Vermutlich nur ein Scherz, aber irgendwie mag ich die Idee eines Rave-Bunkers in Brandenburg. So wie in den 90ern, nur dann sicher halt weniger versifft, was ja auch nicht gut sein muss.
Tesla should have a mega rave cave under the Berlin Gigafatory
Damien Riehl und Noah Rubin haben einen Algorithmus entwickelt, der jede mögliche Kombination aus acht Noten in einer Länge von zwölf Tönen komponierte. Da es innerhalb einer Oktave nur eine begrenzte Anzahl an Melodien mit dieser Länge gibt, dürfte die beiden so ziemlich jede erdenkliche Melodie komponiert haben, ohne sie tatsächlich komponiert zu haben. Das System hat die Melodien dann gleich im MIDI-Format aufgezeichnet und auf einer Festplatte gespeichert. Dabei machten sie sich ein Prinzip zu Nutzen, das auch manche Hacker nutzen, um Passwörter zu generieren: Der Algorithmus arbeitete sich dann so lange durch alle denkbaren Notenkombinationen, bis keine mehr übrig blieb. Laut Riehl entstanden so 300.000 Melodien pro Sekunde. Insgesamt 68 Mrd. Melodien.
Die Idee dahinter: alle möglichen Kombinationen entwickeln, sie unter CC0-Lizenz für jeden verfügbar machen und so Copyright-Streiten vorbeugen. Ziemlich bis sehr geniale Idee.
Die Programmierer, die auch Musiker sind, haben das Ganze daraufhin mit einem Copyright versehen und dann wieder für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht. So wollen sie verhindern, dass Musiker und Musikerinnen weiter wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt werden können.
Damien Riehl, der auch als Urheberrechtsanwalt tätig ist, hat es sich zusammen mit seinem Kollegen Noah Rubin zum Ziel gesetzt, Copyright-Klagen einen Riegel vorzuschieben – denn die würden die kreative Freiheit aller Künstler und Künstlerinnen beschneiden.
(…)
Es ist deshalb kein Zufall, dass die Melodien im MIDI-Format gespeichert wurden. Denn so sind Noten nur Zahlen. „Unter dem Urheberrechtsgesetz sind Zahlen Fakten – und bloße Fakten haben entweder nur wenig oder gar kein Copyright“, sagte Riehl bei seinem Vortrag. „Wenn diese Zahlen seit Anfang der Zeit existieren und wir sie nur zusammenstellen, dann sind Melodien vielleicht nur Mathematik, damit nur Fakten und damit nicht urheberrechtlich schützbar.“
Ob das tatsächlich dafür sorgt, dass weniger Urheberrechtsklagen angestrebt werden, ist fraglich, wird die Zukunft aber sicher zeigen.
Ich bin neulich mal wieder über den Yagya-Mix gestolpert, den ich vor neun Jahren mal gemacht hatte und habe den mehrfach beim Radfahren gehört. Dubtechno, wie nur einer den zu machen vermag: Yagya eben. Der hat seit heute ein neues Album in der Pipeline, das zeigt, dass sein Sound auch ein bisschen wandelbar funktioniert, wenn er ihn mit organischen Streichern und Saxofon kombiniert. Und dann immer noch die akustische Handschrift von Aðalsteinn Guðmundsson aka Yagya trägt. Schön.
This album marks another subtle move away from the icy dub techno sounds he has dealt in before, hence the need for a new label. It follows full lengths such as Stars and Dust and Sleepygirls, both on Delsin, as well as 2019’s Stormur on A Strangely Isolated Place, and plenty of vital work as part of the Thule Musik collective. This acclaimed album specialist is known for his mastery of atmosphere, melody and mood and ability to create soothing and escapist soundtracks that make for utterly mindful experiences.
TheDreRock hat sich Billie Eilishs „Bad Guy“ mal vorgenommen und von Moll auf Dur umgekrempelt – und dann wird es irgendwie überraschend mittelalterlich schlageresk, wie ich finde.
„this is the one billie eilish song but instead of playing it normal i’m the good guy so i play it in the major key, to the screams of music majors everywhere“
Der Großartige Tycho hat letzten Freitag sein neues Album „Simulcast“ veröffentlicht. Es klingt wie immer wie nur Tycho klingt, der seinem ganz eigenen Sound treu bleibt. Es gibt also keine Überraschungen, was auch verdammt großartig ist. Denn wer will schon, dass Tycho nicht mehr nach Tycho klingt.
Der Pianist Lord Vinheteiro setzt sich ans Klavier und spielt sich mal eben durch die Cartoon Music der letzten 90 Jahre und das ist unterhaltsamer, als sich das erstmal liest.
The Vinyl Factory hat sich auf den Weg nach Bogotá gemacht, um mal zu gucken, was dort in den Kreisen der Schallplattenliebhaber so geht. Diese kurze Doku gibt Einblicke.
It’s in the country’s bustling capital city Bogotá however that we find Colombia’s musical home – a melting pot of cultures and influences, from Afro-Colombian rhythms to fuzzed-out psychedelic guitar music, lilting to the increasingly global sound of cumbia.
It’s no secret that the Colombian capital’s record scene is thriving, as local and international collectors trawl its record shops, and collectives emerge championing social justice and societal change through music.
Liebevoll und sehr schick animierter Kurzfilm von Tom Lucas, der uns zeigt, was bei der Erkundung des Weltalls alles so schief gehen kann. Nehmt euch in Acht vor den Astronautinnen fressenden Riesenvögeln!
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