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Kategorie: Kopfkinomusik

Rage Against the Machine live at Finsbury Park 2010

Arte Concert hat das komplette Gratiskonzert, das RATM im Jahr 2010 im Londoner Finsbury Park gespielt haben, im Stream.

Weihnachten 2009 in Großbritannien: Wie jedes Jahr schickt sich die Single des Gewinners der populären Castingshow „The X Factor“ an, das Fest der Liebe in Chartposition eins musikalisch zu begleiten. Der britische Radio-DJ Jon Morter und seine damalige Frau Tracy beschließen, eine Online- / Social Media-gestützte Gegenkampagne zu starten, um den X Factor-Hitkönig zu entthronen: Sie promoten den 17 Jahre alten RATM-Hit „Killing In The Name“, der tatsächlich noch vor Weihnachten Spitzenreiter in den Charts wird.
Die amerikanische Band lässt sich darauf ein und spendet sämtliche Verkaufserlöse aus der Aktion an wohltätige Vereine. Frontman Zack de la Rocha verspricht sogar ein Gratiskonzert in Großbritannien, um den Erfolg zu feiern. Am 6. Juni 2010 löst er sein Versprechen im Londoner Finsbury Park ein. Der Film dokumentiert den explosiven Gig vor entfesseltem Publikum. Ihren Höhepunkt erreicht die euphorische Stimmung bei den ersten Takten von „Killing In The Name“…


(via Testspiel)

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Eine lange Nacht zum 50. Todestag von Jimi Hendrix: Castles Made Of Sand

(Foto: Steve BanksCC BY-SA 4.0)

Ich schrieb hier schon des öfteren, wie sehr ich das Format der „langen Nacht“ des Deutschlandfunks mag. In der aktuellen Ausgabe widmet sich Michael Frank 165 Minuten lang zum 50. Todestag dem Leben und dem Schaffen von Jimi Hendrix.

Ein abenteuerlicher Umgang mit der E-Gitarre, neue Klanggemälde und eine hohe Sensibilität als Komponist zeichneten Jimi Hendrix aus. Er wurde einer der bedeutendsten Gitarristen der Musikwelt – und starb bereits mit 27 Jahren.

Schon auf der ersten LP der Jimi Hendrix Experience 1967 gab es deutliche Jazz-Anklänge, eine traditionelle zwölftaktige Blues-Nummer, Klangexperimente, wie sie damals nur im Studio zu realisieren waren, Hardrock und eine zart dahinfließende, ätherische Ballade.

1969 hatte ihm seine Fantasie dann den Begriff „Electric Church Music“ zugeflüstert – Musik als eine Art Religion. Mit 24 Jahren schrieb er den Song „Castles Made Of Sand“ über die Vergänglichkeit menschlichen Strebens und Fühlens. In dessen Fatalismus offenbarte sich aber auch die Hoffnung auf ein Wunder.

Als Jimi Hendrix am 18. September 1970 im Alter von 27 Jahren starb, hatte er Hunderte Konzerte gegeben, drei Studioalben, ein paar Singles und eine Liveplatte veröffentlicht.

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KataHaifisch Podcast 160 – Fejká

Schön organisch und herrlich deeper Mix, den der Stuttgarter Fejká für KataHaifisch aufgenommen hat und der mich die letzten Tage bei schönsten Sonnenschein auf dem Rad begleitet hat, wobei es mir in regelmäßigen Abständen ein glückseliges Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Anderseits eben auch einer dieser Mixe, die mich die ausgefallene Open-Air-Saison um so mehr vermissen lässt. So ein Set an einem sommerlichen Sonntag auf einer saftig grünen Wiese… Hach!

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Sonntagsmusik: Gammler – Lazysummerday

Ich habe heute wenig bis gar nichts gemacht, was so nicht ganz stimmt, denn ich habe schon so Sachen gemacht, die, wie ich finde, hier aber nicht reingehören. Jetzt puzzle ich mich hier durch die Küche, mache Kartoffelpü mit sehr viel Butter und Bohnen mit nicht weniger Butter daran. Dazu höre ich diesen Mix, den Gammler vor ein paar Tagen im Rostocker Klostergarten gespielt hat. Und alles passt ganz wunderbar zusammen. Wobei „Lazy Sunday“ dann vielleicht doch besser passen würde als „Lazy Summerday“, denn der Summer ist in diesem Jahr imho vorbei. Aber egal. Auch ein Lazy Sunday will angemessen in Klang gekleidet sein. Und genau hiermit geht das.

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Eine sich selbst spielende elektrische Kreisgitarre

Der Londoner Produktdesigner Anthony Dickens hat ein Gitarrenkonzept namens „Circle Guitar“ vorgestellt. Eine quasi sich selbst spielende E-Gitarre, die eine eingebaute mechanische Step-Sequenzer-Disc verwendet, die sich unter den Saiten dreht. Das Projekt hat bereits die Aufmerksamkeit einiger Musiker auf sich gezogen – darunter die des Radiohead-Gitarristen Ed O’brien.

anthony dickens has built the circle guitar with the help of a team of brilliant engineers to generate sounds, textures, and rhythms that would be impossible with a conventional electric guitar. what differentiates the new design from other electrics, is the motor-driven spinning disc in its body that rotates at up to 250 bpm under the strings. this innovative feature makes it possible to exceed what the musician’s hand can achieve alone.

the built-in spinning disc has 128 holes where picks are placed in, and these strike the strings instead of a player’s pick hand. the guitarist can program the circle using five color-coded plectrums to set the picks’ force when striking the strings. these variations alone create unlimited options for a new kind of acoustically created dynamic and rhythmic sound.


(Direktlink, via Designboom)


(Direktlink)

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