Safety first, aber très chic.
Meanwhile in Texas from r/pics
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Zum Inhalt springen -->Das fast schon traditionelle Burning Man Sunrise Set des großartigen Tycho, der es dort auch in diesem Jahr wieder durch die Wüste schickte.
Tracklist:
Fila Brazillia – A Zed And Two L’s
King Of Woolworths – Bakerloo (Main Titles)
Squarepusher – Iambic 5 Poetry
DJ Krust – Soul In Motion
Aphex Twin – IZ-US
Tycho – Adrift
PFM – One & Only
Art Feynman – Slow Down
Weval – Thinking Of
Glue70 – Til You Say
Com Truise – Flightwave
Melanie De Biasio – Afro Blue
James Holden – 10101
Voyage – Dynamic
Weval – It’ll Be Just Fine
Roman Flügel – 9 Years (DJ Koze Remix)
Jon Hopkins – Emerald Rush
<<< Sunrise >>>
Pluko – l o v e
Aleksandir – Yamaha
Chrome Sparks – Moonraker
Kölsch & Tiga – HAL
Bicep – Glue Original Mix
Chrome Sparks – All There Is
Tycho – Awake
Frage mich am Rande, wie man merkt, dass ein Stöpsel geklaut wurde. Ich mein, ich käme nach einem Einbruch nicht mal auf die Idee, zu sehen, ob der Stöpsel noch da ist.

(via Nils Markwardt)
Der Hamburger Skater Cäptn Clepto hat Kind und Kegel im Gepäck, um einen Ausflug ins Grüne zu machen. Stilecht in einem ziemlich geilen, goldenen Opel Rekord Sprint. Dabei widerfahren ihnen verschiedene Ablenkungen: Ob es das Bepacken des Autos ist, Mitfahrende im oder die altbekannte Tante Müdigkeit. Diese Dinge treffen früher oder später jeden, der ein Auto führt und können den Straßenverkehr dann nicht unwesentlich gefährden.
Wir wissen alle, dass man selber noch so gut und aufmerksam fahren kann, ist keine Garantie dafür, dass alle anderen das auch tun. Nicht nur das ist ein guter Grund für eine gute Versicherung – und die gibt es bei DA Direkt.
Ein goldener Opel Rekord Sprint, Outfits im Look der 70er und ein wahrlich nostalgisches Filmformat: Verkehrserziehungssendungen wie „Der 7. Sinn“ kennen viele und beliebte Folgen erreichen auch heute noch hundertausende Klicks auf YouTube. Grund genug für die DA Direkt mithilfe einer Neuproduktion von Verkehrserziehungsvideos „Mit allen Sinnen“ für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu werben.
[sponored by DA Direkt]
Einen Kommentar hinterlassenTeile eines Schmetterlings in ganz, ganz nahe. Hier die Fotos dazu.
„In the first chapter of Microworld Unseen, our main character is the pale grass blue (Pseudozizeeria maha) which is a common butterfly found in Asia. It is small and has a quite ordinary look. As a result, you probably have seen them flying around near wild flowers before, but very likely, you have paid little attention to them. Their ordinary look is the reason why we decided to take another good look at them with a SEM. One hidden feature revealed: the body of this little creature was covered with different kinds of scales everywhere you look.“
(Direktlink, via Maik)
Das waren in der Tat mehr. Beim #wirsindmehr Konzert wurden zunächst nur 10.000 Menschen erwartet. pic.twitter.com/aPs4pmkZ4k
— tagesschau (@tagesschau) September 3, 2018
Es wäre naiv, zu glauben, dass dieser Abend gestern in Chemnitz die Verhältnisse umkehren wird. Das aber war auch der Anspruch nicht. Es wäre ebenso naiv, zu glauben, dass sich dort 65.000 Menschen versammelt haben, die sich per se als Antifaschisten sehen würden. Aber auch das war der Anspruch nicht. In den letzten Wochen wurde viel darüber geschrieben, dass sich endlich die „Zivilgesellschaft“ auf der Straße positionieren müsste. Dort hat sie es gestern – zumindest in Teilen – getan, so mein Eindruck des gestrigen Abends. Dass sich viele Konservative davon jetzt immer noch distanzieren, überrascht wenig. Nur von denen kommt halt auch so mal gar nichts, was sich gegen Rechtsradikale auf die Straße stellt, um denen zu zeigen, dass sie dort nicht erwünscht sind. Also so wirklich gar nichts, außer dass sie über „den Antifaschismus“ diskutieren wollen, denen sie in großen Teilen offenbar ablehnen. Als wäre es nicht das Normalste der Welt, Faschismus in all seinen Formen abzulehnen. Da wird dann über Deutungshoheit geschwurbelt und versucht Rechts und Links gleichzusetzen, so dass sich die Hufeisen in ganz Sachsen von alleine biegen.
Da wird Steinmeier kritisiert, der auf ein Konzert gegen den Rechtsruck hinweist, weil dort eine Band spielt, der vor Jahren im Verfassungsschutzbericht Mecklenburg Vorpommerns mal mehr Platz als dem damals dort mordenden NSU und allen rechten Umtrieben in jenem Bundesland eingeräumt wurde. Man muss allerdings feststellen, dass diese Band in den letzten Jahren mehr Arbeit gegen Nazis geleistet hat, als vermutlich alle konservativen Politiker zusammen. Weil hier es hier schon immer wichtiger war, mal zu machen, anstatt immer nur viel zu erzählen. Und das tun die Jungs. Sie geben die guten Leuten das Gefühl, nicht alleine dazustehen. Und ich kenne das Gefühl, ich habe es in den 90ern selber so in Brandenburg erlebt. Nur gab es damals kaum welche, die dieses Gefühl vermitteln konnten. Meistens standen wir alleine da – da hat kaum jemand versucht, uns vor den aufkeimenden Nazis zu schützen. Die Politik und auch die Polizei nicht.
Man muss das Konzept dieser Art von Aktivismus nicht gut finden, ich halte die Kritik darum für berechtigt und kann sie nachvollziehen, bin in dem Fall allerdings doch ganz klar für die Unterstützung dieser oder gerne auch folgender Aktionen. Weil ich sie gerade jetzt für verdammt wichtig empfinde. Auch weil man eben den Arschlöchern zeigt, dass denen eben nicht die Straßen einer Stadt gehören – und sei es erst mal nur für einen Abend. Und ja, dazu gehört auch, dass am Ende gut 50.000 Leute „Alerta, altera, Antifascista!“ durch die Innenstadt skandieren, so dass es hoffentlich jeder dort gehört hat. Weil Antifaschismus gesellschaftlicher Konsens sein muss – und der sollte hörbar sein. Hoffentlich mehr als nur das.
Klar, wird dieser Abend nicht alles zum Besseren ändern, aber er setzt Zeichen. Wichtige Zeichen, in diesen dunklen Zeiten und gibt Hoffnung, dass eben doch noch nicht alles komplett im Arsch ist. Und wenn von diesen 65.000 Menschen nur ein Zehntel etwas mehr als nur einen „geilen Abend“ mit nach Hause nimmt, wurde was erreicht. Sei es erstmal nur das Bewusstsein, dass keiner irgendwo alleine stehen muss, wenn man sich organisiert. Immer. Und na klar, wird Pegida nächsten Montag nicht durch 7000 Gegendemonstranten in Dresden gestoppt werden, so sehr ich mir das wünschen würde. Wichtig aber ist, dass man an diese Leute denkt und sie unterstützt, soweit man kann, auch wenn man nicht dort sein kann. Und, und das vor allem, dass man sich dagegen wert, dass Protest gegen Nazis immer und immer wieder kriminalisiert wird. Das nämlich tun gerade Konservative, gerade in Sachsen außerordentlich gerne.
Und wer noch nicht verstanden hat, wie ernst die Lage ist. Ärzte und Hosen auf einer(!) Bühne! #wirsindmehr #c0309 pic.twitter.com/zsa7EcP0Fl
— R. Brecher (@R_Brecher) September 3, 2018
Im besten Fall fangen ein paar der jungen Menschen, die ich dort gestern gesehen habe, sich irgendwie an politisch nachhaltig zu engagieren. Dann bleibt der Abend mehr als nur ein „geiler“.
Hier der solche Abend als Mittschnitt.
Ganz viel Liebe ❤️ #WIRSINDMEHR pic.twitter.com/XlTznV1Ma6
— Madeleine. (@joklausi) September 3, 2018
Chemnitz: Danke an alle, die hier waren und alle, die nie angekommen und im Verkehrschaos stecken geblieben sind. Ihr habt heute Geschichte geschrieben!#wirsindmehr pic.twitter.com/OvxA5yptv3
— Die Toten Hosen (@dietotenhosen) September 3, 2018
Und den Leuten, die der AfD-Propaganda von wegen „auf Gräbern tanzen“ auf den Leim gegangen sind: das hätte dort gestern nicht stattgefunden, wenn die, die dort vorgaben, trauern zu wollen, nicht abhitlernd durch die Straßen gezogen wären. Nicht auf Migranten, migrantisch aussehende Menschen, Journalisten und Linke losgegangen wären. Es war eine Reaktion auf genau das, was dort eine Woche vorher an Menschenhass durch die Straße getragen wurde, weil irgendwelche Arschlöcher, ganz gleich vorher die kamen, einen Menschen aus dem Leben gerissen haben, was dann keiner so derartig schnell instrumentalisierte wie eben die AfD. So.
Und jetzt weiter den Arsch hoch!
15 KommentareAlerta! pic.twitter.com/aS70Vvi0GQ
— Ronny Kraak (@das_kfmw) September 3, 2018