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Kategorie: Kopfkinomusik

Adventskalender 2019, Türchen #14: Schlafcola – at Tropen Tango

Die Mixe von Schlafcola sind seit Jahren in sich immer recht divers, meistens eher Downbeat-lastig und laden zum Entspannen ein. So habe ich Schlafcola vor etlichen Jahren mal hörend und entspannend kennengelernt. Wenn die Chill spielen sollen, spielen die halt Chill. So wie ich. Und darauf lege ich auch gerne großen Wert.

Und dann kam dieser Mix hier bei mir an. So gespielt auf dem Tropen Tango 2019. Da ging es offenbar gar nicht nur ums Chillen, sondern eher ums gechillt Tanzen. Und dann spielen die da genau die Mitte zwischen Psybient und Psytrance. Total verspult, locker tanzbar mit einem seligen Grinsen im Gesicht. Ich liebe es! Die im letzten Drittel holpernden Basslines gepaart mit den alienartigen Synth-Sounds, bei denen einer der von mir zu betreuenden und deutschsprachigen Cloud-Rap hörenden Kids heute fragte, ob meine Lautsprecher kaputt wären. Höhö. Nee, sind sie nicht gewesen – ich mag es immer noch, wenn es knarzt und ich nicht weiß, von welcher Seite gerade die Töne in welche andere Seite fliegen.

Grandioser, in sich komplett schlüssiger Mix, für den mir dennoch die Tags fehlen. Ich hätte auch #gemäßigtaberimmernochPsytrance geschrieben, aber das hätte ja wieder keiner für voll genommen. Wie auch immer…

Wenn ihr Zeit habt, macht laut und lasst euch darauf ein. Es flüstert, es knistert und es knattert da an allen Enden so unfassbar schön. Und dann kommen die Bässe und die kleinen Melodien. So stelle ich mir immer noch einen verschallerten Morgen nach einer guten Partynacht vor. Hach!


(Direktlink)

Style: Slow Psy, Trance
Lenght: 01:29:43
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1. labs cloud – el despertar de joel
2. aruna – untitled
3. sergio walgood – simplesmente
4. spaniol – juci
5. kermesse – alborada
6. suarez&lindrum- funday’s love
7. alwoods – natural calling
8. be svendsen – decoy
9. erginelvan – osho reis
10. werner b. – harzer käse
11. noya project – see you soon
12. suduaya – knots of Eternity
13. merlin – le reve eveille

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Adventskalender 2019, Türchen #13: Kolt Siewerts – Bassfuttermix

So. Freitag. Genug gebummelt, heute wird bei 176 BPM ordentlich Arsch getreten. Und da ich gerade ziemlich angepisst bin (mehr dazu am Montag), passt mir dieser Mix wie nichts anderes ins Revers.

Es war August 2006. Wir wurden in den Chill eines Festivals gebucht, das in Thüringen auf einer alten Burg im Eichsfeld stattfand. Dapayk war da, Marek Hemmann, Mathias Kaden, Marko Fürstenberg und andere. Es hätte ein schönes Techno-Wochenende werden können. Wir tranken, gaben uns ein bisschen Techno, aber der Funken wollte nicht zünden. Irgendwann gingen wir in eine alte, große und sehr hohe Scheune, in der sich der Drum & Bass Floor befand. Dort blieben wir, denn der Laden brannte förmlich. Kolt Siewerts spielte zu dem Zeitpunkt und die Leute waren gänzlich am ausrasten. Es war eine der Nächte, die man für immer in Erinnerung behalten wird. Weil sie so einzigartig sind. Ihr kennt das.

Dann stolperte ich neulich über das POL1Z1STENS0HN – herz und faust und zwinkerzwinker Bootleg, las den Namen Kolt Siewerts und dachte so, „Krass, den kennste doch!“ Und dann: „Na das wäre doch was!“ Er sagte sofort zu und liefert diese Granate. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Mann auch heute noch jeden Dancefloor zerlegt. Muss ich mir bei Gelegenheit auch mal wieder geben. 80 Minuten, 41 Tracks, Mash Ups, Bootlegs, Abfahrt. Hammer, das Ding.


(Direktlink)

Style: Drum & Bass
Lenght: 01:19:43
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1 Upgrade – Trigga Finga (feat. Trigga)
2 Trettmann – Du weißt (Acapella)
3 Macky Gee & DJ Zinc – Fever
4 John B – Up All Night
5 Deekline – Raw To the Floor
6 Youngman – Who Knows? (Drumsound & Bassline Smith Remix)
7 Friction & Kanine – Your Love
8 Marteria – Kids (2 Finger an den Kopf) (Acapella)
9 A.M.C – Mind the Gap
10 UK Apache & Shy FX – Original Nuttah 25 (Chase & Status Remix)
11 Jay-Z & Kanye West – In Paris (Subzero Remix)
12 Drumsound & Bassline Smith – Cold Turkey (Tantrum Desire Remix)
13 Metrik – Gravity
14 Jayline – Amen Action
15 Dune – Unendlich Vibes (Brian Brainstorm Bootleg vs. Kolt Siewerts Bootleg)
16 Netsky – Tomorrows Another Day (VIP Mix)
17 POL1Z1STENS0HN – herz und faust und zwinkerzwinker (Kolt Siewerts Bootleg)
18 Danny Byrd – Sweet Harmony (Jungle Mix)
19 Ivy Lab – Sunday Crunk (Mefjus Remix)
20 Dead Prez & WTF? – It’s Bigger Than Hip Hop UK
21 Un-Cut – Midnight (MIST Remix)
22 Kings Of The Rollers – You Got Me
23 Mark Knight & Skin – Nothing Matters (Noisia Remix)
24 Rusko – Everyday (Netsky VIP)
25 Macky Gee x Phantasy x DJ Fresh – Civilization
26 TC – Everything For A Reason
27 The Prototypes – Abyss (VIP)
28 Mampi Swift – Hi Tek (DJ Friction Remix)
29 Kanine – Sundown
30 Millbrook – Never Forget (feat. Takura)
31 Dub Phizix – Bounce
32 Drumsound & Bassline Smith – I Need Somebody (Digital Remix)
33 Remarc & Bladerunner – SoundMurderer (Bladerunner Relick)
34 Ben Snow – Out in the Streets
35 Origin Unknown – Valley of the Shadows (Chase & Status Remix)
36 Serum – Control
37 DJ Marky & XRS – LK (feat. Stamina MC) (Acapella)
38 Chase & Status – Pieces
39 Optical – The Shining (Ed Rush & Optical Remix)
40 Ostbahnhof & Ugo Platana – Feel the Night (Koncept Remix)
41 Makai – Beneath The Mask

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Album-Stream: Burial – Tunes 2011 to 2019

Zum 15. Jubiläum von Hyperdub veröffentlicht man dort die Tunes, die Burial in den letzten 8 Jahren auf Hyperdub veröffentlicht hat.

Burial hat gerade zu Beginn seiner Schaffenszeit Musik in meinen Ohren völlig neu definiert – und das obwohl ich mit elektronischer Musik aufgewachsen bin. So wie Burial hat die vorher halt einfach keiner gemacht. Allein dafür liebe ich ihn immer noch sehr, auch wenn mir seine jüngeren Sachen nicht mehr ganz soviel geben. Trotz dessen wird er für mich immer ein Ausnahmekünstler bleiben. Und dann kann ich mich halt auch ganz gerne durch seine Tunes 2011 to 2019 hören.

Topping off Hyperdub’s 15th year, Burial selects ‚tunes’ from the last eight years of his EP releases on the label for this very welcome two CD collection.

The collection, sequenced by Burial, shows the depth and brilliance of his post-Untrue development; from long, twisting, collage works, which travel through unexpected zones, to his more pointed, poppier side and back to the haunted, open horizons of beatless pieces.

We hope this collection of Burial’s work is familiar, yet unfamiliar to each listener.

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Adventskalender 2019, Türchen #12: Till von Sein – Endless Summer

Ich weiß nicht, wie lange mich die Musik von Till von Sein schon begleitet, aber 10 Jahre dürften es locker schon sein. Irgendwie bin ich über Tigerskin bei ihm gelandet und hab dann immer wieder mal reingehört. Im Februar hat er mit Ocean ein Album veröffentlicht, das von mir aus gerne mehr Beachtung verdient hätte und das nicht nur weil mit Junjung ein Track auf der Platte ist, der für mich zu den besten des Jahres 2019 gehört.

Stilistisch weiß man bei ihm immer nicht so ganz genau, was man bekommt, was für Überraschungen sorgen kann. Aber genau der Umstand macht es ja spannend und man hört bei Till sehr oft Tracks, die außergewöhnlich und für mich auch neu sind. Und so schickt er uns hiermit nochmal ein bisschen den Sommer vorbei, den man durchaus deutlich hören kann. Für eine kleine Flucht in wärmere Temperaturen. Da seh ich uns. Tanzend.


(Direktlink)

Style: Disco
Lenght: 00:55:34
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
None.

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Stream und Download: Chillhop Essentials Winter 2019

Dann kommt die neue Chillhop sogar schon bevor der Winter da ist. Aber das macht gar nichts, Chillhop geht ja immer und sammelt hier wieder instrumentalen LoFi HipHop, Dopebeats, Pianos, etwas Bass und ganz viel liebe. Wie immer im Stream und bei Bandcamp zum „Name your price“-Download. Dann kann der Winter ja kommen.

Surrounded by steady snowfall, seeking warmth in cozy coats, Winter Essentials brings this decade to a close with chilled bliss. Featuring a rundown of 24 relaxed and vibrant instrumentals, our final compilation of 2019 is the carefully curated release you’ve been waiting for to soundtrack this season. Let it lovingly guide you through the ice and frost warmly into next year, where anything is possible.

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Adventskalender 2019, Türchen #11: Jimi Handtrix – In Quest Of Mystics

Jimi Handtrix hat mit A Jungle Odyssey in meinen Ohren einer der Mixe das Jahres gemacht. Sich in dreieinhalb Stunden mit 100 Tracks durch 25 Jahre Jungle mixen machste nicht eben mal so vorm Frühstück. Und dann, so dachte ich, wäre es ja ganz schön wenn der Mann aus Berlin in diesem Jahr auch ein Kalendertürchen füllen könnte. Konnte er und sammelt hier erneut einige Klassiker des wohlig warmen atmosphärischen Drum & Bass, den ich nach wie vor sehr zu schätzen weiß.

Happy Bergfest!


(Direktlink)

Style: Drum & Bass
Lenght: 01:03:05
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
01 – J.M.D. Team – In Quest of Mystics
02 – Adam F – Circles (Roni Size Mix)
03 – Doc Scott – Far Away
04 – Phuture-T – Atlantis
05 – Dillinja & Mystery – Deep Love
06 – Origin Unknown – Mission Control
07 – Q-Project – Deep Concentration
08 – Carlito – Heaven
09 – The Sentinel – Dig Deeper
10 – Carlito – Carlito’s Way
11 – Pascal – P-Funk Era
12 – Smokey Joe – A Special Request
13 – Macka Brown – Slow Down (feat. R. Craig)
14 – Half Pint – Greetings Jungle
15 – DJ Hybrid – Boom in ’93
16 – The Law – Sophine
17 – Doc Scott – Tokyo Dusk
18 – Infest & Quasi – Mercury
19 – KernelPanic – Deep Pacific
20 – Russ Brooker – Bioluminescence

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Adventskalender 2019, Türchen #10: rktic – Take it slow – or don’t

Ein guter Mix ist wie ein guter Teig, der dann im besten Fall Geschmäcker mitbringt, die einen überraschen. So wie in diesem Fall, in dem als Bäcker der Dubtechno-Veteran Ronny aka rktic, der es schafft diesen Teig so geschmeidig und homogen hinzubekommen, dass er trotz der stilistischen Unterschiede wie in einem Guss aus den Boxen kommt. Ganz ohne Effekthaschereien zieht er sich konsequent durch die Weiten des dubbigen Techno – mal langsam, mal schneller. Dubtechno auf 85 bpm mit Trip-Hop und Doppeltempo D&B hier und da. Ich kenne nur einen minimalen Teil der Tracklist und war um so überraschter, was Ronny da so zusammengebracht hat. Ganz wie bei einem guten Teig eben. Lasst ihn euch schmecken.

Style: Dubs
Lenght: 01:52:31
Quality: 320 kBit/s


(Direktlink)

Tracklist:
Tilliander – Respect Existence
Irradial – .04
Silent Harbour – Fusiformis
Claudia Anderson – Momentum
Second Woman – Apart I
(CN)2 Untitled
DB1 – Zukr
Andrea – TP
DJ Fulltono – Melt In To The Floor
Sraunus – Grazuoliu Vasara
Ron Morelli – FXK Ripper
Jon Fay – DS Track
Grad_U – Mars Odyssey
Echologist – Restoration
Ahmad – Metabolism
Skee Mask – Session Add
Brendon Moeller – The Hike
Luigi Tozzi & BLNDR – Dawn
Synkro – Hollow
Jonas Palzer – Human Scale
Abstract Elements – Why?
Hoover1 – Hoover1A
Ninos Du Brasil – Algo Ou Alguém Entre As Àrvores
D104 – Dope
RQ – MCMXCVI
Raam – 32
Homemade Weapons – Shujinko
dBridge – Syncofated
Martsman – Human Error
DeWalta – Lyra p

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