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Kategorie: Visuelles

The ghost town of Bodie

Tolles Video von Joaquin Montalvan, der es hierfür schafft, Filmaufnahmen wie bewegte Fotos aussehen zu lassen. Aufgenommen hat er diese in Bodie, California. Bodie ist eine Geisterstadt, die in ihrer Blütezeit während das Goldrausches 1880 bis zu 8000 Einwohner zählte und nach San Francisco die zweitgrößte Stadt Californiens war. Die Aufnahmen, Montalvan dort auf Fotografien festhielt, kann man außerdem mit dem Buch Arrested Decay erstehen, wofür das Video als Snippet gemacht wurde.


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Animierte Infografik: How Green Is Your Internet?

Diese plättende Infografik von Andrew Denton und Anita Jacoby zeigt ziemlich eindringlich, was an Energie für unser täglich Netz gebraucht wird. Und wenn der Strom mal alle ist, ist das alles weg. Ha.

When you use the internet have you thought just how much energy you’re using? This story may give you some idea of just how much energy the wired world sucks down.


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Fahrrad-Womo

Ich weiß nicht, wie ich dieses Vehikel, welches Jay Nelson da gebaut hat, sonst benennen sollte. Auch, wenn ich die Pedalen gar nicht finden kann, sieht das nach einem verdammt gemütlichen Festival-Mobil aus.

Nelson baut generell ziemlich abgedrehte Dinge in denen er fast immer Fahrzeuge jeglicher Art verbaut.

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Doku-Trailer: THIS AIN’T CALIFORNIA – Skateboarding in der DDR

Ich hatte hier letztens den Aufruf zu einem Casting für einen dokumentarischen Film, der sich mit Skateboarding in der DDR auseinandersetzt. Auch wenn die noch beim Machen sind, bei Marten Persiel gibt es schon einen Trailer zu „THIS AIN’T CALIFORNIA “ und ich freue mich auf das, was dabei endgültig entstehen wird..

THIS AIN’T CALIFORNIA is an anthem to the zest for life.

This is the story of three adolescents, who made an unlikely discovery on the GDR’s crumbling tarmac: the skateboard. The board from America didn’t just become the fun epicenter of their last summers in East Germany, but also turned into a symbol for their autonomy in a decrepit “Regelstaat“ that had lost touch with its citizens. A mix of staged scenes and archive footage allows us an unconventional look into the universe of the late GDR’s youth. The legend of East German skaters is the starting point for this unheard of story about fun, rebellion and the courage to be yourself.


(Direktlink, via @mogreens)

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Nazi-Fotoalbum gefunden – Fotograf gesucht

Ziemlich spannende Geschichte, der einestages gerade gemeinsam mit der NYT nachgeht. In New York ist ein altes sehr gut erhaltenes Fotoalbum aufgetaucht, dessen momentaner Besitzer anonym bleiben möchte. In dem Album befinden sich über 200 Fotografien, die offenbar von einem Mitglied der deutschen Wehrmacht o.ä. gemacht worden sind. Sie zeigen jede Menge unterschiedlicher Motive, aber so gut wie immer welche, die an der damaligen Ostfront entstanden sein müssen.

„Lense“, das Fotoblog der NYT zeigt alle dieser Fotos und bittet darum, Hinweise zu geben, die hilfreich dabei sein könnten, herauszufinden, wer genau die Bilder wann gemacht hat. Es gibt bisher nur ganz wenige Zeitangaben, die darauf schließen liesen. Wahrscheinlich ist der Fotograf schon tot, wer aber er war und in welchem Kontext diese Zeitdokumente entstanden sind, wäre dennoch sehr interessant zu wissen.

Hier das Blog der NYT,
hier alle Fotos inklusive Hinweisfunktion auf einestages.

Wer dieser Fotograf aber ist, das bleibt ein Rätsel. Weder das Album noch die Fotos tragen irgendeine Beschriftung. Mit einer Ausnahme: Ein Foto hat sich vom Papier gelöst, ein Gruppenbild elf deutscher Soldaten. Auf die Rückseite ist mit Bleistift gekritzelt: „Bregenz, 1.1.1941“, darunter zehn kaum leserliche Namen. Es ist der einzige persönliche Hinweis.

Selbst der Besitzer des Albums – ein Geschäftsmann aus der US-Modebranche, der anonym bleiben möchte – hat seine Herkunft bislang nicht entschlüssen können. „Der Fotograf musste im innersten Zirkel verkehrt sein“, sagt der 72-Jährige einestages mit Hinweis auf die Aufnahmen von Hitler. Er habe das Album von einem Bekannten bekommen, zum Ausgleich einer Geldschuld. Dieser habe als Gärtner für einen alten Exildeutschen in New Jersey gearbeitet, dessen Namen er aber nicht kenne. Beide Herren seien verstorben.

[…]

Um den Wert des Albums zu eruieren, hat der Geschäftsmann es leihweise der „New York Times“ überlassen. Die wiederum bat einestages um Mithilfe. Deshalb veröffentlichen „NYT“ – auf ihrem Fotoblog „Lens“ – und einestages nun zeitgleich eine weltexklusive Auswahl der insgesamt 210 Fotos in dem Album. Gemeinsam bitten wir unsere Leser, als Detektive mitzuforschen: Wer kann darauf Personen, Orte oder Situationen identifizieren?

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