Zum Inhalt springen

Frisch gegrillter Porsche mit leichten Gebrauchsspuren

Bei Martin um die Ecke steht ein frisch gegrillter Porsche mit leichten Gebrauchsspuren.

60 Kommentare

  1. watchitcrash16. August 2018 at 12:17

    Gut, ich komm dann mal in Potdam rum und fackel deinen VW Bus ab. Anschließend stell ich ein paar Fotos davon ins Internet und freu mich darüber, dass du im Gegensatz zum Eigentümer des Porsches wahrscheinlich keine Vollkasko hast, die dir deinen Bus ersetzt.

    Abgemacht lieber Ronny?

    Alternativ könnten wir das Ganze auch beim nächsten Meeresrauch Festival durchziehen.

    • Ronny16. August 2018 at 14:23

      Da fahre ich immer mit dem Bobby Car hin – und das ist schon Gold. Aber vielleicht kaufe ich mir bis dahin einen Porsche. Lass kurz vorher noch mal drüber reden. Wenn dich das glücklich macht. 🤷‍♀️

  2. mtz16. August 2018 at 12:23

    Was für ne schöne Farbe der bekommen hat! Steht ihm richtig gut, dieses Gold/Bronze.

  3. arno nyhm16. August 2018 at 12:48

    oh oh .. da kommen schon die ersten empöhrungskartoffeln aus ihren löchern weil das Heilige GUT, der 5 türige Porsche, der mit sicherheit für den lohnerwerb dieses kollegen unabdingbar ist, ist in flammen aufgegangen. ob spontane selbstentzündung, brandanschlag oder versicherungs betrug, wird hier offen gelassen. aber HAUPTSACHE dem boten erst einmal mit repressalien drohen, inkl ort und zeit angabe. ich will mal hoffen das ronny sein bus nächstes jahr heile bleibt, ansonsten könntest du echt probleme bekommen „watchitcrash“

    • der Benni16. August 2018 at 19:59

      Achso, man ist automatisch ne „Kartoffel“ wenn man das Zerstören fremden Eigentums scheiße findet? Da dürften hier jetzt aber bei einigen die Rassismusalarm-Glocken schrillen. Abgesehen davon hat niemand behauptet das ein Porsche heilig ist, genauso wenig wie ne Ente oder ein Kadett. Aber Gewalt gegen Dinge ist eben auch Gewalt. Denn für dieses Ding hat jemand gearbeitet, sprich Energie und Lebenszeit aufgewendet. Und das war durch die Zerstörung jetzt völlig sinnlos. Und man darf glaube ich schon mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, das es ein Brandanschlag war, wenn das Ding hinterher auch noch mit Goldfarbe überzogen wird, um allen zu zeigen was ein Porsche doch für ein dekadenter Luxus ist. Naja, egal, hauptsache ein paar möchtegern-linke Wirrköpfe haben damit ihre Chancen erhöht, Hipster-Fotzen bumsen zu können.

      • Ronny16. August 2018 at 20:20

        „Hipster-Fotzen bumsen“?

        Leute, ey. Redet ihr auch so, wenn eure Mutti mit am Tisch sitzt?

        • der Benni16. August 2018 at 20:49

          Sorry. Ich würde eine Woche Fernseh-Verbot als Strafe akzeptieren ;-)

      • Harry16. August 2018 at 20:36

        Du hast die Motivation hinter solchen Aktionen exakt erfasst! Bravo für diese gedankliche Glanzleistung. Hätten nur mehr Menschen so eine brilliante Analysefähgkeit wie du, wären wir als Gesellschaft schon einen großen Schritt weiter!

        Für dieses Auto mag jemand gearbeitet haben, mein Mitleid hält sich trotzdem in Grenzen. Die Tatsache, dass sich jemand sowas leisten kann steht halt in nem direkten Zusammenhang dazu, dass andere sich sowas von ihrer Arbeit nciht leisten können. Je weiter die soziale Schere auseinander geht, desto öfter wird Leuten beim Anblick solcher Autos der Kragen platzen und desto mehr davon werden angezündet werden. Das mag nicht besonders schön, eloquent oder total gut durchdacht sein, aber es wird passieren. Wenn man dagegen etwas machen will wäre der erste Schritt zu verstehen, dass es eben nicht der persönliche Verdienst einzelner ist, wenn sie sich so ein Auto leisten können, sondern dass das nur in bestimmten gesellschaftlichen Strukturen so geht.

        • der Benni16. August 2018 at 21:00

          Deinen herablassenden Ton ignoriere ich einfach mal, da ich weiß wie sehr dir wahrscheinlich einer abgeht, wenn du dir auf diese Weise selbst suggerierst, irgendwem intelektuell überlegen zu sein. Geschenkt.
          Aber anzunehmen, man könne sich einen Porsche nur leisten, wenn man andere Menschen ausbeutet, ist doch ziemlich engstirnig und eindimensional.
          Mein Chef fährt einen Mercedes S500 mit allen Schikanen. Diesen kann er sich leisten, weil er ein mittelständisches Unternehmen im Alleingang aufgebaut hat, sich dafür 20 Jahre den Arsch aufgerissen hat. Und da wird niemand ausgebeutet, alle werden nach Tarif bezahlt, es gibt Weihnachts- und Urlaubsgeld und Zinslose Kredite für Mitarbeiter. Und das ist im deutschen Mittelstand, der immer noch den Großteil der Arbeitsplätze stellt die Regel, nicht die Ausnahme. Aber das passst wahrscheinlich nicht ins Weltbild solcher Autos abfackelnder, sebsternannter Volksbefreier. Die Welt ist halt so herrlich simpel wenn man sich alles in schwarz/weiß denkt, nicht wahr?

          • Harry17. August 2018 at 14:42

            Bzgl herablassendem Ton: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen (würdest du ja eh nicht machen, ist ja Gewalt und so).
            Mir geht keiner ab und in mein Weltbild passt so einiges.
            Von Ausbeutung habe ich nicht mal explizit gesprochen. Eine persönliche Schuld bei den Besitzer*Innen der Autos anzunehmen liegt mir auch fern (auch wenn sie im Einzelfall ggf Schweine sein können).
            Hier mal eine alternative Betrachtung auf der Grundlage der wenigen Informationen, die ich darüber habe:
            Dein Chef hat sich mit Sicherheit angestrengt ohne Ende um da zu sein, wo er jetzt ist. Das alleine hat ihn aber nicht dort hin gebracht. Er ist jetzt da wo er ist, weil es gesellschaftliche Strukturen und Institutionen gibt, die es einigen Ermöglichen dahin zu kommen, wenn sie sich anstrengen. Es ist so unglaublich leicht alles was man hat auf seinen eigenen Fleiß und seine eigene Anstrengung zurückzuführen und auszublenden, wo man einfach nur Glück gehabt hat und wo man auch mit noch so viel Anstrengung keinen Millimeter weiter gekommen wäre. Und daraus wird dann im Umkehrschluss eben auch die Ideologie, dass wer nicht so viel Erreicht hat, sich wohl nicht genug angestrengt hat. Die Welt ist halt so herrlich simpel wenn man sich alles in schwarz/weiß denkt, nicht wahr?
            Die von dir geschilderten Arbeitsbedingungen, die sich zum Glück tatsächlich aushaltbar anhören (auch wenn das an dem Ausbeutungs-part nix ändert, aber das ist eine andere Diskussion), sind Teil genau dieser gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen. Sie mussten historisch zwar gegen die Chefs erkämpft werden, letztlich sind sie aber die Grundlage für die Produktivität des Unternehmens, ohne das es keine Profite machen könnte. Das wird gerne vergessen wenn darüber lamentiert wird, dass die Arbeitnehmer*Innen-Recht in Deutschland schlecht für die wirtschaftliche Entwicklung seien. Wenn die Arbeitsverhältnisse hier auf das Niveau von China oder auch nur Osteuropa runtergeschrumpft würden, wären die ganzen schönen qualifizierten Arbeitskräfte schneller über alle Berge als der Chef von Mercedes „S-Klasse“ sagen kann.

            Das Problem ist aber, dass es in Deutschland seit 30-40 eine Stagnation und in weiten Teilen auch ein Absinken der Lebensverhätlnisse gegeben hat. Recht aktuell aufgearbeitet ist das in „Die Abstiegsgesellschaft“ von Oliver Nachtwey.
            Es ist eben für mehr und mehr Menschen nicht mehr die Realität, dass sie einen gut abgesicherten Job mit einem akzeptablen Gehalt (und was da noch so alles dran hängt) haben, mit dem sie sich einen Lebensstandart leisten können der für sie die Anstrengungen in der Arbeit nicht völlig sinnlos erscheinen lässt. Die Realität für mehr und mehr Menschen ist, dass sie sich den Arsch aufreißen können (und müssen) wie sie wollen und trotzdem nicht voran kommen, keine sichere Perspektive haben und Planen können und trotz aller Anstrengungen vorne und hinten gucken müssen, dass es irgendwie passt jeden Monat.
            Alles was ich gesagt habe ist, dass das Ausmaß, in dem Autos abgefackelt werden zunehmen wird in dem Ausmaß in dem diese Entwicklung so weiter geht. Ich hab das nicht mal als besonders kluge Sache beschrieben oder mich als Volksbefreier aufgespielt, wie du mir unterstellst. Ich hab den Eindruck, dass dir der Schaum vorm Mund schon vor die Augen gewandert ist und du garnicht mehr siehst, was andere schreiben und statt dessen halt deinen Vorurteilen darüber, was du meinst darin lesen zu können freien lauf lässt.

            • der Benni18. August 2018 at 10:01

              In vielem stimme ich dir hier sogar zu. Trotzdem: Nicht jeder Porschefahrer ist ein dreckiges Kapitalistenschwein, und das abfackeln von Sportwagen ändert an den von dir beschriebenen Problemen exakt NULL.

        • Martin16. August 2018 at 23:22

          Und du trägst sicherlich dazu bei, dass es der Arbeiterschaft besser geht, indem du nur Kleidungsstücke „Made in Germany“ trägst, weil du die Ausbeutung asiatischer armer Seelen mit deinem Konsumverhalten nicht unterstützen möchtest ;) Ist doch so, oder?

          • Harry17. August 2018 at 14:47

            Ich halte das ändern von Konsumverhalten nicht für eine sinnvolle oder effektive Form politischer Partizipation.
            Ich versuche „der Arbeiterschaft“ zu helfen, indem ich mich für gewerkschaftliche Organisation und entschlossene Arbeitskämpfe einsetze und indem ich Versuche neoliberalen Ideologien wo ich kann entgegenzuwirken.

  4. Arm/Reich/Schere16. August 2018 at 14:59

    Stell mir grad die zugegeben ziemlich engstirnige Frage, ob Martin, der sich offensichtlich die Miete oder Eigentum in Ottensen leisten kann ( mittlerweile teurer als Blankenese), nicht vielleicht eher ein Teil des Problems ist.

  5. meef16. August 2018 at 16:04

    im ernst?
    ..das is dir nen post wert?
    im übrigen habe ich mich köstlich über den ersten kommentar amüsiert^^
    das keyword hier is vollkasko.

    du solltest das, wenn du das schon postest, meiner meinung nach eher anprangern, wegen umweltverschmutzung, der hinterlassene CO2 abdruck bei der herstellung war völlig sinnfrei und so..
    ..aber is eh nur meine meinung

    • Ronny16. August 2018 at 17:55

      Nein, ist mir keinen Post wert, ist hier rein zufällig drin gelandet. Im Ernst.

      • meef16. August 2018 at 23:12

        kein bock auf nich ernst genommen werden. is kindergarten-niveau (wie sachbeschädigung, wenn mir ein umstand missfällt)

        viel glück auf deinem weg.
        im ernst.

        • Ronny17. August 2018 at 01:18

          Ziemlich mauer Rebound. Gibt keinen Punkt. Aber wer bitte soll dieses „Kindergarten-Niveau“ auch konstruktiv annehmen wollen, wenn da nur Dünnes bei rauskommt? Im ernst nicht. Und im August schon gar nicht. Viel Blahblahblah, auf deinem Weg noch. Oder so. Oder so gar nicht.

  6. Martin Däniken16. August 2018 at 17:00

    Wäre ja ,ne geile Idee wenn die Farbe „Brandbronze“ angeboten würde….
    „Sieht aus wie schon gebrannt,braucht man nicht anzünden!“

  7. watchitcrash16. August 2018 at 18:06

    Süß, da ist der Ronny sogar über mein Stöckchen gesprungen.

    Na ja, war ja auch ganz schön niedrig. Das schafft der beleibte Herr gerade noch so.

    Kuss auf die Muschi.

    • Ronny16. August 2018 at 18:32

      So hattest du auch mal ein wenig Aufmerksamkeit. Ich gönne sie jedem.

    • Harry16. August 2018 at 20:11

      Ah, du bist so ein ober kluger und cooler Internet-Diskussions-Stratege. Hab ich mir doch fast gedacht. Es ist wirklich schlimm mit euch. Will man ernsthaft mit euch diskutieren und ihr seid nur am pöbeln. Wenn man euch anpöbelt ist man dann eben über euer „Stöckchen“ gesprungen. Das ist natürlich kein billiger Opportunismus sondern nur Ausdruck eurer absoluten Überlegenheit, die ihr in jeder Situation habt. Ihr seid so bewundernswert.

  8. der Benni16. August 2018 at 19:49

    Woran merkt man, daß man in einer degenerierten Gesellschaft lebt? Wenn das zerstören fremden Eigentums als politischer Akt gefeiert wird.

    • Harry16. August 2018 at 20:25

      Ah, der gute alte degenerations- bzw. dekadenz-Vorwurf. Hört sich immer mächtig stark an. Wenn man das mal zu ende denkt und sich anschaut wie das aussah, wo es zu ende gedacht wurde, findet man es vielleicht nicht mehr so witzig. Wo die Gesellschaft degeneriert ist, ist der Ruf nach der starken Hand, die wieder Ordnung in die Sache bringt nicht weit. Und diese starke Hand tut das zur Not eben mit dem Volksgerichtshof.

      Zwar nicht degeneriert, aber immerhin nicht so klug ist es dagegen, wenn man die Eigentumsverhältnisse für unpolitisch hält.
      Das Mindest der Leute, die Autos anzünden ist leider deinem zum Teil auch sehr ähnlich. Die halten es z.T. halt für dekadent und Ausdruck einer degenerierten Gesellschaft, dass Leute solche Autos fahren bzw. dass solche Autos produziert und entsprechend vermarktet werden und Leute dann meinen es sei erstrebenswert sowas zu haben.

      Und so sehr ein brennendes Auto im Einzelfall vielleicht Tragisch ist: Insgesamt ist das doch eher eine symbolische Aktion und gefährdet diese Gesellschaft nicht in ihrem Bestand. Besser es brennen Autos, als Menschen.

      • Jack17. August 2018 at 09:25

        „Insgesamt ist das doch eher eine symbolische Aktion und gefährdet diese Gesellschaft nicht in ihrem Bestand.“
        Nun würden die Brandstifter selbst verbrennen – so würde dies die Gesellschaft auch nicht im geringsten gefährden – im Gegenteil!
        Brandstiftung ist kein „politischer ungehorsam“ oder „Kunst“ – es ist eine Straftat. Wer solche Methoden nutzt um Aufmerksamkeit auf ein Problem zu lenken – der hat bereits eine Grenze überschritten. Und jeder der dieses Verhalten rechtfertigt ist gefährlich nahe dran!

        • Harry17. August 2018 at 14:52

          Ah die guten alten Gewaltphantasien gegen Menschen, die soziale Normen verletzen. Wie war das nochmal mit dem gefährlich nahe an bestimmten Grenzen dran sein?

          Brandstiftung kann sowohl politischer ungehorsam, Kunst und eine Straftat sein. Manchmal sogar alles drei gleichzeitig.

          Mit brennenden Autos wird man nicht die Welt verändern, aber sowohl in Ästhetischer Hinsicht als auch als Störung der allgemeinen Ordnung können sie sehr wohltuend sein. Das ist – zugegebener Maßen – keine besonders edle Regung aber aus dem Zeitalter sind wir so oder so raus.

          • Jack17. August 2018 at 16:41

            siehst du! Deine Gewaltphantasien!
            Du siehst brennende Autos als „sehr wohltuend“ an.
            Ich habe nicht gesagt das man Personen anzünden soll – aber Brandstifter haben sich ja schon oft dabei selbst mit angezündet. Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht das diese Personen und deren Handeln nicht positiv für eine Gesellschaft sind – somit ist deren Fehlen auch nicht negativ.
            Und ja deine Ansichten halte ich für gefährlich!

            • Harry20. August 2018 at 13:13

              Du merkst das garnicht selber, oder? Dass du hier das verbrennen von Menschen hämisch und z.T. genüsslich kommenierst und das auch noch damit rechtfertigst, dass deren Handeln ja nicht „positiv für die Gesellschaft“ sei.
              Jede Person, die Autos anzündet, macht damit mehr positives für die Gesellschaft als du, wenn du solche Kommentare schreibst.

      • der Benni18. August 2018 at 12:25

        „Und diese starke Hand tut das zur Not eben mit dem Volksgerichtshof.“ Ach herrlich, der allseits beliebte Nazivergleich. Ok, dann bringe ich jetzt auch mal einen: Wer heute Autos verbrennt, verbrennt morgen Bücher!

        • Harry20. August 2018 at 13:21

          Naja, das „gesunde Volksempfinden“ wird ja in anderer Sache momentan auch wieder zum Gradmesser für Gerichtsentscheidungen herangezogen. Historisch gesehen ist das natürlich ein Nazi-Vergleich. Ich wollte in dem Kontext der Diskussion hier tatsächlich aber eher darauf hinaus, dass die Forderung nach einer starken Hand und die Einführung von Willkür und Standgerichten zusammen gehören.

    • sld16. August 2018 at 22:47

      Eine degenerierte Gesellschaft erkennt vor allem an solchen Statussymbolen oder daran, dass sich Menschen über Eigentum und Besitz definieren. Man kann es auch (charakterlich) unterentwickelt nennen, da sie meist aus extrinsischen Motiven handeln.

      Wieauchimmer. Amüsiert mich trotzdem dieser Post. Und das, obwohl ich kein Bachelor im Linkssein hab.

  9. Martin Däniken16. August 2018 at 22:48

    Wenn Eigentum Diebstahl ist….
    ist es es dann „cool“ Diebesgut anzuzünden…?!
    empfehle Klugmann/Mathews-Die Schädiger
    Wem was nützt oder Cui bono wird in diesem antiken Roman dargestellt.
    Geld braucht fast jeder!
    Denkt mal drüber nach Fackeltragende/werfende Autonome…,
    die die Häuser in Problemviertel anstecken arbeiten an der Gentrifizierung derselben
    vgl George V.Higgins (ehemaliger Staatsanwalt).The Rat on Fire (1981) Brandruinen sind ideal für Drogensüchtige-
    also wollen in der Gegend keine Familien ihre Kinder aufziehen
    und nehmen Angebote gerne an,
    dort weg zukommen

    • Harry17. August 2018 at 14:54

      Also ist das Anzünden von Häsuern in Problemvierteln jetzt eine Hilfe für Gentrifizierung oder vertreibt es Leute, die Ruhe und Ordnung wollen und wirkt der Gentrifizierung so entgegen?

  10. Michael17. August 2018 at 03:59

    Weiß ich jetzt, dass ich angst haben muss, mir ein Auto zu kaufen was mir gefällt?

    Hilft Überwachung dagegen?

    Wenn niemand so gemein wäre, muss man denn überwachen?

    Freiheit ist was schönes und ich glaub sich ein Auto zu kaufen was einem gefällt gehört dazu.

    Achso und Angst ist nicht toll.

    • Harry17. August 2018 at 15:00

      Wieso Angst? Angst wovor? Wenn dein Auto brennt ist dir selbst doch garnix passiert.

      Wenn du etwas tun willst, was dagegen hilft, setz dich für bessere Lebensbedingungen für alle ein. Das bedeutet ggf das du dir das Auto, was dir gefällt nicht so schnell kaufen kannst wie jetzt, aber dafür musst du dann auch keine „Angst“ haben, dass deinem Auto was passiert.

  11. jens17. August 2018 at 07:04

    So viele Kommentare hatteste lange nicht, wa Ronny?
    Und das unter nem Artikel, zu nem abgefackelten Porsche. Zumal noch nichtmal genau raus ist, wie der abgefackelt ist.

    Erstaunlich, wieviele sich hier doch auf die verschiedenen Seiten schlagen. Ich bin amüsiert.

  12. J17. August 2018 at 08:46

    Und wer entscheidet welches Auto noch OK und welches zu dekadent ist und abgefackelt wird? Ist ein gut ausgestatteter VW noch OK oder darf man sich nur noch den Dacia oder ein Fahrrad leisten? Anarchie ist geil ja?

    Ja, es gibt gesellschaftliche Probleme aber wenn das die Lösung ist will ich mein Problem zurück.

    Grundsätzlich lese ich hier gerne mit aber bei solchen Posts geht mir der Deckel hoch. Ebenso bei den so geliebten Graffiti Posts.

    • Ronny17. August 2018 at 09:50

      Da musste dann wohl durch. ;D

    • der Benni17. August 2018 at 10:06

      Danke!

    • Harry17. August 2018 at 14:56

      Mit dem Problem, bekommst du halt die brennenden Autos. Die sind nicht die Lösung, aber die Folge des Problems.

      • J17. August 2018 at 22:51

        Das mag wohl sein.
        Aber ich sehe das so, dass dieser Blog weitestgehend unterhalten soll. Wenn sowas hier gepostet wird schwingt schon eine gewisse Sympathie für Leute die so etwas tun mit und somit auch dafür, dass Vandalismus ein legitimes Mittel zum Lösen von Problemen ist.

        Siehe 1up Posts etc. Gerade wenn sich z. B. Der Vandalismus gegen Gemeingut wie öffentliche Verkehrsmittel richtet. Etwa in Form von Graffiti halte ich das ehrlich gesagt für bullshit.

        • Harry20. August 2018 at 13:25

          Wie kommst du dazu festzulegen, was ein Blog soll und was nicht? Blogs sind private Sachen von privaten Betreibern und die können da machen, was sie wollen. Ist ja kein staatlicher Service, dass es diesen Blog hier gibt.

          Ich kann da nur für mich sprechen aber natürlich schwingt da ne gewisse Sympathie für solche Aktionen mit. Woraus du schließt, dass damit gesagt sein soll, dass irgendwelche Probleme damit gelöst werden, weiß ich nicht. Man kann etwas auch sympathisch finden ohne es für die Lösung aller Probleme zu halten.

          • J20. August 2018 at 17:45

            Und mir steht frei hier meine Meinung kund zu tun denn es ist ein öffentlicher Blog mit Kommentarfunktion. Damit muss dann auch der Verfasser leben. Vermutlich kann er meine Meinung aber gut ignorieren.

            Interessieren würde mich was die tat sympathisch macht. Ich für meinen Teil tue mich schwer damit mit Taten zu sympathisieren die aus meiner Sicht sinnfrei sind. Insofern habe ich angenommen dass das Ronny für sinnvoll/eine Lösung hält.

            • Harry22. August 2018 at 12:48

              Du kannst natürlich sagen, was du willst. Deine Formulierung, dass der Blog weitestgehend unterhalten soll kann man jetzt so verstehen, dass das eine Art Zustandsbeschreibung sein soll – dann weiß ich nicht, wie du darauf kommst, weil den Eindruck hat der Blog mir hier noch nie in erster Linie vermittelt. Oder es ist eine Forderung – dann finde ich es anmaßend, weil es eben ein privater Blog ist und ich nicht weiß, von welcher Position aus du irgendwelche Forderungen an ihn stellen können solltest.

              Ich kann da nur für mich sprechen. Mir ist das in einem gewissen Maße sympathisch, weil ich die Wut, die ggf hinter so einer Tat steckt nachvollziehen kann und außer dem Auto niemand zu Schaden gekommen ist. Und da das anzünden von Autos ja insgesamt doch eher ein recht vereinzeltes Phänomen ist, ist für mich auch noch nicht der Punkt erreicht an dem ich anfange es problematisch zu finden.
              Für eine Lösung von irgendwas halte ich es trotzdem nicht. Es drückt sich für mich darin wie gesagt etwas aus, was ich nachvollziehen kann und in dem Sinne finde ich es vielleicht auch eher schön oder ästhetisch als „sympathisch“ im engeren Sinne.

  13. Pedro17. August 2018 at 11:59

    Um mal nen sticker, der bei uns auftaucht, zu zitieren: „je suis auto! Menschen sterben an den eu-außengrenzen.Rassismus ist Alltag & bei der militarisierten Polizei eine ermittlungstaktik. Deutschland exportiert Waffen in Krisengebiete & profitiert von der Armut anderer Menschen. Aber alles,was euch interessiert, sind brennende Autos & der Hass auf alles fremde.“

  14. Robert17. August 2018 at 23:22

    @harry: Autos abfackeln kann also politischer Protest und sogar Kunst sein? Ok. Stell dir vor man fackelt deine Karre ab und da lag zufällig dein Laptop drin. Mit Fotos,Kennwörtern, und allen lebensnotwendigen Arztdaten deiner 3jährigen Tochter oder weiss dee Geier was alles an wichtigen Dokumenten in einer Karre sein kann. Komm mir jetzt bloss nicht mit Backup! Merkste, was? Kaputtmachen tun kleine Kinder im Kindergarten manchmal gegenseitig Dinge nur damit sie das andere Kind nicht bekommen tut. Das ganze ist eigentluch eine NEIDDEBATTE und nur in Deutschland so besonders schlimm. Auch wenn ich weng habe kann ich glücklich und zufrieden leben – viele Länder auf der Welt machen es vor und man schaut dort bei vielen nur in lachende Gesichter. Nur hier in Schland gibt es diesen Neid in seiner Extremform. Haben die vorher vor dem Anzünden geguckt ob da noch ein Hund oder Baby im Auto lag?? AU-WEI-A Hautsache brennt schön, gelle.

    • Harry20. August 2018 at 13:33

      Du halluzinierst und erfindest wahllosen Unsinn.
      Komm mir nicht mit Backup bei „Lebenswichtigen Arztdaten deiner 3-Jähringen Tochter“? Merkst du das selber? Solche Daten sind außerdem bei den entsprechenden Ärzten gespeichert. Das ist jetzt aber schon viel zu viel Kommentar zu diesem Schwachsinns-Argument.
      Als nach den Ausschreitungen zum G20 Gipfel mal Bilanziert wurde, was da alles kaputt gegangen ist hat jemand sehr treffend kommentiert, dass das ungefähr einem normalen Sreikwochenende in Frankreich entspricht. Das einzige was in Deutschland besonders ist ist diese völlig hirnlose Verteidigung von Autos und anderen Dingen.

  15. Ronny17. August 2018 at 23:30

    Kunst muss nichts, aber kann alles sein. Und Kunst ist dann am effektivsten, wenn über sie diskutiert wird, ohne das sie das will. Egal, in welche Richtung das auch gehen mag. Und ihr seid alle am Start!

    Ihr seid Teil davon, vielleicht auch ohne, dass ihr das wolltet. Großartig!

    • Jack18. August 2018 at 00:01

      Du willst aber jetzt nicht wirklich jede Straftat zur Kunst erklären nur weil irgendwo darüber diskutiert wird…
      Die Frage muss ja sein wer ist der Künstler – Natürlich kann Kunst durch wirken erst entstehen. So würde ich das gold ansprühen und beschriften eines abgebranten Autowracks durchaus als Kunst sehen – nicht jedoch das Anzünden selbst sofern dem Künstler nicht auch dieses Auto gehörte. Kunst hat durchaus Grenzen und Gesetze zu achten. Stell dir vor beim nächsten Flüchtlingsheim das brennt kommt einer mit „Ronny hat gesagt das ist Kunst“

      • Ronny18. August 2018 at 05:29

        Wo genau steht, dass das Anzünden von Autos Kunst sei? ;)

        • Jack18. August 2018 at 09:04

          Du schreibst „Kunst muss nichts, aber kann alles sein. “ In einem Artikel in dem es um ein angezündetes Auto geht. Nachdem in den Kommentaren entsprechendes vorher angesprochen wurde.
          Du hättest also den Geltungsbereich einschränken müssen damit diese Annahme nicht entstünde. Was wolltest du den mit dem Satz in diesem Zusammenhang ausdrücken?
          Also meine Frage zurück: Wo schreibst du dann das du das Anzünden von (teuren) Autos nicht als Kunst empfindest – Ü
          Wenn Kunst deiner Meinung nach ALLES sein kann dann schließt dies diese Option (und viel schrecklichere) nunmal mit ein (Hannibal lecter der Künstler) …
          Es ist ja tatsächlich so das sich so mancher Psychopath als Künstler versteht – ob dies jedoch von der Gesellschaft als Kunst wahrgenommen wird liegt nicht an der Tat oder Absicht des „Künstlers“ sondern der Gesellschaft selbst. Natürlich ist dies in Bezug auf Graffiti ebenso zu sehen (ich mag gute Street Art – wo die Künstler sich idr mit den Eigentümern absprechen oder sogar bezahlen lassen). Wenn man jedoch generell Graffiti in den Kunststatus erhebt dann verführt das eben auch „Nametager“ dazu sich als Künstler zu begreifen und das Unrecht ihrer Tat nicht zu realisieren bzw. durch ebensolche Äußerungen zu rechtfertigen.
          Interessant wird es bei Personen die einen Bekanntheitsgrad durch illegale Kunstwerke einen Bekanntheitsgrad erreicht haben zB Bansky – Hier würde man die Schöpfungshöhe sicher anführen – aber auch eine ungefragte Wertsteigerung bleibt illegal. Sprich wenn mich jemand erwischt wie ich auf einen VW-BUS diamanten klebe – so würde ich erstmal festgenommen, eventuell der Besitzer aber keine Anzeige erstatten. Wenn ich dies auf 100 Autos mache dann würde vermutlich sogar die Staatsanwaltschaft Anklage erheben.

  16. Ronny18. August 2018 at 10:05

    Bitte nicht wieder die „nur ’schöne‘ Graffiti sind Kunst“-Diskussion.}

    • Jack18. August 2018 at 15:52

      Kunst kann eben auch scheiße und wertlos sein – du kannst gerne auch eine Mülldeponie als Kunstwerk der Planierraupen fahrer bezeichnen. Offensichtlich ist für dich Alles erstmal Kunst – wie KUNSTstoff.
      Also im Gegensatz zur Natur ist alles Menschengemachte dann eben Kunst. Ich finde diese Betrachtung abwertend und verwende Kunst nur wenn hier eine Fähigkeit zum Ausdruck gebracht wird die nicht so einfach reproduzierbar ist. Auch das gezielte Handeln gehört dazu und nicht „mal sehen was bei rauskommt“.

      • Ronny18. August 2018 at 21:17

        Du scheinst halt auch so ein richtiger „Kunstkenner“ zu sein. Davon bräuchten wir viel mehr. Das würde die Kunst viel vielfältiger machen. Aber „schön“ muss sie bitte sein. In deinen Augen. :D

      • Harry20. August 2018 at 13:43

        Ich hab mir ja eigentlich mal geschworen, mich nicht mehr an Diskussionen darüber, was „Kunst“ ist und was nicht zu beteiligen. Offline wie online.
        Aber: Du verwechselst Kunst mit Handwerk. Bloß weil jemand im weitesten Sinne handwerklich gut ist – etwa als Maler oder Musiker – wird das was er dabei produziert noch lange nicht zur Kunst. Es geht eben genau nicht darum, ob da jemand etwas kann, was andere nicht können. Kunst ist kein Talentwettbewerb. Es geht darum einen Ausdruck für etwas zu finden, was anders nicht oder nicht so ausgedrückt werden kann.
        Wenn man nur die „technischen Fähigkeiten“ der Künstler*In bewundert, bewundert man genau den Teil des Kunstwerks, der nichts mit Kunst zu tun hat.

  17. Alreech18. August 2018 at 22:15

    tolle Aktion.
    Wer so was auch mal in der eigenen Nachbarschaft will:
    Nachts an zufälligen Autos im Kiez pro AfD Aufkleber anbringen und sich freuen wenn sie entglast oder abgefackelt werden.

    • Harry20. August 2018 at 13:45

      Du lebst mal wieder in deiner Scheinwelt und reproduzierst den Mythos der verfolgten AfDler.

  18. mint22. August 2018 at 08:36

    Am Ende hat das Känguru den besten Kommentar dazu:

    „Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied“
    „Doch, doch“, ruft das Känguru, „die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.