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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Gebaut ohne Nägel: The Churches of Kizhi Island

Auf der russischen Insel Kischi werden seit hunderten von Jahren Häuser nach der karelischen Holzbaukunst gebaut. Ihr Ensemble von Kirchen in dieser Holzbauweise gehört seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es umfasst derzeit etwa 80 Gebäude der karelischen Holzbaukunst. Die Verklärungskirche, welche 1714 fertiggestellt wurde, „besteht aus einer auffälligen Sommerkirche mit 22 kleinen, pyramidenartig ansteigenden Kuppeln, die alle mit Schindeln aus Erlen- oder Pappelholz gedeckt sind. Bis auf eiserne Nägel zur Befestigung der Dachschindeln sind alle übrigen Kirchenteile ohne Nägel zusammengefügt.“

Great Big Story hat sich das mal genauer angesehen.

Two wooden churches and a bell tower have proudly stood on Kizhi Island in Russia for hundreds of years, weathering the test and tumult of time with only a tree-born tenacity. That’s a dramatic way of saying that these impressive and ornate structures were built in the traditional Russian carpentry style, using only wooden logs with interlocking corners—no nails or metal supports here whatsoever. Now a UNESCO World Heritage Site, the Church of the Transfiguration, the Church of the Intercession and their corresponding bell tower are a reminder that craft and ingenuity really are what building’s all about.


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In Indien plündern opiumsüchtige Papageien Schlafmohnfelder


(Foto: Pixabay)

Indische Opiumbauern haben aktuell ein ernstzunehmendes Problem mit Papageien. Die nämlich fressen liebend gerne die Erträge der Schlafmohnfelder, die von den Bauern bestellt werden. Diese gehen davon aus, dass die Papageien auch und gerade wegen des Opiatgehalts im Schlafmohn Hunger auf denselbigen haben. Auch die ansässigen Antilopen haben über die Jahre Geschmack am Schlafmohn gefunden und fressen Teil der Ernten.

Die Bauern befürchten nun, ihre Lizenzen zu verlieren, da von ihnen nicht weniger Ernte abgeliefert werden darf, als auf der Anbaufläche eingefahren werden kann. Fraß von Papageien und Antilopen werden da nicht raus gerechnet.

Einige Bauern befürchten nun offenbar, durch die abhängigen Tiere ihre Anbaulizenzen zu verlieren, da sie durch den Verlust die geforderten Anbauquoten nicht mehr erreichen. Einige hätten Netze aus Nylon über ihre Felder gespannt, berichtet Nagin Rawat von der Landwirtschaftsbehörde. Doch wie hilfreich diese bei der tierischen Suchtprävention sind, ist unklar: „Auch die Antilopen kommen trotz gut zwei Meter hohen Zäunen immer noch.“

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