Was bin ich froh, dass ich einen Mitbewohner habe, der ebenfalls ein Macbook sein Eigen nennt, es aber liebt zu zocken, wozu er dann doch lieber am PC sitzt, so wie die letzten drei Abende auch schon. Ich wünsche ihm ein extrem kurzweiliges Game, was er da gerade spielt und mindestens 34526 Level, die er zu meistern hat. So kann ich zumindest abends in gewohnter Manier am Book sitzen. Das das dann weiß ist stört mich herzlich wenig und wenn ich, so wie heute, 6 Stunden am PC verbringe um den einzurichten und immer noch nicht verstehe, warum es für Windoofs 2000 so gut wie keinerlei Support mehr zu geben scheint, ist das eine wahre Freunde. Reinschlagen könnte ich in die Dose im Büro. Einfach nur reinschlagen.
Wehrunterricht war als Teil der Wehrerziehung in der DDR zwischen 1978 und 1989 ein obligatorisches Unterrichtsfach für alle Schüler der 9. und 10. Klassen der Polytechnischen und Erweiterten Oberschulen. Der Unterricht bestand aus einem theoretischen Teil in den Schulen, einem Wehr- oder Zivilverteidigungslager und den abschließenden so genannten „Tagen der Wehrbereitschaft“. Die Wehrerziehung setzte sich mit der vormilitärischen Ausbildung während der Berufsausbildung und in der Abiturstufe der Erweiterten Oberschulen fort.
Wenn ich mich recht erinnere, war das Fach „Zivilverteidigung“ damals bei den Großen verhasst wie die Pest. Viele junge Männer versuchten mit den verrücktesten Methoden auch nur irgendwie um den Besuch des „Wehrlagers“ herum zu kommen. Ich kannte einen, der schüttete einst 250 Gramm Pfeffer in sich rein um seinen Hals dermaßen erröten zu lassen, dass er aus Gesundheitsgründen nicht mitfahren hätte können. Er flog auf, wurde bestraft und musste sich während eines Fahnenappells vor der gesamten Schule eine Klatsche von der Direktorin abholen. Mitfahren musste er zudem auch noch. Wenn ich die Bilder so sehe, bin ich froh, dass ich das zeitlich um ein Haar verpasst habe. Zeesenboot hat etliche Fotos zusammengetragen, die aussehen als währen sie aus einem Buch o.ä., was ja auch egal ist. Pikanterweise wurden die alle am 3. Oktober geuppt.
Manchmal, morgens, wenn ich in Stadt unterwegs bin und Zeuge werde, wie Lehrer in den Öffentlichen versuchen, ihre Meuten in Form von Schulklassen unter Kontrolle zu bekommen, würde ich sie am liebsten fragen, ob ihnen ihr Beruf denn Spaß macht. Einfach so.
Man, hat das gedauert, bis die Print-Version dieses Interviews im Netz gelandet ist. Gelesen hatte ich das schon vor 14 Tagen und sehr lange darüber nachdenken müssen. Ich mag diesen Tüp sehr, und nicht nur wegen seiner Bücher. Unbedingt lesenswert.
Coelho: Was verstehen Sie unter Esoterik? Spiritualität? Für mich bedeutet esoterisch etwas Unverständliches, Mysteriöses. Wollen Sie wissen, was für mich wirklich esoterisch ist? Die Ökonomie. Niemand kann Ihnen wirklich erklären, wie die Weltwirtschaft funktioniert.
…
SPIEGEL: Ihre Internet-Seite wird vor allem deshalb so viel besucht, weil Sie ein erfolgreicher Buchautor sind.
Coelho: Aber auch ein Blog setzt sich irgendwann durch. Nach zwei Jahren hat sich in meinem Fall eine Eigendynamik entwickelt, und nun läuft es von allein. Es sind täglich rund 50 000 Leute, die meine Seite aufsuchen, die auch untereinander diskutieren. Ich selbst schreibe jeden Tag. Es kann übrigens auch jeder kostenlos Bücher von mir herunterladen, in verschiedenen Übersetzungen.
SPIEGEL: Was sagen Ihre Verlage dazu?
Coelho: Die frage ich nicht. Wir stellen die Bücher auch nicht selbst ins Netz. Wir bieten lediglich Links, die zu Volltextdokumenten weiterleiten.
SPIEGEL: Eine direkte Verbindung zu Raubkopierern?
Coelho: Ich nenne sie die Coelho-Piraten.
SPIEGEL: Das können Sie sich leisten. Sie müssen von den Einnahmen Ihrer Bücher längst nicht mehr leben. Aber was ist zum Beispiel mit den Übersetzern? Erhalten die eine Entschädigung?
Coelho: Deren Arbeit wird doch pauschal abgegolten.
SPIEGEL: Zumeist nach Seiten, der Lohn ist nicht gerade üppig. Und auch das müssen Verlage bezahlen, die die Bücher übersetzen lassen. Viele klagen, dass Bücher viel zu billig seien.
Coelho: Zu billig? Für viele Menschen sind Bücher heute schon unerschwinglich. Deshalb soll jeder meine Romane kostenlos bekommen können, aus dem Internet.
Ich glaube, ich werde in die Geschichte eingehen, als der Tüp, der es geschafft hat, wirklich jeden Mac, der ihm unter die Finger kommt, zu schrotten. Nur, ich habe nichts gemacht. Warum passiert sowas eigentlich immer nur mir, verdammt! Hab jetzt versucht, im Safe-Boot zu laden und auch versucht die Zugriffsrechte sowie die HD zu prüfen und zu reparieren. Alles ohne Erfolg. Die HD ist zwar da und wird angezeigt, lässt sich aber nicht prüfen oder reparieren. Ich habe keinen Plan, was das hier nun wieder zu bedeuten hat.
Warum mein Macbook ausgerechnet heute Nacht den Geist aufgegeben hat, ist mir nicht ganz klar. Es zeigte mir immer nur den ungeliebten Hinweis an, dass ich doch mal restarten solle. Shice, verdammte. Gut, der Video-Stream war offenbar eh arg überlastet, dafür funktionierte die iPhone-App wunderbar.
Wie bereits angekündigt, hier nun der Audio-Stream zu dem absolut besten aller weltbesten Lichtinstallationskunstwerken ever. Hätte es in irgendeiner Art und Weise die Möglichkeit gegeben, das Ganze live durch nen Stream in der Welt zu verbreiten, hätten wir uns gerne als Teil dessen begriffen und hier nicht so eine Xtrawurst gefahren, aber es geht leider nicht anders. Trotzdem finden wir, dass mensch die Möglichkeit haben sollte, beides zeitglich zu bekommen, da eben die Audioseite eine der Beiden der Medaille ist, die beim Sehen gehört werden müsste. Da Stolz eine Eigenschaft ist, die uns beiden ziemlich abgeht, steht dafür die Freude im Vordergrund, die uns beide erfasst, wenn wir darüber sinnieren, dass wir Teil dieser abgefahren Kiste um die Blinkenlights sein können. Wirklich. Ich möchte auch hier nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass das ohne Inge so nicht möglich gewesen wäre, der seit langem mal wieder enorm konzentriert und zielgerichtet gearbeitet hat. Ohne den würde das heute und hier sicher anders klingen.
Bis auf 2-3 Ausnahmen, wurde die Musik einzig zu diesem Anlaß von uns produziert, was für uns auch einfach eine Herrausforderung war. Aber: wenn es schonmal die Möglichkeit gibt, den Bastai seine Stimme durch Toronto zu jagen, dann wollen wir darauf auch nicht verzichten. Das muss dann so. Das ist dann Ehrensache. Natürlich wird es keine großartigen Überraschungen geben. Dem geneigten Hörer wird eben unsere Signatur gegeben, aber dafür sind wir ja nunmal da. Chilling Culture und so.
Ich weiß nicht, was aus den Fragmenten hiernach noch werden wird. Es wird eine Doku geben, die das aufgreift, so viel ist sicher. Es wird auch einiges davon geben, was später via CC-released werden wird, aber erstmal ist das nicht wichtig. Ich hatte kurz darüber nachgedacht, es auf Beatport zu verkaufen, aber werde es wohl bleiben lassen, weil es uns darum nicht geht. Nie ging. Musik ist Weltsprache und keine schnell Geldmache, um mal ein Zitat zu bemühen.
Ich hoffe alles gesagt zu haben, und freue mich wirklich enorm, Teil dessen sein zu können und hoffe auch, dass sich dem fALk sein Lampenfieber in Grenzen hält, wenn er die Lights in Toronto blinken lässt. Ich würde da jetzt nur ungern stehen. Obwohl, vielleicht ja doch…
Lange Rede, kurzer Sinn, here it is: Das Kraftfuttermischwerk – Blinkenlights Symphony
Was wir… nein, falsch. Was Ihr da vollbracht habt, war ein Zeichen, eine beeindruckende Demonstration des Konzepts „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“. Die beeindruckendste, die ich in meinem Leben gesehen habe; und es ist hoffentlich nicht die letzte. Und deshalb will ich einfach mal was loswerden.
Danke!
Auch wenn das ja eigentlich zum falschen Datum kommt, finde ich es dufte, dass jemand das genau so sieht! Deshalb gebe ich das gerne mal genau so zurück: Danke.
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