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Kategorie: Nur mal so

„Van Gogh“-Stuhl in Museum kaputt gesessen

Dieser Stuhl war keineswegs zum Sitzen gedacht: nachdem Aufsichtspersonen den Raum verlassen hatten, stellten sich ein Mann und eine Frau im Palazzo Maffei in Verona vor den „Van Gogh“-Stuhl für ein Foto in Pose. Das Kunstwerk des Künstlers Nicola Bolla besteht aus Hunderten Swarovski-Kristallen. Als der Mann versehentlich das Gleichgewicht verlor und auf den Stuhl stürzte, zerbrach dieser.

Der Stuhl ist eine künstlerische Hommage an das Gemälde „Vincents Stuhl mit Pfeife“ des niederländischen Malers Vincent van Gogh. Ein deutlich sichtbarer Hinweis vor dem Objekt weist darauf hin, dass es sich nicht um eine Sitzgelegenheit handelt und es nicht berührt werden darf. Dürfte nicht zu den Sternstunden dieses Pärchens gehören, aber für mich auf Metaebene dann halt wieder Kunst. Also nicht der Akt, aber das neu entstandene Werk als Beweis von dynamischer Kunst.

„Zurück bleibt kaputte Kunst.“

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Wie die Muppets nach draußen gehen

Wir kennen die Muppets in einem Studioset, wo sich die Puppenspieler unter dem Boden befinden – obwohl wir normalerweise unsere Skepsis ausblenden und nicht an sie denken. Was aber, wenn die Muppets mir ihren Körpern draußen unterwegs waren, Kermit in einem Sumpf sang, Fozzie Bär Auto und eine Gruppe Muppets Fahrrad fuhr? Das ging dann so:


(Direktlink, via Neatorama)

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Neuaufbau: Prestige Peugeot [1981]

Ich hab’ mal wieder ein Rad gebaut.

Ich habe vor Jahren nach meinem Infarkt mal ein Peugeot gekauft und bin es nur recht kurz gefahren. Dürfte orignal in den frühen 1980ern gebaut worden sein. Alles Shimano 600. Schön, aber später wurde dann der Vorbau samt MTB-Lenker komplett verwurstet. Gutes Rad, aber nicht das Ende meiner Idee eines wirklich guten Rades. Mit 56 cm ziemlich großer Rahmen auch. Ich fuhr es dann kurz bis ich wirklich das Ende meiner Idee eines guten Rades fand; ein Stevens Stevens Izoard Pro aus den späten 00ern. Halb Alu, halb Carbon. Vintage, nicht Retro. Kann man jetzt drüber diskutieren, muss man aber nicht – ist halt das Lieblingsrad meiner Wahl. Fertig.

Dann stand das damals noch schwarze Peugeot hier so rum, wie hier eh zu viele Räder rumstehen, aber die werden ja nicht schlecht. Nackig gemacht, zum Pulvern gegeben, grün, gelb, gold wollte ich gerne.

Dann kaufte ich so Konvolute an Fahrradteilen, um andere Räder neu aufzubauen. In einem dieser Teile-Sammlungen waren originale Aufkleber eines Peugeot Prestige aus den frühen 1980ern, kurz vorher in UK gekauft.


Und dann dachte ich, wenn du schon so einen alten Rahmen aus dieser Zeit und die passenden Klebchen dazu hast, musst du ja quasi ein Rad daraus machen. Geht ja gar nicht anders… Gesagt und mit ganz viel Try and Error nach drei Jahren dann auch mal getan und endlich fertiggestellt. Alles neu, inklusive originaler 80 Karat blattvergoldeter Gabel, die ich als Einzelteil dazu gekauft hatte: Peugeot Prestige 1981 im Jahr 2025.

Und vielleicht hat die Erstgeborene jetzt mal wieder das schönste Rad der Stadt. Die nämlich hatte Geburtstag und es dazu als Geschenk bekommen, was mir nicht ganz leicht fiel. Aber mehr als fünf Räder braucht man ganz objektiv halt auch wirklich nicht. Kommst ja auch gar nicht dazu, die angemessen regelmäßig auszufahren.

Jungfernfahrt hat sie gestern mit 30 Kilometern gemeistert. Let‘s bike, beauty!

Detailfotos:

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