Hier auf lokaler Ebene heißt es immer, „Politik muss pragmatisch sein“. Damit fahren die hier sehr gut. Und wenn das auf lokaler Ebene funktioniert, kann man das auch gerne mal in der Weltpolitik versuchen, dachte sich wohl Kuba und bot Tschechien an, seine 276 Millionen Dollar Schulden in Rum zu bezahlen. Tschechien aber will lieber die Knete.
In der Zeit des Kalten Kriegs waren Kuba und die damalige Tschechoslowakei Teil des kommunistischen Blocks, das Wettrüsten war teuer. Bis heute steht Kuba bei der Tschechischen Republik mit 276 Millionen Dollar in der Kreide. Wirklich flüssig ist die Regierung in Havanna auch jetzt noch nicht, jedenfalls nicht mit Geld. Deshalb hat sie dem tschechischen Finanzministerium zufolge bei Gesprächen angeboten, ihre Schulden in Rum zu bezahlen.
Ich höre mir selber eher selten beim Schlafen zu. Weil ich schlaf da ja dann halt auch und kann derweil deshalb eher wenig gut hören. Das führt dazu, dass Teile meiner Umwelt behaupten, dass ich schnarchen würde, was ich so gar nicht glaube, weil ich das selber noch nie gehört habe, während ich schlafe. Klar. Und im maximalsten Fall schnurre ich höchstens. Vielleicht!
Als Vater allerdings weiß ich ziemlich genau, was schlafende Kinder in der Nacht so vor sich hinbrabbeln – und das ist mitunter schon etwas amüsant, weil meistens halt der dazu erlebte Kontext fehlt, den die Kids dann aber ja doch wohl irgendwie haben müssen. Oder so. Mitternachtsmonologe.
Adam Rosenberg jedenfalls hat ein Jahr lang Aufnahmen von dem gesammelt, was er im Schlaf verbal so von sich gibt. Ganz schön was los.
Dem niederländischen Filmstudent Anthony van der Meer wurde sein iPhone geklaut. Er versuchte dann, den Dieb und das Phone per „Find my iPhone“ ausfindig zu machen, was jedoch nicht gelang. Er machte sich Gedanken darüber, was das wohl für Leute sind, die einem das Telefon klauen und dann das halbe Leben eines anderen in seinem Telefon umhertragen. Fotos, Videos, Kontakte, Nachrichten, alles.
Aus jenen Gedanken entstand ein durchaus interessantes Filmprojekt. Er besorgte sich ein Android-Telefon, installierte eine Spyware, lies sich das Telefon klauen und verfolgte den Dieb über einen gewissen Zeitraum. Spooky daran: was einem mit ein paar Fähigkeiten an Überwachung möglich ist. Von zu Hause aus. Die Frage auch, wie sehr das missbräuchlich eingesetzt wird.
In the Netherlands, 300 police reports a week are filed for smartphone-theft. Besides losing your expensive device, a stranger has access to all of your photos, videos, e-mails, messages and contacts.
Yet, what kind of person steals a phone? And where do stolen phones eventually end up?
The short documentary ‘Find My Phone’ follows a stolen phone’s second life by means of using spyware.
Although you’ll meet the person behind the theft up close and personal, the question remains: how well can you actually get to know someone when you base yourself on the information retrieved from their phone?
Norman von Luna City Express hat im letzten Jahr mit seinem Funk-Mix derbe überrascht. Der ist immer noch zeitlos und so gut, dass der hier immer noch regelmäßig läuft. Interessant daran: die Kids bei mir auf Arbeit mögen diesen Mix sehr, obwohl die wenigsten dort weder wissen was Funk , noch was Disco ist. Der Sound überzeugt offenbar einfach deshalb, weil verdammt gut und vor allem verdammt tanzbar ist. Also war es klar, dass Norman erneut um einen Mix gebeten werden musste. Und er liefert.
Diesmal mit etwas mehr Disco, den Funk trotzdem kickend, irgendwo tief in sich drin den Soul tragend. Wieder ein fantastischer Mix, der vom Sound wieder zu überzeugen weiß.
Laut Billboard wurde in diesem Jahr (in den Staaten?) keine andere CD-Veröffentlichung tatsächlich öfter verkauft als die in Summe 200 CDs umfassende Mozart Collection Mozart 225. Da kommt bei 200 CDs pro Release natürlich so einiges zusammen. Und soviel musste dann dafür halt auch gar nicht mal verkaufen. Trotzdem eine durchaus interessante Information.
„Mozart 225: The New Complete Edition has shifted 1.25 million total CDs in the five weeks since its Oct. 28 release, according to Universal Music Group. The collection is formidable in every sense. It comprises a whopping 200 CDs, presenting every work by the classical great; features the talents of 600 world-class soloists and 60 orchestras, and plays for a total of 240 hours (not to mention the many hours of additional reading materials bundled in). Crunch the numbers and that’s upwards of 6,250 sold box sets.“
Weil man jene, die es direkt betrifft, eher selten Gehör schenkt.
„A small team of filmmakers set out for Greece, documenting human stories from the frontlines of the European Refugee Crisis, focused on humanity and hope. The world was changing and we found ourselves at a crossroads in history, so we set out to help in the way that we knew best – with the telling, and sharing, of stories.
Die beiden Budapester haben ein neues Mixtape in der Pipeline, welches von ihnen im Oktober vor der Live-Show von Mount Kimbie auf dem A38 auf der Donau aufgenommen wurde. Großartige Tracklist, klasse Warm-Up vor Mount Kimbie.
Man könnte sich jetzt darüber lustig machen. „Haha, wie doof“ und so. Aber darauf will ich nicht hinaus, auch weil das zu einfach wäre. Vielmehr zeigt dieses Video schön anschaulich, dass das politische Tagesgeschäft sehr viel mehr ist, als nur ein paar polemische Äußerung vom Stapel zu lassen. Und der Glaube daran, dass das, was die dort täglich so treiben, auch jeder andere ohne weiteres und ohne entsprechende Einarbeitung, mal eben so aus der Hüfte stemmen könnte, vielleicht doch ein wenig voreilig ist. Denn auch das will erst einmal gelernt werden.
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