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Schlagwort: Hamburg

Hamburg will das Containern legalisieren

(Foto: Congerdesign)

Vielleicht könnte das dann bitte auch über die Grenzen von Hamburg hinaus Schule machen, denn in Hamburg will man das Containern legalisieren.

Einen entsprechenden Antrag, der das Einsammeln weggeworfener Lebensmittel aus Abfallcontainern straffrei stellen soll, habe der Hamburger Justizsenator Till Steffen vorbereitet, heißt es in dem Bericht. Neben der Definition von weggeworfenen Lebensmitteln als sogenannte „Eigentumsaufgabe“ werde Steffen alternativ ein Wegwerfverbot für Supermärkte vorschlagen.

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Hamburg führt Kennzeichnungspflicht für Demo-Polizisten ein

(Foto: fsHH)

Auch als Reaktion auf G20 hat der Hamburger Senat vergangene Woche einen Verordnungsentwurf auf den Weg gebracht, der zukünftig Kennzeichnungspflicht für Hamburger Polizisten regeln soll. Bremen und Schleswig-Holstein haben diese schon, Hamburg will nun nachziehen. Ich wäre dafür, dass sich diese auf Bundesebene einführen lassen würde und kann kaum Argumente dagegen finden. Aber so wird es wohl erstmal nicht kommen.

Die vom Senat jetzt beschlossene Regelung sieht vor, dass auf den Polizeiuniformen sowohl auf der Vorder- wie auf der Rückseite eine sechsstellige Ziffernfolge und die Kennung „HH“ aufgebracht wird. Der Identifizierungscode soll allerdings, so heißt es in einer Erläuterung zu der Verordnung, „nur bei öffentlichen Einsätzen aus Anlass von Versammlungen, öffentlichen Veranstaltungen oder Ansammlungen“ getragen werden.

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Hinweis an Hamburger Autofahrer, die gerade im Stau stehen: „Mit dem Fahrrad wärst du schon da!“

Ich persönlich bin Fan der Idee von autofreien Innenstädten. Zumindest hier ist die Innenstadt so klein, dass man easy in wenigen Minuten zu Fuß durch diese laufen kann. Momentan allerdings stören einen dabei die Autos, die sich um Parkplätze streiten und die kleinen Straßen kontinuierlich verstopfen. Und das, obwohl man hier, wenn nicht gar zu Fuß, doch mindestens mit dem Fahrrad schneller wäre. Immer und ohne Ausnahme. Offenbar gilt das auch für größere Städte. Wie in diesem Fall für Hamburg, wo die Initiative Hamburg dreht sich an den Landungsbrücken mal eben einen Banner für die tausenden im Stau stehenden Autofahrer platziert hat. Ob die Message dort auch ankommt? Wer weiß.


(via Urbanshit)

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In Hamburg hat wer den Alten Schweden komplett unter goldene Farbe gebracht

Irgendwer hat in der Silversternacht den Alten Schweden bei Hamburg komplett vergoldet.

Alter Schwede ist ein großer Findling bei Övelgönne in Hamburg. Der Stein ist der älteste Großfindling Deutschlands und als geschütztes Naturdenkmal ein überregional bedeutendes Geotop. Er hat einen Umfang von 19,7 m bei einer Höhe von 4,5 m und einem Gewicht von 217 t.

Der Alte Schwede bei Övelgönne besteht aus Grauem Växjö-Granit, was seine Herkunft aus Ost-Småland (Südschweden) belegt.

Nun ist der komplett gold und die Urteile darüber gehen, wie so oft in solchen Fällen, weit auseinander. Behörden überlegen gerade, ob das Dingen nicht einfach gold bleiben soll. Fänd ich ja ganz geil.


(via Urbanshit)

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Ein Hamburger hält Abendrot für einen Brand und alarmiert die Feuerwehr

(Symbolfoto: dongabito)

Ein spektakulärer Abendhimmel, der bei einem Sonnenuntergang schon mal entstehen kann, wirkt mitunter unwirklich. Kennen wir. In Hamburg kam einem Mann das Abendrot gestern allerdings so unwirklich vor, dass er darunter einen Brand vermutete und kurzerhand die Feuerwehr alarmierte.

Im Stadtteil Hummelsbüttel griff zur selben Zeit ein Mann zum Telefon und rief die Feuerwehr. Der Anwohner der Straße Reembroden vermutete, dass es sich bei den rosaroten Wolken am Himmel um Feuer auf einem Dach in der Nachbarschaft handeln würde.

Die Beamten in der Notrufzentrale schickten umgehend einen Löschzug zum vermeintlichen Brandherd. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte dann fest, dass es sich nicht um ein Feuer handelte.

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Ein Film über Hamburgs ersten Tagger in den 1960er Jahren: Eiffe for President

Noch bevor Graffiti in den USA richtig populär wurde und dann seine Reise in die ganze Welt antrat, zog Peter Ernst Eiffe aka „Eiffe der Bär“ mit Stiften und Dosen durch Hamburg und hinterließ an den Wänden der Stadt seine bis dahin ungewohnten Botschaften.

„Im Mai 1968 kam niemand an ihm vorbei: „Eiffe der Bär“ war überall. Tag und Nacht war Peter Ernst Eiffe, Spross einer hanseatischen Familie, unterwegs und überzog ganz Hamburg mit seinen Sprüchen. Höhepunkt seiner Karriere: Er fährt mit seinem Fiat Topolino in die Wandelhalle des Hauptbahnhofs ein und ruft dort die „Freie Republik Eiffe“ aus. Zwangseingewiesen in die Psychiatrie wird er drinnen und draußen zur Legende.„

In den 1990er Jahren haben beiden Filmemacher Christian Bau und Artur Dieckhoff das Schaffen von Eiffe zu einem in einem Dokumentarfilm gemacht, der jetzt per Crowdfunding neu aufgelegt und zusammen mit einem Buch über Eiffe erscheinen soll.

Hier der Trailer:

(Direktlink, via Urbanshit)

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Graffiti macht aus neuer S-Bahn eine halbe alte S-Bahn

Der Hamburger Streetartist Rage hat es offenbar wieder getan und auf eine neues S-Bahn-Lok eine alte gemalt. Ein Kommentar dazu auf Facebook: „Wenn die den putzen, kann man denen echt nicht mehr helfen.“


(via Urbanshit)

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