Man lernt nie aus. Schniposa im Duden.


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Zum Inhalt springen -->Ich habe mir fest vorgenommen, der AfD hier zukünftig sehr viel weniger Platz einzuräumen, aber der muss.
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3 KommentareNachdem der Berliner Sieren schon auf Project Mooncircle und auf KI veröffentlicht hatte, bringt er nun seine schon zweite Platte auf Apollo, dem Ambient Ableger von R&S. Dabei ist der Sound so Ambient gar nicht. Downbeatlastig ja, so wie man das von Sieren halt gewohnt ist. Breite Pads, kleine Melodien, Bass und breit gefächerte Elektronik. Auf den Punkt zusammengeschmolzen. Außerdem eine Kollabo mit Synkro. Klasse EP! Ist gekauft.
2 KommentareDas hätte ich mal mit unseren Welpen im letzten Herbst machen sollen. Die sind so wunderbar tapsig – und immer verdammt hungrig.
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Funktioniert auch auf Deutsch.
„Mal wieder raauuusss gehn“.
*sing*
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Ich reise gern. Wobei es mir dabei nie primär darum ging, „große Ziele“ zu besuchen. Vor 20 Jahren mit dem alten Kadett-Kombi durch halb Europa, später mit dem alten Bulli die osteuropäische Ostseeküste entlang, mit dem ersten Kind im dann neueren Bulli die französische Atlantikküste hoch. Reisen als stetige Bewegung. Einfach nur so im Hotel „Urlaub machen“ haben wir noch später dann auch mal probiert. War okay, aber nicht das, was wir uns unter Reisen vorstellen. Auch New York war schön, London, die Türkei, Moskau, aber eben alles ohne diese Bewegung, die einem unzählige Eindrücke auf dem Weg zum diesem jeweiligen Ziel bescherte. Denn das ist für mich das Schönste am Reisen. Der Blick auf das, was neben dem Weg passiert, unmittelbar – und davon haste in einem Flieger halt meistens nicht viel.
Ich habe nicht mehr so viele Ziele. Kuba wäre schon noch mal noch schön, ja. Für mich. Am Ende aber ist es mir aktuell wichtiger, dass meine Kinder ihre Ziele für sich selber finden und bereisen können. Weil: die Frau des Hauses und mich bringt der Bulli immer noch an ganz viele Orte, die wir bisher noch nicht gesehen – und fährt mit uns Wege, die wir bisher nicht genommen haben.
Aber eines wäre da noch. Eines, das ich unbedingt noch machen muss. Mit ihr in der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau bis nach Peking fahren. Vor allem der Eindrücke am Rand des Wegen wegen. Reisen als stetige Bewegung – tausende Kilometer weit.
J.J. Guillermo ist diesen Weg gefahren. Zwar nicht bis Peking, aber bis nach Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei. Hätte ich jetzt auch nichts gegen. Er hat seine Reise mit der Kamera begleitet und gerade das aufgenommen, was neben der langen Zugstrecke passiert ist. Voll schön!
Ich gehe mal eben die Preise für Moskau – Peking checken. Denn das sollte auf jeden Fall noch gemacht werden. Dann braucht es auch Kuba nicht.
https://vimeo.com/235331938
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Im chilenischen Nationalpark Vicente Perez Rosales gibt es einen türkisfarbenen See, der in einem sehr alten Wald liegt. Auf diesem See schwimmt ein Hausboot, in dem alles eine Größe hat, die nur für Kinder Spaß macht. Weil Erwachsene schlicht zu groß dafür sind. Es hat drei Schlafzimmer, vier Betten, ein Badezimmer, eine Küche und ein Wohnzimmer. Alles funktioniert wie in einem ’normalen‘ Haus, nur eben etwas kleiner. Das hätte ich als Kind auch gerne gehabt.
Paz Carrillo ist öfter mal dort und schreibt:
It lays within Vicente Perez Rosales National Park in the X region. My husband used to go to this lake every summer when he was little because his step mom has a house in there. It is a big BIG house, very comfortable that could easily accommodate more than 30 people, it has a big window in the living room of one of the most peaceful and magical views that you could found near the lake … but the most impressive feature is by far the Lake Doll House that was made for the kids that go to the lake: it floats, it has 3 bedrooms and 4 beds, 1 bathroom, a kitchen and a living room and everything works as if it was a real grown up house. The only difference is that you have to be a 9 year old to go through the door or use the bathroom or beds because everything is very small! Last summer we went with my husband who’s now 33 and he almost could’t get in! Also, this is the typical construction style in the area, wooden roof tiles: warm and cute for the hard winters. I took this pic from the beach.
(via Cabin Porn)
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Heute habe ich gelernt: Die Toraja sind ein Volk auf dem Hochland Tanah Toraja auf der Insel Sulawesi in Indonesien und sie pflegten einst ziemlich außergewöhnliche Beerdigungsriten. Also nicht nur bei ihnen gestorbenen Neugeborenen. Sie glauben, „dass ein Erdenleben nur ein Übergang ist und nur das Jenseits von Bedeutung ist. Beim Tod eines Menschen verlässt die Seele zwar den Körper, aber verbleibt in der nächsten Umgebung.“ Auch deshalb sind Erdbestattungen tabu. Soweit, so religiös nicht ungewöhnlich.
Bei der Bestattung von neugeborenen Babies, allerdings, wird es dann doch etwas spezieller. Diese nämlich wurden oder werden noch in besonderen Bäumen bestattet. Es handelt sich dabei um eine besondere harzreiche Baumart. Das Harz soll die Kinder ähnlich wie Muttermilch nähren, damit sie gemeinsam mit dem Baum wachsen, da man sie als zu jung zum Sterben ansieht.
Mittlerweile geraten diese und andere Traditionen in Vergessenheit, da immer mehr Toraja in die Städte ziehen und dort nach Arbeit suchen.
Schon abgefahren, wie unterschiedlich doch derartige Rituale und die Beweggründe für solche auf der Welt sein können. Und das meine ich in dem konkreten Fall ausdrücklich wertfrei.
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