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Eine Bäckerei in Berlin erteilt der Polizei Hausverbot

Gestern in Berlin, Dorfplatz, nähe Rigaer/Liebigstraße: Die Bäckerei 2000 erteilt der Berliner Polizei ein Hausverbot. Diese kam wohl häufiger in den Laden um Pipi zu machen und sich ein paar Brötchen zu kaufen. Die Bäckerei wollte darauf gerne verzichten. Womöglich auch aus Solidarität mit den Bewohnern der Rigaer Straße.

Die Grünen-Politikerin Canan Bayram übernimmt das Foto auf Twitter und bittet im Subtext um eine Selbstreflexion bei den Berliner Beamten.

Diese sehen das freilich etwas anders und wünschen Frau Bayram, wenn sie die Polizei mal brauchen könnte, Beamte, die „trotzdem nett zu ihr sind, nachdem sie Sie erkannt haben!“

Mittlerweile wurde der Zettel von der Bäckerei entfernt, es liegt eine Pressemitteilung des Innensenators Henkel vor in der er derartige Solidaritätsbekundungen ablehnt – die Aussage von Canan Bayram sowieso.

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Dieses Social-Media-Gedöns nimmt mitunter schon merkwürdige Auswüchse an.

47 Kommentare

  1. sven28. Juni 2016 at 10:41

    mimimi…. hab da gestern mal gefragt, ob das „Frau Bayram, sollten Sie eines Tages die Polizei benötigen, hoffen wir die Kolleginnen / Kollegen sind trotzdem nett zu Ihnen, nachdem sie Sie erkannt haben!“ nicht irgendwie wie ne Drohnung aufgefasst werden könnte.

    Kommentar wurde gelöscht und ich offensichtlich gesperrt.

  2. Annika28. Juni 2016 at 12:13

    „Dieses Social-Media-Gedöns nimmt mitunter schon merkwürdige Auswüchse an.“

    Und DU bist anscheinend mittendrin.

  3. Annika28. Juni 2016 at 12:16

    mimimi…. hab da gestern mal gefragt, ob das „…“ nicht irgendwie wie ne Drohnung aufgefasst werden könnte.

    Könnte man auch mit „mimimi“ beantworten! :-)

    Die böse Polizei „droht“ der lieben Bayramtussi „nicht nett zu sein“.

    Skandal!

    Kommentar wurde gelöscht und ich offensichtlich gesperrt.

    Richtig so!

  4. Steve28. Juni 2016 at 12:39

    Annika lass deine Drogen weg oder nimm mehr davon…

  5. Fritz28. Juni 2016 at 12:50

    Die Trolle hier waren aber auch schon mal origineller.

  6. dub28. Juni 2016 at 12:50

    „…ihren Kopf für unsere Sicherheit hinhalten.“ Für das Kapital von manchen von uns, oder von irgendjemandem oder irgendeinem Fond auf der Welt vielleicht. Aber er hat Recht, schikaniert ist der falsche Begriff, terrorisiert trifft wohl eher…

  7. Chris Gueffroy28. Juni 2016 at 14:26

    Berliner Landespolitik halt. Jeder der eine eigene Meinung hat, gilt ja schon als rechtsradikal. Da werden dann eben auch die Schlägertrupps der Antifa nicht nur von der SED-Nachfolgepartei geschützt (was ja nur konsequent ist), sondern sogar von den Grünen. Mit dem Verweis darauf, die Polizei würde die Hausbesetzer „drangsalieren“. Ich nehme mir etwas, was mir nicht gehört und da wagt es die Polizei, mich zu drangsalieren…sowas aber auch.

  8. ...28. Juni 2016 at 15:47

    Chris Gueffroy,

    Antifa -> Soli, Toleranz, Vielfalt & Kultur -> Berlin wie es heute ist -> Investoren -> Gentrifizierung -> Polizeigewalt -> Ablehnung von Anwohnern und Politikern

    got it?

  9. antiantianti28. Juni 2016 at 16:47

    Acht Cappucino, acht Brötchen.

  10. Chris Gueffroy28. Juni 2016 at 17:16

    ...,

    Antifa steht für Toleranz, Vielfalt und Kultur? Das ist Sarkasmus, oder? Die Antifa ist die SA der Neuzeit, die Gewalt gegen alle anwendet, die anders denken oder anders aussehen als sie selbst. Nicht mal Pegida ist so intolerant, dümmlich und gewalttätig wie die Antifa, obwohl das schon ein ziemlich harter Wettbewerb sein dürfte.

  11. Tamara Grumek28. Juni 2016 at 17:47

    Die Linkspartei braucht sich nicht zu wundern, wenn sie im Osten Wähler an die AfD verliert. Linke und Grüne treten mit solch einer besserwisserischen Arroganz im Rechtsstaat auf daß es einen schüttelt. Selbst Ramelow hat das erkannt. Polizistenhasser und Bushaltestellenentglaser wie die Antifa haben kein Interesse am politischen Dialog, es geht allein um einen gewaltaffinen Herrschaftsanspruch, um einen Anspruch den nicht die Bürgergemeinschaft will, sondern den die Antifa will.

    Anfifa ist für mich ein Synonym von: „Der Staat bin ich!“ Du dumme kleine Angestellte/Arbeiterin hast das Maul zu halten, zu arbeiten und Steuern für meine Projekte zu bezahlen. Schließlich sind wir es die die Steine für dich schmeißen und wir tun es für dich um dich aus deiner Unmündigkeit zu befreien.

    Pfffhh… Was für eine Arroganz. Ich will nämlich nicht, daß jemand für mich denkt – oder noch schlimmer: dass er weiß, was gut für mich ist. Ich bin nämlich nicht unmündig!

    Habt ihr das kapiert, ihr BLÖDEN STEINEWERFER?

  12. Indigo Jarawa28. Juni 2016 at 18:53

    Ronny,

    Warum lohnen da Argumente nicht? Chris Gueffroy und besonders Tamara Grumek haben die Situation doch passend wiedergegeben, wie ich finde. Was ist denn an den Beschreibungen falsch?

  13. Made28. Juni 2016 at 19:23

    Ronny,

    Deine Argumentationsfähigkeit begeistert mich immer wieder.

  14. Ronny28. Juni 2016 at 20:00

    Made,

    Das freut mich sehr. Da hast Du etwas mit jenen gemeinsam, die mich als Diskussionspartner schätzen, wenn ihre Argumentationsgrundlage nicht auf rechten Plattidüden wie „SA der Neuzeit“ und die „blöden Steineschmeisser“ fußt.

    Die letzten 10 Jahre hier haben gezeigt, dass derartige Diskussionen weder zu einem Konsons noch zu irgendeinem Mehrwert führen. Diskussionen wie diese sind – zumindest für mich – völlig sinn- und zwecklos.

    Auskotzen kann man sich hier natürlich dennoch, wenn es einem gut tut.

  15. Martin28. Juni 2016 at 20:15

    Ronny,

    Wobei du schon zugeben musst, dass das Anzünden eines Autos wirklich kein Mittel ist, seine Interessen durchzusetzen. Dass da von “ gewaltaffinen Herrschaftsanspruch“ die Rede ist, finde ich sehr nachvollziehbar.

  16. Alreech28. Juni 2016 at 20:35

    Oh, Hausverbot gegen eine ganze Gruppe Menschen ist also o.k. wenn es die Bullen betrifft ?
    Aber wenn eine Disco generelles Hausverbot für eine Gruppe von Menschen erlässt mit der die Betreiber und Gäste schlechte Erfahrungen gemacht haben ist es ein Problem ?

    Ehrlich gesagt kapiere ich auch nicht das sich die Berliner das ganze Theater gefallen lassen. Hätte mir jemand das Auto abgefackelt oder die Fensterscheibe eingeworfen würde ich mich entsprechend revanchieren.
    Und solche Läden wie diese Bäckerei stünden ganz oben auf meiner Liste, wenn ich die tatsächlichen Verantwortlichen nicht kriegen kann.
    Das ist ja das schöne an Autonomie und Anarchismus – das kommt ohne Bullen, Gericht und Gewaltmonopol aus, nur mit direkten Aktionen.
    Und selbst wenn man politisch keine Meinung hat und nur trollen will sind solche Zustände das Paradies:
    Man muß ja nicht unbedingt selber ein Grillanzünder auf dem Reifen legen, einfach einen AFD Aufkleber auf ein zufällig ausgewähltes Auto und die Arbeit übernehmen andere. :D

  17. Ronny28. Juni 2016 at 21:02

    Martin,

    Hier steht auch nirgends, dass ich das als legitimes Mittel ansehe, irgendwelche Forderungen durchsetzen zu können. Auch ich finde das eher kontraproduktiv. Diesen sprachlich doch sehr überzogenen „gewaltaffinen Herrschaftsanspruch“ könnte man gemessen an dem, was im letzten halben Jahr in der Rigaer vorgefallen ist, auch durchaus Henkel vorwerfen. Denn ob das, was dort mitunter vorgefallen ist, tatsächlich auch rechtlich gedeckt ist, werden wohl erst Gerichte entscheiden müssen. Ich bin da tatsächlich der Tüp „Rechtsstaat“ und weiß, dass der da schon gerne mal – und zu Recht – unangenehme Urteile für jene fällt, die sich eigentlich im Recht wägten und die Knüppel schwangen. Aber ich will hier keinen Whataboutism betreiben.

    Alreech,

    Hausrecht bleibt Hausrecht. Ob so oder so. Allerdings sehe ich einen Unterschied darin, ob sich jemand dafür entschieden hat, eine Uniform zu tragen, unter der mitunter Arschlöcher stecken, oder eben nur mit einer Hautfärbung geboren wurde, unter der mitunter Arschlöcher stecken können, über die zu entscheiden demjenigen nie möglich war. Das eine kann man wählen – das andere nicht. Haben wir hier auch schon 132 Mal so diskutiert. Mindestens.

  18. pedda28. Juni 2016 at 21:15

    lächerlich

  19. Fräulein Gießler28. Juni 2016 at 21:19

    linke gewalt ist gut, rechte gewalt ist böse. so einfach und einfältig ist die welt des ronny kraak.

  20. Ronny28. Juni 2016 at 21:35

    Fräulein Gießler,

    Steht nirgends, aber so einfältig kann sich eine „Fräulein Gießler“ ihre Wahrnehmung halt machen. Gönn Dir.

  21. idris28. Juni 2016 at 22:13

    scheisse, was für hohlbirnen lesen denn diesen blog? Was habt ihr hier verloren ihr kleinen nichtsnutze? wahrscheinlich ein und der selbe troll mit vielen gesichtern, aber anstrengend genug. keiner von euch großmäulern hat mal ohne grund pfeffer oder ne faust von irgend einem ork gefressen, aber hier nach recht und ordnung schreien,. ronnie, du hast anständigeres publikum verdient…

  22. Chris Gueffroy28. Juni 2016 at 22:19

    Ronny,

    So so, die Rechten diskriminieren Ausländer, die Linken diskriminieren Bullen. In beiden Gruppen gibt es Arschlöcher. Der „Unterschied“ besteht darin, daß man es sich aussuchen kann, Bulle zu sein, aber Ausländer entweder ist oder nicht. Mal abgesehen von der Frage, wie die Gesellschaft ohne Bullen auskommen sollte, das ist so absurd hanebüchen und zeigt einmal mehr, links und rechts nehmen sich einfach gar nichts. Dumme abgehängte Verlierertypen, die sich für Ihr Versagen willkürlich irgendwelche Schuldigen suchen und mit Gewalt bekämpfen, weil die argumentativen und kognitiven Fähigkeiten für nichts anderes reichen. Dem einen sind’s die Juden, dem nächsten die Moslems, die Ausländer, die Kapitalisten, die Bullen oder schlicht „das System“. Sich selbst kann man das dann als „Kampf gegen rechts“ oder „selbstbestimmter Lebensraum“ oder eben „nationale Verteidigung“, aber einen echten Unterschied gibt es nicht.

  23. one IP to kill em all28. Juni 2016 at 22:20

    Der kleine Chris, Fräulein Grießler und Herr Jarawa möchten bitte aus dem Trolle-Paradies abgeholt werden.

  24. Fräulein Gießler28. Juni 2016 at 22:40

    Ronny,

    ich meine auch nicht speziell obigen beitrag, ich spreche davon welche tendenz dein blog seit einigen jahren bekommen hat, wenn du uns teilweise wortgewaltig aber gänzlich unkritisch und unreflektiert an gesellschaftlichen und politischen themen aus deiner filterbubble teilhaben lässt und wie radikal, einseitig und verbiestert du dabei geworden bist.
    da kannst du hundert mal schreiben, habe ich nicht gesagt, steht nirgens, habe ich nicht geschrieben. im kontext steht es so da, wie ich oben geschrieben habe, einfältiger.

  25. one IP to kill em all28. Juni 2016 at 22:43

    Ich wiederhole: Der kleine Chris, Fräulein Grießler und Herr Jarawa möchten bitte aus dem Trolle-Paradies abgeholt werden.

  26. Ronny29. Juni 2016 at 00:13

    Chris Gueffroy,

    Keine greifenden Argumente, aber viel Meinung. Das ist genau das, worüber ich hier nicht mehr reden will. Hast Du Argumente ohne schon gefestigte Vorwürfe? Nein, hast Du hier bisher nicht gebracht. Konstruktive Kommunikation geht nun mal anders – und dann lese ich ich halt leider nicht mehr weiter und verkneife mir ein Ernstnehmen. Sorry. Weil: natürlich kann man sich aussuchen Cop zu werden, mit welcher Hautfarbe man geboren wird, natürlich nicht. Beweise mir das Gegenteil, bitte.

    „Dumme abgehängte Verlierertypen“ ist halt kein Argument – von keiner Seite. In keinem Fall. Wenn Du das tatsächlich für eines halten solltest, bist Du – um mal auf Dein Niveau kommen – halt einfach nur ein Trottel. Und dabei habe ich aufgehört zu lesen. Sorry. Wir können hier gerne diskutieren. Ich mag das sehr gerne auch konstruktiv. Aber dazu kam von Dir hier bisher nichts.

    Dein POV scheint die Mitte sein zu wollen. Okay, kann ich gut mit leben. Das Problem daran: aktuell scheinen alle diese Mitte für sich beanspruchen zu wollen. Ganz egal von welcher Seite.

    Und dann biegst Du das wieder auf die eigentliche Diskussion verlassend auf eine Gleichmacherei zwischen Cops und „Ausländern“ , „rechts und links“ runter, die im eigentlichen Beitrag kein Thema waren. Aber als hätten die, die selben Probleme, die selben Triebkräfte.
    Haben sie aber nicht. Solltest Du als sich bekennender „kognitiv“-„Reflektierter“ auch wissen.

    Und dann noch schnell alle anderen beschimpfen, die das anders sehen. So läuft eine kognitiv, reflektierte Diskussion halt nicht. Weisste auch, wenn deine kognitiv-reflektierte Erfahrung dir tatsächlich was beigebracht haben sollte.

    Und dann kommt der ganze unreflektierte und vor allem alles in einen Topf werfende Schwall: „Dem einen sind’s die Juden, dem nächsten die Moslems, die Ausländer, die Kapitalisten, die Bullen oder schlicht „das System“. “

    Es gibt da gut 300ölf Differenzierungen. Und ich bin es echt leid, mit Leuten immer und immer wieder darüber diskutieren zu müssen. Hab ich so oft getan… Und dann hab‘ ich halt irgendwann keinen Bock mehr drauf. Das erlaube ich mir hier. Sorry. Not sorry.

    Fräulein Gießler,

    Mein Blog war schon immer so. Und ist, ganz anders, als Du zu behaupten versuchst, eher milder als radikaler geworden. Ich stand nie darauf, mich zu einem Teil von irgendwas machen zu wollen. Genauso wenig, wie mich von irgendwas differenzieren zu wollen. Wenn dem doch mal so gewesen ist, stand das genau so auch dran. Ob das allen immer so gefallen hat, war und ist mir bis heute schlichtweg egal. Und wenn das den wirklich Einfältigen nicht gefällt, steht es denen frei, hierauf nicht mehr zu klicken. Fände ich persönlich ja gut. ;P

  27. iGadget29. Juni 2016 at 15:28

    Puh, wo bleibt euer gesunder Menschenverstand?! Wenn ein Laden den ganzen Tag von einer bestimmten Menschengruppe (Hier: Polizisten) bevölkert wird und der Laden vllt dadurch Einbußen hat, warum darf dann nicht der Ladenbesitzer daraus Konsequenzen ziehen und versuchen diesen für ihn schädlichen Zustand ändern? Und wieso muss ein Politiker alles gutheissen, was die Polizei (bzw. der Zuständige Vorgesetzte) machen und entscheiden?! Position beziehen ist wohl heutzutage gleichzusetzen mit Ungehorsam? Position ist, was die Menschen wohl brauchen. Personen des öffentlichen Lebens, die noch für was stehen. Ob man das dann gut findet oder nicht, darf man dann selber entscheiden. Aber eben solche Personen haben Parteien wie AfD & Co. im Programm und bekommen sehr wahrscheinlich deshalb diesen immensen Zulauf. Bei Schmidt wurde das als hohes Gut angesehen. Wo sind die Zeiten hin, wo man diskutiert und nicht gleich verurteilt hat?! Traurig, auf allen Seiten.

  28. Annika29. Juni 2016 at 16:23

    Die Betreiber der drittklassigen „Bäckerei 2000“ haben also eine linke Gesinnung und zeigen dies offen.

    Bäckerei schließen, Bayram Rücktritt!

  29. Ding dong john29. Juni 2016 at 17:29

    Was für Idioten laufen denn hier auf einmal rum?
    Schön die Polizeigewalt rechtfertigen und rechte Hohlköpfe mit dem durchschnittlich sehr gut gebildeten Linken gleichsetzen….
    Das zeigt welch Geistes Kinder ihr seid.
    Aber mit der Genteifizierung kommen immer mehr Schwachmaten in die Stadt, die sich nur noch für Geld Geld Geld interessieren.

    mögt ihr daran ersticken und euere Drecksarbeit, die ihr durch die Ausbeutung Schwächerer kaufen könntet, in Flammen aufgehen….

  30. Annika29. Juni 2016 at 17:39

    Was für Idioten laufen denn hier auf einmal rum?

    Oh tut mir leid gegen die linke Einheitsmeinung verstossen zu haben!

    Schön die Polizeigewalt rechtfertigen…

    Jaja, immer wenn die Polizei gegen Linke irgendwas macht, jault man gleich wegen „Polizeigewalt“ rum und fühlt sich als armes Opfer :-)

    Nur soviel: „Linksextremistisch motivierte Gewaltdelikte 2015: Die Zahl sei im Vergleich zu 2014 um fast zwei Drittel auf 1.608 Taten gestiegen. Nahezu alle Gewaltdelikte hätten sich gegen die Polizei, den Staat, seine Einrichtungen und Symbole gerichtet.“

    … und rechte Hohlköpfe mit dem durchschnittlich sehr gut gebildeten Linken gleichsetzen….

    Reines Wunschdenken!

  31. Ronny29. Juni 2016 at 18:11

    Annika,
    Polizeigewalt erfahren – Überraschung- tatsächlich nicht nur Linke, sondern auch andere mitunter, völlig Unbeteiligte. Sie ist existent. Was erklärst Du diesen Menschen, die eben auch schon mal völlig grundlos auf die Fresse bekommen, dieses Problem? „Sorry, passiert halt mal!“ Oder „Tjoar, nun, opfere hier mal nicht so rum. Wo gehobelt werden, fallen Späne.“ Oder wie?

  32. Tamara Grumek29. Juni 2016 at 19:09

    Selbst wenn man bestimmte Meinungen nicht nachvollziehen kann oder sie gar ablehnt, so haben sie doch ihren legitimen Platz in einem Diskurs, an dessen Ende ein neues Verständnis stehen soll… nunja… könnte. Bei „Deutschland verrecke“ mache ich nicht mit. Wir haben auch kein eigenes Haus, um kostenlosen Solarstrom abzugreifen.

    Die jungen 20-jährigen Männer die aus Afrika, Syrien und den arabischen Ländern hierher kommen, und – ich erlaube mir als Frau das zu sagen: ihre Frauen, Mütter und Schwestern zu Hause im Schutt und im Kriegsgebiet lassen – finden Deutschland übrigens großartig, die wollen lieber McDonalds anstatt Volxküche, lieber BMW als Fahrrad.
    Und Autos von Normalos anzuzünden die nicht so aussehen wie man selbst aussieht hat für mich konzeptuell so etwas wie ‚Verbrannte Erde‘ zu hinterlassen: „Wenn WIR dieses Berlin nicht bekommen, dann bekommt IHR scheiß politische Mitte es auch nicht.“ Solche perfiden Taten fanden zum Rächen eines Reinhard Heydrich statt; heute ist es die gleiche schäumende Wut der Linksextremisten. Ihr Hardcorelinken seid sowas von zum Kotzen! Irgendwann erstickt mal ein Kind im Kinderzimmer in Parterre oder die Flammen greifen auf ein brennbares Gebäude über und jemand kommt darin um oder ein hölzernes Treppenhaus fängt Feuer und schneidet den flüchtenden den Weg ab. Aber dann will es wie üblich keiner gewesen sein. Denn es wird ja für die gute Sache gekämpft, für die Freiheit und gegen das böse Schweinesystem. Kollateralschaden? Scheißegal, unsere Ehre heißt Sozialismus.

    Fast wie damals beim Wahnsinnigen.

  33. Harry29. Juni 2016 at 20:16

    Tamara Grumek,

    Ich mach bei „Deutschland verrecke“ auf jeden Fall mit. Ich weiß auch nicht, warum es keinen Platz im politischen Diskurs haben sollte, wenn man Hirngespinste angreift.
    Das Autoanzünden von „Normalos“ wurde bisher vor allem Pyromanen und Rechten nachgewiesen.
    Das Zusammenschlagen, einschüchtern und schikanieren von „normalos“ ist hingegen grade gängige Praxis in der Rigaer. Da werden den Mieter_Innenn mal eben ein Schlägertrupp in den Hausflur gestellt, Menschen dürfen entweder garnicht oder nur nach peniblen Kontrollen ihre Freund_Innen besuchen und wenn einer der Bullen mal austickt, wechselt er danach schnell die Dienstnummer an seiner Uniform. Ganz davon abgesehen, dass das ganze Passiert um einem Rassisten, der über eine zwielichte Briefkastenfirma das Haus gekauft hat um damit zu spekulieren der Weg freigemacht werden soll und nebenbei ein Ort der für viele Menschen als soziales Zentrum, Treffpunkt und Raum in dem sie sich frei entfalten konnten wichtig war zerstört wird. DAS ist der Auslöser für den ganzen Trouble den es im Moment gibt. Die hohlen Phrasen, mit denen den Bewohner*innen und ihren Freund*Innen der schwarze Peter zugeschoben werden soll sind nichts als selbstgerechte Ideologie.

  34. Chris Gueffroy30. Juni 2016 at 13:25

    Wahrscheinlich sollte man dem ohnehin keine Beachtung schenken, aber rein interessehalber: Was steckt eigentlich hinter diesem „Deutschland verrecke“? Ist das denn überhaupt mehr als das dumpfe Gegröle von Idioten? Warum soll es denn „verrecken“? Und was sollte denn nach Meinung derer, die das vertreten, an dessen Stelle treten?

  35. Tamara Grumek30. Juni 2016 at 19:07

    Chris G schrieb:
    >Und was sollte denn nach Meinung derer, die das vertreten, an dessen Stelle treten?
    Vermutlich ein neuer Sozialismus, der wie, und das hat die Historie gezeigt, in allen Ländern in denen er unter Zwang am Leben erhalten wurde, den Menschen nur Elend und Armut brachte. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Thema Waffenexporte. Dass Heckler und Koch Verbrecher sind, daran ist nichts zu deuteln. Schaut man aber einmal in die islamischen Länder, so dominieren dort zu 95% glaube ich Kalaschnikows Killerwaffen, allesamt aus den tollen sozialistischen Ländern hergestellt und exportiert, die in den 90en um ihr Überleben kömpften. Die Splitterminen wurden schon vorher von den gewerkschaftlich organisierten Fabrikarbeiterinnen montiert die das sozialistische Plansoll zu erfüllen hatten.

    Zum realexistierenden Armutssozialismus und dem, was dem Menschen und den Mütterchen im Ostblock damit angetan wurde, darüber sollten die Linken mal Stellung nehmen – aber das trauen sie sich nicht. Doch halt: Wir Normalos ohne Philosophie-LK im Abitur verstehen natürlich die enorm komplexen weltpolitischen Zusammenhänge nicht. Diese verstehen nur steinewerfende, Bushaltestellen entglasende und Autos anzündende Linke – in ihrer wie üblich unendlichen Arroganz.

    Wäre es 1977 der RAF und dem 9-fach Mörder Christian Klar, der heute für ein Mitglied der Linkspartei (SED) arbeitet, gelungen, die BRD zu stürzen so würden wir heute in Armut leben und hätten die Stasi überall. Und alleine das Kapitel Christian Klar und Linke ist ein Fall für sich, würde umgekehrt ein Uwe Mundlos nach Verbüßung seiner Strafe für die AfD arbeiten – deren Parteizentrale würde in Flammen aufgehen. So aber passiert – nichts.
    Geht die Mehrheitsgesellschaft mit linken Mördern zu gutmütig um?

    Hätten Linke die Macht – das Internet wäre sehr wahrscheinlich, weil nicht überwachbar, verboten oder mindestens zensiert. Die intelektuelle Linke will keine Freiheit für die einfachen Leute, das wäre ihnen zu suspekt, zu gefährlich. Man könnte sich gegen sie auflehnen. Ähnlich freiheitsfeindlich ist der Islam, es gibt viele Parallelen. Aber da ich an dieser Stelle regelmäßig innerlich sehr zornig werde höre ich jetzt auf und gehe mein Kräuterbeet gießen.

  36. Harry30. Juni 2016 at 22:40

    Chris Gueffroy,

    „Deutschland“ ist ein Hirngespinst und sonst nichts. Die Parole zielt in aller erster Linie auf Nationalistische Ideologie, die sehr gerne verrecken soll um z.B. einem humanistischen Weltbild platz zu machen.

    Tamara Grumek,

    Halbwissen, Vermutungen, Hetze und Arrogantes Gehabe. nach deiner eigenen Definition müsstest du jetzt Bushaltestellen einschmeißen statt dein Kräuterbeet zu gießen.
    Die Auseinandersetzung mit der UdSSR hat es in der Linken schon seit der Gründung ebenjener gegeben und sie war schon immer 100 mal kritischer und informierter als alle deine platten Parolen zusammen.

  37. Chris Gueffroy1. Juli 2016 at 09:44

    Harry,

    Was für ein Geseier. „Deutschland“ ist zunächst mal gebräuchlich für die Bundesrepublik Deutschland. Dein Geschwafel unterscheidet sich kein bißchen von diesen ganzen Reichsbürger-Spinnern.

    Und das Land (bzw. die nationalistische Ideologie, die man ihm andichtet) soll „verrecken“, um einem humanistischen Weltbild platz zu machen? Ein bißchen kleiner ging’s nicht? Autos anzünden, Häuser besetzen und Andersdenkende diffamieren – für den Humanismus? Ja nee, klar. Die Verblödung in diesem Land schreitet unaufhaltsam voran.

  38. Tamara Grumek1. Juli 2016 at 11:55

    >Die Auseinandersetzung mit der UdSSR hat es in der Linken schon seit der Gründung ebenjener gegeben und sie war schon immer 100 mal kritischer
    ja, klar. Deswegen wurden die Tötungen der Millionen Kulakenbauern und Juden auch so kritisch hinterfragt.
    Mir brauchst du nichts zu erzählen. Ich war bei den 68ern fast mitten drin und ich weiß was in den 70ern lief. Die UDSSR wurde verherrlicht, echte Kritik an diesem repressiven, mörderischen System gab es nie. Vom NKWD hast du wahrscheinich nie etwas gehört, unter dessen Polizeiapparat wären die Hausbesetzung in der Rigaer Straße schon 1990 im Keim erstickt worden, die Polizeiknüppel hätten auf dem Rücken der Hausbesetzer Polka getanzt.

    >Halbwissen, Vermutungen, Hetze und Arrogantes Gehabe.
    Es bestätigt sich immer wieder, egal ob heutzutage an Amerikas Universitäten, bei Piers Morgan in der Sendung oder hier im kleinen Kreis: Kommt einem Ultralinken jemand argumentativ zu nahe, dann wird ein Werbeschnitt eingeblendet oder er wird in der ein oder anderen Form einfach niedergebrüllt. Ich sehe es als meine Aufgabe an, euch bei euren moralischen Relativierungen am Schlawittchen zu packen und mit vorgehaltenem Spiegel zu entlarven. Hach, es macht so viel Spaß in politische Wespennester zu stechen!
    Menschen wie dich, lieber Benny, kann man nicht mehr ändern – aber in Diskussionen die Allgemeinheit über euch aufzuklären, um zu zeigen wie wahnhaft eure verkorkste Ideologie ist die sich musterhaft beim Entglasen von Bushaltestellen zeigt, ist zum Glück in einer freien Gesellschaft noch möglich.

    „Linksfaschist!“, „Ökomarxist!“, oder „Terrorverharmloser!“ könnte ich mit dramatischem Sopran und mit der Pfanne fuchtelnd auf deine hier von mir zitierte Zeile zurückkreischen. Aber das wäre deine Anarcho-Sprache und ich lasse mich nicht auf dein Niveau ziehen.

    Ich wünsch dir einen schönen Tag, Benny. Nutze ihn.

  39. some lucid dream1. Juli 2016 at 13:53

    Annika,

    Kommentator dauerhaft fürs internet sperren und solch drittklassige posts umgehend löschen. Um in deinem systemverstand zu bleiben,

  40. Harry1. Juli 2016 at 20:11

    Chris Gueffroy,

    Dein vergleich hinkt gewaltig. Während Reichbürger das eine Hirngespinnst bloß durch eina nderes ersetzen wollen, plädiere ich dafür sich von Hirngespinnsten los zu machen. Deutschland ist nur ein kranker Gedanke. Ob in Reichs- oder Bundesverfassung. Von Autos Anzünden und Häusern Besetzen habe ich in dem Kontext erstmal garnicht gesprochen, das muss man sich im Einzelfall anschauen. Du hast recht, die Verblödung schreitet unaufhaltsam voran. Jetzt können die Leute schon nicht mal mehr verschiedene Themen von einander trennen.

    Tamara Grumek,

    Na, wenn dir eh keiner was zu erzählen braucht, weil du eh schon alles weißt und das Licht deiner Erkenntnis nur Versuchst unter die armen nichtwissenden zu streuen, dann ist ja alles geritzt. Und wenn dein Gegenüber nicht mit Nichtwissen glänzt, dann dichtest du es ihm/ihr eben schnell an. Du hast dich bisher vor allem als Vertreter*In genau der Geisteshaltungen zu erkennen gegeben, die du vorgibst zu bekämpfen.
    Du bist hier niemandem argumentativ zu nahe gekommen. Deine Beiträge zeichnen sich statt dessen vor allem durch das Fehlen von Argumenten aus. Einen Werbeschnitt gab es auch nicht und Niedergebrüllt hat dich hier auch noch niemand.
    Du prangerst an, mich könne man nicht mehr ändern, holst dir ein paar Absätze darüber aber erstmal die Rückversicherung, dass man dir nichts zu erzählen braucht, weil du schon alles weißt und dich folglich nciht ändern wirst.
    Dein Messianismus ist Wahnhaft und lächerlich.

    Wenn du 68 und in den 70ern „mitten drin“ warst und nur das mitbekommen hast, dann spreche ich dir mein herzliches Beileid aus, frage mich aber, ob du mit deiner Wahrnehmung nicht etwas daneben liegst. Nicht, dass es die Betonköpfe nicht gab oder leider auch noch gibt oder das sie nicht relevant gewesen wären. Genau so gab es aber immer die Auseinandersetzung und die scharfe und unversöhnliche Kritik daran. Und die kam nicht aus dem bürgerlichen Lager. Dass du am Ende ausgerechnet mit den Anarchos um die Ecke kommst ist dann fast schon Konsequent.

    Es bleibt bei: Halbwissen, Vermutungen, Hetze und arrogantem Gehabe. Die einzige Person, die sich hier entlarvt hat bist du

  41. Harry2. Juli 2016 at 14:17

    Tamara Grumek,

    Mir ist noch eingefallen: Dir ist bewusst, dass der Begriff „Ultralinke“ – mit dem du mich bezeichnest – von der SED zur Denunziation von „Linksabweichlern“ in der DDR gebraucht wurde (und in den gruseligeren teilen der Linkspartei auch Heute noch gebraucht wird) ? Also zur Denunziation genau derjenigen, die kritisch gegenüber der Sowjetunion und dem Stalinismus waren.
    Aber dir brauch ich ja nix erzählen…

  42. Martin2. Juli 2016 at 17:44

    Harry:
    Chris Gueffroy,

    „[…] plädiere ich dafür sich von Hirngespinnsten los zu machen. Deutschland ist nur ein kranker Gedanke.“

    Dann fang mal an, dich von deinem Hirngespinst zu befreien! ;)

  43. Chris Gueffroy2. Juli 2016 at 19:26

    Harry,

    Dein Text ist so wirr wie Deine Rechtschreibung. Ich habe nichts darin gefunden, was einem geordneten Gedankengang, geschweige denn einem Argument ähnlich gesehen hätte.

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