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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Klimaaktivistin Luisa Neubauer über Kritik an Protestformen – und warum die Politik offenbar keinen Fick auf all das gibt

Ich halte das, was Extinction Rebellion aktuell so umsetzen, für mehr als streitbar und bin demgegenüber nach den letzten Wochen eher contra als pro, wobei ich in dem Anliegen eigentlich ganz pro mit denen bin. Die Umsetzungen ihrer „Rebellion“, allerdings, finde ich eher unrebellisch und mitunter komisch im Sinne von tatsächlich komisch. Aber offenbar kreuzen sich die Wege von Fridays for Future gerade mit denen von Extinction Rebellion und die Leute kommen deshalb mit ihren Autos an einem Montagmorgen nicht mehr pünktlich zur Arbeit. Sauerei!!11!!! Die Leute rasten noch mehr aus, als sie das bei Fridays for Future ohnehin schon taten.

Wie gesagt: Extinction Rebellion hat jetzt schon einiges an Bullshit geliefert und es könnte sein, dass ich kein Fan von denen mehr werde, aber das Ziel, dass sie aktuell verfolgen, ist so falsch nicht. Mir gefallen halt die Koalitionen nicht sonderlich gut, die sie einzugehen bereit sind. Manche Statements sind krude, der Umgang mit der Polizei ist fraglich, ihre online statt gefundenen Datenabfragen zweifelhaft. So.

Allerdings wird mal wieder, und das primär, über Protestformen diskutiert. Nicht über die Gründe des Protestes. Spart euch die Kommentarstränge in den sozialen Netzwerken dazu – sie sind erbärmlich. Wirklich. Protest darf demnach nur dann stattfinden, wenn er, bitte schön, auch so gar keinem wehtut. Protest, der keinem weh tut, ist Prostest, den kein Mensch braucht.

Luisa Neubauer von Fridays For Future, jedenfalls, äußert sich zu konstruierter Kritik, mit der sie versucht kontextuell zwischen Fridays For Future und Extinction Rebellion konfrontiert wird und kontert dann mal wieder und ganz zu Recht, dass es bei all dem, wie viel zu oft, nicht um das eigentliche Problem geht. Und genau damit trifft sie jeden erdenklichen Nagel auf jeden erdenklich zu versenkenden Kopf. „Politikversagen“. Bin ich bei ihr.

https://twitter.com/igorpianist/status/1181448215415181313

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Street Artist RiskRock macht aus einem verlassenen Krankenhaus in Kanada das größte Wandgemälde des Landes


(Direktlink, via Laughing Squid)

Während des UP Here Festivals verwandelte der Straßenkünstler RiskRock aus Los Angeles mit seinem Team in Zusammenarbeit mit einem Brausehersteller das verlassene Old St. Joseph Hospital in Sudbury im kanadischen Ontario in ein riesiges Spektrum prismatischer Farben. Damit hauchte der Künstler dem alten Gebäude nicht nur neues Leben ein, sondern brach den bisherigen Rekord für das größte Wandgemälde Kanadas. Und das sieht zudem auch noch ziemlich geil aus.

Between August 13th and 26th 2019, Risk and his small team of 4, alongside a local crew of 24, used three lifts, one crane, and 860 gallons of paint, to transform the entire 74,000 square foot Old St. Joseph’s Hospital building into a stunning work of art.

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Mix: Tanith at Liquid Sound Club, Toskana Therme, Bad Sulza, 05.10.2019

Wer hier länger mitliest, weiß wie sehr ich das Konzept des Liquid Sound Clubs liebe. Musik, die dort unter Wasser gespielt und dementsprechend von den Gästen auch unter Wasser gehört wird. Einfach schön.

Marcus und Micky haben sich dafür am letzten WE einen in dem musikalischen Kontext ganz besondern Gast eingeladen: Tanith. Von dem weiß man, das der musikalisches einiges kann, aber bei den ambienten Sachen, dem Downbeat und den Chill Out Tunes würde man ihn wohl am wenigsten verorten. Ich habe immer wieder mal versucht, einen stilistischen Mix dieser Art von ihm für meinen Adventskalender zu bekommen, die dann aber doch immer wieder einen Ticken härter waren.

Hier nun aber endlich mal der Mix, den ich von Tanith schon seit 30 Jahren immer mal hören wollte. Denn letztendlich stolpert jeder Techno-DJ in seiner Laufbahn auch mal über Tracks, die einem ans Herz oder gar in die Hose gehen und die eher softerer Natur sind. So auch bei Tanith, der seine hier mal in gut drei Stunden zu einem Mix zusammentrug. Der softeste Tanith-Mix, den ich jemals gehört habe. Und ich mag ihn sehr, was mir irgendwie auch vorher schon klar war.


(Direktlink)

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Video: Lapalux – Earth

Der immer großartige Lapalux hat ein neues Album angekündigt. „Amnioverse“ wird es heißen und am 8. November auf Brainfeeder erscheinen. „Earth“ ist der erste Vorbote der Platte und so gut, wie man es bei Lapalux eben erwarten kann. Macht Bock auf das Album.


(Direktlink)

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Protestierende in Hong Kong schleudern Ziegel mit DIY-Bambus-Katapulten

https://twitter.com/HongKongFP/status/1180842014239158272

Von dort staatlicher Seite wurde neulich aus nächster Nähe auf einen 15-Jährigen geschossen. Verzweiflung sorgt auf der Seite der Protestierenden mittlerweile offenbar für Ideen, die aus dem Steampunk- oder dem Fantasy-Genre kommen könnte: sie feuern Ziegel mit Bambus-Katapulten, die sie selber zusammengeklöppelt haben.

https://twitter.com/HongKongFP/status/1180884528786591744

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LoFi-, JazzHop-, Dopebeats-Mix: The Jazz Hop Café – Campfire.

Ein wahrlich großartiger Mix, der mich hier die letzten Tage durch den Urlaub begleitet und bei dem locker 200 der Plays auf mich gehen. Liebe diesen Sound. Ganz besonders im Herbst.


(Direktlink, via Johannes)

Tracklist
01 00:08 That’s Cool – Forever
02 03:38 Jordy Chandra – Will You Stay With Me
03 06:36 RONINCLOUD – Still Thinking About You
04 09:06 bace – not a world of words
05 13:00 That’s Cool – Lazy Dreams
06 16:00 lofty – outside (ft. eisu & ayeon)
*07 17:10 masked man – thoughts from the park
08 19:22 sad boy with a laptop – anywhere next to you
09 21:22 That’s Cool – Space Drift
10 24:08 frad – night sky
11 25:06 o k a – Mental Health
12 26:56 AYEON – I Know I Messed Up
13 29:36 Gill Chang – limbo
14 31:18 GentleBeatz – the sky can be beautiful sometimes
15 34:00 Bastido – by the blackbirds‘ calling
16 36:12 Oui Lele – Sigh
*17 38:48 Dragon Roots – Gone
18 41:06 o k a – Walk in the countryside
19 42:30 gvn – For Mr. Wallace
20 46:34 frad – dawn

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