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Kategorie: Nur mal so

Lars Gustafsson in “Warum ich die Piratenpartei wähle”, dass ich jedem empfehle zu lesen.

Das wesentliche Interesse von Künstlern und Autoren, vorausgesetzt sie sind intellektuell und moralisch ernsthaft in dem was sie tun, muss sicher das sein, gelesen zu werden, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen in ihrer Generation. Wie dieses Ziel erreicht wird, das heisst, wie man die Leser erreicht, ist aus dieser Perspektive von sekundärem Belang.

Das heißt nicht, dass ich die Piraten wähle. Das heißt nicht mal, dass ich überhaupt irgendwen wählen würde. Ich sehe es nämlich leider so, dass die Zeiten in denen sich die Wirklichkeit an der Politik orientiert, Geschichte sind. Heute ist es eher so, dass sich die Politik an der Wirklichkeit orientieren muss, im besten Fall noch auf diese reagiert. Dafür allerdings ist Politik an sich viel zu langsam und die dann irgendwie zusammengeschusterten Reaktionen sind im Regelfall, ihrer dann schon wieder aktualisierten Wirklichkeit, weit hinterher. Daran, so glaube ich, werden auch die Piraten nichts ändern können.

(via Nerdcore)

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Just my daily two cents

20 Jahre Mauerfall: Plötzlich war ein Loch im Zaun | einestages
„Auf und davon: Als sich vor 20 Jahren der Eiserne Vorhang zwischen Österreich und Ungarn öffnete, nutzten Hunderte DDR-Bürger die Chance zur Flucht. Den historischen Grenzdurchbruch ermöglichten heimliche Drahtzieher und stille Helden – über sie kommen nun erstaunliche Details ans Licht.“

School Lunch From Around the World | Interesting Email Forwards
Guten Appetit, liebe Schüler!

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So Risse im iPhone-Display sehen auch ganz schön kacke aus.

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Von den circa 25-30 Jugendlichen, die ich hier regelmäßig um mich habe, weiß vielleicht einer, was Creative Commons bedeutet, fällt mir gerade auf. Wenn es hoch kommt, einer. Und eigentlich ist ihnen das auch total egal, glaube ich. Bleibt zu hoffen, dass diese Tatsache eher ein lokaler Umstand ist.

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Platte(n) der Woche #32

Hallucinogen – Hallucinogen In Dub Live From Brixton | 2009 | twisted
Nachdem Hallucinogen dem Psy-Trance mitte der 90er ein neues Klangkleid verpasst hatte, hatte er es sich zur Pflicht gemacht, seine Tanzfloor-Kracher ordentlich einzudubben und brachte mit Hallucinogen in Dub einen Meilenstein der neueren Musikgeschichte in die Regale. Kann man ruhig so sagen. Ein Meisterwerk, auch technisch. Niemand vor ihm hatte dem schnellen, vertrippten Trance ein so erdiges, organisches, weed-likes Klangbild gegeben. Seitdem liebe ich den Mann für das was er tut. Dann spielte er diesen Abend im Jahr 2007 seine Werke in Brixton und alle warteten seit dem auf die Live-Ausgabe. Zwei ganze Jahre hat sich twisted damit Zeit gelassen, bevor das Ding in den Handel kam. Das sie schon gut seit einem Jahr im Netz rumschwirrt – geschenkt.

Wahnsinnsaufnahme, wenn mich einer fragt. Auch wenn ich die programmierten Beats immer einem Drum-Set vorziehen würde. Ansonsten schlicht genial. Der Moment an dem die erste Synth-Fläche erklingt, die Leute völlig ausrasten, wenn dann die Basslines fließen, die Chords fliegen… Der Tüp ist wirklich über jeden Zweifel erhaben und ich warte ungeduldig wie ein kleiner Junge auf neue Sounds aus dem Hause Posford. Bis dahin aber trägt mich dieses Album.
(Vorhören)

Federsen – Social Realism | 2009 | thinner
Kurzum das Beste was in diesem Jahr auf thinner kam, bisher. Ich mag diesen eluxen Sound sehr. Was auch immer da gerade los ist: Seite nicht aktuell, falsches Cover für die EP und immer noch nicht offiziell veröffentlicht – ganz tolles Release!
(CC-lizenzierter, freier Download)

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