Zum Inhalt springen

Darmstadt: 20.000 Euro zerschnitten und weggeworfen

Irgendwer hat in Darmstadt jede Menge Euroscheine zerschnitten und weggeworfen. Die Polizei geht von 15.000 – 20.000 Euro in Scheinen aus. Wer der Geldzerschneider ist, ließ sich bisher nicht feststellen.

Das Ganze erinnert ein wenig an die Aktion von The KLF, die einst auf einer Insel Million britische Pfund verbrannt haben sollen. Bis dahin allerdings muss der Täter wohl noch so einige Mal an den Bankomaten.

Die Herkunft des Geldes bleibt weiterhin unklar. Teile der 500-, 100-, und 50-Euro-Scheine lagen beispielsweise vor einem Altglascontainer. In einigen Fällen vermuten die Beamten, dass die Geldteile durch den Wind verteilt wurden. Insgesamt soll es sich um 15.000 bis 20.000 Euro handeln – schätzt die Polizei. Um wie viel Geld es sich genau handelt, muss die Deutsche Bundesbank noch klären. Experten der Bank hatten sich bereits tagelang mit den Schnipseln beschäftigt.

Die Ermittlungen zur Herkunft der Scheine gehen weiter. Hinweise auf eine Straftat gibt es nicht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Geld in einer Bank abgeholt und anschließend zerschnitten wurde. Quellen, die mit den Fakten vertraut sind, vermuteten gegenüber dem Tagesspiegel beispielsweise einen frustrierten Erben, der seinen Nachlass nicht mit den Angehörigen teilen wollte. Die Polizei in Darmstadt hofft zudem darauf, dass sich der „Geldzerstörer“ melden könnte.

3-format14


(Foto: Polizei Darmstadt, via René)

6 Kommentare

  1. Piet22. September 2015 at 20:05

    *gähn* Das ist mal wider ein Künstler, der sonst keine Aufmerksamkeit bekommt. Wie zuletzt der Typ, der ein paar kleine Nuggets vergraben hat. Für die Kohle gäbe es viele Empfänger, die sie verdammt nötig hätten.

  2. PJ22. September 2015 at 20:43

    Tja, wenn es eine Kunstaktion war, finde ich sie gut. Geld spielt heute eine viel zu große Rolle in unserer Gesellschaft, es war irgendwann mal eine gute Idee um den Austausch von Waren zu vereinfachen, doch ist mittlerweile total eskaliert.

    • Piet22. September 2015 at 21:15

      Ronny,

      Nur meine Vermutung, die ich wohl deutlicher als solche gekennzeichnet hätte, sorry.

  3. Piet22. September 2015 at 21:16

    … wohl besser….

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.