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Kategorie: Nur mal so

Liebes Phlow Magazine,

ich finde es super, dass Ihr eine Seite betreibt, die sich primär mit mit CC-lizenzierter Musik beschäftigt. Wirklich. Was ich nicht so super, sondern eher befremdlich finde, ist die Tatsache, dass Ihr trotz dem CC-Content, auch dem ausdrücklich nicht kommerziellen, Werbung fahrt. Und das nicht zu knapp. Schließlich generiert Ihr, davon gehe ich jetzt mal aus, damit ja Umsätze. Auch mit dem CC-NC-Content. Aber daran habe ich mich gewöhnt, auch wenn ich es nicht verstehe.

Warum ich mich aber jetzt melde, ist der Umstand, dass Ihr mittlerweile selbst Eure Feeds (ja, die mit dem CC-Content) inklusive Werbung rausschickt. Das ärgert mich nicht nur, sondern geht mir regelrecht auf den Sack! Da tut es nicht mal was zur Sache, dass es ausgerechnet Werbung für neu.de ist oder irgendwelche Google Ads, die nicht mal annähernd thematisch nahelegend sind, allerdings macht es das noch schlimmer.

Das wollte ich schon immer mal loswerden.

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Eben Wahlwerbung der FDP im Briefkasten gefunden. Briekasten als solchen schnell unkenntlich gemacht, Namensschild an die Altpapiertonne geklebt, damit beim nächsten Propaganda-Versuch zusammenkommt, was zusammen gehört.

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Just my daily two cents

Record it Live to the Internet: Indaba Reveals JavaFX-Powered Online Recording Studio | Create Digital Music
Okay, ich habe eine ganze Weil dazu gebraucht um zu realisieren, was das soll, aber es ist in der Tat das, was der Titel vermuten lässt: eine im Netz gelagerte Audiosoftware. Besser noch: man kann andere Musiker an seine Tracks beteiligen, wenn ich das richtig sehe. War ja klar, dass es soweit kommen würde. Krass! Manko: das Anmeldeverfahren, was irgendwie auch auf so eine quasi-Social Networking-Kiste ala Soundcloud hinausläuft und wozu mir jetzt der Nerv fehlt. Könnte man allerdings durchaus mal tun, das mit der Anmeldung, der Testung wegen.

20. Jahrestag des Tian’anmen-Massakers | Nerdcore
Ich habe heute mal wieder etwas ziemlich Ausführliches darüber gelesen, etwas was mich erst sehr bedrückt, dann nachdenklich gemacht hat. Auch weil es mich an die 1989 in der Deutschen Geschichte erinnert hatte, auch daran, dass es hätte auch für uns alles ganz anders kommen können. Renè hat eine kleine Zusammenfassung der aktuellen Sachstandsanalysen zu dem Tag, die ich hier mit empfehle.

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Platte(n) der Woche #33

Terry Lee Brown Junior – Repack | 2009 | Plastic City
Remix-Kollektion verschiedener Künstler, die sich alle über die Musik eines der für mich immer noch besten deutschen DJs hergemacht haben. Dennoch klingt das so sehr nach Plastic City, dass es woanders gar nicht kommen dürfte. Tolle Sommerplatte. Krass nur, wenn man das Ding mal googelt.
(Reinhören)

Various Artists – File under dub #1 | 2009 | Instabil
Das Instabil mal als grandioses Netlabel begonnen hatte und den Output CC-lizenziert in’s Netz gestellt hatte, heute aber nicht mal mehr über eine eigenständige Website verfügt- geschenkt. Mittlerweile geht Daniel Stefanik mit dem Label den kommerziellen Weg, der allerdings irgendwie inkonsequenter zu klingen scheint. Mir fehlt hier der rote Faden, wenngleich die Tracks an sich nicht schlecht sind. Ich weiß nicht so genau, irgendwie kann ich diese Compi nicht so recht greifen, was sich auch nach jetzt mehrmaligem hören nicht ändern will. Egal: am hörenswertesten ist hier die 18 Minuten-Schleife von Stefanik selber, wo er mal so richtig schön die experimentelle Keule schwingt, ohne Rücksicht auf Verluste.
(Reinhören)

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Homophobie im Hip Hop, statistisch gesehen

Deutschrap-Urgestein Spax hat sich mal die Mühe gemacht und die homophoben Attitüden im Hip Hop rein statistisch betrachtet. Also fast. Das ist nicht nur interessant, sondern vor allem ist das verdammt unterhaltsam, wenn eben auch nicht ganz unernst.

64% der Rapper verwenden schwulenfeindliche Vergleiche in ihren Texten. 86% dieser Rapper fordern ihre Gegner dennoch auf, sie oral zu befriedigen. Weitere 75% bereiten ihre Gegner trotz ihrer Homophobie darauf vor, in nächster Zeit Analverkehr vorzunehmen. Folgende Fragen stelle ich mir: 1.) Warum finden es vermeintlich schwulenfeindliche Rapper sexuell stimulierend von ihrem als schwul abgestempelten Gegner die Flöte poliert zu bekommen? und 2.) Kann der homophobe Rapper trotz seiner Homophobie eine homoerotische Fantasie mit dem Rektalbereich seines Kontrahenten entwickeln und 3.) Ist das logisch?

Großartig!
(via pEtEr@twitter)

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