Unspektakulär und gleichsam beeindruckend. Als 2017 eine Flut die Überlaufanlage zur Regulierung des Pegels am Oroville Lake in Kalifornien zerstörte, mussten 200.000 Menschen evakuiert werden. Jetzt testeten die Behörden erstmals wieder die überholte Konstruktion. Das hier sind Drohnenaufnahmen davon.
In Bayern möchte man mit Bußgeld gegen die #FridaysForFuture-Schülerstreiks vorgehen. Man könnte sich auch der Probleme annehmen, gegen die demonstriert wird, aber hey, wer kann das schon verlangen. Da argumentiert man lieber mit der alten Tante Schulpflicht und droht halt mit Bußgeldern. So, als würden die Schulen immer und nachhaltig ihren Teil dazu beitragen, dass die Umsetzung der Schulpflicht auch gewährleistet werden kann. Aber es gäbe da eine Idee.
Menschen, die in den Vororten von Seattle leben, müssen sich mit einem einzigartigen Ärgernis auseinandersetzen: Einwohner berichten, dass Weißkopfseeadler Müll in ihren Gärten abladen. Dieser stammt in erster Linie von einer Freiluftdeponie der Region, die eigentlich längst geschlossen sein sollte, was dann aber irgendwie aufs Jahr 2040 verschoben wurde.
Gut 200 Weißkopfseeadler versorgen sich an jener Deponie mit Fressbarem. Was nicht dazu gehört, kommt in den Krallen der Vögel quasi per Luftfracht in die Vorgärten der mittlerweile verärgerten Anwohner. Darunter ist dann auch schon mal ein Blut gefüllter Behälter, der wohl eigentlich nichts auf einer derartigen Deponie zu suchen hat.
The main issue is the open-air landfill in the area, the Cedar Hills Regional Landfill in King County. That landfill was supposed to have been closed years ago, but a proposed expansion has kept it open. In fact, that expansion is meant to keep the landfill exposed until 2040.
In the meantime, over two tons of trash are brought to the location every day, and the free food has attracted hundreds of bald eagles and other large birds. Landfill staff estimate that around 200 eagles have made the area their home, scavenging for anything they can find and dropping their scraps everywhere else.
At a recent meeting, one resident held up a biohazard container filled with human blood—one example of the kind of waste carried by eagles into residential neighborhoods.
Many of the residents want the county to cancel the proposed expansion and finally close the landfill. In the meantime the residents are hoping to implement some sort of anti-eagle measures at the landfill, although it’s not entirely clear what those would look like.
Wie genau man nun dagegen vorgehen will, ist unklar. Eine kurzfristige Schließung der Deponie macht nur dann Sinn, wenn der Müll dort dann auch wegkommt. Und selbst dann bleibt immer noch der Müll, den die Tiere mitunter aus dem Meer holen und später wieder abwerfen.
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet das Wappentier der USA die Bewohner dort so ungewollt auf ein Müllproblem hinweist.
(via Popular Mechanics)
Mag sein, dass ich damit alleine dastehe, aber ich finde das, warum auch immer, ziemlich bis sehr großartig. Wann kann man schon mal einer Alien Band beim Spielen auf der Straße zusehen? Intergalaktisch.
Das Video ist schon älter und zu Unrecht noch nie wirklich weit rumgekommen. Es zeigt Tokio in dichten Nebelschwaden und das sieht ziemlich gut aus, auch wenn die Musik ein wenig nervt.
Der Mount Denali im US-Bundesstaat Alaska ist mit 6190 Metern der höchste Berg Nordamerikas und wohl ob dessen auch unter Kletterern sehr beliebt. Gut 1000 von ihnen versuchen sich im Jahr an der Aufstieg. Über die Saison von April bis Juli hinterlassen sie dabei etwa zwei Tonnen Kacke auf dem Gipfel, von denen man bisher annahm, dass dieser sich irgendwie auflösen würde. Was er nicht tut. Und jetzt könnte die ganze Scheiße den Berg runter fließen.
Lange galten diese Hinterlassenschaften als unbedenklich, sofern sie ordnungsgemäß von der Oberfläche entfernt wurden. Der Klimawandel und eine Fehleinschätzung der Gletscherdynamik sorgen nun dafür, dass die Fäkalien doch zum Problem werden könnten. Lange hatte man gedacht, dass der Kot im Gletscher nicht nur gefriert, sondern auch zerrieben und zermahlen wird, so dass er praktisch nicht mehr nachweisbar ist.
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Das Material wandert einfach mit den Gletschern talwärts und taut dann matschig wieder auf. Selbst darin enthaltene Bakterien wie E. coli überdauern jahrelang tiefgefroren und können wieder aktiv werden. »Wir erwarten sogar, dass es stinkt und übel aussieht«, so der Forscher gegenüber den Medien.
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