Ein durchaus hörenswertes Feature vom Deutschlandfunk Kultur, dass sich den Musikcafés in Japan widmet. Ich hatte keine Ahnung, dass Musikcafés in Japan ein Ding sind und frage mich gerade, ob Derartiges auch hierzulande irgendwo so nerdig zelebriert wird. Ich würde hingehen.
In Japan existieren seit den 1940er Jahren sogenannte „Ongaku-Kissaten“, kleine Musikcafés, in die Leute gehen, um in Gesellschaft Musik zu hören. Ein kostbarer sozialer Raum zwischen Arbeit und Zuhause, „a home away from home“. Dieser „dritte Raum“ ist weder Zuhause (erster Raum) noch Arbeitsplatz (zweiter Raum), sondern ein Ort dazwischen: Hier kann man einfach nur sein.
Arte Tracks über die allgegenwärtige Remix-Kultur und die Frage, ob wir mit unserer Kreativität am Ende sind.
Egal ob auf Social Media, im Kino, in den Charts. Es wirkt, als ob alles nur noch aus Neuverfilmungen, Remixen, Sequels und Prequels bereits bekannter Filme, Hits und Trends besteht. „Tracks“ geht auf Schatzsuche und sucht zwischen Marktmechanismen, begrenzten Horizonten und Algorithmen nach der Antwort auf die Frage: Sind wir am Ende der Kunst?
TikTok, Memes, Kino, AI, Kunst – Eigentlich jede kulturelle und technische Errungenschaft ist ein Remix. So zumindest sieht es Kirby Ferguson. Der Filmemacher und Redner wurde mit seiner Web-Serie „Everything is a Remix“ weltbekannt. Ihm zufolge basiert alles Neue auf bereits Existierendem – Alles ist ein Remix.
Und tatsächlich – wer sich im Moment in der kulturellen Welt umschaut, wird schnell merken, dass zur Zeit sehr viel bereits Bekanntes neu aufgewärmt wird. Die erfolgreichsten Kinofilme der letzten 10 Jahre sind beinahe ausschließlich Prequels, Sequels oder Neuverfilmungen. Die Grundfunktionen von TikTok, einem der erfolgreichsten sozialen Netzwerke, basieren auf dem Remixen und die erfolgreichsten TikTok Hits sind zum größten Teil Remixes bekannter Hits.
„Tracks“ holt zum Rundumschlag aus und spricht mit Künstler*innen aus Film, bildender Kunst und Musik, um zu klären: Sind wir am Ende der Kunst?
Ich kann ganz gut mit dem Queue umgehen. Zumindest am Standard-Pooltisch. Ich wusste gar nicht, dass Irvine Kaye mal dachte, es sei eine gute Idee, einen elliptischer Billardtisch zu entwerfen, aber irgendwie fand er dafür dann doch Interessenten. Daran spielen würde ich halt auch schon.
Ich fahre ja gerne richtig, mag aber die Idee, das auch in einem Videospiel tun zu können. Ab Anfang 2025 wird das mit Wheel World möglich sein – und vielleicht brauche ich das unbedingt auf Arbeit. Wahrscheinlich gar.
Luchse sind einfach die mir liebsten Katzen. Ihre Eleganz und ihr Anmut sind schwer zu topen. Diese Wildkamera-Aufnahmen zeigen Luchse im Norden Minnesotas, wo sie im Voyageurs National Park durch ihr natürliches Habitat streifen.
Neil Cicierega bringt Village Peoples Y.M.C.A. und „Time“ aus Hans Zimmers „Inception“-Soundtrack zusammen. Als ich das eben so las, dachte ich, „Das kann niemals funktionieren!“ Als ich das dann eben so hörte, dachte ich, „Wow! Und wie das funktioniert!“ Fragt sich nur, warum das sieben Jahre lang an mir vorbei ging.
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