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In Argentinien haben Hunderte Capybaras eine Luxussiedlung okkupiert

In Argentinien haben Hunderte Capybaras eine Luxussiedlung okkupiert, die einst ihr natürlicher Lebensraum war, von dem man sie für eben Luxushäuser vertrieben hatte. Sie sind auf der Suche nach Wasser, das sie woanders kaum noch finden können.

Nordelta im Norden von Buenos Aires gilt als Refugium der Schönen und Reichen – und jetzt auch wieder der großen Nagetiere. Denn das von Teichen und Kanälen durchzogene Gelände war ein Sumpfgebiet und Lebensraum der Tiere. Den Bewohnern gefällt das freilich gar nicht – und die „Invasion“ ist längst zum Politikum geworden.

Um die 400 Capys sollen sich dort rumtreiben, kacken überall hin und leben ihr Leben.

Im politisch höchst polarisierten Argentinien sehen fortschrittliche Peronisten das Nordelta als Enklave der Reichen, die das gemeine Volk ausgrenzen will. Und in Memes werden die Tiere nun – durchaus mit Augenzwinkern – quasi als Vorhut des Klassenkampfes dargestellt.

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