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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Adventskalender 2024, Türchen #18: Daniel Decker – Now the drugs dont work

Die nicht mehr ganz so jung gebliebenen unter uns dürften Daniel Decker noch als Blogbetreiber von Kotzendes Einhorn kennen, wo er recht recht lange Dinge ins Internet schrieb, was heute ja kaum noch jemand macht. Also in Form eines Blogs, meine ich. Nebenbei war er immer Musiker, später Autor. Heute macht er mit Mixing Pop And Politics einen Podcast. Wir haben uns vor Jahren mal getroffen, später häufiger miteinander telefoniert und uns dann irgendwie verlaufen. Aber mit’m Internet müssen Kontakte halt nicht abbrechen. Wenn man es nicht will.

Da ich seine musikalische Eigensinnigkeit zu schätzen weiß, dachte ich, ich frag ihn mal. Und so haben wir hier zwei experimentelle Stunden mit Ambient, Drone, bisschen Krautrock und einem alles andere als akustisch positiven Grundfarbton. Aber für den gibt es gesamtgesellschaftlich aktuell halt auch wenig Raum – und dazu passt dieser Mix ganz, ganz fantastisch.

Style: Experimental
Length: 02:07:13
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
01. Wendy Carlos – Titelmusik aus Uhrwerk Orange
02. Goblin – Suspiria / Witch
03. Neil Norman and his Orchestra – Dr. Who
04. Silver Apples – Oscillations
05. Moggi – Danza Galattica
06. John Carpenter – Dark Star
07. Daniel Decker – Derealization
08. Neil Norman and his Orchestra – Dark Star
09. Brian Eno – A Cleaning
10. Hainbach – Light Splitting
11. Halma – Deep White
12. Yo La Tengo – Sunsquashed
13. Sonic Youth – Anagrama
14. Neil Norman and his Orchestra – Dark Star
15. Harmonia – Sehr komisch
16. Kraftwerk – Morgenspaziergang
17. Brian Eno – 1/1
18. Daniel Decker – Grundrisse der Critique
19. Krzysztof Komeda – The Coven
20. Zoltan – Phantasm
21. John Carpenter – Main Title Assault on Precinct 13
22. Daniel Decker – Requiem
23. Disasterpeace – Linger / Heels / Title
24. Fabio Frizzi – Voci Dal Nulla
25. Toto – Main Title Dune
26. Angelo Badalamenti – Laura Palmer’s Theme
27. Neil Norman – Dark Star (Remix by Daniel Decker)
28. Mort Garson – Rhapsody in Green (Alternate Take)
29. Klaus Schulze – Mental Door
30. Pondskater – By Concur
31. KLF – Madrugada Eterna
32. PVNCTVM – Armand Pt. 1
33. Daniel Decker – Benzodiazepine

Additional Samples: Dune by David Lynch

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Adventskalender 2024, Türchen #17: Franksen – Love & Happiness

Nachdem es hier gestern mit Tris recht wild einherging, heute etwas, das ich früher recht häufig und heute weniger dabei habe; Deephouse, classy von Vinyl, selektiert und gemixt von Franksen.

Ich entdecke über die Jahre immer wieder mal Künstler:innen, die ich vorher nicht kannte. Normal. Neulich im November sorgte Franksen, den ich halt vorher auch nicht kannte, mit seinem Breakbeat Special, das er für den Outro Podcast aufgenommen hatte, tagelang für innere Begeisterung in mir. Lange nicht so etwas dermaßen Gutes aus dem Genre gehört, so dass dieser Mix hier tagelang in Dauerschleife lief und zu meinen ganz persönlichen Favourites des Jahres 2024 zählt.

Ich guckte dann, was der Mann sonst so macht und stellte fest: jede Menge – und das ganz schön gut. Ob Deep House, Jungle, Drum & Bass, Breaks, alles. Einer dieser Leute von denen du denkst, dass sie einfach eine unfassbar riesengroße Plattensammlung haben müssen. Da dachte ich, dass ich gar nicht umhinkommen würde, ihn um einen Kalendermix zu bitten. Meine Mail lag dann ein paar Wochen bei ihm im Spam-Ordner und ich hatte ihn eigentlich schon von der Liste genommen, aber irgendwann schrieb er dann doch und dann ging alles ganz schnell. Und akustisch ist das doch sehr, sehr schön geworden, wie ich finde.

Style: Deep House
Length: 01:04:11
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
01 Skiebäck – We Speak Of (raum… musik)
02 Sven Weisemann – Kiss Of Abana (Mojuba)
03 Nutty ft. Daddy – Mdali / Charles Webster Dub (Miso)
04 Sebbo – Watamu Beach / Moritz v. Oswaldt Mix (Desolat)
05 Michael Clifford – Deepology / Marco Cassanelli Mix (embi Music)
06 Noiseshaper – The Only Redeemer / Flat Fingers Remix (Different Drummer)
07 Jovonn – Bring It (Deeply Rooted House)
08 TDS – Jungila (N.N.)
09 Dawn Again – Whose Gonna Love You Baby (Housewax)
10 Idan Hana – Far From The Sun (Dirt Crew Recordings)
11 Soultask – The Bliss (Airtight)
12 Unknown
13 Danieto – Nueva Estacion (Slg Remix) (Level Records)
14 Repeat Orchestra – Monks In The Club (Couldn’t Care More)
15 Forme – Morfe (Svek)
16 Dream 2 Science – Liquid (Rush Hour)
17 Tuff Little Unit – Join the Future (Warp Rec.)

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Album-Stream: Röyksopp – Nebulous Nights (An Ambient Excursion into Profound Mysteries)

Röyksopp haben am Freitag überraschend ein neues Album veröffentlicht. Nebulous Nights (An Ambient Excursion Into Profound Mysteries) ist eine Ambient-Neuinterpretation ihres Projekts Profound Mysteries. Röyksopp haben Nebulous Nights live aufgenommen und in mit diesem Visualiser auf YouTube geparkt. Ambient geht ja eh immer.


(Direktlink)

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Adventskalender 2024, Türchen #16: Tris – Der erste Kontakt

Verlassen wir mal eben unsere angegrauten Kompfortzonen und hören, was bei der jüngeren Generation der DJs so geht. Tris ist der „Nachbarsjunge“, der natürlich kein Junge mehr ist, sondern ein junger Mann, der dennoch schon eine ganze Weile das Auflegen und das Produzieren betreibt. Dafür hat mittlerweile mit Extra Energy ein Label und mit Silencer davon auch gleich noch ein Sublabel an den Start gebracht, die beide recht gut zu laufen scheinen. Klanglich geht es dabei deutlich schneller zu als das hier normalerweise der Fall ist, aber manchmal mag ich ja auch das nach wie vor. Und wenn ich mich draußen so umsehe ist das gerade auch bei den Jüngeren der Fall.

Und weil es nur gut sein kann mit etwas mehr Schwung in die Woche zu starten, machen wir das jetzt einfach mal so. Abfahrt.

Style: Trippy Fast Sound
Length: 00:56:20
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
None

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Adventskalender 2024, Türchen #15: Herr von Tayenthal feat. Schubumes – Mutterkorn im Wald

Irgendwie scheinen die Uhren ab der deutschen Grenze gen Süden anders zu ticken. Gestern Microdosing aus der Schweiz, heute Mutterkorn im Wald aus dem wunderschönen Wien. Mein Lieblingsbohmi, der heute nachdem er im Sommer im Hafen der Ehe (das ist für Boomerbohm, oder Boohm) angelegt hat, Herr von Tayenthal heißt, auf einem Spaziergang mit Schubumes auf Mutterkorn im Wald. Ist das noch Punk darf man fragen. Oder ist gerade das Punk? Die Fragen muss halt jeder für sich selber klären, aber wenn einer für immer Punk ist, dann der. Und sie.

So haben wir zum Mutterkorn im Wald ganz klassisch Klassik, wie sie klassischer gar nicht sein könnte.

Und dabei fällt mir ein, dass ich nach der Geburt meines ersten Kindes damals auf Psilocybin zu Ravels „Bolero“ aus dem Radiowecker im Bett lag, alle Viere von mich streckend und den Trip meines Lebens hatte. Da schließt sich der Kreis zur Klassik und zur Dosierung von allem.

Meine Chefin meinte neulich, dass ich zu viele Schachtelsätze schreiben würde, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Jetzt Klassik von den beiden Hübschies. Von mir aus geht doch dazu in den Wald – ich gehe jetzt ins Stadion.

Style: Classic
Length: 01:00:48
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
Tchaikovsky -Tanz der Zuckerfee
Peer Gynt – In der Halle des Bergkönigs
Shostakovich – Jazz Suite, Walzer No 2.
Carl Orff – Fortune Plango Vulnera
Nikki – Vergnügt (Pünktchen und Anton)
Jenkins – Palladio 1. Allegretto Streicher
Pachelbel – Canon in D Major
Georges Bizet – Carmen, Habanera
Mozart – Requiem
Schubert – Ave Maria
Beethoven – Mondscheinsonate
Bach – Prelude in C-Minor
Vivaldi – Winter, Allegretto non molto
Puccini – Turandot, Nessun Dorma
Bonnie Tyler – The total eclipse of the Heart (Cello Edit)
The Legend of Zelda – Main Theme

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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