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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

WDR-Radio-Feature: Neun Stockwerke Deutschland – Ein Hochhaus in Gladbeck

Interessanter Einblick in die Lebenswirklichkeit anderer. Genau das Richtige fürs Wochenende.

„Inmitten einer Wohnsiedlung in Gladbeck steht das 1972 erbaute Hochhaus, das mit seinen neun Stockwerken alles andere überragt. Der Autor Reinhard Schneider hat 2009 die Bewohner ein Jahr lang begleitet und eine Art Dorf in der Vertikalen entdeckt, in dem vieles offener und direkter geschieht als anderswo. 2017 hat der Autor das Haus erneut porträtiert und die Veränderungen durch Migration und soziale Risse dokumentiert. Aus diesem Anlass steht diesess Feature zum Nachhören bereit. WDR 2010.“

[audio:http://podcast-ww.wdr.de/medp/fsk0/132/1327716/wdr5dok5dasfeature_2017-03-26_neunstockwerkedeutschlandeinhochhausingladbeck_wdr5.mp3]
(Direktdownload, via Holgi)

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Gebogene Landschaftspanoramen: Flatland

Der türkische Digitalkünstler und Fotograf Aydin Büyüktas mit dem zweiten Teil seiner optikverschiebenden Landschaftsserie „Flatland„. Neue Collagen, die an verschiedenen Orten in den USA wie Texas, Arizona, New Mexico und Kalifornien entstanden sind. Jedes Bild benötigt etwa 18-20 Luftdrohnenaufnahmen, die dann digital zusammengesetzt werden, um ausgedehnte Landschaften zu bilden, die sich ohne sichtbaren Horizont nach oben biegen.


(via Colossal)

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Einem Nashorn den Bauch streicheln


Garth De Bruno Austin war in Südafrika unterwegs, um Aufnahmen von Wildtieren zu machen. Währenddessen kam der Fotograf dazu, einem Nashorn den Bauch zu streicheln – und das mochte das wohl. Ein Nashorn, so close!

…I have been lucky enough to film this rhino for quite a few years and because of that have built up a level of TRUST. DO NOT try and do this with a truly ‘WILD’ rhino as it may end up with you being dead! FYI – I did not approach this animal, it was completely her decision to let me come into her personal space and touch her.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Jan Böhmermann geht in Berufung

Böhmermann will es nicht auf dem gegen ihn gefällten Urteil im Fall Erdogan beruhen lassen und geht in die Berufung.

„Schertz [Böhmermanns Anwalt] erklärte, die Entscheidung des Gerichts sei „offensichtlich fehlerhaft, ja absurd“. Das Gericht habe den aktuellen Gesamtkontext nicht berücksichtigt. Erdoğan schränke die Grundrechte in der Türkei systematisch ein und lasse Kritiker und Journalisten mit abenteuerlichen Begründungen ins Gefängnis sperren und betrachte sich selbst – zumindest in seinem eigenen Land – als über dem Recht stehend. „Das übersteigerte Ehrempfinden des türkischen Staatspräsidenten und sein widersprüchliches Verhältnis zur Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit dürfen ebenso wenig zum Maßstab des deutschen Rechtsstaates werden, wie der persönliche Humorgeschmack einzelner oder die Sachzwänge und strategischen Erwägungen politischer Akteure in Deutschland“, sagte Schertz.“

Ich will das von Böhmermann damals Gesagte nicht werten. Von mir aus kann man das lustig finden, oder auch nicht. Ich bin da eher leidenschaftslos. Aber: ich bin Fan davon, die Rechtsstaatlichkeit eines Rechtsstaates mit all seinen Mitteln zu prüfen. Von mir aus immer wieder. In diesem Fall die nächste Gerichtsinstanz. Vielleicht ist es hier auch besonders wichtig, um Erdogan an den Prozessen einer Rechtsstaatlichkeit teilhaben zu lassen. Auch wenn das bei uns irgendwie merkwürdige Züge annimmt.

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Der Meister der Labyrinthe

Adrian Fisher hat im Laufe seines Lebens 700 Labyrinth-Designs auf der ganzen Welt entworfen. Ein Job, der alles andere als alltäglich sein dürfte.

„For many of us, mazes represent a mysterious unknown, an enigmatic and entertaining puzzle of mythic proportions, and Englishman Adrian Fisher is the world’s preeminent maze designer. Over the years, this master of deception has designed over 700 mazes in 40 countries and knows exactly how to twist, turn and disorient you. However, like all skillful mystery-makers, Fisher’s greatest talent in maze-making is knowing how to perfectly blend the intrigue of exploration with the satisfaction that comes from finding your way.“


(Direktlink)

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Children of Techno – Zehn Jahre Später

Paolo von SynthMania hatte seine drei Kinder vor zehn Jahren an Rolands TR-808, TR-909 und die TB-303 gesetzt und sie an den Maschinen, die Techno groß machten, ein bisschen spielen lassen. Jetzt, 10 Jahre später hat er dies erneut getan. Die Begeisterung der Drei hält sich offensichtlich in Grenzen, aber versuchen kann man es ja mal.

Ich glaube, meine jetzt Große wirkte ähnlich „motiviert“, wenn ich sie heute in das Studio von vor damals setzten würde.

„Back in the 1990s I used to be a fanatic Techno Raver guy, and acquired the three classic instruments of Techno: the Roland TB-303, TR-909, and TR-808. Ten years ago in January 2007, I recorded my three children – Grace, Christian, and Vincent – playing those classic instruments. Today, ten years later, the kids and I recreated that video! The kids wore similar clothes to the ones they wore that day, my daughter still has that polar bear stuffed animal, and I even did little interviews with them, just like I did ten years ago. The only difference is that for the old video I had to bribe them with Skittles to make them stay put – now that they are teenagers they want cash! :-D

Tech note – the 303, 909 and 808 are started and synchronized together by a Roland SBX-80 sync box that’s out of frame to the side. My wife presses the start button on the sync box while I’m shooting the video – that’s why the machines start playing without the kids pressing the start buttons on the machines themselves.“


(Direktlink, via Alex)

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