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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Stream: Sieren – Ascension EP

Nachdem der Berliner Sieren schon auf Project Mooncircle und auf KI veröffentlicht hatte, bringt er nun seine schon zweite Platte auf Apollo, dem Ambient Ableger von R&S. Dabei ist der Sound so Ambient gar nicht. Downbeatlastig ja, so wie man das von Sieren halt gewohnt ist. Breite Pads, kleine Melodien, Bass und breit gefächerte Elektronik. Auf den Punkt zusammengeschmolzen. Außerdem eine Kollabo mit Synkro. Klasse EP! Ist gekauft.

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DIY: So macht ihr aus dem alten Kinderzimmer eine Hausbar (Werbung)

Man liebt ja seine Kinder. Zieht sie groß, zeigt ihnen die Welt und bringt sie im besten Fall solange gut über die Jahre, bis sie das Erwachsenenalter erreichen. Und dann kommt irgendwann der Moment, in dem sie endgültig flügge werden und das Haus verlassen.

Und auf einmal hat man ganz viel Platz in der bisher doch eher kleinen Wohnung. So ein großes Kind braucht ja schließlich doch so einigen davon. Jetzt könnte man aus dem frei gewordenen Zimmer ein Arbeitszimmer machen, ein Gästezimmer auch. Man kann aber auch einfach eine Hausbar in das Zimmer bauen. Partykeller ist ja eher so 80er – und so kann man eine solche Bar auch auf die oberen Etagen holen.

Die Möglichkeiten dazu sind unendlich. Man kann alte Möbel nutzen, um diese umzubauen, man kann Europaletten zerlegen und neu zusammensetzen oder eben gänzlich auf Neugestaltung setzen und sich das dafür nötige Baumaterial besorgen. Allerdings geht es auch außergewöhnlich wie Xposeidon95 beweist, der sich seine Bar aus einem 1951 Ford Pick Up gezimmert hat. Pick Ups gibt es bei eBay Kleinanzeigen, obwohl es schon ratsam wäre, dafür auf einen zurückzugreifen, der noch irgendwo rumsteht.

(Foto und Anleitung: Xposeidon95)

Klar hat nicht jeder einen halben Pick Up im Garten rumstehen, aber vielleicht ja ein altes Klavier. Aus denen werden in letzter Zeit recht gerne Bars gebaut. Hier ein Exemplar von Huskrfreak.

Klaviere, auch jene, die für so ein Projekt gut geeignet scheinen bei eBay Kleinanzeigen.

(Foto und Anleitung: Huskrfreak)

Pianobars speziell für Weintrinker gehen auch.

(Foto und Anleitung: Fioricascastle)

Wer es hingegen rustikaler mag, sein Kleingeld endlich mal loswerden will und keine Probleme damit hat, seine handwerklichen Fähigkeiten am Holz auszulassen, kann sich an dem Beispiel von Hamburgerdan orientieren. Kosten dafür keine 500 EUR, sagt er. Das dafür nötige Bauholz bei eBay Kleinanzeigen.

(Foto und Anleitung: Hamburgerdan)

Das alles geht natürlich auch sehr viel schicker. Bedarf aber wahrscheinlich auch mehr an finanziellen Mitteln und handwerklicher Leistung.

(Foto und Anleitung: BigBirdIsTheWord)

Wer es rustikaler mag und die Arbeit mit Europaletten nicht scheut, kann sich recht preiswert optisch ansprechende Möbel bauen, was ja nichts Neues ist. Natürlich lassen sich daraus auch Tresen bauen und natürlich gibt es auch diese bei eBay Kleinanzeigen.

(Foto und Anleitung: Deathxawesome)

Klassisch und für die handwerklich Versierten das Modell Lattung. Mit Schirm.

(Foto und Anleitung: Narf007)

Ganz egal, für welche Variante man sich auch entscheiden mag, es gibt da für alle Vorliebe eine angemessene Lösung. So steht das ehemalige Kinderzimmer nicht mehr leer und man hat auch endlich mal wieder was getan. Alles, was man zum Bau einer DIY-Bar braucht, hierbei aktuell LED-Leisten und natürlich Werkzeuge ein Muss, gibt es bei eBay Kleinanzeigen. Mehr Infos und weitere DIY-Ideen gibt es im Blog von eBay Kleinanzeigen.

(sponsored by eBay Kleinanzeigen)

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Mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Ulaanbaatar

Ich reise gern. Wobei es mir dabei nie primär darum ging, „große Ziele“ zu besuchen. Vor 20 Jahren mit dem alten Kadett-Kombi durch halb Europa, später mit dem alten Bulli die osteuropäische Ostseeküste entlang, mit dem ersten Kind im dann neueren Bulli die französische Atlantikküste hoch. Reisen als stetige Bewegung. Einfach nur so im Hotel „Urlaub machen“ haben wir noch später dann auch mal probiert. War okay, aber nicht das, was wir uns unter Reisen vorstellen. Auch New York war schön, London, die Türkei, Moskau, aber eben alles ohne diese Bewegung, die einem unzählige Eindrücke auf dem Weg zum diesem jeweiligen Ziel bescherte. Denn das ist für mich das Schönste am Reisen. Der Blick auf das, was neben dem Weg passiert, unmittelbar – und davon haste in einem Flieger halt meistens nicht viel.

Ich habe nicht mehr so viele Ziele. Kuba wäre schon noch mal noch schön, ja. Für mich. Am Ende aber ist es mir aktuell wichtiger, dass meine Kinder ihre Ziele für sich selber finden und bereisen können. Weil: die Frau des Hauses und mich bringt der Bulli immer noch an ganz viele Orte, die wir bisher noch nicht gesehen – und fährt mit uns Wege, die wir bisher nicht genommen haben.

Aber eines wäre da noch. Eines, das ich unbedingt noch machen muss. Mit ihr in der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau bis nach Peking fahren. Vor allem der Eindrücke am Rand des Wegen wegen. Reisen als stetige Bewegung – tausende Kilometer weit.

J.J. Guillermo ist diesen Weg gefahren. Zwar nicht bis Peking, aber bis nach Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei. Hätte ich jetzt auch nichts gegen. Er hat seine Reise mit der Kamera begleitet und gerade das aufgenommen, was neben der langen Zugstrecke passiert ist. Voll schön!

Ich gehe mal eben die Preise für Moskau – Peking checken. Denn das sollte auf jeden Fall noch gemacht werden. Dann braucht es auch Kuba nicht.

https://vimeo.com/235331938
(Direktlink)

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Ein Hausboot, in das nur Kinder passen

Im chilenischen Nationalpark Vicente Perez Rosales gibt es einen türkisfarbenen See, der in einem sehr alten Wald liegt. Auf diesem See schwimmt ein Hausboot, in dem alles eine Größe hat, die nur für Kinder Spaß macht. Weil Erwachsene schlicht zu groß dafür sind. Es hat drei Schlafzimmer, vier Betten, ein Badezimmer, eine Küche und ein Wohnzimmer. Alles funktioniert wie in einem ’normalen‘ Haus, nur eben etwas kleiner. Das hätte ich als Kind auch gerne gehabt.

Paz Carrillo ist öfter mal dort und schreibt:

It lays within Vicente Perez Rosales National Park in the X region. My husband used to go to this lake every summer when he was little because his step mom has a house in there. It is a big BIG house, very comfortable that could easily accommodate more than 30 people, it has a big window in the living room of one of the most peaceful and magical views that you could found near the lake … but the most impressive feature is by far the Lake Doll House that was made for the kids that go to the lake: it floats, it has 3 bedrooms and 4 beds, 1 bathroom, a kitchen and a living room and everything works as if it was a real grown up house. The only difference is that you have to be a 9 year old to go through the door or use the bathroom or beds because everything is very small! Last summer we went with my husband who’s now 33 and he almost could’t get in! Also, this is the typical construction style in the area, wooden roof tiles: warm and cute for the hard winters. I took this pic from the beach.

(via Cabin Porn)

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Warum das Volk der Toraja seine toten Babies in Bäumen bestattet

(Foto: Cahyo RamadhaniCC BY-SA 3.0)

Heute habe ich gelernt: Die Toraja sind ein Volk auf dem Hochland Tanah Toraja auf der Insel Sulawesi in Indonesien und sie pflegten einst ziemlich außergewöhnliche Beerdigungsriten. Also nicht nur bei ihnen gestorbenen Neugeborenen. Sie glauben, „dass ein Erdenleben nur ein Übergang ist und nur das Jenseits von Bedeutung ist. Beim Tod eines Menschen verlässt die Seele zwar den Körper, aber verbleibt in der nächsten Umgebung.“ Auch deshalb sind Erdbestattungen tabu. Soweit, so religiös nicht ungewöhnlich.

Bei der Bestattung von neugeborenen Babies, allerdings, wird es dann doch etwas spezieller. Diese nämlich wurden oder werden noch in besonderen Bäumen bestattet. Es handelt sich dabei um eine besondere harzreiche Baumart. Das Harz soll die Kinder ähnlich wie Muttermilch nähren, damit sie gemeinsam mit dem Baum wachsen, da man sie als zu jung zum Sterben ansieht.

Mittlerweile geraten diese und andere Traditionen in Vergessenheit, da immer mehr Toraja in die Städte ziehen und dort nach Arbeit suchen.

Schon abgefahren, wie unterschiedlich doch derartige Rituale und die Beweggründe für solche auf der Welt sein können. Und das meine ich in dem konkreten Fall ausdrücklich wertfrei.

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