Can sind durchaus angebracht. Nicht nur in den Genres Ambient, Trance und New Age oder Techno beruft man sich auf die Elektronik-Pioniere, auch als Schöpfer von Film-Soundtracks hat die Formation Spuren in der Populärkultur hinterlassen.