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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Bombenentschärfung, 10000 Leute evakuiert, Sperrkreis in der Innenstadt – und dann der Tüp aufm Skateboard

Hier in der Potsdamer Innenstadt haben sie heute eine 250 Kilo schwere Fliegerbombe entschärft, die die Royal Air Force im Jahre 1945 als nachhaltiges Erinnungssouvenir hier gelassen hat. Das haben sie damals ziemlich gut hinbekommen. Davon liegen hier noch so einige und erinnern immer wieder daran, warum Potsdam damals bombardiert wurde. So gerät das nicht in Vergessenheit.

Jedenfalls wurde heute zum Zweck der Entschärfung ein Teil der Innenstadt zur Sperrzone erklärt und es wurden fasst 10000 Menschen evakuiert. Die Sperrzone menschenleer – und gerade als es dann losgehen sollte, geschah das:

Bestimmt einer dieser jungen Leute, die sich den Nachrichten auf allen Kanälen verweigern und den ganzen Tag unter ihren Kopfhörern unterwegs sind. Fast beneidenswert.

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Doku: Leben wie die Faultiere

54 Minuten der Entschleunigung, die für die geliebten Helden der Langsamkeit leider gar nicht so Gemütlich ist: 360° Geo Reportage – Leben wie die Faultiere.

Unbeholfen wirken sie mit ihren runden Gesichtern und dem tief ins Gesicht wachsenden Fell. Pura Vida, „wahres Leben“, nennen die Menschen in Costa Rica das lächelnde Gesicht der Faultiere. Sie schlafen viel und bewegen sich wenig. Aber ihr biologisch bedingtes Slow-Motion-Tempo wird den urzeitlichen Tieren immer öfter zum Verhängnis. In einer Welt, in der der Mensch Wälder rodet, Häuser baut und mit schnellen Autos über breite Straßen rast, ist für Langsamkeit kein Platz. Die Geschichte der Faultiere begann vor rund 40 Millionen Jahren. Damals gingen sie aufrecht und erreichten eine Höhe von stattlichen sechs Metern. Im Laufe der Evolution schrumpften sie auf ihre heutige Größe von rund einem halben Meter. Ihr geruhsames, bewegungsarmes Leben und ihre Physiognomie haben zu Vorurteilen und Fehleinschätzungen durch den Menschen geführt – sie galten als faul, unnütz und als Überträger von Krankheiten. Lange wurden sie deshalb gejagt. Richtig ist nur, dass sie extrem langsam sind in allem, was sie tun.

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Eine Weltreise mit 50 Euro

Im Jahr 2013 entscheidet sich Christopher Schacht, auf eine Weltreise zu gehen. Anstatt dafür zur sparen, steckt er sich 50 Euro ein und schaut, wie weit er damit kommt. Wie weit er damit tatsächlich kommt, erstaunt ihn selbst. In vier Jahren bereist er ganze 45 Länder ohne dafür ein Flugzeug bestiegen zu haben. Im Jahr 2017 kehrt er zurück.

Kann also jeder – unabhängig von seiner finanziellen Situation – eine Weltreise machen? Dazu sagt Christopher: „Auf jeden Fall muss man ein bisschen über seinen Schatten springen, aus sich herauskommen und auf die Leute zugehen.“ Inbesondere bei drei großen Faktoren, kann man Geld sparen: Unterkunft. Essen. Transport. Wie man dann mit 50 Euro in der Tasche, 45 Ländern bereisen kann, erklärt Christopher im Video.


(Direktlink)

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Ein Campinganhänger mit einem Boot als Dach aus den 1950ern

Ich habe ja eine Schwäche für außergewöhnliche Vintage-Campingfahrzeuge und von denen schon so einige gesehen. Trotzdem lasse ich mich von diesbezüglichen Neuentdeckungen immer wieder gerne überraschen. So wie jetzt gerade von diesem Trailer, der von Beginn bis Mitte der 1950er Jahre in den USA gebaut wurde: dem Kom-Pak Sportsman. Seine Besonderheit: das Dach des Anhängers war ein Boot. Ob dieses auch als solches genutzt oder eben nur der Einfachheit halber verbaut wurde, erschließt sich mir nicht genau. Viele Infos gibt das Internet nicht her. Nur diese, dass die noch erhältlichen Modelle alles andere als Schnäppchen sind. Kein Wunder. Abgefahrenes Teil.

The fiberglass Kompak Sportsman trailer with fiberglass boat weighed approximately 1,180lbs. The trailer came with built-in work table, cabinets, 5.4 cubic foot ice refrigerator and 8.4 gallon water tank. Convenient roll-off for one man boat removal. F.O.B. $1,595 Medford, OR. This trailer was seldom used. This trailer benefited from inside storage in its early years and then went into a California „Camper Trails Museum.“ When the museum was disbanded, the 1952 Ford and Kompak Trailer were sold to a couple in Fishkill, NY. That owner restored the 1952 Ford Wagon and „outfitted“ the trailer for use by him and his wife. After one 4-day weekend camping trip, his wife informed him she was not the „camping type.“

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