Einfach mal eine Pause mehr im Büro-Alltag. Auf Fake Windows Update klicken und so tun, als würde sich die Kiste gerade ein Update ziehen. Auch gut, wenn die Kids mal wieder rausgehen sollen, anstatt ewig zu zocken.

(via Daniel)
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(via Daniel)

Die Technik ist ein Segen. Wenn man sie zu bedienen weiß – und das gelingt halt so nicht jedem.
So ergangen zwei hessischen Schulklassen, die zu ihren Klassenfahrten nach Juist über Norddeich an der Nordsee in einen Reisebus gestiegen sind. Der Busfahrer hat als Etappenziel demnach Norddeich in das ihn leitende Navi getippt. Nur wusste er offenbar nicht, dass es davon mindestens zwei an der Nordsee gibt, die mal eben lockere 300 Kilometer auseinander liegen. So kam es zu einem erzwungenen Zwischenstopp.
Dass irgendetwas nicht stimmen kann, wird den Schülerinnen und Schülern spätestens nach drei Stunden Fahrt bewusst. Der Busfahrer schien jedoch ein blindes Vertrauen in sein Navi zu haben und ließ sich nicht von den Anmerkungen seiner Passagiere abbringen.
Als dieser dann doch irgendwo hinter Hamburg einsehen muss, dass die Technik ausnahmsweise nicht Recht hat, ist es allerdings bereits zu spät. Denn als der Reisebus mit großer Verspätung schließlich das richtige Norddeich erreicht, hat die letzte Fähre nach Juist bereits abgelegt.
Die Schüler übernachteten dann für eine Nacht in einer Turnhalle und wurden von Anwohnern und em Roten Kreuz versorgt.
Beim nächsten Mal dann: Postleitzahl mit eingeben. Um auf Nummer Sicher zu gehen.
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Ich glaube ja mittlerweile, dass die AfD über lang zum Kurzstreckenläufer wird und ihr früher oder später die Puste ausgehen wird. Sie hat dann, schlimm genug, eine Rhetorik in den politischen Diskurs der vermeintlichen Mitte geholt, die bis vor ein paar Jahren noch der NPD vorbehalten war und nun schon immerhin bei der CDU angekommen ist. Beispiel dafür: Stefan Evers von der Berliner CDU, der gerne „Linksfaschisten auszuräuchern“ würde, die er für „widerwärtiges Gesindel“ hält. So werden sprachlich Äußerungen hoffähig gemacht, wie man sie bisher eben nur vom sich dazu bekennendem rechten Rand kannte. Aber um Wählerstimmen zu bekommen, ist man sich dazu auch bei der CDU nicht zu schäbig. So weit, so bekannt.
Bei der Aachener AfD allerdings geht man da noch weiter und will sich in den dortigen Kulturbetrieb einmischen. Mit juristischen Schritten gegen Kulturschaffende. Im konkreten Fall gegen ein Theater, das in seinem Stück „Heiliger Krieg“ auf Gemeinsamkeiten von Islamisten und Rechten verweist. Ein AfD-Sprecher will, dass diese Passagen gestrichen werden. Die Rechten kommen dabei nicht ganz so gut weg, wie sie es selber gerne hätten, „das Ensemble wird unter Druck gesetzt“.
Es geht um die Verzweiflung der Angehörigen ebenso wie um die Frage, wie es dazu kommen kann, dass Jugendliche sich radikalisieren. Und es geht auch um den Alltagsrassismus, Ausgrenzung und die Ursachen dafür in politischem Populismus. In einer Szene heißt es, die Gemeinsamkeit von Islamisten und Rechten sei, dass beide nicht akzeptieren wollen, dass Menschen das Recht haben, anders zu sein.
AnzeigeDiesen Aspekt hoben auch die Aachener Nachrichten in einer Rezension zur Premiere hervor. Dem Sprecher der Aachener AfD, Jan-Peter Trogrlic, gefiel das offenbar nicht. Er schrieb eine aufgebrachte Mail an Regisseur Jafari, in der er ihn auffordert, „diese Passage in Deinem Stück zu streichen“. Er setzt eine Frist und droht: „Ich werde sonst mit juristischen Mitteln gegen Deine hetzerische, beleidigende und verleumderische Aussage vorgehen müssen.“
Ein kleiner Einblick, der zeigt, wie es in Teilen der AfD um die Freiheiten der Meinung und der Kunst steht. Bleibt zu hoffen, dass die CDU auch nicht noch diese Teile des braunen Ackers zu bestellen versuchen wird. Wobei, genau genommen, sind die da schon bei. In, natürlich, Sachsen, wo für die CDU und die AfD nicht redliche Bücher bitte nicht auf der Bühne besprochen werden sollen. Da ist man sich doch schon sehr nahe. Next Stop: Musik, die einem nicht genehm ist, Bücher, Filme?
Wer braucht schon die AfD, wenn er die CDU haben kann. Vor ein paar Jahren gab es dafür noch die CSU.
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Seit Wochen gehen mal wieder kryptische Nachrichten um Aphex Twin durchs Netz. Jetzt steht fest: am 03. Juni wird der Live-Gig, den Aphex Twin dann auf dem Field Day Festival in London spielen wird, von NTS Radio per Live-Video gestreamt. Das dürfte nicht wenige freuen, zumal das die erste Live-Show sein wird, die Richard David James seit ganzen acht Jahren spielen wird. Bedingung, um dabei sein zu können, ist eine Registrierung bei NTS.
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Mal etwas ganz anderes, aber eben auch Handwerk. Ich habe nie darüber nachgedacht, was passiert, wenn an einem Teppich eine Ecke fehlt. Ich hätte den dann wohl entsorgt und einen neuen gekauft. Allerdings besitze ich auch keine teuren Orientteppiche. Wenn dir so ein Ding kaputt geht, hauste den wahrscheinlich nicht gleich weg. Du suchst dir wahrscheinlich einen Profi, der dir so einen Bodenbelag fachgerecht flicken kann. Und das geht dann Schritt für Schritt so.
Ein KommentarEndlich ist auch das mal erläutert. Man will sich ja nicht blamieren, wenn man irgendwen dieser Leute in einem Gespräch falsch ausspricht. Hiermit bleibt einem diese Peinlichkeit in jedem Fall erspart.
(Direktlink, via Martin)
Beim finalen portugiesischen Fußballspiel der Saison ist am Wochenende ein Mann stehend auf einer Drohne durchs Stadion geflogen. Nicht mehr, nicht weniger.
(Direktlink | Danke, Steve!)
Für die Studie „Blikk“ (kurz für Bewältigung, Lernverhalten, Intelligenz, Kompetenz, Kommunikation) haben haben Kinderärzte in Deutschland rund 5500 Kinder und Jugendliche untersucht und ihre Eltern zur Mediennutzung befragt.
Unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten und mit Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit hat das Projekt „BLIKK‐Medien“ 5.573 Eltern und deren Kinder zum Umgang mit digitalen Medien befragt und gleichzeitig im Rahmen der üblichen Früherkennungsuntersuchungen die körperliche, entwicklungsneurologische und psychosoziale Verfassung umfangreich dokumentiert.
Als hin und wieder tätig seiender Medienberater halte ich das für gut und notwendig, auch wenn ich die daraus gezogenen Schlüsse nicht so generell nicht unterschreiben würde. Sie wirken ein wenig einseitig und auch zu alarmierend, aber das nur am Rande.
Gestern jedenfalls wurden die Ergebnisse gemeinsam mit den Studienleitern im Ministerium vorgestellt. Hoffentlich nicht mit dieser schön bunten Präsentation, die als solche dazu im Netz zu finden ist. Fehler passieren, keine Frage, aber das hier ist schon auch ein bisschen peinlich bei soviel Medien-Bohei. „Datteln“ schmecken, müssen gegen nichts ersetzt werden und können auch zum Paddeln mitgenommen werden. Beim „Bicken“ weiß ich’s gerade nicht, müsste ich mich informieren.
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