Zum Inhalt springen

Schlagwort: Porsche

Kein Geld für Winterreifen: Porsche bleibt im Schnee stecken

(Symbolfoto: LaurentSchmidt)

Auf der A2 bei Hamm ist vor ein paar Tagen ein Porsche im Schnee steckengeblieben. Die den Fahrer dann aufsuchenden Polizeibeamten hatte der Mann erzählt, dass ihm die finanziellen Mittel für vier Winterreifen fehlten, weshalb er nur zwei gekauft hatte. Diese haben nicht gereicht, mit diesen blieb er stehen.

Ein Hinweis auf die Winterreifenpflicht sollte eigentlich überflüssig sein. Aber nachdem in der Nacht zu Sonntag auf der Autobahn 2 bei Hamm ein Porsche stecken blieb, der lediglich auf der Vorderachse Reifen mit Winterpneus aufgezogen hatte, weist die Polizei noch einmal auf die Winterreifenpflicht hin.

Der Porsche-Fahrer gab an, dass er sich die Winterreifen auf beiden Achsen nicht leisten könne. Abgesehen von der Winterreifenpflicht und den finanziellen Problemen des Porsche-Fahrers: Ein Unfall kann nicht nur teurer werden, sondern auch schlimme Folgen für Leib und Leben haben.

5 Kommentare

Janis Joplins Porsche kommt unter den Hammer

Janis_Joplin's_Porsche_356_convertible


(Foto: Sergio Calleja, CC BY-SA 2.0)

Der vielleicht hippieskeste Porsche aller Zeiten kommt am 10. Dezember in New York unter den Hammer. Janis Joplins‘ buntes 1965er Porsche 356C Cabriolet soll, geht es nach der Familie, für um $400.000 einen neuen Besitzer finden.

Joplin hatte den Porsche mit perlweißer Lackierung im September 1968 gekauft und ließ ihn von ihrem Roadie Dave Richards bemalen. Zeitgemäß verspult natürlich. 1969 wurde ihr die Kiste geklaut und als erstes dilettantisch umlackiert. Später bekam sie das Auto trotzdem wieder und lies die Überlackierung entfernen, so das das Cabrio wieder so aussah wie ihr Cabrio. Zumindest eine zeitlang, denn irgendwann später lies man es in originalem Grau überspritzen, was dann wiederum in den 90ern behoben wurde.

Die Künstler Jana Mitchell und Amber Owen erzählten die „History of the Universe“ mit ihren Pinselstrichen nach. 1995 wurde der Porsche in seinem neuen bunten Kleid in der Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland, Ohio, vorgestellt, wo er die letzten 20 Jahre auch ausgestellt war.

(via Lobot)

1 Kommentar

Porsche feuert Lehrling wegen eines fremdenfeindlich-widerlichen Facebookkommentars

Ich find‘ es ja gut, dass es offenbar mittlerweile doch häufiger mal vorkommt, dass irgendwelche Arschlochmenschen Konsequenzen bezüglich ihrer vermeintlich privaten Kommentare auf Facebook zu spüren bekommen. Ganz nach meinem pädagogischen Credo: „Die Konsequenzen aus dem eigenen Handeln tragen lernen.“

Porsche hat jetzt einen seiner Azubis fristlos gekündigt, der auf Facebook mindestens einen Arschlochkommentar hinterlassen hat.


(Foto: Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen)

„Nach dem Einzug von 78 Flüchtlingen in die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule in Bergheim machten wir uns bei der Feuerwehr Gedanken wie wir ihnen zeigen können, dass sie bei uns herzlich willkommen sind. So kam Lukas Reisinger, Leiter des Lotsen und Nachrichtendienstes, die Idee bei dem heißen Wetter, von bis zu 36 Grad im Schatten, für Abkühlung zu sorgen. Von den Asylwerbern kommen 39 aus Syrien, 14 aus dem Irak, 14 aus Afghanistan, 4 aus Pakistan und 2 sind staatenlos (palästinensische Autonomiegebiete)“.

Der junge Mann hat unter diesen Fotos, die von der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen an der Donau nach einem abkühlenden Nachmittag ins Netz gestellt wurden, einen Kommentar mit dem Inhalt dass man statt mit Wasser „lieber mit Flammenwerfern“ auf die Flüchtlinge zielen sollte hinterlassen. Facebook-User meldeten sich daraufhin bei seinem Arbeitgeber, der den Mann sofort fristlos kündigte. Die Konsequenzen aus dem eigenen Handeln tragen lernen. Und erzählt mir nichts von Meinungsfreiheit, denn mit „Meinung“ hat das genau gar nichts zu tun. Für derartig viel Menschenverachtung kann man schon mal eine Kündigung rausschicken. Wer schließlich möchte schon solchen Angestellten?

So schrieb ein 17-jähriger Lehrling auf Facebook, dass ein „Flammenwerfer“ eine bessere Lösung gewesen wäre. Ein klarer Aufruf zu Gewalt, den zahlreiche andere Nutzer an den Arbeitgeber des Lehrlings weiterreichten. Der auszubildende Kfz-Techniker hatte nämlich angegeben, bei Porsche zu arbeiten. Dort zog man nun die Notbremse – und beendete den Lehrvertrag mit sofortiger Wirkung. „Wir lehnen jegliche Art der Diskriminierung ab. Dieser Vorfall hat uns daher zum Handeln gewzungen“, sagt ein Sprecher der Porsche Holding zum Kurier.

(via Mobile Geeks)

20 Kommentare